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Donnerstag, 09.11.2023

Teamtag am Hauptstandort der Firma in der Nähe von Stuttgart. Wir konnten zu einer humanen Zeit fliegen, es ging erst gegen Mittag los. Bisschen gedöst auf dem Hinflug, leider mehrfach aufgewacht weil ein kleiner Dackel aus seiner Tasche heraus herumquietschte.

Im offiziellen Teil am Nachmittag beschäftigten wir uns mit den Ergebnissen einer kürzlich durchgeführten Mitarbeiterzufriedenheitsumfrage sowie bevorstehenden personellen Veränderungen (unser Team Lead verlässt das Unternehmen, sein Nachfolger stellte sich vor), bevor wir den Abend dann bei Essen, 3D-Schwarzlicht-Minigolf und Cocktails ausklingen ließen.

Erdbeer Slushy
Vitaminbombe
Da habe ich die Eingebung, einfach NOCH EINEN. Cocktail zu trinken

Was schön war:

  1. Mal rauskommen
  2. Die Chance nutzen und schonmal mit unserem neuen Team Lead sprechen
  3. Abends mit den Kolleg:innen in und nach der Bar herumstehen und erzählen
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Mittwoch, 08.11.2023

J hats mit Zahlen: Beim Frühstück rechnete er Alexas Zeitangabe bis Heiligabend („…noch sechs Wochen und vier Tage“) in die korrekte Zahl an Tagen um. Er addierte dazu einfach immer wieder 7 miteinander und anschließend die 5. Fand ich ziemlich beeindruckend nach einem Vierteljahr Schule.


Sind Baggy Pants wieder in? Sah heute auf dem Schulweg jemanden der Baggies anhatte und fühlte mich um die 20 Jahre zurückversetzt (zum Glück gibt es keine Fotos mehr von mir darin…).


Abends eine kleine Runde Sport auf dem Hof, nur die wichtigsten Übungen. Es war an sich nicht kalt, aber der Wind ging mir durch Mark und Bein. Anschließend war mir den restlichen Abend aber ordentlich warm :)


Später dann packen für den morgen stattfindenden Flug nach Stuttgart für unseren Teamtag. Ich verbringe ungefähr soviel Zeit mit An- und Abreise wie ich vor Ort bin. Herrje… Aber schön wirds, die Kolleg:innen wiederzusehen.

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Dienstag, 07.11.2023

Anstrengender Tag zwischen Arbeit, Therapietermin, Arbeit, Kinderabholen und -betreuung, Haushalt und erneuter Arbeit.

Gerad beim Schreiben der Gedanke: Ich hätt Haushalt einfach knicken und in der Dreiviertelstunde was schönes für mich machen sollen.


Ich hab am Samstagabend einen Ventilator und zwei Kindersitze bei Kleinanzeigen eingestellt. Jeweils unfassbar günstig. Bislang habe ich keine Anfrage erhalten, nichts. Hätte ich so nicht erwartet.


Was schön war:

  1. Ganz bewusst zwischen dem Nachhausekommen der Zwillinge und der Tablet-Zeit, in der die Kinder zu Device Zombies abstumpfen, nicht aufs Handy oder den Arbeitslaptop geschaut sondern stattdessen mit den beiden ihre Mappen kontrolliert und dann mit jedem Kind eine Runde Mensch ärger Dich nicht gespielt.
  2. Reichlich Input und Denkanstöße aus der heutigen Therapiesitzung
  3. Ein halbes Stündchen in Warcraft Rumble reinschnuppern (und feststellen, dass das nichts für mich ist)
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Montag, 06.11.2023

Guter Tag. Den größten Teil des Arbeitstages Termine vorbereitet, Termine moderiert/durchgeführt und Termine nachbereitet.


Das Schwimmtraining der Zwillinge entfiel heute, die beiden sind noch ein bisschen zu verrotzt.


Die letzten Tage beschäftigte ich mich, dank externer Beratung, etwas intensiver mit dem Thema Gaming Laptop und bin nun letztendlich bei zwei Modellen gelandet: Dem Lenovo LOQ 15IRH8 Storm Grey und dem GIGABYTE AORUS 15 9KF-E3DE383SH (inkl. kostenfreien RAM-Upgrade). Da ja demnächst der Black Friday, die Cyber Week, Singles Day usw usf anstehen, warte ich noch zwei, drei Wochen und hoffe, eines von beiden als Schnäppchen zu schießen.


