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Dienstag, 26.03.2024

J ist weiterhin krank. Nichts ernstes, einfach nur eine dicke fette Erkältung.


Vormittags hatte ich 1/2 Tag Urlaub und war für einen Termin in der Stadt unterwegs.

Trauriges Einhorn

Auf dem Rückweg kam ich bei Pasam Baklava vorbei und nahm eine mittelgroße Mischpackung für uns mit. Geiler Scheiß, ich musste mich sehr zusammenreißen um nicht direkt viel zu viel zu naschen.


Mittags Abklatsch mit Jott, die den Vormittag über J betreut hatte und nun für ein Bewerbungsgespräch ins Büro musste.


Den Nachmittag über parallel Kindbetreuung und Arbeiten, wobei „Betreuung“ übertrieben ist– J beschäftigte sich, ich beschäftigte mich, wir existierten nebeneinander her in der Wohnung.

Bei unserem Zeit- und Projektmanagement-Tool gibt es ein Issue, dass mich länger als gewünscht einband– nach dem Update eines Mailservers funktionierten an gänzlich unerwarteter und daher nicht vertesteter Stelle Dinge und Sachen nicht mehr, denen ich mit einem Kollegen auf den Grund gehen musste. Betroffen sind die Kolleg:innen der französischen Niederlassung, bei der Fehlerbereinigung half mit ein tschechischer Kollege, das war ein deutlich internationalerer Tag als üblich.

Am Ende fanden wir die Ursache des Problems, konnten aber keine „saubere“ Lösung erstellen– auf Grund technischer Gegegebenheiten (der neue Mailserver kann nicht das, was der alte konnte, und soll es auch nicht können) brauchen wir nun Support vom Hersteller des Tools. Ein Rollback auf den alten Mailserver stellte zumindest die Funktionsfähigkeit wieder her.


L holte M und G aus dem Schulhort ab, bei mir zog sich die Arbeit bis in den Abend hinein.

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Montag, 25.03.2024

J blieb den Tag über krank zu Hause und existierte neben mir her– ich war den größten Teil meines Arbeitstages in Terminen, in die er gelegentlich zur Freude der Teilnehmenden reinhuschte. Ansonsten nahm er ausgiebig Videos mit dem iPad auf, in denen er Quatsch machte und sehr ausgiebig und ausgeschmückt Unsinn erzählte, beschäftigte sich viel mit der Anton-App mit Mathematik der 2. und 3. Klasse (zumindest die 2. Klasse kann er offenbar vom Stoff her überspringen) und spielte mit Lego.

Gemalt hat er auch– das passiert, wenn das Kind den Plätzchenaustecher vom Weihnachtsbaileys findet…

Die Woche wird nochmal knackig– an diversen Ecken muss noch was erledigt werden, bevor es in den Osterurlaub geht.

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Sonntag, 24.03.2024

Wieder Wecker zu Viertel Acht gestellt. Im Gegensatz zu gestern waren heute alle schon wach und wuselten durch die Wohnung. Naja. In dieser Reihenfolge: Haare geschoren, Bart in Form gebracht, duschen, Frühstück, anschließend im Haushalt rumgepusselt und mit G und anschließend J Karten gespielt.


Mittags kamen wieder A, S und E zu Besuch. Wir spielten ein paar Runden routiniert relaxt Rommé, dann chillten alle anderen plötzlich auf Sessel und Sofa mit Smartphone; ich konnte nicht stillsitzen (und wollte meine Zeit auch nicht mit Insta und Co verschwenden) und nutzte die Chance zum Aufräumen und Blogbeiträge nachschreiben.


Nachmittags waren M und J so drüber, dass es mir beinahe körperlich unangenehm war, wie unfassbar blöd die beiden sich verhielten; aber sie hatten offenbar beide Spaß und beschäftigten sich gegenseitig– halt mit Blödsein, aber immerhin… Schwer auszuhalten.


Noch später am Nachmittag klagte J über Halsschmerzen und Krankheitsgefühl– logisch, jetzt waren so circa zwei Wochen alle Kinder gesund, das ist natürlich viel zu lang.


Abends Queen Charlotte mit Jott geschaut, wir steigen tiefer ins Bridgerton-Universum ein.

