Geschlafen bis halb Neun. Hätt auch noch länger sein können. Weiß gar nicht, wo diese Müdigkeit die letzten Tage herkommt.
Etwas ruhigerer Tag als üblich, J war zu einem Kindergeburtstag eingeladen und so waren nur 2/3 Kindern anwesend. M genoss die Ruhe, G wusste nichts mit sich anzufangen. Zur Mittagszeit wurde sie erlöst, da kamen nämlich A, S und (am wichtigsten für G) E vorbei und sie hatte endlich jemanden zum Spielen.
Gemeinsames Mittagessen, anschließend zwei Runden Catan. Wir spielen mittlerweile mit Hausregeln: Den Räuber haben wir abgeschafft und bei einem Pasch darf nochmal gewürfelt werden. So wird das ganze ein bisschen beschleunigt und ein großer Frustfaktor rausgenommen.
Ich hab mir nun auch Wolle & Nadeln bestellt und werd mir einen Schal stricken, so zumindest der Plan. Bei Jott sieht das immer so gemütlich aus, das möcht ich auch. Ich muss nur überlegen, wann ich stricken lerne bzw. bei welchem Hobby ich dafür kürzer trete.
Abends Fallout weiter geschaut. Wir müssen uns ranhalten damit wir bis Freitag damit fertig sind– oder wir müssen mit der neuen Bridgerton-Staffel noch etwas warten.
Theorie: Ausschlafen und entspannt in den Tag starten. Praxis (für mich): Schlafen wie ein Stein, nach dem aufwachen nicht wissen wer/was/wieviele ich bin Praxis (für Jott): Halb Acht uns unerklärlichen Gründen wach werden, aufspringen, das Ceranfeld vom Herd gründlichst reinigen, Bananenbrot backen, das Bad putzen, mich rechtzeitig wecken damit wir gemeinsam Frühstücken können & ich meine halbe Stunde Wachwerdzeit habe (ich kann nicht aufstehen und sofort essen/trinken)
Komische Frau. Aber süß.
(Ich war froh das sie nach dem Frühstück Minecraft spielte, ich hatte kurz Sorge das sie noch ein Zimmer umräumen und streichen will)
Jotts Mama brachte die Kinder am Vormittag zurück. Offenbar hatte M die halbe Nacht auf dem Klo verbracht und sie neben ihm, der Verdacht fiel auf die Chicken Nuggets von Edeka die M nach der Schule gekauft hatte. Meh.
Ich nutz nun den Terminservice der TK um einen Hautkrebsvorsorge-Termin für mich klarzumachen. Ich bin gespannt wie die sich schlagen– ich selbst find nichts und hab auch keine Lust mehr mich durch Doctolib zu klicken.
Jott traf sich Mittags mit einer Freundin zum Spazierengehen, die Kinder und ich verspielten einen Teil des Nachmittags bis ich uns alle nochmal für ’ne Stunde rausscheuchte. Wir rollerten/fuhren zum Wuhlespielplatz, wo die Kinder wilde Sau fange und verstecke spielten und ich eine Runde Sport machte. Nebenbei bemerkt das es gegen 17 Uhr immer noch ziemlich hell ist– ein Grund zur Freude.
Den Abend vor dem Spiele-Laptop (ich) und einem Bridgerton Rewatch (Jott) verbracht. Am 29.01. wird wohl die neue Staffel auf Netflix ausgestrahlt, bis dahin müssen wir uns nochmal etwas in die 3. Staffel reinfuchsen.
Durchgetakteter Tag; im Prinzip wie der letzte Freitag: Kinder in die Schule bringen, Arbeiten/Termine, dann Mittags zum Lernentwicklungsgespräch für M in die Schule. Im Anschluss zurück, fix Mittagessen und dann wieder Arbeit/Termine bis zum Feierabend gegen 16 Uhr.
Lernentwicklungsgespräch M: Kritik auf hohem bzw. sehr hohem Niveau. Bei ihm gehts im Prinzip nur darum, dass er die Schule etwas ernster und sich ein My mehr reinhängen muss, damit die 1 in den Hauptfächern steht. Die nächsten beiden Halbjahre gehen in die Bewerbung fürs Gymnasium ein, je besser er ist desto einfacher wirds.
