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Essensplan KW 46/47

Tag Gericht
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Montag Stulle/ irgendwelche sich findenden Reste
Dienstag Stulle/ irgendwelche sich findenden Reste
Mittwoch Stulle/ irgendwelche sich findenden Reste
Donnerstag Stulle/ irgendwelche sich findenden Reste
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Journal Freitag, 13.11.2015

Nachdem ich vor kurzem neue Nummernschilder für unser Auto bestellt hatte, war heute der Tag der Ummeldung. Jott hatte einen Termin bei der Ummeldestelle vereinbart, also fuhren wir hin, bauten die alten Nummernschilder ab, meldeten das Auto für 50 Euro um und bauten neue Kennzeichen an. Nun ist also auch das Auto ein offizieller Berliner.

Weil Jotts Mama heute Geburtstag hat, war geplant sie zu besuchen. Nach der Ummeldung, zu der wir mit Kind und Kegel angefahren waren, wurde besagtes Kind also gefüttert und dann gings auf nach Magdeburg. Nach einer guten Stunde wurde das Kind nölig, und nachdem wir alle möglichen Faktoren ausgeschlossen hatten wurde klar: Herr Schnuffke hat Hunger. Das schien mir eigentlich ausgeschlossen, denn die Fütterung nach der Autoummeldung bestand aus 220g Breit, bestehend aus Zwieback und Obst. Mehr als genug eigentlich für die nächsten Stunden (der Plural ist absichtlich gewählt). Herr Schnuffke war da jedoch anderer Ansicht und verdrückte während der Fahrt noch einmal zwei Scheiben Zwieback, was mich dann doch ziemlich erstaunte. Das Kind ist ja nun nicht besonders groß, und so frage ich mich tatsächlich wo diese Portionen hingehen? Irgendwo im Bauch von Herrn Schnuffke muss ein schwarzes Loch sein.

Das Kind ist immer für eine Überraschung gut. Die letzten Tage schlief es morgens immer bis mindestens 8 Uhr. Ich freute mich also darauf, an meinem Urlaubstag- um den ganzen Kram heute zu erledigen und Jott einen Zahnarztbesuch am Vormittag zu ermöglichen, hatte ich Urlaub genommen- etwas länger als dreiviertel Sechs zu schlafen. Pustekuchen. Kurz nach Fünf war das Kind wach und in Kuschel- und Erzähllaune. Und das, wo die Nacht sowieso wegen etwas längerer Arbeit am Vorabend sehr kurz war… Hargh.
Naja, was will man machen außer diese Möglichkeit auszunutzen, die sich sonst so selten bietet. Wir haben also noch bis halb Sieben im Bett gelegen und mit dem Kind herumgealbert.

Es gibt nicht vieles, was mich ärgert (das ist eiskalt gelogen- ich ärgere mich über unglaublich viele Dinge, auch wenn ich versuche es nicht zu tun), aber eine nur sporadisch funktionierende Internetverbindung gehört dazu. In der Wohnung von Jotts Mama gibt es zwar Wlan, aber das funktioniert eben nur ab und an. Es ist die Pest. Wenn es gar nicht funktionieren würde, könnte ich damit rechnen und etwas anderes machen. Wenn es langsam wäre, könnte ich mich auf die langen Ladezeiten einrichten. Aber dieses ständige An und Aus macht mich fertig.

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12 von 12

Journal Donnerstag, 12.11.2015 – #12von12 im November

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Kännchenblog.

Wegen akuter Müdigkeit erstmal nur Bilder. Der Text kommt morgen. Ganz bestimmt! Definitiv nicht. Ich weiß schon gar nicht mehr, was gestern, fast schon vorgestern, los war… Ein Bild hängt übrigens noch in der Dropbox-Synchronisation, und das 12… Naja. Reden wir nicht drüber.

Frühstück

Los gehts zur Arbeit!

Auf dem Arbeitsweg: Das Rote Rathaus

Symbolfoto: Arbeit

One Pillar Pagoda

Heimweg: Die doppelte Kirche

Heimweg: Die doppelte Kuppel

Heimweg: Himmelsstürmer

Heimweg: Warten auf die S3

Kleiner Krabbler

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Journal Dienstag, 10.11.2015

Wie wichtig sind Arbeitszeugnisse wohl bei Neu-Bewerbungen? Einer meiner früheren Arbeitgeber strukturiert zum Ende des Jahres gewaltig um (so mit Übernahme und ausscheidenden bisherigen Geschäftsführern), und als ich heute beim Mittagessen davon hörte wurde mir schlagartig bewusst dass ich immer noch ein Arbeitszeugnis von dieser Firma benötige. Die Tätigkeit liegt zwar schon zwei Jahre zurück und ich wurde auch noch nie nach Zeugnissen gefragt, aber vielleicht braucht man sowas ja? Ich bin jedenfalls unsicher, ob es angebracht ist gerade in Aktionismus zu verfallen. Um das ganze nämlich noch bis Ende des Jahres über die Bühne zu bringen, müsste ich das Zeugnis selbst schreiben und den drei zuständigen Personen mailen.

