Sicherheitshalber mit G zu Hause geblieben. Jott und ich hatten das gestern Abend noch besprochen und uns festgelegt, um heute morgen keinen Stress zu haben (geht sie, geht sie nicht, wer bleibt zu Hause…).
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Nach einem gemütlichen Frühstück durfte G „Die Sendung mit dem Elefanten“ gucken und schlief dabei ein, ich konnte währenddessen eine Designer-Kollegin zu einem Projekt briefen & anschließend meine Zeiten für den Februar ins System übertragen. Gegen Mittag wurde G wieder wach und war dann munter und ausgeruht und wollte unbedingt die Jungs aus der KiTa abholen- allein war‘s wohl langweilig. So holten wir J und M heute mal früher ab und gingen, die Sonne ausnutzend, bis Abends auf den Spielplatz.
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Abends mit Jott „The Witcher“ angefangen. Die erste Episode macht Lust auf mehr.
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Nachdem das Corona-Virus Berlin erreicht hat, frage ich mich doch, ob wir vielleicht ein paar zusätzliche Vorräte anlegen sollten. Wir haben eigentlich immer genug für ein paar Tage, aber wenn ich mir vorstelle dass wir durch einen blöden Zufall tatsächlich unter häusliche Quarantäne kommen… Für mehr als drei, vier Tage reicht es nicht.
Ich kann die ganzen Empfehlungen nicht einordnen und weiß nicht, wie sinnvoll Hamsterkäufe sind. Müssen wir? Ist das irrationale Panikmache? Mache ich mich lächerlich, wenn ich morgen beim Rewe mit 10 Kilo Kartoffeln nach Hause gehe?
Natürlich ist eine gewisse Vorratshaltung generell sinnvoll, aber müssen wir nun tatsächlich dafür planen, ab Zeitpunkt X 14 Tage nicht die Wohnung verlassen zu dürfen?



7 Antworten auf „Journal Montag, 2.3.2020“
Hallo, man wird in Quarantäne versorgt. In NRW waren beispielsweise die Malteser unterwegs und haben sich um die Menschen gekümmert. In Berlin gäbe es doch bestimmt auch die Möglichkeit von Lebensmittellieferungen . Die Sachen können ja einfach vor der Tür abgestellt werden.
Ich finde es total albern Vorräte anzulegen. Klar hat man manche Sachen eben da wie Nudeln, H-Milch, Mehl oder Zucker. Und wenn die auch alle sind? Mein Gott dann geh ich in den Supermarkt. Wir befinden uns nicht in einer humanitären Notlage, es ist kein beschissener Krieg da draußen. Hier wird niemand verhungern!!!
Wir haben genau dafür geplant: zwei Wochen ohne Einkaufen. Wird ein bisschen traurig ohne frisches Obst und Gemüse, aber es würde funktionieren.
Keine Panik. Lieferungen gehen doch immer. Es wird hier keiner Verhungern. Diese ganze Panikmache macht das immer schlimmer.
Ich finde diese Panikmache auch ganz schlimm. Nur zu glauben, dass in einer wirklichen Katastrophensituation noch irgendein Lieferdienst seine Arbeit macht, halte ich für vermessen. Ich denke verhungern muss hier keiner. Jedoch bei Amazon oder Rewe sich sein Essen aussuchen und dann bis nach Hause geliefert zu bekommen, ist utopisch. Wenn ganze Stadtteile abgesperrt werden, die Läden geschlossen sind, dann fährt bestimmt ein normaler Lieferant auch gar nicht mehr freiwillig Essen aus. Zombieapokalypse hin oder her, wir haben normalerweise immer genug Essen für 2 Wochen zu Hause. Und in einer wirklichen Katastrophe ist es auch nicht schlimm, wenn dann kein frisches Gemüse und Obst mehr da ist, hauptsache was zu Essen.
Danke! Ich stimme voll zu. Ich habe keine Angst vor dem Virus, sondern Angst vor der ganzen Panikmache. Zur Not gibt es ja wohl auch Familie oder Verwandte, die einen mit Essen versorgen können. Selbst in China oder Italien muss niemand hungern und da wurden wirklich abgeriegelt und massenhaft Leute unter Quarantäne gestellt. Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Deutschen so völlig austicken.
Wir hamstern nicht. Ich finde das ganze Bohei gelinde gesagt übertrieben. Es wird schon niemand verhungern…. und ich habe noch von keiner Stelle die Empfehlung gesehen, dass man sich explizit eindecken soll. Das Amt für k
Katastrophenschutz (oder so ähnlich) empfielt halt generell, dass man immer Vorräte für zehn Tage im Haus haben sollte. Hat aber nichts mit Corona zu tun.