Nach der Arbeit die Kinder zu Jotts Mama gebracht und im Anschluss mit Jott zu Raten im Garten aufgebrochen. Das ist eine Quizreihe in der Freiheit 15. Jott stieß Anfang Januar drauf und hatte uns gemeinsam mit A & E als Quizteam angemeldet. Zum Glück fand die Veranstaltung nicht im namensgebenden Garten statt, bei -5°C wäre das sehr ungemütlich gewesen. Stattdessen fanden wir uns mit allen anderen Quizteams (40!) im Saal der Freiheit 15 ein und durften die nächsten Stunden einen bunten Blumenstrauß an Fragen beantworten. Wir schlugen uns super und landeten am Ende mit gerade mal dreieinhalb Punkte Rückstand zum Sieger auf Platz 7. Im Anschluss gings noch auf einen Döner in die Altstadt, bevor wir jeder zu sich nach Hause fuhren. Das war ein schöner und vor allem sehr spaßiger Abend :)
Zu Hause noch anderthalb Folgen Fallout, dann ins Bett und innerhalb von fünf Sekunden eingeschlafen.
Kurz nach Acht im Büro gewesen. Zu Hause ging morgens alles gut, ich konnte daher `ne Bahn früher nehmen und fuhr wieder bis Friedrichstraße. 45 Minuten von Tür zu Tür ist schon ziemlich nice.
Wenige Termine, dazwischen Pausen um Sachen von der Todoliste wegzuarbeiten. Ich konnte kurz vor 16 Uhr guten Gewissens nach Hause gehen und kam rechtzeitig vor Eintreffen der Rewe-Lieferung an.
G war wieder mit Jotts Mama beim Schwimmen und hatte Spaß. Hoffentlich hält sich das eine Weile :)
Abends an den Rechner gesetzt, die Welt ausgeblendet und gespielt bis es Zeit wurde ins Bett zu gehen.
Vor der Arbeit beim Orthopäden vorbeigeschaut um den Röntgenbefund auswerten zu lassen. Das war ein Erlebnis… Ich zitier mich einfach selbst, ich schrieb nämlich danach per WhatsApp:
Der Orthopäde hat sich den Befund ungefähr zehn Sekunden angeschaut und dann die Option Stoßwellentherapie und Röntgenbestrahlung genannt. Stoßwellentherapie macht er aber nur privat, weil ihm die Kasse pro Sitzung nur sechs Euro erstattet. Und das rechnet sich ja nicht. Dann hat er mir ausführlich dargelegt, wie er seit 30 Jahren als Chirurg quasi umsonst arbeitet, weil die Kassensätze nicht kostendeckend sind und er sich nur mit Privatpatienten über Wasser hält. Als ich dann fragte, ob ich zu einem anderen Orthopäden gehen kann wegen der Stoßwellentherapie, hat er mir viel Glück gewünscht und gemeint, dass ich mal gucken soll, irgendeiner der 210 Orthopäden in Berlin macht das vielleicht. Von der Röntgenbestrahlung hat er abgeraten, weil das Krebs verursacht und so wie er das gesagt hat, kommt der Krebs quasi übermorgen. Ey, das ist ein Typ.
Als ich wegen der Röntgenstrahlentherapie nachfragte, hat er gesagt, dass man ja über die Risiken nicht aufgeklärt wird und dann begonnen, grundsätzlich über Strahlenbelastung zu erzählen. Wusstet ihr, dass ein Langstreckenflug nach New York zehn Mal Röntgen entspricht und die Piloten deswegen einen Strahlenchecker tragen müssen?
Fersensporn soll ansonsten sehr langwierig sein, 2 bis 6 Jahre… Aber Einlagen hab ich bekommen. Strahlentherapie kostet wohl 86,50 € pro Sitzung privat, man braucht 1-3 Sitzungen.
Man man man. Ich lass mir jetzt erstmal Einlagen machen und dann sehen wir weiter.
Ansonsten ein unspektakulärer Bürotag. Weil ich direkt um 9 Uhr einen Termin hatte, verzichtete ich auf den Spaziergang von Jannowitzbrücke zum Checkpoint Charlie und fuhr Bahn, das sparte ordentlich Zeit (und schonte den Fuß).
Halt stop: Wir hatten Vogel-Action im Bürohof. Eine Krähe und ein Raubvogel (Sperber oder Turmfalke?) stritten sich um eine tote Taube. Die Krähe gewann, wir konnten dann beobachten wie sie gaaaanz langsam und vorsichtig an die Taube heranschlich.