Besagtes Mittagessen fand heute mit zwei lange nicht gesehenen ehemaligen guten Bekannten statt. War schön, die beiden wiederzusehen. Eine von beiden erwartet in drei Wochen ihr erstes Kind und ich freue mich zum einen über den Umstand an sich und zum anderen darüber, dass endlich jemand im Bekanntenkreis nachzieht. Der Kontakt zu Nicht-Eltern-Bekannten ist etwas schwierig, weil ich inzwischen ganz gern über etwas anderes als Essen gehen, Essen kaufen und lange Urlaube sprechen möchten.

Der Heimweg gestaltete sich etwas zäh: Zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg fand auf Grund eines Notarzt- und Feuerwehreinsatzes kein Zugverkehr statt, was mich dazu zwang dieses eigentlich nur fünf bis zehn Minuten dauernde Wegstück mit dem Bus zu umfahren. Und dieser Bus war erstens gerammelt voll, unglaublich warm, stand ewig im Stau und fuhr eben seine normale Busroute. Im Endeffekt verlängerte sich die abendliche Fahrzeit um eine halbe Stunde auf 90 Minuten, was mich ziemlich schlauchte. Beim nächsten Mal nehme ich einfach ein Taxi, die gewonnene Lebenszeit und der ersparte Stress sind die höheren Beförderungskosten mit Sicherheit wert.

Herr Schnuffke bekommt eine Scheuerglatze :( Das schöne weiche Babyhaar wird weggeschubbert. Hoffentlich geht das schnell vorbei, er sieht gerade aus wie ein alter Mann mit comb over. Es wird also Zeit, dass er Krabbeln lernt und den Kopf hochhält.

Sehr amüsiert (im positiven Sinne) über den super sexy boy Edgar.

Nicht so amüsiert über diesen Tweet. Der schlägt ja in die Kerbe, wie toll Berlin doch ist und wie gut man hier feiern kann und so weiter und so fort. Ich verstehe diese Begeisterung nie, sie geht komplett an meiner Lebensrealität vorbei. Mit 40-Stunden-Job und Wegezeit und Haushaltskram und den Verpflichtungen eines normalen Erwachsenen bleibt schlicht kaum Zeit für große Feierei. Glaube ich. Aber vermutlich ist es eh müßig, sich als alter Spießer vom Stadtrand darüber zu ereifern, höchstwahrscheinlich muss man das Leben anders angehen um diese Vorzüge zu verstehen und zu genießen.

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Journal Montag, 9.11.2015

Skyfall war gestern Abend spannender als Bloggen. Und nach dem ganzen Rumgelaufe an Stränden und Promenaden auch deutlich weniger fordernd.

Herr Schnuffke besteht auf sechs Mahlzeiten binnen 24 Stunden- und wenn er die nicht tagsüber bekommt, dann halt Nachts. Darum war es dann auch keine große Überraschung, als er heute Nacht gleich zweimal nach Milch verlangte.

Aber gut, Rumtoben und Baby-Yoga machen halt hungrig…

Herr Schnuffke beim täglichen Yoga-Training. Hier zu sehen: Die umgedrehte Brücke.
Herr Schnuffke beim täglichen Yoga-Training. Hier zu sehen: Die Brücke Der herabschauende Hund.

Das Kind hatte am Wochenende unglaublich gute Laune und war von Tag zu Tag fröhlicher. Er braucht Action und viele Leute, die ihn bespaßen, dann gehts ihm gut (wo hat er das nur her…). Hoffentlich fällt er in kein Loch, wenn Jott in der kommenden Woche tagsüber wieder allein mit ihm ist. Und Jott hoffentlich auch nicht, denn wenn sich vier Erwachsene um das Kind kümmern bedeutet das zwangsläufig etwas mehr Ruhe für den Einzelnen- und diese Ruhe ist jetzt wieder vorbei.

Ich hadere gerade. Ich hätte lieber mehr Zeit für das Kind und Jott und meine Eltern und überhaupt wäre es viel toller wenn dieses ganze Arbeitsding nicht so unglaublich zeitintensiv wäre. Leider heißt das im Umkehrschluss aber, dass dann weniger Geld zur Verfügung stände. Wieso kann man nicht Zeit und genug Geld haben?

