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03.04.2021

Wiedersehen mit unseren Knuffel-/Premiumkontakten. Gemeinsames Mittagessen & mit den Kindern auf dem neugemachten Spielplatz abhängen.


Abends in die kostenlose Probeversion von World of Warcraft eingetaucht und geschaut, obs immer noch Spaß macht.

Hintergrund ist der: Ich möchte gern wieder „richtig“ zocken, die Smartphone Spiele reichen mir nicht. Das war früher meine Lieblingsbeschäftigung und ich blicke da seit laaaanger Zeit nostalgisch (verklärt?) zurück. Der Wiedereinstieg in bekannte Spiele scheint mir recht niedrigschwellig zu sein– ich brauch weder neue Hardware noch muss ich mir groß Gedanken machen was ich überhaupt spielen möchte.

Jedenfalls… Joah, das macht schon Spaß– ich lief durch die Gegend, levelte vor mich hin und konnte dann sogar in einer Gruppe einen Dungeon gemeinsam durchspielen (bzw. juckelte ich dem Rest der Gruppe hinterher, weil ich nicht wusste wo ich lang musste– ich kenn das ja noch nicht… Ging aber trotzdem gut).

Ich weiß allerdings nicht ob es so schlau ist wieder mit so einem Zeitfresser anzufangen. Ich hab ja eigentlich andere Sachen zu tun.

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02.04.2021

Faulitag. Anstatt Vormittags aufs Rausgehen zu Drängen, setzte ich mich an den Rechner, schrieb/las/spielte. Die Kinder spielten/stritten/machten Kinderkram. Nach dem Mittagessen (Eierkuchen) das selbe Programm wie Vormittags für mich, die Kinder guckten auf einstimmigen Wunsch König der Löwen.

Nachmittags waren wir nochmal im Skatepark im Bellevuepark, auf Grund von zu vielen skateboardfahrenden Jugendlichen war die Spielmöglichkeit leider eingeschränkt. Müssen wir wohl Vormittags nochmal hin, da sind die „Großen“ vermutlich noch nicht da.


Nebeneffekt der Selbstbeschäftigung der Kinder: Weil weder Jott noch ich ihnen beim Abzieh-Tattoos machen helfen wollten, machten sie das einfach heimlich selbst und freuten sich wie die Schneekönige als wir sie entdeckten.

Danach war zwar Gs Bett ein bisschen nass, und dass sie die Kloputzlappen zum Anfeuchten genutzt hatten war auch nicht so ganz astrein, aber immerhin waren sie beschäftigt und hatten ihren Spaß.


Ist mir den Tag über eingefallen: Wir brauchen dann wohl bald medizinische Masken für M– der wird ja bald Sechs, und ab sechs müssen Kinder in Berlin Maske tragen.


Ich wurde gefragt, bzw. will das auch für mich festhalten:

Frage: Wie war denn die Kur so? Gab es hilfreiche Anregungen oder gar – großes Wort, „Strategien“ – für den Alltag, oder alles nur Binsenweisheiten?

https://twitter.com/fragmente/status/1377908418556616704

Es gab einen Vortrag zum Thema Stress und einen zu Erziehung, die Inhalte dieser Vorträge waren (das liegt wohl in der Natur der Dinge bei Gruppenveranstaltungen mit 90 Minuten Dauer & einmaliger Durchführung) sehr allgemein gehalten und entsprachen dem, was man auch in Ratgebern als erstes liest. Dem ein oder anderen Teilnehmer mag das vielleicht geholfen haben, Jott und mir eher weniger.

Das war aber auch (für mich) völlig in Ordnung. Ich war relativ unvoreingenommen und ohne große Erwartungen diesbezüglich in die Kur gegangen, von daher war das kein Beinbruch. Und die zusätzlichen und zum normalen Kurprogramm gehörenden Gespräche mit der Psychotherapeutin ergaben das, was auch schon die Familienberaterin immer wieder sagte: Wir probieren und machen schon jede Menge und sind gut dabei in punkto Alltagsorganisation & Alltagsbewältigung. Zusätzlich gab es von der Psychotherapeutin noch individuelle Hinweise/Anmerkungen, die ich (ich kann nur für mich sprechen) so noch nicht gehört hatte; das ist insofern sehr positiv einzuordnen weil es andere Blickwinkel öffnet (und ggf. einen/mehrere Rattenschwänze nach sich zieht). Direkt zur besseren Bewältigung des Alltags wird das zwar kurz- und mittelfristig nichts beitragen, aber vielleicht langfristig– das lässt sich noch nicht absehen weil ein paar Stränge verfolgt werden müssen.