~100 EUR Rückzahlung vom alten Stromanbieter. Yay! Vergleichen, rechnen und wechseln lohnt sich. Dieses Jahr sind wir bei Naturwerke. 28,42ct/kWh mit 10,02 EUR Grundgebühr/Monat waren preislich unschlagbar, sogar ohne großartige Boni.
Von der TK gabs auch 30 EUR Bonus/Erstattung für TK Fit, Impfung und Zahnarztbesuche. Ich game das in diesem Jahr für mich und die Kinder, mal schauen was rumkommt.
Abends Sport trotz Unlust und Müdigkeit. Aber wie der Kollege im Büro sagte, dem ich mein Leid klagte: Das ist nur der Kopf. Recht hatte er.
Mit Jott, nachdem die Kinder im Bett waren, das Staffelfinale der ersten Staffel von Fallout geschaut und viel zu spät im Bett gewesen. Das war aber auch spannend…
Gestern Abend keine Polarlichter gesehen. A & S hatten uns informiert, ich war auch draußen und schoss mit dem Handy ein Foto– aber es war einfach zu hell bei uns und ich hatte dann auch keine Lust, noch irgendwohin zu fahren. Jott lag schon im Bett und da wollte ich auch hin.
Termintechnisch sieht die Woche viel besser aus als die vergangene, ich komme dazu Dinge und Sachen zu erledigen und nicht nur aufzuschreiben. Hurra!
Jott kam Mittags nach Hause und warf sich gleich auf die Couch– Migräne. Generell doof und heute besonders, sie war Abends verabredet. Zum Glück halfen ein paar Stunden Schlaf und Ibus, am späten Nachmittag gings ihr wieder besser.
G hatte heute ihr erstes Schwimmtraining in ihrer neuen alten Gruppe. Sie war zu Schuljahresbeginn in eine Gruppe gewechselt, die nur 1x die Woche trainiert, fühlte sich darin aber unterfordert. Wir hatten noch im alten Jahr auf Gs Wunsch einen Wechsel zurück in die alte Gruppe angeleiert, die 2x die Woche traininiert. Dort gings heute für G los. Gebracht wird sie nun immer von Jotts Mama, das hilft Jott und mir natürlich unfassbar. Der Wechsel scheint ihr gut bekommen zu sein, sie erzählte nach Rückkehr begeistert & strahlend vom Training.
Mein Röntgentermin (rechte Ferse, Verdacht auf Fersensporn) war surreal schnell. Rübergegangen zur Radiologie-Praxis vor dem Haus, angemeldet, zum Röntgen rübergeschickt worden, sofort rangekommen und wieder raus. Ich war nach 12 Minuten wieder zu Hause. Der Wahnsinn. Das krasseste: Fünf Minuten nach dem Termin konnte ich mir sowohl Befund als auch Röntgenbild auf dem Handy angucken. Der anschließende Anruf beim Orthopäden zwecks Terminvereinbarung ließ mich auch beeindruckt zurück: Ich kann noch diese Woche vorbeikommen. Ich hätte mit mindestens zwei Wochen Wartezeit gerechnet.
Erstmals seit ‚ner Woche wieder allein zu Hause, zusätzlich heute nur wenige Termine und recht viel Zeit für Stillarbeit. Der Tag fühlte sich wie Urlaub an.
Ich schickte Jott heute eine sagenhaft lustige WhatsApp-Nachricht und bekam… nichts. Also teile ich sie hier, um mich in den kommenden Jahren daran zu erfreuen. Background: Wir trinken seit einiger Zeit Toukan-Kaffee von Tchibo (heißt in echt „Latin Grande“, aber da ist ein Toukan drauf). Weil wir kürzlich Kaffee geschenkt bekamen, den geschenkten Kaffee probierten, er uns nicht schmeckte und wir beide dem Moment entgegensahen an dem es wieder den Toukan-Kaffee gibt, schrieb ich also
„Tou kan st Dich freuen, es gibt ab sofort wieder guten Kaffee
(„Tou kan st“ wie „Toukanst“ wie „Du kannst“) Brüller. Ich lachte ungelogen 5 Minuten vor und nach Abschicken (jetzt auch wieder).
S und ich machen wieder Bernsteinurlaub :) Im März gehts an die Ostsee. Ich freu mich ^_^
Das große Kind brachte heute dieses Kunstwerk nach Hause. Auch hier unverhältnismäßig lange gelacht.