Nachdem wir heute Vormittag Heringsdorf und der Ostsee tschüss sagten und schon überlegten, nächstes Jahr wieder zu kommen, ging es heute Nachmittag zurück nach Berlin. Herr Schnuffke pöbelte die erste Stunde müdigkeitsbedingt herum, erlag aber schlussendlich dem Kampf mit dem Schlaf und verweilte bis eine halbe Stunde vor Berlin im Land der Träume. Als er aufwachte, war es aber fast dunkel, und das mag er ja, wie festgestellt, nicht. Heute ließ er sich aber leichter beruhigen: Wir hatten noch eine leere Plasteverpackung, die beim Zusammenkrumpeln schön raschelte. Die Ecken waren vielleicht etwas spitz und die Kanten etwas scharf, aber immerhin war das Kind ruhig.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir ihm „Eisgekühlter Bommerlunder“ vorsangen, als uns nach einer Million Wiederholungen „Der Kuckuck und der Esel“ auf die Nerven ging.

Zurück in Berlin gings noch fix mit Herrn Schnuffke in der Trage zum Netto, um den leeren Kühlschrank für die Woche aufzufüllen, und dann ab auf die Couch (nach Aufräumen und Wäsche abnehmen und aufhängen), um endlich das Staffelfinale von Gotham zu gucken.

Wie schaffe ich es, ab 21.9.2016 ganz viel Zeit zum Zocken zu haben?

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Journal Samstag, 7.11.2015

Wir schliefen und schliefen und schliefen. Acht Stunden lang, neun Stunden lang, zehn Stunden lang, el- naja, zehneinhalb Stunden lang. Bis kurz nach Acht. Das war unglaublich erholsam.

Der Blick von der Dachterasse auf Teile von Heringsdorf und die Ostsee: Für uns ist auch die dritte Reihe noch gut genug
Der Blick von der Dachterasse auf Teile von Heringsdorf und die Ostsee: Für uns ist auch die dritte Reihe noch gut genug

Nach dem Frühstück mit meinen Eltern in deren Wohnung zwei Stockwerke über uns brachen wir auf, um uns Heringsdorf anzugucken. Meine Eltern und ich waren vor ungefähr zehn Jahren schon einmal anlässlich eines Geburtstages hier, und so war es ganz spannend zu sehen an was ich mich noch erinnern konnte und was sich alles in der Zwischenzeit geändert hat.
Wir haben das Touri-Programm mit Flanieren an der Strandpromenade, Seebrücken-Begehung und Eisessen in der Einkaufs“meile“ (eher 50 Meter) durchgezogen, ehe wir zurück in unsere Villa gingen und Herrn Schnuffke fütterten.
Danach brauchen wir in die andere Richtung nach Ahlbeck auf, ließen uns unterwegs von meinen Eltern zum Essen einladen, bewunderten die Ahlbecker Seebrücke und spazierten in der Dämmerung am Strand zurück zum Quartier.
Fast im Wasser

Bis zum Baden und Stillen wurde Herr Schnuffke intensiv von uns vier Erwachsenen bespaßt und war dementsprechend k.o. Inzwischen schläft er der Schlaf der Gerechten und lässt Jott und mich in Ruhe Harry Potter und der Orden des Phoenix gucken.

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Essensplan KW 45/46

Tag Gericht
Samstag
Sonntag
Montag Nudelpfanne
Dienstag Herzhafte Kartoffelpuffer mit Kräuterquark
Mittwoch Bohnensuppe
Donnerstag Pizza
Freitag Döner
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Journal Freitag, 6.11.2015

Urlaub! Die nächsten Tage wohnen Jott, Herr Schnuffke, meine Eltern und ich in einer alten Villa im Bäderstil in Heringsdorf an der Ostsee und lassen den Alltag Alltag sein.

Jott und ich sind uns relativ sicher, herausgefunden zu haben weshalb Herr Schnuffke auf manchen Autofahrten Theater macht: Er mag es nicht, wenn es draußen dunkel ist. Mit zunehmender Dämmerung wurde Herr Schnuffke immer unruhiger, als es dann dunkel war hat er bitterlich geweint. Zum Glück waren wir kurz nach Einbrechen der Dunkelheit am Ziel angekommen. Für die Rückfahrt am Montag haben wir uns vorgenommen, etwas früher aufzubrechen damit wir eine ruhige Fahrt haben.

