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Montag, 31.01.2022

Krank, entweder Magen-Darm oder gestern den Magen verdorben. Ich hab mich schon lange nicht mehr so elend gefühlt.

Jott hats auch erwischt.

Sehr unerfreulicher Tag.

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Sonntag, 30.01.2022

Lange schlafen dürfen, heute stand Jott mit den Kindern auf.


Nicht draußen gewesen, es ergab sich nicht und war sturmbedingt vermutlich auch besser so. Den Vormittag über windete es noch ganz schön, ab Mittag gab es nur noch einzelne starke Böen.


Am frühen Nachmittag kamen mein Bruder, seine Partnerin und ihre kleine Tochter vorbei. Im Schlepptau hatten sie eine große Tüte mit Geschenken, die der Weihnachtsmann bei ihnen für die Kinder dagelassen hatte. Große Freude dementsprechend bei M, J und G– es gab _nochmal_ neues Spielzeug.

Sehr gefreut, alle mal wiederzusehen, sehr bezuckert gewesen von unserer kleinen Nichte.


Als die drei wieder weg waren, durfte M sein Switch-Pokémon-Spiel ausprobieren– unter der Bedingung, das er die Dialoge vorliest (irgendwo müssen wir ja die für die Schule benötigten Lese-Stempel in seinem Leseheftchen herkriegen…). Das tat dem Spaß aber (fast) keinen Abbruch; nur das eine Mal beschwerte er sich das die ja nur reden und reden reden! Ansonsten lief er staunend und völlig begeistert durch die Gegend, freute sich über gewonnene Pokémon-Kämpfe und fieberte bei jeder Attacke seines Start-Pokémons Hopplo mit.


Abends dann Wäsche legen, Krafttraining, rumhängen.

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Samstag, 29.01.2022

Früh (as in: ~Dreiviertel 7) mit den Kindern aufgestanden, Jott durfte ausschlafen. Nach dem recht späten Frühstück machte Jott mit M die Hausaufgaben für nach den Ferien und anschließend ein paar Schreibübungen; die Zwillinge beschäftige sie direkt mit– die durften ebenfalls Buchstaben nachzeichnen bzw. basteln. Ich räumte derweil auf, wischte Staub, saugte.


Am späten Vormittag fuhren M und ich wieder zum Schwimmtraining. Wetterbedingt erstmals seit Beginn des Kurses nicht mit dem Fahrrad, sondern mit der Bahn– es war einfach eklig nass, nieselig und ziemlich windig. Das wollte ich M dann doch nicht zumuten.

Das Ausziehen und Anziehen klappt mittlerweile super gut allein, er trödelte heute überhaupt nicht sondern war in Rekordzeit in der Halle und dann auch wieder draußen. Kann allerdings auch daran gelegen haben, dass das Kind, mit dem er sonst immer ausgiebig erzählt, heute nicht da war.


Wieder zu Hause gabs heiße Bohnensuppe, danach durfte M zu J und G den Mittagsfilm anschauen während Jott und ich auf der Couch zusammenkuschelten und jeder für sich spielte– sie Animal Crossing, ich Hearthstone.

Anschließend Vesper; danach gingen die Kinder und ich nochmal eine Runde auslüften an der Wuhle. Die Kinder rollerten um die Wette, ich lief hinterher. Die Drei hielten länger aus als ich dachte, wir fuhren eine große Runde und hielten dann noch an einem kleinen Spielplatz wo sie schaukelten und auf Bäume kletterten.

Wieder zu Hause spielten sie, während ich nochmal zu einer Laufrunde aufbrach. Das Wetter war traumhaft, bei Nieselregen, Wind und 5°C läuft es sich super… Ging aber tatsächlich, nur die ständig nasse Brille störte weil ich nicht viel sah.


Abends dann Erwachsenen-Kino: „Eternals“ auf Disney Plus.

Ich sags mal so: Es gibt durchaus bessere MCU-Filme.

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Freitag, 28.01.2022

Nachts wieder Impfreaktion bei J: Ihm war wieder übel, er musste sich 1x übergeben und durfte die Nacht in unserem Bett bleiben.


