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Sonntag, 18.09.2022

Den ganzen Tag über gereizt und angespannt. Ich weiß nicht ob das Nachwirkungen von Freitag/Samstag sind, aber es fiel mir selbst auf– ich bin nicht ich selbst. Vielleicht Menschenkoller oder sowas.


Zum Mittagessen kamen wieder A, S und E zu Besuch. Wir verbrachten den Resttag also sehr entspannt.

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Samstag, 17.09.2022

Exakt 7 Uhr, anderthalb Stunden vor Weckerklingeln, aufgewacht und nicht mehr einschlafen können. #fml

Gemeinsames Frühstück im Hotel, dann Rückreise nach Berlin. 13:40 Uhr landete der Flieger am BER, 15:15 Uhr war ich zu Hause.

Jott, ihre Mama und die Kinder waren beim Schwimmen, bzw. schwammen die Zwillinge während der Rest einkaufte.

Ich war zwar müde und k.o., aber auch gleichzeitig zu unruhig um mich hinzulegen/hinzusetzen. Also erstmal Haushalt gemacht; Müll weg, Spüler ausgeräumt, durchgesaugt, Wäsche gelegt. Alles No Brainer. Parallel Jott geschrieben das ich den Rest des Tages gern chillen möchte wg. k.o..

Gegen 17 Uhr kamen die Fünf wieder nach Hause, Jott und ihre Mama brachen kurz darauf auch direkt wieder auf. Sie hatten Karten für eine Standup Comedy Vorstellung.

Die Kinder beschäftigten sich derweil, ich saß und las. Irgendwann gingen die Zwillinge auf den Hof, M schrieb derweil eine Geschichte über einen Fuchs, die Schlange des Tod (!), das Todesmor (!) und wie der Fuchs… Er war zum Abendbrot noch nicht fertig, möchte aber morgen weiterschreiben– ich bin sehr gespannt.

Wraps zum Abendessen, ich verkaufte meine „Ich habe keine Lust und keine Energie mehr euch bei irgendwas zu helfen“ als „Liebe Kinder, ihr seid groß– belegt eure Wraps mit was ihr wollt und faltet sie wie es euch gefällt, ihr seid fähig das selbst entscheiden“. Kam gut an, ich hatte Ruhe.

Anschließend konnten die Kinder Löwenzahl gucken, ich telefonierte derweil mit meiner Mama.

Nachdem die Kinder im Bett waren die Spesenabrechnung erledigt und Blogbeiträge nachgeschrieben. Jetzt Bett. Ich hoffe die Kinder schlafen gut.

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Freitag, 16.09.2022

Teamtag in Stuttgart bzw. dem Nest, wo die Firma ihren Hauptsitz hat. Sehr früh (4:40 Uhr) aufgestanden, um den Flieger 8:05 Uhr vom BER nach Stuttgart zu kriegen. Mit mir reisten vier andere Kolleg:innen. Am BER erstmals den BER Runway Service (Zeitfenster für Security Kontrolle, per Tipp von Jott) ausprobiert. Wir mussten dann zwar trotzdem in der ganz normalen Security Schlange stehen und sahen keinen unmittelbaren Mehrwert, aber vielleicht ist das ja zu Stoßzeiten tatsächlich angenehmer weil die Wartezeit reduziert wird.

Sehr angenehmer Flug, ich las zwischen Start und Landung.In Stuttgart Regen und 15°C. Wir fuhren per Taxi einmal westlich um Stuttgart herum nach Norden und kamen kurz vor halb Elf am Firmensitz an. Kurze Führung durch den Standort für mich (der Rest war schonmal vor Ort gewesen und kannte alles), dann begann der Arbeitsanteil unseres Teamtags (Workshops in größerer Runde in echt).

Leider (tatsächlich, ernst gemeint) hatten wir nicht genügend Zeit um die Themen wirklich zu bearbeiten, wir kratzten an der Oberfläche und wurden von Mittagspause und Aufbruch zum Hotel-Checkin und zur Team-Aktivität am Nachmittag (gemeinsames Kochen) begrenzt.