Sehr uncool: Jott und ich haben beide jeweils nur Edge auf dem Smartphone. Hoffentlich ist die Netzabdeckung außerhalb der Villa besser. Auf das zusätzliche Wlan-Paket für zehn Euro am Tag haben wir auf Grund des unverhältnismäßigen Preises verzichtet. Dank Tethering kann ich aber zumindest am Laptop schreiben und bin nicht auf die Mini-Tastatur des Smartphones angewiesen. Bilder hochladen ist so allerdings nicht möglich.

Die Seeluft macht uns müde: Noch nichtmal halb Zehn und wir können kaum noch die Augen offen halten.

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WMDEDGT?

Journal Donnerstag, 5.11.2015 – WMDEDGT 11/15

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Der Wecker klingelt um 5.47 Uhr (Sie erinnern Sich, mein Tick), drei Minuten später stehe ich in der Dusche und 15 Minuten später produziere ich ungeplant Überraschungsrührei für Jott und Jotts Mama (ich ess keine Eier).
Überraschungsrührei

Heute habe ich Home Office, deswegen war eigentlich abgemacht mit den beiden Damen zu frühstücken. Ich hab aber Hunger, weil ich inzwischen an so frühes Essen gewöhnt bin. Also doch allein gefrühstückt, etwas später Jott und Herrn Schnuffke einen guten Morgen gewünscht und festgestellt, dass das Kind ganz schön warm ist. Scheint die gestrige Impfung also doch anzuschlagen. Das Fiebermessen beim Wickeln ergibt 38,5°. Das Kind scheint allerdings nicht nach mir zu kommen, es verhält sich nämlich wie immer und erzählt (quietscht, gluckst, lacht und blubbert) beim Wickeln und anschließenden Frühstück mit Jott und Jotts Mama von seinen Träumen. Ich gehe derweil an den Rechner und beginne mit der Arbeit (just kidding, ich lese erstmal die Twitter-Nacht-Timeline nach, das mache ich normalerweise morgens in der Bahn und darauf möchte ich nicht verzichten). Danach gehts aber los mit der Arbeit.

Zu den ersten Aufgaben gehört das Anlegen von aussagekräftigen ToDos für die Kollegen. Im Büro befinden sich gerade mehrere Projekte in der heißen Phase und zu meinen Aufgaben gehört es, den Überblick über noch offene Aufgaben zu behalten und die Arbeit im Team aufzuteilen.
Nachdem das erledigt ist, setze ich meine eigene Entwicklungsarbeit fort. Eines unserer Projekte sieht das Redesign eines sehr großen Portals vor. Ich arbeite seit ein paar Wochen daran, hatte die letzten zehn Tage allerdings kaum Zeit dafür und möchte die Ruhe im Home Office nutzen um einige Fehler zu beseitigen. Dafür muss ich relativ ungestört sein, und das bin ich im Büro sehr selten.

Zwischendurch nölt Herr Schnuffke rum. Er ist heute sehr kuschelbedürftig und möchte ständig bei Jott angelegt werden. Von mir lässt er sich nur kurzzeitig beruhigen. Irgendwann am späten Vormittag bemerke ich, dass es im Wohnzimmer sehr ruhig geworden ist, sehe nach und entdecke, dass Herr Schnuffke neben Jott schläft. Das macht er normalerweise nicht, er muss also wirklich ziemlich angeschlagen von der Impfung sein. Jott nutzt die Zeit, um Pizza für sich zu bestellen, während ich mir die Reste vom gestrigen Blumenkohl-Linsen-Curry warm mache.

Nach dem Mittag geht es weiter mit den Arbeiten am Redesign des Portals. Die Fehler konnte ich zum größten Teil beheben, so dass die Nutzung der Website auf dem Smartphone wieder möglich ist. Eine Funktion ist allerdings weiterhin kaputt. Da sie meiner Meinung nach nur mit Programmier-Kenntnissen zu lösen ist die ich noch nicht habe, schreibe ich ein Ticket und eine Erinnerung, einen Kollegen um Hilfe zu bitten. Danach beginnt das Testen der verschiedenen Seiten des Portals: Ungefähr 100 Unterseiten müssen in verschieden großen Browserfenstern angeschaut werden. Dabei entdecke ich einige alte Fehler, die auch auf der momentan in Nutzung befindlichen Portal-Website bestehen, und behebe diese. Das soll ich zwar eigentlich nicht, weil es nicht zum Kern der Redesign-Aufgabe gehört, aber ich kann diese Fehler einfach nicht ignorieren.

