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Samstag, 08.04.2023

Jott-Geburtstag. Ich schlich mich morgens (nach einer sehr durchwachsenen Nacht, möchte gern wissen wieso) aus dem Schlafzimmer um den Geburtstagstisch vorzubereiten, empfing nach und nach eintrudelnde Kinder und irgendwann auch das „It’s me, hi, I’m the birthday girl, it’s me“ (zur Melodie von Anti-Hero) singende Geburtstagskind (man kann gar nicht anders als sie zu lieben). Geschenkeübergabe, Frühstück, und schon waren wir mittendrin im Tag und den Vorbereitungen für selbigen sowie den morgigen großen Osterbrunch mit der Familie. Viel schnippeln, zubereiten, anrichten.

Zum Mittagessen (Kartoffelsuppe) kamen wieder Jotts Schwester nebst Mann, zum anschließenden Kaffeetrinken waren ihr Papa, seine Frau und Jotts Bruder samt Freundin eingeplant. Die verspäteten sich leider, und so verpassten die Kinder und ich sie– wir gingen nämlich auf den Wuhlespielplatz weil die Kinder dringend raus mussten. Nach einer guten Stunde hatten die Kinder keine Lust mehr und wir gingen zurück, gerade noch rechtzeitig um Jotts Schwester und ihren Mann zu verabschieden. Da sie morgen Arbeiten muss, mussten sie leider schon aufbrechen.

Wir vertrieben uns dann noch ein bisschen die Zeit zu Hause, bevor wir gegen 18 Uhr zum Restaurant spazierten– Jott hatte zum Italiener in der (erweiterten) Nachbarschaft eingeladen. Dort gabs eine Premiere: M bestellte nach alleinigen Studieren der Speisekarte ebenfalls allein Spaghetti Carbonara für sich und aß diese anschließend auch. Die Zwillinge blieben bei Pizza Margherita und Pizza Salami. Nach dem Essen– es war gegen 20:45 Uhr– schnappte ich mir die Kinder und fuhr mit ihnen bereits nach Hause; alle drei hingen ganz schön durch und waren zu Hause schnell im Bett (zum Scheibe spielen beim Schlafi anziehen war dann trotzdem noch Energie und Zeit übrig…). Der Rest der Familie kam kurz nachdem die Kinder im Bett waren ebenfalls nach Hause. Wir snackten & tranken dann noch in der Küche, ehe ich mich frühzeitig abseilte und ins Bett ging. Genug Menschen/Trubel/Stress die vergangene(n) Tage/Woche.


Beim Abendessen Jott mit ganz anderen Augen gesehen. Wie sie da in ihren schicken neuen Klamotten in großer Runde saß, ganz souverän Wein verkostete– überhaupt Wein trank!– und ganz in ihrem Element wirkte… Das war (ist) schon eine andere Jott als noch vor ein paar Jahren. Was so ein paar geänderte Parameter im Leben so auswirken können.

Gleichzeitig ein diffuses Unwohlsein– ich bin weiterhin ich, trinke keinen Wein, fühle mich nicht halb so präsentabel wie Jott ist und bin überhaupt kein Freund von Menschenrunden.

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