Abends eine blitzschnelle Sporteinheit eingelegt und in ~30 Minuten durch ein gestrafftes Programm geturnt. Danach sehr außer Atem gewesen, aber gut gefühlt.
Felix ist krank und postet Video-Empfehlungen. Beim Frühstück viel über Kamele gelernt (wie krass die Natur doch ist), die restlichen Videos landeten auf der Watchlist (entweder schaue ich sie die nächsten zwei Tage oder nie wieder mit guten Chancen auf nie wieder).
Hausaufgaben-Drama am Vormittag. Sowohl Jott als auch ich rangen mit den Nerven; ich spielte zudem mit den Gedanken einfach nie wieder Hausaufgaben mit NIEMANDEM zu machen um diesen Abfuck nicht mehr erleben zu müssen.
Mittags A, S und E zum Schnitzeln. Gegessen, gequatscht, Imposter Who gespielt.
Im weiteren Verlauf das klassische Sonntagsprogramm (Kinder baden, Film gucken– irgendwann nur noch Jott und G– und anschließend mit Jott couchen).
Vormittags mit dem Bus (es war zu glatt fürs Fahrrad) in die Bibliothek gefahren und die Kinder neuen Lesestoff ausleihen lassen. Ich ließ die Kinder ausleihen was sie wollten weil ich keine Lust auf Diskussionen hatte. Vielleicht entdecken sie irgendwann von sich heraus richtige Bücher. Im Anschluss zu Rewe und fehlende Lebensmittel eingekauft, danach Admin-Kram (Hortanmeldung Zwillinge, Abschlagshöhe neuer Stromanbieter, Haushaltsbuch-Update, irgendwelcher Kleinscheiß den ich schon wieder vergessen habe).
Nachmittags ‚ne Weile unproduktiv auf der Couch gesessen, dann nach einem Jetzt-oder-nie-Moment für eine Sporteinheit auf dem Hof rausgegangen. Heute mit Formcheck, d.h. Kameraaufnahme von bestimmten Übungen. Ein paar Optimierungsmöglichkeiten entdeckt, die ich angehen möchte– z.B. wackle ich bei den Push Ups noch ein bisschen mit Po & Hüfte, das will ich besser hinbekommen.
G war ab Mittag beim Kindergeburtstag von E, J nachmittags bei einem Klassenfreund der auch im Haus wohnt. M las, daher war es wirklich ruhig. Das war sehr, sehr schön.
Abends gemeinsames Spielen mit Jott im Wohnzimmer. Und mit „gemeinsam“ ist gemeint, dass jeder für sich sein Spiel spielte.
Heute nur bis Mittags Termine, der Nachmittag war terminfrei– endlich konnte ich mal ein paar Sachen tatsächlich abarbeiten :)
In die Mittagspause hatte ich das Lernentwicklungsgespräch zwischen J, seiner Klassenlehrerin und mir gelegt. Während er den Schulstoff größtenteils gut & sehr gut bewältigt, gibts beim Befolgen der Klassenregeln noch Potential. Nach dem letzten Gespräch war es eine zeitlang besser, mittlerweile schleichen sich wieder alte Muster ein. Da er viel von seinem Umfeld annimmt, müssen wir uns etwas überlegen damit er in sich gestärkt wird und auch mal Nein sagt, wenn das Umfeld Blödsinn macht.
Nachmittags M vom Schwimmen abgeholt. In Anbetracht der völlig vereisten Wege im FEZ wünschte ich mir kurzzeitig, Schlittschuhe oder Spikes zu haben.
Auf Grund eines schon etwas länger anhaltenden Sandwich-Jiepers hatte ich Anfang der Woche einen Sandwich Maker bestellt. Der kam heute an und wurde zur großen Begeisterung meinerseits sowie der Kinder eingeweiht.
Abendprogramm: Jay Kelly auf Netflix. Mal was anderes als die üblichen Kopfaus-Serien. Es fällt mir schwer, ein Urteil zu fällen– der Film hatte ein recht langsames Erzähltempo, war stellenweise auch beinahe langweilig, entfaltete aber im letzten Drittel sein Drama und lud zum Nachdenken ein. Lebenswege, die Handel die man eingeht, die Dinge denen man nachstrebt die man dafür zurücklässt und insgesamt der Preis, den man zahlt/zahlen muss.