Gegen 16 Uhr unterbreche ich die Arbeit. Jott und ich fahren mit Herrn Schnuffke zu einer KiTa-Besichtigung in der etwas entfernteren Nachbarschaft. Auf der Fahrt stehen wir im Stau, so dass wir zu Fuß vermutlich genau so schnell gewesen wären. Naja.
Die KiTa-Führung ist recht kurz, danach wissen Jott und ich dass wir Herrn Schnuffke dort nur betreuen lassen möchten wenn wir keinen anderen KiTa-Platz bekommen.

Jott fährt im Anschluss zu ihrem Rückbildungskurs, ich laufe mit Herrn Schnuffke in der Trage durch die Dämmeung nach Hause. Unterwegs treffen wir Jotts Mama, die uns entgegen kommt. Zusammen gehen wir noch Kartoffeln für den Babybrei kaufen.

Zu Hause nutze ich die Zeit bis zu Jotts Rückkehr, um mit Herrn Schnuffke zu spielen. Inzwischen scheint das Fieber verschwunden zu sein, er ist wieder normal kühl und putzmunter. Das Baden lassen wir trotzdem ausfallen.

Ab halb Sieben quengelt Herr Schnuffke rum, er ist müde und hat Hunger. Weil wir nicht genau wissen, wann Jott wieder da ist, versuchen wir ihn mit Obstbrei zu trösten, den mag er allerdings nicht. Also schnappt sich Jotts Mama das Kind und läuft in der Wohnung auf und ab. Ich lege zum ersten Mal heute die Füße hoch und lese ein paar Rss-Feeds. Zum Glück kommt Jott kurz darauf zurück, so dass wir Herrn Schnuffke bett- und stillfertig machen und das Abendessen für uns zubereiten können.

Nach dem Essen ziehe ich mich für ’ne gute Stunde nochmal an den Rechner zurück und überprüfe die Code-Einspielungen der Kollegen zu den ToDos von heute morgen. Dann organisiere ich meine eigene Arbeit für morgen, erfasse meine Zeiten und schaue auf The Wirecutter nach, ob es ein Update im Kamera-Bereich für Fotografie-Anfänger gibt. Ich glaube, ich hätte ganz gern eine Kamera, und mache mich daher ein wenig schlau diesbezüglich.

Zwischendrin weint Herr Schnuffke im Schlafzimmer. So wie es aussieht, hat er noch Hunger. Also muss Jott wieder einspringen, da Abends noch gestillt wird und wir das so beibehalten möchten. Das Weinen und Schreien wiederholt sich noch mehrere Male, bis wir selbst ins Bett gehen.

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Journal Mittwoch, 4.11.2015

So. Müde.

Langer Tag im Büro, zum Teil wegen der „WIR WERDEN ALLE STÖÖÖRBEN!!“-Eskalation von gestern, zum Teil wegen Deadlines die nicht gerissen werden sollten. Ordentlich was geschafft, um den Preis das Kind heute nur schlafend gesehen zu haben. Morgen ist Home Office, da hol ich das nach.

Früh mit der Arbeit beginnen ist in der Hinsicht übrigens doof: Niemand sieht, dass man länger da ist. Bei uns beginnen die meisten Kollegen irgendwann zwischen 9 und 10 Uhr, wenn ich also um 18:30 Uhr noch sitze wird das als normale Arbeitszeit wahrgenommen und nicht als dritte Überstunde.

Heute kam die Bewilligung für unseren Antrag auf einen Kita-Platz an, mitsamt der Bekanntgabe der Höhe unseres Eigenanteils. Herr Schnuffke hat ab Sommer 2016 Anspruch auf mehr als 9 Stunden Betreuung am Tag- für schlappe Zweihundertnochwas Euro im Monat (stellen Sie Sich hier den Seufzer „Alle wollen mein Geld“ vor).

In der Mittagspause darüber geredet, entsetzte Blicke und Sprüche einer Kollegin à la „Ihr wollt euer Kind so lange abgeben?“. Nein, wollen wir nicht- aber wenn wir beide arbeiten gehen, wird vermutlich nichts anderes übrig bleiben.
Aber warten wir mal ab, wie die Lage in 2016 aussieht.

Ein neuer Flix-Comic-Strip! Und es gibt einen Waschbären darin (Waschbären sind cool)! Da ist es ein bisschen besser zu verschmerzen, dass die Schöne-Töchter-Reihe vorerst nicht fortgesetzt wird. Ich bin auch gespannt, was Marvin Clifford– den lese ich auch sehr gern- als Nachfolger zeichnet.

Hehehehe. Das fanden wir heute im Büro sehr, sehr witzig, weil zutreffend. Nur unser Teilzeit-Admin konnte nicht so ganz drüber lachen.