Heute morgen schien alles okay, alle Kinder gingen in ihre Einrichtungen – die Zwillinge allerdings nur kurz, gegen 10 Uhr kam der Anruf das wir sie doch bitte abholen sollen weil sie so ruhig seien und sie über Bauchschmerzen und Übelkeit klagten… Hätten wir vielleicht kommen sehen können.


Ms Schultag– der Zeugnistag, letzter Tag vor den Winterferien– war Dreiviertel Elf zu Ende. Ich holte ihn direkt nach der dritten und letzten Schulstunde ab, gemeinsam fuhren wir nach Hause und schauten uns sein Zeugnis an. Die Kinder hatten zuvor eine Selbsteinschätzung ausfüllen sollen; sie mussten bewerten verschiedene Aspekte ihres Schultags und ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten bewerten (z.B. soziales Miteinander, Schreiben, Lesen, Rechnen, Aufpassen, Mitarbeit, …). Die Klassenlehrerin stellte dann ihre Bewertung der der Kinder gegenüber. Bewertung war in dem Fall das Ankreuzen eines von drei Smileys– eines fröhlichen, eines neutralen und eines traurigen.

Bei M deckten sich Eigen- und Fremdwahrnehmung, lediglich bei einem Punkt kam er besser weg als er sich selbst sah.

Insgesamt kam er super weg, was sich mit unserem Eindruck von ihm als guter bis sehr guter Schüler deckte :) Ein bisschen Arbeiten muss er an seiner Schrift und seinem Betragen, da müssen Jott und ich uns mal abstimmen wie wir mit ihm gemeinsam daran arbeiten können.


„Im Büro“ die schriftliche und offizielle Info, dass ich mit Anfang diesen Jahres befördert werde („Senior Consultant“, macht sich gut im Lebenslauf) und es ein bisschen mehr Geld gibt. Leider weniger als gewünscht/verhandelt, mein Teamleiter und ich überlegen nun wie wir die Lücke schließen können– denn das ist ausdrücklicher Wunsch von mir auf Grund von geänderten Parametern meines Jobs zum Jahreswechsel.


Mit ein bisschen Glück kann mir die Mutter eines Mitschülers von M einen Augenarzt-Termin zuschustern– sie hat Beziehungen. Das wäre super, ich war zuletzt beim Augenarzt als wir noch in Moabit wohnten. Das war vor mehr als zehn Jahren und vor mehr als drei Brillenstärken.

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Donnerstag, 27.01.2022

Die Zwillinge wurden heute zum zweiten Mal gegen Covid geimpft. Hurra!

Jetzt fehlt nur noch mein Booster (Termin ist nächste Woche) und dann sind wir alle auf einem guten Impf-Stand :)


„Auf Arbeit“ fand heut der Jahreskickoff der Gesamtfirma statt. Statt in Präsenz in Sonthofen als Teams-Livestream. Ich sag mal so: Das Event im Allgäu hätte diesem Termin gut getan.

Wie auch in den Vorjahren nicht davon abgeholt worden. Anders als zuvor denke ich nun aber einfach an meine direkte Arbeit, meine direkten Teams und dann sollen die mal machen.


Unfassbare Müdigkeit, trotz viel Schlaf in den letzten Tagen. Vielleicht bringt die für morgen angekündigte Sonne ein bisschen was.

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Mittwoch, 26.01.2022

Unspektakulärer Arbeitstag (wie eigentlich jeder Tag). In zwei Wochen gibts in einem meiner Projekte einen Workshop von unserer Kreation mit dem Kunden, darauf freu ich mich schon– ansonsten: Alles grau und öde.


Nachmittags fiel Kindersport aus– weil Kinder aus unterschiedlichen Gruppen zusammen ja ein untragbares Risiko sind, im Gegensatz zu Arschloch-Demos in Mitte. Dafür kamen dann eine Freundin von G und ihre Mama zu Besuch. Ich wurde mit „Hallo Paul, ich bin geimpft, geboostert und frisch negativ getestet“ begrüßt. Sehr schön, sehr schön– ich habe offenbar einen Ruf.


Beim Zubettbringen drehte heute nicht wieder J, sondern G frei. Heulen, Schreien und Bocken wegen irgendwas. Jott konnte das in 15 Minuten einfangen.

Mir reichts so unfassbar, ich könnte gut und gern ein halbes Jahr Pause von allem vertragen.