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Samstag, 23.03.2024

Wecker zu Viertel Acht, ich wollte in der ruhigen Zeit am Morgen, wenn Jott schläft und die Kinder mit den Tablets beschäftigt sind, das Haushaltsbuch aktualisieren. Funktionierte nur so halb weil ich spontan noch die Dusche gründlich putzte. Es reichte aber immerhin noch für die Aktualisierung zumindest eines Kontos, bevor es Frühstück gab.


Mittags eine Prepaid-SIM-Karte für mein altes iPhone 7 bestellt. Das wird M demnächst mitkriegen– wenn wir mal nicht da sind und er allein nach Hause kommt, kann er sich auch melden wenn er nicht in die Wohnung kommt.


Nachmittags mit J und G auf den Wuhlespielplatz gegangen. Wir wähnten den Zugang von der Wuhleseite aus offen wie auch letzte Woche, standen aber dann vor einem Bauzaun (dort wird seit fast einem Jahr kleckerweise gebaut, die Brücke ist seitdem gesperrt, wird aber regelmäßig aufgebrochen weil die Umwege mindestens 15 Minuten Extra-Fußweg bedeuten und dann wieder gesperrt…). Nach ein bisschen zögern kletterten wir kurzerhand rüber, das war ein riesiges Abenteuer für die Kinder.


Am Abend das erste Mal diese Woche an den Spielerechner gesetzt. Wirklich Lust kam nicht auf, dementsprechend war dann auch relativ schnell wieder Schluss.

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Freitag, 22.03.2024

Anlässlich eines „Community Day“ des Geschäftsbereichs ins Büro gefahren. So wirklich auskosten konnte ich das Event allerdings nicht, ich hatte heute mehrere Termine die nicht verschoben werden konnten. Immerhin gabs Mittag und Abendessen auf Firmenkosten und Abends ein nettes Beisammensein mit einigen Kolleg:innen.

Trotzdem relativ früh die Segel gestrichen und nach Hause gefahren, mir steckte die Woche in den Gliedern.


M kam heute erstmals allein nach Hause, als niemand da war. Lief gut, er rief mich wie vereinbart vom Tablet über Skype an.


Abends die letzte Folge Bridgerton mit Jott geschaut, dabei beinahe eingeschlafen. Gut, dass Wochenende ist.

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Donnerstag, 21.03.2024

Unerbittliches Weckerklingeln kurz nach Sechs. Ich hätt ein bisschen mehr Schlaf gebrauchen können, ich fühlte mich wie verkatert.


Arbeitstechnisch begonnen, lose Projektenden zu schließen bzw. zu bearbeiten. Zudem könnte ich die Möglichkeit erhalten, zusätzlich zu meiner Rolle als Scrum Master weitere Aufgabengebiete in meinem Scrum-Projekt zu übernehmen.


Vormittags ein längeres Gespräch mit meinem Team Lead gehabt und ihn gefragt, welche Perspektiven es für mich gibt. So richtig befriedigend war das insgesamt nicht. Ob und was ich nun mit den Infos aus diesem Gespräch anfange, weiß ich noch nicht, da muss ich ein bisschen drüber nachdenken/mit Leuten reden.


Läuft für Jott: Erst gewann sie bei Ernstings Familiy ihren Einkauf, dann wurde sie von einem fremden Mann zum Essen eingeladen.


Abends ganz k.o. mit Jott auf der Couch versackt und Bridgerton weiter geschaut.

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Mittwoch, 20.03.2024

Große Freude: Ich konnte in meinem Hotelzimmer die Fenster zum nächtlichen Lüften richtig öffnen und schlief hervorragend.

Große Freude²: Vom Zimmer konnte ich die Berge sehen!

Im Garten unter dem Hotelfenster blühte eine Magnolie. Bei uns wird das vermutlich noch zwei, drei Wochen dauern.


Vormittags waren wir beim Kunden vor Ort für einen Workshop. Zuerst fand ein (kurzes) Lessons Learned unter Leitung der Projektleitung des Kunden für das abgeschlossene Projekt statt, danach übernahm ich. In meinem Slot klärten wir offene Fragen und stellten die Weichen für die zukünftige Zusammenarbeit– nach dem Projekt ist vor dem Projekt.

