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Der Tag fängt früh an- ich zocke kurz nach Mitternacht nämlich noch Monument Valley im Bett neben M.
. Das Spiel ist wunderschön, macht Spaß und gibt mir ordentlich was zu knabbern, ich bin nicht wirklich gut in solchen Puzzlespielen.
Nach zwei gespielten Level mache ich aber aus. Die Zwillinge werden zwar heute Nacht von Jotts Mama betreut, aber wer weiß wann die Nacht vorbei ist… M neigt ja auch dazu, an freien Tagen kurz nach Sechs aus dem Bett zu springen.
Heute zum Glück nicht, dafür wird die Nachtruhe aber kurz nach 5 Uhr von einem Vollhonk unterbrochen, der sein Motorrad auf dem benachbarten Parkplatz erst nicht anbekommt und anschließend eine geschlagene Viertelstunde im Leerlauf knattern lässt. Kurz vor 6 Uhr kann ich aber nochmal einschlafen und werde erst gegen 7 Uhr wieder geweckt. Diesmal von den Zwillingen, die marodierend durch die Wohnküche von Jotts Mama ziehen.
Fix aus’n Federn, Klamotten überschmeißen, Haare notdürftig richten, ab zum Bäcker, danach Duschen und dann: Kinder lüften! Ab auf den Spielplatz. Halb Zehn gehen wir los. M stürmt auf seinem Laufrad voran und animiert mich zum Mitrennen, während Jott und die Zwillinge im Buggy gemächlich hinterher traben.
Auf dem Spielplatz üben wir abwechselnd mit M klettern, lassen die Zwillinge schaukeln, rutschen und ebenfalls klettern und ignorieren nach Kräften dunkle Wolken und kalten Wind.

Halb 12 gehts zurück zu Jotts Mama. M ist noch nicht k.o. und flitzt auf dem Laufrad hin und her, ich muss mitrennen und bin mir sehr sicher, das heutige Tagesschrittziel locker zu erreichen.
Dann Mittagessen (Nudeln mit Tomatensauce), anschließend machen die Zwillinge Mittagsschlaf und wir anderen hauen uns auf die Couch/ in die Sessel und gucken ein bisschen Kinderfernsehn bzw. spielen an Laptops/ Smartphones rum. Ich komm endlich mal dazu, nach dem factory reset meines Smartphones noch ein paar Konten einzurichten, und richte das Dienst-Smartphone weiter ein.
Gegen Dreiviertel Drei fahren wir mit Sack und Pack (Kinder, Jotts Mama, ich sitze auf der Rück-Rückbank) aufs Dorf und besuchen Jotts Oma. Die ist ganz begeistert von ihren Urenkeln (von uns auch ein bisschen). Nach Kaffee (entkoffeeiniert, oh weh) und Kuchen gehen wir eine Runde spazieren. Auf dem Weg treffen wir fünf Familienmitglieder/ Freunde von Jott (und mir dann angeheirateterweise auch), sehen drei Storchennester (wenn uns nochmal ein Storch zu nahe kommt, machen wir kurzen Prozess), machen auf dem Dorfspielplatz halt und flitzen kurz vor der Abfahrt noch über den Elbdeich. Der wurde vor kurzem erneuert, hat seitdem einen asphaltierten Deichweg und bietet somit beste Voraussetzungen zum Laufrad-Fahren und rennen. Wir müssen nur ein bisschen aufpassen, dass wir vom Wind nicht vom Deich geweht werden, aber das gelingt uns zum Glück. Ansonsten ist’s supertoll: Sonne, Wind, rumflitzen.



Auf der Heimfahrt müssen wir ein bisschen aufpassen, damit M nicht einschläft- andernfalls wäre er am Abend ewig wach und das will keiner (außer ihm).
Bei Jotts Mama dann das Abendprogramm: Abendessen, Kinder ins Bett, bisschen zocken und dann früh ins Bett, das Herumgerenne macht müde.