Abends wieder eine Mini-Runde laufen gewesen. Die Uhr hat danach mein Fitness-Alter um ein Jahr nach oben korrigiert: Mein Fitness-Alter liegt nun nur noch bei 54 Jahren, nicht mehr 55 Jahren. Es sind die kleinen Dinge.


Gelesen: Die Digitalisierung hat die Bahn erreicht. Bzw. wird die Bahn erreichen. Ich find das hochspannend, an was für kleinen Dingen es manchmal hängt.

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Dienstag, 25.01.2022

Kinder-Eskalation am Abend. J drehte den zweiten Abend in Folge frei. Wenn J frei dreht, dauert es mindestens eine Stunde das einzufangen. Ich habe dafür keine Nerven mehr, empfinde nur noch Wut auf das Giftzwerg-Kind. Jott konnte ihn dann beruhigen.


M schläft seit ein paar Tagen in Gs Zimmer. Ursache ist Js Verhalten; er erträgt weder wenn M was auf der Toniebox aussucht, noch wenn M mal im Bett rumraschelt, noch wenn M mit seiner Leselampe ein bisschen liest. Die beiden teilen sich ein Doppelstockbett, wir hatten diese Situationen wiederholt und seit langer Zeit. J sabotiert M indem er bei einem ihm nicht genehmen Tonie alle zehn Sekunden lautstark gähnt oder raschelt, M immer und immer wieder penetrant auf das Licht/die Lautstärke hinweist (d.h. z.B. monoton alle 15 Sekunden „M soll das nicht hören“ wiederholt).

J muss auch immer wieder das selbe Hörspiel hören, seine Decke muss auf eine ganz bestimmte Art auf ihn gelegt werden und überhaupt müssen alle nach seiner Pfeife tanzen– vor allem eben M, der über ihm schläft. Das war nicht länger (er)tragbar, daher zog M eben zu G um.

Das ist J aber auch nicht recht, denn er will das sein Bruder bei ihm ist– aber eben nur, wenn er J nicht stört und macht was er will. Das beides zusammen nicht geht, will einfach nicht in seinen Sturkopf rein. Er ist unfassbar uneinsichtig und stur, es ist nicht mehr feierlich.

Er „diskutiert“ dann auch mit uns. Das läuft ungefähr so, dass wir was sagen und er „Nein“, “Selber“, „Nein Du!“, „Bin ich nicht“ wiederholt. Mantraartig. Man kommt nicht gegen ihn an. Vor ein paar Wochen/Monaten haben er und ich das fast zwei Stunden durchgespielt, am Ende war er heiser und müde und erschöpft und wollte trotzdem nicht klein beigeben.

Dieses Kind ist ein unfassbarer Giftzwerg.

Sonntag eskalierte es, heute eskalierte es, wenn es morgen wieder eskaliert stell ich ihn unter die kalte Dusche.

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Montag, 24.01.2022

Ab heute gilt in der KiTa der eingeschränkte Regelbetrieb. Konkret bedeutete das für uns, dass wir die Zwillinge etwas später in die KiTa brachten und wesentlich früher, nämlich schon 13 Uhr, abholten. Wobei das Bringen auch anders lief als sonst: Eltern dürfen die KiTa nicht mehr betreten, daher erfolgte die Abgabe über die Feuertreppe die an die Räume der Zwillinge grenze. Die beiden fanden das sehr spannend, die Feuertreppe dürfen sie nämlich sonst nicht betreten. Und das sie beinahe Mittagskinder waren, fanden sie auch toll– insofern waren die beiden happy.


Berlin setzt die Präsenzpflicht an Schulen bis Ende Februar aus: Schön, wie wieder den Eltern der schwarze Peter zugeschoben wird. Jott und ich haben überlegt was wir machen und sind einstimmig zum Ergebnis gekommen, M weiterhin in die Schule und nächste Woche auch den Ferienhort zu schicken. Das scheint uns in Hinblick auf die Gesamtlage bzw. Gesamtfamilie die praktikabelste Lösung– nicht die beste– zu sein.


Die Zwillinge hatten keine Lust auf ihre heutige Logopädie-Einheit, vielleicht war auch die Luft raus. Es war ziemlich schwer, sie zum Mitmachen zu animieren bzw. länger als fünf Minuten für etwas zu begeistern das sie eigentlich nicht machen wollen.