Dann gab es (für Jott und mich) noch das normale Kurprogramm, das sich zusammengefasst aus Sport und Entspannung zusammensetzte. Das in Verbindung mit dem Umstand, weder arbeiten noch einen Haushalt führen zu müssen fand ich super. Ich/wir konnten während der Termine tatsächlich auch mal einfach nur dasitzen und uns entspannen.

Insofern sehe ich die Kur eher als eine Auszeit vom normalen Alltag mit begrenzten bzw. noch nicht absehbaren Auswirkungen auf den Alltag. Ich bin z.B. immer noch genauso schnell von Alltagssituationen gestresst wie vorher, in der Hinsicht ist also leider alles unverändert. Mich gruselt es auch direkt schon wieder vor dem normalen Corona-Alltag mit Kindern/Arbeit, da konnte ich keine Kraftreserven aufbauen.


Das vor der Kur angesetzte Kimchi ist mittlerweile ganz gut durchgezogen und schmeckt sehr, sehr gut. Zumindest mir, der Rest der Familie isst sowas ja nicht.


Ich hab Karten fürs Ärzte-Konzert/Open Air auf’m Tempelhofer Feld Ende August 2022. Das wird ein Spaß.

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01.04.2021

Wieder daheim, seit gestern; und schon wieder voll im Alltag drin (wenngleich auch dank Urlaubstag bei Jott und mir immerhin ohne Arbeit).


Im engsten Familienkreis sind die ersten Personen geimpft, meine und Jotts Eltern sind allerdings noch nicht dran. Mein Papa, Hochrisikogruppe, hat nächste Woche ein Gespräch mit seiner Ärztin bei dem hoffentlich herauskommt wann er & idealerweise auch meine Mama dran sind.


Vormittags/Mittags einen Familien-Foto-Termin nachgeholt, den wir vor Weihachten 2020 nicht mehr durchführen konnten. Eigentlich hätte der früher stattfinden sollen, aber… Jedenfalls, heute. Die Kinder waren wie auch bei den bisherigen Terminen sehr hibbelig, machten aber insgesamt besser mit als früher. Wir gingen mit ein paar schönen Fotos nach Hause.


Nachmittags mit den Jungs im Bellevue-Park auf der Mini-Skate-Anlagen gewesen. Mit den Rollern können sie die Rampen, Halfpipes & übrigen Gerätschaften (keine Ahnung wie das alles heißt) besser hoch und runterflitzen, so meine Einschätzung. J traute sich mit ein bisschen gut zu reden auch tatsächlich, ein bisschen herumzufahren. Für M war das nichts, der rannte lieber umher, kletterte, sprang und ließ sich mehrfach fast von größeren Kindern umfahren.

Total irre: Da fuhr ein kleiner schmächtiger 6-jähriger auf einem BMX umher, machte Tricks und Kunststücke– ich war echt platt. Das sah total cool aus; fanden M und J auch. Zumindest bei J könnte ich mir vorstellen, dass er das auch toll findet.


Ein Kollege von mir ist an Covid-19 erkrankt, hervorgerufen durch die B117-Mutante. Seine Frau, Erzieherin, hats von der Arbeit nach Hause gebracht. Es scheint zum Glück nur ein leichter Verlauf zu sein, Gottseidank. Das nimmt mich ein bisschen mit, ich schätze den Kollegen und hätt ihm gewünscht das der Kelch an ihnen vorüber geht.


Die KiTas in Berlin werden ab kommende Woche Donnerstag wieder in den Notbetreuungs-Modus zurückkehren. Jott und ich überlegen nun, ob wir die Kinder am Dienstag und Mittwoch noch in die KiTa bringen um zumindest zwei Tage sowas wie Normalität zu haben oder ob wir sie direkt zu Hause lassen. Wir wissen nicht, ob sie sich über die zwei Tage in der KiTa eher freuen weil sie ihr vertrautes Umfeld wiedersehen ODER ob sie das eher traurig macht, weil sie nach zwei Tagen wieder raus müssen.

Außerdem steht dann natürlich wieder das erhöhte Ansteckungsrisiko im Raum.

… ich möchte Überlegungen dieser Art nicht mehr treffen müssen.


Ein Vorteil wäre auf jeden Fall, dass die Kinder dann wirklich mal wieder fast einen Tag außer Haus sind. Das hatten wir ewig nicht; in der Kur waren es in der Regel drei Stunden am Stück und das war nett, aber nicht ausreichend.


Putziger Moment des Tages: G, eine Hand in die Hüfte gestützt und an der anderen den Zeigefinger belehrend erhoben, zu J und M: „Jungs, wenn ihr morgen lieb seid kann ich euch was von meinen Süßigkeiten abgeben.“

Das mit ihrer piepsigen Kleinmädchenstimme. Zum Schießen.