Am Hotel erstmal der Schock: Unsere Zimmer waren storniert. Aus Gründen, die nicht so ganz ersichtlich waren, die aber definitiv nicht von uns verursacht waren, hatten wir keine Zimmer mehr. Nach einigen Telefonaten mit dem Buchungsanbieter bekamen wir ein neues Hotel, checkten dort ein und fuhren per Taxi zur Kochschule. Dort warteten bereits Kollegen aus und um Stuttgart auf uns, wir waren mittlerweile gute 90 Minuten verspätet. Der eigentliche Ablauf des Kochkurses wurde daher ziemlich gestrafft: Normalerweise werden die 4 Gänge für das Vier-Gänge-Menü nacheinander zubereitet, zwischen den Gängen gibt es längere Pausen. Dem war heute nicht so, wir bereiteten in großer Runde vorab alles zu und dann ging es ziemlich Schlag auf Schlag.

Es schmeckte alles ziemlich fantastisch, ich war vollends begeistert. Erster Gang war eine Gurkenkaltschale, 2. Gang mit Ziegenfrischkäse gefüllte Auberginenröllchen auf Tomatensugo mit Rucola und Parmesan, 3. Gang Entenbrust auf Glasnudelsalat und der 4. Gang bestand aus Cheesecake mit Früchten an Glühweinsauce und Vanilleeis. Alles nicht sonderlich schwer, aber in der Kombination sehr sehr gut. Und wann kocht man zu Hause schon vier Gänge, bzw. hat 12 Leute die zuarbeiten, schneiden, rühren, abschmecken, putzen etc..

Auch sehr spannend: Wie viel mehr Öl, Zucker und Salz unser Chefkoch benutzte. Eine „Prise“ war da ungefähr das 5-fache von dem, was ich als Prise genutzt hätte.

Die Küche war auch sehr beeindruckend; die Küchengeräte waren super modern, halb-intelligent (mit dem Ofen gekoppelte Thermometer, automatische Backofen-Programme, Sensoren…) und, was mich am nachhaltigsten beeindruckte, waren die unfassbar guten Messer. Angenehm schwer, ausgewogen, unfassbar scharf– damit schnitt es sich sehr, sehr gut.

Am meisten begeisterten mich die gefüllten Auberginenröllchen auf Tomatensugo, am schwächsten fand ich die Entenbrust (die ich mir, Banause der ich bin, nochmal kurz nachbriet– sie war mir zu rosa und zu weich).

Insgesamt aber eine supertolle Erfahrung.

Nach dem Kochkurs fuhren wir ins Hotel zurück und tranken in der Lobby noch einen Absacker (bzw mehrere). Gegen halb Eins machte ich, meinem Ruf treu bleibend, einen Polnischen, während der Rest der Kolleg:innen wohl teilweise noch bis halb Drei weitermachte.

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Donnerstag, 15.09.2022

Bei der Hausverwaltung einen Schlüssel für M beantragt. Außerdem nochmal an anderer Stelle nachgefragt, ob ggf. eine Zwischenabrechnung/Prognose erstellt werden kann für die Nebenkosten. Mal schauen, ob und was zurückkommt.


Mittags ein erneuter Psychotherapietermin. Gute Sitzung, wieder viel mit rausgenommen.


Morgen muss ich für unseren Teamtag in Stuttgart Dreiviertel 5 aufstehen. Ich hoffe, das wird gut…

Das früh ins Bett gehen wurde von G torpediert, die exakt in dem Moment in dem Jott und ich ins Bad gingen anfing zu weinen und nur durch den Umzug in unser Schlafzimmer beruhigt werden konnte. Ich schlief dann im Wohnzimmer, um einigermaßen Platz und Ruhe zu haben. Fühlte mich ziemlich verarscht und war auch angepisst– wochenlang ist nachts nichts los, aber in der einen Nacht wo ich früher ins Bett gehe und gern Ruhe hätte passiert dann was.

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Mittwoch, 14.09.2022

Wieder eine Sporteinheit vor der Arbeit. Zu Dokumentationszwecken das aktuelle Programm:

Ich hab mir als Ziel gesetzt, zwei Mal die Woche Sport zu machen. Und in drei Monaten schau ich dann, ob mir die Übungen leichter fallen oder ob ich zu einer schwereren Variante wechseln konnte.

Nach dem Sport waren meine Arme ganz schön shaky– und ich gründlich durchgeschwitzt.

Killer-Übungen sind ansonsten die Wall Bridges, die Haltung und Bewegung ist so unfassbar ungewohnt das ich mich anstelle wie ein Löffel. Da muss ich reinkommen.