Die Stimmung war gut, das Ergebnis noch besser– der Workshop war also wirklich super.


Am frühen Nachmittag waren wir fertig, verabschiedeten uns voneinander und dann ging jeder seiner Wege. Die Kolleg:innen aus dem Raum Stuttgart fuhren mit dem Auto zurück, ich nahm die Bahn nach München rein, lief dort noch ein bisschen umher und fuhr am frühen Abend mit dem ICE nach Berlin.

Die Bahnfahrt war wieder sehr angenehm; auch dieser Zug war nahezu leer (ich hatte die gesamte Fahrt über einen Tisch samt 4er-Sitzgruppe nur für mich und konnte mich folglich sogar bei Fahrtrichtungswechsel entsprechend umsetzen) und das WLAN funktionierte unterbrechungsfrei. Ich erledigte noch die Workshop-Nachbereitung, stimmte mich hier und da mit Kolleg:innen aus Projekten ab und begann dann, meinen Kopf in eine große Mind Map einzukippen. Im Workshop-Projekt gibt es aktuell eine Menge offene Enden, die in irgendeiner Form Beachtung fordern– da hilft es mir, das zu visualisieren.

Gegen 21 Uhr war dann aber auch Schluss, anhand der Rechtschreibfehler merkte ich, dass ich eine Pause brauchte. In Anbetracht des langen Tages verdient, würde ich meinen.

Zum Schluss noch Blogbeiträge geschrieben, das hilft immer beim Runterkommen und Reflektieren.

Irgendwo bei Bitterfeld.

Ankunft zu Hause gegen 23:15 Uhr, alles schlief.


Wenn ich losgelöst von allen Verpflichtungen denke, würd ich gern mehr solcher Tage haben.

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Dienstag, 19.03.2024

Nach dem Kinder in die Schule bringen den Rucksack für zwei Tage außer Haus gepackt (eine Boxershort für Tag 1, eine weitere Boxershort für Tag 2, eine extra Boxershort für wenn ich mir gottlos einkacke…) und gegen 9 Uhr auf den Weg nach München gemacht. Beste Bahnfahrt, der ICE war sauber, fast leer, das WLAN funktionierte und wir kamen pünktlichst an.

Unterwegs ein bisschen gearbeitet, ein bisschen genapped und aus dem Fenster geschaut.

Umstieg in München mit Mohnschnecke

Fahrstuhl-Selfie

Am Abend fand das Projektabschlussevent mit unserem Kunden für das am Montag der vergangenen Woche live-gegangene Portal-Projekt statt. Wir betrieben Dinnerhopping und fuhren in einem alten amerikanischen Schulbus von Restaurant zu Restaurant durch München. Das war eine interessante Erfahrung– mal was anderes.

(Es war zu laut, zu wackelig und mir wurde ein bisschen schlecht) – Aber das Essen war gut und ich unterhielt mich angeregt mit unterschiedlichen Leuten.


CHALLENGE ACCEPTED

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Montag, 18.03.2024

Die mich seit Anfang Februar begleitende(n) Erkältung(en) scheinen langsam, sehr langsam, abzuklingen. ENDLICH. Ich hab nur noch Husten- und Schnupfensymptome und fühl mich kaum noch abgeschlagen. WIRD AUCH ZEIT, IHR KACKVIREN.


Super durchgetakteter Tag. Arbeit, Haushalt, Arbeit, Elternversammlung in Js Klasse, Abendbrot, 1 Million Teile Kinderwäsche legen, Arbeit… Beim Schlafen gehen direkt nach dem Umdrehen eingeschlafen.

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Sonntag, 17.03.2024

Nachts eine Minute, bevor Jott zur Wohnungstür hereinkam, aufgewacht; wir wechselten noch drei Worte bevor ich wieder einschlief. Ihr hats bei Mama geht tanzen wohl gefallen, der Abend wird wiederholt :)


Beim nach-mittäglichen Rommé mit A (S war leider verhindert) drei Mal gewonnen und die heutige Rommé-Runde damit auch. Das hatte ich lange nicht :)


Abends Couching mit Jott, wir schauten gemeinsam Bridgerton weiter.