Was schön war:

  1. Die Festlegung auf die beiden o.g. Modelle sowie das ich nun einfach bis zu den Rabatttagen warten werde
  2. Das M für sein auswendig gelerntes Gedicht eine 1 bekommen hat. Ich nehm das auch als 1 für mich, ich hab ihm nämlich in den Ferien regelmäßig in den Hintern getreten damit er das zum Ferienende auswendig kann.
  3. Mit Jott eine neue Serie (Scorpion) anfangen
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Sonntag, 05.11.2023

Unter Androhung von Gewalt (Einbehalten des Taschengeldes für eine Woche) ließen uns die Kinder heute lange schlafen. Offenbar können sie morgens a.) länger im Bett bleiben als 6 Uhr und b.) auch sehr, sehr leise sein.

Gemischte Gefühle weil das a.) natürlich unfassbar unpädagogisch, b.) ausschlafen aber ziemlich geil ist.


Vormittags den Haushalt bekämpft, die Kinder baden und ein bisschen Fünfe gerade sein lassen.


Am Nachmittag fuhren wir ins Kino und schauten uns gemeinsam Trolls 3 an. Die Kinder, allen voran G, hatten sich das nach der ersten Sichtung der Werbeplakate für den Film gewünscht, dem kamen wir nun nach. Für die Kinder wars ein Highlight, für mich eine gute, den Nachmittag füllende Kinder-Beschäftigung.


Abends zeigte sich dann, dass nur drinnen sein für die Kinder keine Option ist– sie drehten ziemlich am Rad, weil sie unausgelastet waren. Hrmpf.


Was schön war:

  1. Ausschlafen
  2. Zu 5. was unternehmen
  3. Abends mit Jott die letzten beiden Folgen der 4. Staffel von The Rookie schauen und wie Teenager kichern als sich Chen und Bradford „beruflich“ küssen…
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Samstag, 04.11.2023

Die Kinder waren alle zwischen 6 und 6:30 Uhr wach; ich war direkt nach dem geweckt werden schon auf 180. Jott erbarmte sich dann, ich konnte mich wieder hinlegen und noch gute zwei Stunden schlafen.


Vormittags ein Ausflug in den Rewe ins Forum, begleitet von M, J und G die allesamt ihr Taschengeld auf den Kopf hauen wollten.

Beim Reingehen in den Rewe stürmten die Kinder (abgesprochen) zu den Kinderzeitungen. Relativ schnell kamen M und G nochmal zurück um was zu fragen (M) bzw. mit mir durch den Markt zu gehen (G). J kam nicht, den wähnte ich bei besagten Zeitungen. Gute 15 Minuten später rief Jott an mit der Info, dass J bei ihr sei– ich hörte ihn auch im Hintergrund schluchzen.

Uff.

Offenbar, soviel ließ sich später rekonstruieren, hatte er in dem Moment, in dem G und M nicht bei den Zeitungen waren, hochgeschaut, niemanden gefunden und war dann, aufgelöst und mutterseelenallein, schnurstracks nach Hause gelaufen wo ihm zum Glück Jott die Tür öffnen und ihn trösten konnte. Ich hatte das überhaupt nicht mitbekommen, weil ich mit G hinten im Markt war.

Mir ging nach Jotts Anruf dann ganz schön die Pumpe, vor allem war ich aber froh das J wohlbehalten zu Hause war. Als wir drei wieder da waren, kuschelten wir erstmal und ich ließ mir von ihm erzählen was los war.


Nachmittags räumten Jott und ich den Keller aus, warfen viel weg und stellten noch mehr zum Verschenken bereit. Was morgens noch wie ein Ganztageseinsatz ausgesehen hatte, endete nach guten drei Stunden mit einem wieder betretbaren Keller mit freien Stauraum.


Abends das seit August brach liegende Haushaltsbuch geöffnet und aktualisiert. Mit guter Musik auf den Ohren wars nicht ganz so schlimm.