M wünscht sich einen Tag allein mit mir zu verbringen. Auf die Frage, was wir dann machen würden, antwortete er „Na, coole Sachen.“. Hab ihm dann erklärt, dass das gar nicht so einfach ist– immerhin gibts da noch zwei andere Kinder, die in der Zeit betreut werden müssen.


Nachdem ich mich die letzten Tage ein bisschen mit aktuellen Spielen beschäftigt hatte (okay, ich hab mir auf Steam meine Empfehlungsliste angeschaut…), hab ich mir heute Abend Divinity: Original Sin gekauft, zwei Spiel-Charaktere (man läuft dort mit einer Gruppe von Charakteren durch die Welt) erstellt und das Tutorial begonnen.

Weil einer der Charaktere voreingestellt „Scarlett“ heißt, habe ich den anderen, ganz einfallsreich, in „Johansson“ umbenannt (und ich gebe zu, dass mich das sehr, sehr amüsiert).

Ich bin ganz gespannt, wie sich das Spiel so spielt– und freu mich, mal was neues vor mir zu haben (und bleibt hoffentlich dran, auch wenns ’ne Umgewöhnung und somit nicht so einfach wie z.B. WoW ist).

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Dienstag, 13.09.2022

Nichts passiert, ein ganz normaler Dienstag eben.

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Montag, 12.09.2022

Vor der Arbeit eine Sporteinheit eingeschoben. Wie auch beim letzten Mal gings erstaunlich gut, nach der Erwärmung und der ersten Übung war der Kreislauf voll da und ich sportelte vor mich hin. Danach fiel das Arme heben schwer– ich hätte fast keinen Kaffee trinken können (ok, so schlimm wars dann doch nicht und zur Not hätt ich DAFÜR einen Strohhalm genommen).

Aus Jux und Dollerei (weil ich sehen wollte ob ich die Übungen richtig ausführe) mich nebenbei mit dem Handy gefilmt und direkt festgestellt, dass ich noch Luft nach oben bei vielen Übungen in punkto Form und Körperhaltung habe (ist jetzt nicht wirklich überraschend). Mit ein paar Haltungskorrekturen werden dann plötzlich auch scheinbar leichte Übungen ein bisschen knackiger (richtige Kniebeuge z.B., bei denen der Rücken gerade und die Knie nicht über die Zehen kommen sollen). Naja, ich mach das einfach, schluck meinen nicht mehr vorhandenen Stolz hinunter (ja, ich bin unsportlich) und schnauf dann eben bei Kniebeugen.


M wurde heut erstmals allein von L (ich führe das mit den Anfangsbuchstaben des Vornamens einfach fort, warum soll ich mir was neues ausdenken) zum Schwimmen gebracht. Ich war minimal neugierig wie das lief, hielt mich aber zurück und wartete bis kurz vor 16 Uhr die Nachricht kam das er nun drin sei. Offenbar lief alles glatt und es gab keine Probleme. Das freute mich, und mehr noch der dadurch sehr entspannte Nachmittag: Ich konnte bis ungefähr 16:30 Uhr arbeiten, weil zudem Jott auch noch die Zwillinge abholte. Als G und J zu Hause waren gabs ein zweites Vesper für sie (wir hatten noch Pfannkuchen von gestern übrig) und dann fuhren wir zu Dritt zur Schwimmhalle um M abzuholen. Das war ungefähr 1000 Mal entspannter und einfacher als die letzten beiden Wochen.


Den Abend zu 4. verbracht, Jott war mit ehemaligen Kolleginnen verabredet. Die Kinder und ich gähnten um die Wette, ab ungefähr 18 Uhr wurde es auch immer grauer draußen. Ich hätt mich gern mit den Dreien hingelegt, musste aber noch ein bisschen arbeiten.

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Sonntag, 11.09.2022

Ruhiger Sonntag. Jott brachte M am Vormittag zu einem Kindergeburtstag, währenddessen räumte ich auf und die Zwillinge spielten.

Zum Mittag kamen A, S und E vorbei, wir verbrachten den Rest des Tages gemeinsam mit Essen, Rommé spielen und quatschen (und nochmehr essen).

Abends schnitt Jott uns allen noch die Haare, die Kinder sind nun wieder ein halbes Kilo leichter und ich hab etwas Form in die noch sehr kurzen Haare bekommen.