Nachmittagsbeschäftigung: Ninjago-Karten mit J spielen. M, G und Jott spielten derweil Dragomino.


Abends Laufen gewesen. Die Uhr schlägt nun, auch ohne explizit ausgewählten Trainingsplan, auf den Fitnesszustand (bei mir aktuell: Keiner) zugeschnittene Einheiten vor. Ich lief also ein bisschen sehr langsam und merkte danach, dass mir das aktuell tatsächlich reicht. Anschließend noch eine Mini-Einheit Krafttraining und dann wars das. Nicht wirklich pralle, aber: Ich hab was gemacht und daran gearbeitet, wieder Routine reinzukriegen. Insofern: Gut gemacht, Paul.


Noch später Abends in mein Trade Republic Depot reingeschaut. Eieieiei… Die Zuwächse des letzten Jahres sind in den letzten 30 Tagen sämtlichst verpufft, die Weltlage spiegelt sich dort direkt. Entweder schau ich bis zum Sommer gar nicht mehr rein oder ich versuche, zum niedrigst möglichen Kurs noch was nachzukaufen (eher ersteres).


Spannende Lektüre: Die Enttarnung einer Geheimdienststelle. Teil 1: Bundesservice Telekommunikation — wie ich versehentlich eine Tarnbehörde in der Bundesverwaltung fand und Teil 2: Bundesservice Telekommunikation — enttarnt: Dieser Geheimdienst steckt dahinter

Faszinierend und erschreckend, wie einfach das letzten Endes ist. Die Methoden zum Aufdecken sind ja nun nicht unbedingt komplex.


Anderes Thema: Weshalb Wordle uns in diesen Zeiten gut tut (und z.B. Candy Crush nicht): The Rot of Candy Crush and The Rest of Wordle

Zumindest vordergründig geht es um die beiden genannten Spiele– aber in Wirklichkeit und mit ein bisschen weiter denken dann um ganz andere Dinge, die in den letzten Absätzen angerissen werden. Ich fühlte mich sehr abgeholt, unter anderem von:

This is ultimately a story about control. Burnout, particularly when interwoven with depression, makes it difficult to actually choose to do the things that you really do want to do — socializing, getting outside, reading the book on your bedside table, not canceling an appointment, showing up for someone, fixing something, just doing something that you choose. You often find yourself on the path of least resistance, whether that means binging a television show you don’t even really like or scrolling Instagram until you get a recharged life on Candy Crush. You revenge bedtime procrastinate. You feel passive in the flow of your own damn life — and frustrated that you can’t muster the strength to redirect it.

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Sonntag, 23.01.2022

Ruhiger (etwas zu ruhiger) Sonntag. Vormittags einen etwas längeren Spaziergang mit den Kindern gemacht, ansonsten blieben wir drinnen. Mittags kamen wieder A, S und E zum Mittagessen, Rommé spielen und Rumhängen bis zum späten Nachmittag vorbei. Ich wär gern Nachmittags nochmal ganz spießig eine Runde spazieren gegangen, die Runde entschied sich aber dagegen. Stattdessen schauten wir gemeinsam bei 7 vs Wild rein und amüsierten uns über die Typen.


Bei fragmente gefunden: Wiki History Game. Man muss die Karten auf einer Zeitachse einteilen. Längster Streak heute: 15. Sehr kurzweilig :)


Beste Idee, schade das das nicht funktioniert.

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Samstag, 22.01.2022

M wird seinen Seepferdchen-Kurs noch einmal wiederholen. Wir erhielten heute die Info, dass er noch nicht bereit ist für die Prüfung (wie ungefähr die Hälfte der anderen Kursteilnehmer:innen). Ein bisschen schade ist das schon, andererseits hat er (größtenteils) Spaß dran.

Da J und G auch auf der Warteliste für den Schwimmkurs sind, könnte es sein das die beiden gemeinsam mit M in einen Kurs kommen. Ich hab den Schwimmtrainer jedenfalls gebeten, das zu berücksichtigen. Wir wollen ja schließlich nicht mehrfach hin- und zurück fahren müssen.


Nachmittags kamen meine Eltern zu Besuch. Kaffeetrinken, ein bisschen Kuchen essen, Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke verteilen… Die Kinder waren happy.


Abends rumgehangen und nichts gemacht.