Was schön war:

  1. Die Updates von der Blizzcon nachlesen und mich über die neue WoW-Erweiterung The War Within informieren
  2. Das lang aufgeschobene Haushaltsbuch-Update
  3. Der aufgeräumte Keller & das der Arbeitseinsatz dann doch nicht so schlimm war wie angenommen.
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Freitag, 03.11.2023

Wichtigster Link des heutigen Tages: https://www.instagram.com/gustaverderliebe/

Ich habe, kein Witz, Tränen gelacht. Das ist so gut so schlecht gemacht, dass ich a.) beeindruckt bin und b.) umso mehr lache.


Unspektakulärer Tag. Nichts passiert.


Was schön war:

  1. Sport am Abend
  2. Das die Kinder die halbe Stunde, die ich in der Apotheke Hustenstiller geholt habe, allein zu Hause ausgehalten haben und sich offenbar gut (miteinander) beschäftigt haben
  3. Austausch mit der neuen Kollegin im Scrum Team
  4. Hemmungslos eine halbe Stunde durch Instagram scrollen während die Kinder netflixten
  5. Zu sehen, dass fragmente nach dem Oktober nun auch den November verbloggt.
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Donnerstag, 02.11.2023

Bürotag. Seit gestern Abend geschwankt ob ich mit den Öffis oder mit dem Rad fahre. Fürs Rad sprach, dass zwischen Ostbahnhof und Friedrichstraße keine S-Bahnen fahren und ich keine große Lust auf Ersatzbusse oder Arbeitsweg-Alternativen hatte. Für die Öffis sprach, dass ich keine Lust hatte ewig durch die Stadt zu gurken und es außerdem Abends regnen sollte.

Schlussendlich doch in die Bahn gestiegen und mit der S-Bahn bis Warschauer gefahren, anschließend per U-Bahn bis Hallesches Tor und anschließend noch gut 20 Minuten ins Büro gelaufen.

Im Büro das selbe gemacht wie zu Hause (abzüglich Waschmaschine/Trocker managen), nur deutlich unkonzentrierter (da REDEN so viele Menschen!).


Die Kinder bekamen heute morgen den Auftrag, ihre Zimmer aufzuräumen; M sollte zusätzlich noch ein Gedicht als Hausaufgabe lernen. Große Freude meinerseits, dass das unter Ls Aufsicht am Nachmittag offenbar reibungslos funktionierte.


Abends fuhr ich mit dem Regio von Friedrichstraße bis Ostkreuz. Das ging schon ordentlich flott… Wenn der dann in drei/vier/fünf Jahren auch bis Köpenick weiterfährt, wird das eine sehr coole, weil zeitsparende Sache.


Was schön war:

  1. Die jeweils 20 Minuten Laufen vom Bahnhof zum Büro und vom Büro zum Bahnhof morgens und nachmittags
  2. Der Burrito zum Mittagessen
  3. Mit einer Kollegin austauschen und dabei einige Anregungen mitnehmen
  4. Abends ein bisschen zum Thema Gaming Laptop einlesen und dabei Hinweise auf ein Forum aufschnappen, wo Kaufberatung erfolgt. Da werd ich mich hinwenden– ich brauch jemanden der Specs für mich einordnet und der Sachen wie „Der soll leise sein, aber trotzdem nicht zu heiß werden“ in Specs/Gehäuse/Lüftungsleistung etc. übersetzen kann.
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Mittwoch, 01.11.2023

Bin immer noch irritiert von Ms schwülstiger Ausdrucksweise gestern Abend („Papa, diese Emotionen die ich spüre, diese Freude, die kann man für Geld nicht kaufen“). Aus welchem Buch/Film/Spiel er das wohl hat?


Kurze Sportrunde am Morgen vor der Arbeit. Trotz akuter Unlust auf den Hof gegangen und ein gutes Stündchen trainiert. Yay!

Ich habe aktuell das Gefühl, zu stagnieren– da hilft es, das bisher geschaffte zu verdeutlichen: Letztes Jahr im August habe ich mit meinen Übungen angefangen, ohne z.B. Push Ups/Liegestütze machen zu können. Mittlerweile bin ich bei 35 Stück (über drei Sätze verteilt; 15 + 10 + 10). Ähnlich sieht es bei Beinheben, Kniebeugen und Klimmzügen aus.

