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Mittwoch, 24.04.2024

Ich bin ein Nasenbär. Das es ein 29-Euro-Ticket geben soll, hatte ich mitbekommen und in den Untiefen meines Hirnes abgespeichert, aber leider beim Kauf des Deutschland-Tickets vor ein paar Tagen komplett außer Acht gelassen. Dabei wäre das 29-Euro-Ticket eigentlich perfekt für mich, da ich nur unfassbar selten außerhab Berlins unterwegs bin. Andererseits binde ich mich mit Deutschland-Ticket nicht gleich ein Jahr ans Abo, falls ich in ein paar Wochen merke das ich aus Gründen doch nicht so oft mit den Öffis unterwegs bin.


2. Bürotag die Woche. Ich lief wieder von Jannowitzbrücke, das war schön und tat gut.

Das Büro war wieder recht leer. Ich bin gespannt ob die Firma irgendwann reagiert und die Büroflächen reduziert.


Ich hab mir eine der aussortierten Brotdosen der Kinder geschnappt und bin nun aufgelevelt im Frühstücksgame.


Call me King der Überleitungen: Im Statustermin mit dem Kunden ging es Anfangs um Mobilfunkanbieter und Netzabdeckung, ich berichtete ein bisschen von meinen Erfahrungen mit meinem neuen Anbieter und sagte dabei sowas wie „Der Empfang mit X ist echt ein Trauerspiel“– nur um dann SOFORT und mit einem Gesichtsausdruck wie der Pun Dog mit den Worten „KEIN Trauerspiel ist übrigens unser Projektstand“ zum beruflichen Teil umzuswitchen. Ich bilde mir ein, dass dabei ein ehrfürchtiges Raunen durch die Runde ging.


Öfter mal was neues: Im Scrum-Team habe ich eine kleine Änderungen angestoßen, die hoffentlich eine große Wirkung hat. Während das Team bislang sehr ticketzentriert arbeitete und berichtete, schauen wir ab heute eher auf das was inhaltlich erreicht werden soll und wie sich das ins Gesamtbild einfügt. Das war heute noch sehr holprig, aber in ein paar Tagen hat sich das sicherlich etabliert. Ich verspreche mir davon einen verbesserten Austausch, den Blick über den Ticket-Tellerrand sowie die Erkenntnis, dass das Team gemeinsam etwas gestaltet und auch erreicht.


Beim Mittagessen gestaunt, wie sehr die Kolleg:innen doch rumkommen (mit unseren Urlauben an der Ostsee gewinne ich da keinen Blumenkorb). Es wurde über vergangene und anstehende Urlaube berichtet, ein Kollege erzählte fröhlich von seiner Rundreise durch Süditalien mit zwei kleineren Kindern (3 und 5) und wie toll das war. Ich im Gegenzug mag mir gar nicht vorstellen wie es ist, mit den Kindern zwei Wochen lang täglich mehrere Stunden im Auto zu hängen, auch wenns über den Tag verteilt ist.


Auf dem Heimweg den Spittelreiher fotografiert. So von nahem sind das doch recht beeindruckende Tiere. Das tut vermutlich weh, wenn der mit dem Schnabel rumhackt.


Abends zu Hause festgestellt, dass ich meinen Laptop im Büro vergessen habe. So ein Scheiß… Von den anderen (privaten) Laptops komme ich nicht in die entsprechenden Accounts und kann nichts machen (es fehlt genau _ein_ Passwort, das ich nirgends gespeichert habe als auf dem Arbeitslaptop), daher muss ich also morgen nochmals ins Büro. Super ungünstig, weil ich die Kinder morgen zum Schwimmen bringen und kurz nach 14 Uhr von der Schule abholen muss.

Jott hat sich zum Glück bereit erklärt, den Morgen allein zu wuppen. So kann ich sehr früh (kurz nach 6) losfahren, bin kurz nach 7 im Büro und schaffe bis 13 Uhr, wenn ich wieder los muss, noch genug um nicht Abends bis in die Puppen arbeiten zu müssen.

Eine Antwort auf „Mittwoch, 24.04.2024“

Ich bekomme inzwischen Neid-/Eifersuchtsanfälle, wenn ich höre wie entspannt Familienleben bei anderen ist.. für mich ist Urlaub und vor allem Autofahren mit unseren 3 Jungs (4, 4, 7) auch die pure Hölle! Bin immer getröstet wenn ich hier lese.. Ich glaube, es liegt einfach an der teuflischen Kombi mit Zwillingen…

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