Die Kinder wachsen uns davon. Nachdem Jotts Mama gestern noch sagte, dass die Zwillinge (vor allem G) einen ordentlichen Schuss gemacht haben, vermaßen wir heute die Kinder:

  • M ist mittlerweile 1,39m groß und hat Schuhgröße 37
  • G ist 1,25m groß und hat Schuhgröße 33
  • J ist der kleinste mit 1,23m und hat auch Schuhgröße 33

Während für M und G eine neue Perzentillinie erfunden werden müsste, bewegt sich J auf der obersten Linie.

… so schön es ist, dass sie bei offenbar artgerechter Haltung wachsen und gedeihen, so unschön ist es, dass sie allesamt neue Schuhe, Gummiestiefel und Herbstjacken brauchen 😩


M wird ab kommender Woche an einem „Programmieren lernen für Kinder“-Kurs nach der Schule teilnehmen. Die Info kam heute nachmittag in der Eltern-WhatsApp-Gruppe der Klasse; 5 Minuten nachdem wir die Nachricht gelesen hatten war M angemeldet. Die Kursinhalte klingen super:

Ziel ist es, die grundlegenden Begriffe und Konzepte des Programmierens kennenzulernen. Online- und Offline-Aktivitäten wechseln sich im Laufe des Kurses ab. Während der Online-Aktivitäten werden in Teams Logikaufgaben mit Hilfe von Coding-Spielen gelöst, während Offline-Aktivitäten dazu genutzt werden, um Programmierkonzepte auf gestaltende Art zu vermitteln. Im ersten Halbjahr werden die Konzepte Programmieren & Algorithmus, Bug & Debugging, Coden & Pixel, Coden & Winkel, Loops & Nested Loops und Binärcode abgedeckt.

https://www.tech4girls.de/arbeitsgemeinschaften

Ich bin sehr neugierig wie das wird. M ist auch gespannt, obwohl er sich darunter vermutlich noch gar nicht viel vorstellen kann. Mir ist auch relativ egal ob er wirklich schon Programmieren lernt, wichtiger ist das Erlernen von Problemlösungskompetenz und das logische Herangehen an Aufgaben. Das sind aus meiner Sicht Kernkompetenzen, die nicht nur beim Programmieren sondern auch bei/in ganz vielen anderen Bereichen des Lebens wichtig sind, und die natürlich in so einem Programmierkurs schön spielerisch vermittelt werden können.

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Samstag, 10.09.2022

Bis zum Nachmittag leicht erkältet gefühlt, ab dann gings mir besser.


M und ich fuhren am frühen Nachmittag mit dem Rad (er auf meinem Gepäckträger) ins äußerste Mahlsdorf, ein Fahrrad für ihn angucken. Zumindest war das der Plan. Als wir an der angegebenen Adresse ankamen und klingelte, öffnete trotz Absprache niemand. Zeitgleich fing es zu regnen an. Wir stellten uns unter, warteten kurz, parallel schrieb ich über eBay Kleinanzeigen– aber nichts. Als es so schien als ob der Regen vorüber sei, fuhren wir also wieder nach Hause– mitten in den Regen hinein. Als wir merkten, dass von Unterstand zu Unterstand flitzen nichts brachte und sich die Regenwolken über uns einzukreisen schienen, fuhren wir stattdessen einmal durch den Regen und kamen klatschnass am S Köpenick an– wo es absolut trocken war.

In der Zwischenzeit hatte sich der Fahrradverkäufer nochmal gemeldet. Weil die Gründe für das Nichtzustanddekommens des Termins plausibel klangen (und das Fahrrad wirklich gut aussah), vereinbarten wir für den späten Nachmittag nochmal einen Termin. Nach einer Verschnaufpause fuhren M und ich also erneut ins äußerste Mahlsdorf, zusätzlich mit J und G im Schlepptau (die waren ein bisschen hibbelig und mussten sich bewegen). Der Waldweg, den M und ich zuvor gefahren waren, war eine einzige Schlammpiste voller riesiger Pfützen, das war recht abenteuerlich und ich sah vor meinem inneren Auge mehrfach einen der Zwillinge (G) in die Pfützen stürzen. Es ging aber alles gut, und wir wurden auch belohnt: Das Fahrrad sah in echt noch besser aus als auf den Fotos. Nach einem ausführlichen Check und einer Probefahrt (erst ich, dann M) wurden wir uns mit dem Verkäufer schnell handelseinig und fuhren, diesmal jeder auf einem Fahrrad, zurück nach Hause– diesmal allerdings den Hultschiner Damm runter, auf eine Schlammtour durch den Wald hatte keiner Lust.