Also insgesamt keine Stagnation, sondern krasser Fortschritt.


Ruhiger Arbeitstag, die Kolleg:innen und Kund:innen aus dem Süden, die mich den Großteil der Zeit beschäftigen, hatten Feiertag.

Weil ich am Vormittag ein bisschen zu entspannt vor mich hinarbeitete, challengete ich mich dann mittendrin selbst und setzte mir Zeitziele für bestimmte Tätigkeiten. Das half, um ein bisschen Zug reinzubringen.


Nachmittags holte ich die Kinder früher als sonst ab, damit ich an einem Meeting von 15 bis 17 Uhr teilnehmen konnte. Sie spielten so gut miteinander/allein, dass ich mich wirklich voll und ganz auf die Inhalte des Termins konzentrieren konnte. Zwei oder drei Mal standen sie neben mir, aber da half ein Hinweis, dass ich gerade arbeite und mich gern danach mit ihnen unterhalte.


Was schön war:

  1. Das gute Gefühl nach der Sporteinheit
  2. Zu sehen wie die Todoliste nach der Selbst-Challenge zusammengeschrumpft war
  3. Das Verhalten der Kinder während meines Termins
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Dienstag, 31.10.2023

Die Freuden der Mehrfacheltern: Die Kinder nahmen heute im Hort das Angebot, Bubble Soccer zu spielen, an– zack, 30 EUR verlustigt (ich hätt auch gern mitgespielt, das stell ich mir unfassbar lustig vor).


Den Arbeitstag größtenteils den Projektleiterhut aufgehabt und ein Projekt, dass sich (kundenbedingt) schon ewig zieht, geleitet. Offene Aufgaben aktualisiert, Restaufwände validiert/angepasst, Abhängigkeiten ergänzt, mit dem Entwicklungsteam geschnackt wer und wie und was und wann, Strategien für die künftige Vermeidung von Abhängigkeiten zum Kunden gebrainstormt… Am Montag folgt ein (virtueller) Kundentermin.


Unser tropfender, undichter Wasserhahn in der Küche wurde heute morgen endlich ausgetauscht. Der Weg dorthin war lang, weil wir immer und immer und immer wieder nachhaken mussten– aber nun ists erledigt und ich freu mich sehr darüber.


Mittags ein Anruf: „Hallo, hier Firma $SoundSo, können wir heute 16 Uhr wegen ihrer Rollos vorbei kommen?“

Hatte ich so auch noch nicht, aber dank des heutigen Home Office` von Jott gings. Manchmal läufts.


Abends mit den Kindern um die Häuser bzw. durch den Wohnkomplex gezogen und Süßigkeiten eingesammelt. Jott hatte sie zuvor als Werwolf (J), Harry Potter (M) und gruselige Hermine (G) geschminkt, und so stapften wir los, klingelten uns durch die Nachbarschaft und füllten die Süßigkeiteneimer der Kinder.

Die Kinder waren so aufgeregt, dass sie nur „Süßes oder Saures“ herausbekamen. Ich war ein bisschen traurig, wir hatten uns morgens auf dem Schulweg extra was kreatives ausgedacht: „Spinnenetz und Krötenschleim, pack uns schnell was Süßes ein– darfst nicht lange suchen, sonst wer’n wir Dich verfluchen! UAAAH“ (meinen Alternativspruch „Komm jetzt mit den Süßis ran, sonst zünd’n wir Dein Auto an“ erzählte ich den Kindern nicht).


Was schön war:

  1. Der ausgetauschte Wasserhahn.
  2. Der Spontan-Termin der Rollo-Firma wg. der kaputten Rollos in den Kinderzimmern– endlich tut sich da was
  3. Die Begeisterung und Freude der Kinder beim Halloween-Süßigkeiten einsammeln. Wort-Zitat M: „Papa, diese Emotionen die ich spüre, diese Freude, die kann man für Geld nicht kaufen“ (vorangegangen war meine begeisterte Aussage, dass wir die nächsten Wochen kein Geld für Süigkeiten ausgeben müssen und so kräftig sparen können)