M war stolz wie Bolle und fuhr nach den ersten 100 Metern sehr sicher. Den ersten Einsatz– wir waren ungefähr 30 Minuten unterwegs– überstand das neue Fahrrad auch. Haben sich die zwei Touren nach Mahlsdorf sehr gelohnt :)


Auf dem Rückweg hielten wir auf Wunsch der Kinder noch an einem niegel-nagel-neuen Spielplatz an, wo sie tobten und sich an den Calisthenics-Geräten ausprobierten. Während G sich übel das Ellbogengelenk anschlug/zerrte (das war nicht so genau herauszukriegen), zeigten die Jungs was sie drauf hatten– Klimmzüge, Liegestütze, hangeln… Ich war sehr beeindruckt (und stolz, und auch ein bisschen neidisch).


Das Haus und Grundstück, wo wir das Fahrrad abholten, waren der Wahnsinn. Eher Villa als Haus und bestimmt 1000qm Grundstück mit Pool, Baumhaus, ordentlichen Schuppen… Da hatte jemand viel Glück im Leben. Oder zumindest viel Geld.


Abends mit Jott die dritte Folge von „Die Ringe der Macht“ geschaut. Die Geschichte nimmt nun Fahrt auf und es wird spannender. Direkt danach begannen wir mit der erneuten Sichtung vom ersten Teil des Herrn der Ringe, um unser Mittelerde-Wissen ein bisschen aufzufrischen.

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Freitag, 09.09.2022

Bürotag anlässlich einer angebotenen arbeitsmedizinischen Untersuchung in Verbindung mit einer erneuten Covid-Impfung. Nehm ich alles mit, kann nur helfen. Ich bekam die Info, dass meine Sehkraft mit Brille zw. 100 und 120% liegt (hätt ich nicht gedacht, ich dachte ich kann schlechter gucken…) und bekam meinen zweiten Booster (Comirnaty). Ist mir ganz recht, auch wenn natürlich gegen die Omikron-Varianten die neuen Impfstoffe besser wirken– aber wer weiß, wann ich die kriegen kann.

Im Laufe des Tages dann immer matschiger gefühlt. Recht früh Feierabend, aber auch nur weil ich die Kinder trotzdem zur normalen Uhrzeit abholen wollte– der Weg aus dem Büro in Mitte nach Köpenick dauert ja ein bisschen, auch wenn ich heute der Impfung wegen aufs Rad verzichtete und Bahn fuhr (was nebenbei bemerkt zwar gute 10 bis 15 Minuten spart, aber ganz schön stressig war– das ich das früher jeden Tag gemacht hab, meine Güte…).


Ich sollte auch im Home Office einen Arbeitsweg einbauen. Viellicht eine Runde an der Wuhle entlang laufen nachdem ich die Kinder weggebracht habe? So 15 Minuten, für einen besseren/fokussierteren Start.


Zu Hause kurz Abklatsch mit Jott, ihrer Mama und A. Die drei fuhren am späten Nachmittag zu Seeed in die Waldbühne, über verschlungene Wege hatten sie Tickets bekommen. Jotts Mama holte noch die Zwillinge ab, so musste ich nur M mit dem Rad aus der Schule holen. Das war mir sehr recht, ich war recht k.o.


Den Rest des Nachmittags/Abends mit hochgelegten Beinen verbracht. Die Kinder spielten noch ein bisschen, bevor sie ans Tablett durften. Anschließend Filmabend mit Essen auf der Couch, ich spielte währenddessen ein bisschen an Jotts Computer. Mir war nach Action und Rollenspielen, beim Blick in Steam kam dann aber die Einsicht, dass ich in den ein, zwei Stunden die ich spielen würde keine Lust auf einen Neustart in einem unbekannten Spiel hatte– abgesehen davon das ich ja nun nicht so oft spiele und es schlicht nicht lohnt, was neues zu kaufen. Also kurz WoW aktualisiert und dort ein bisschen durch die Gegend gelaufen und in Erinnerungen geschwelgt (erste Spiel-Erlebnisse in WoW waren vor ungefähr 15 Jahren, das ist auch schon wieder so ewig her).