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Journal

27.01.2021

So. müde. Obwohl wir die letzten Tage früher im Bett waren.


Kurz nachdem ich heute Vormittag Jott gegenüber die Kinder lobte, füllten sie das Spülbecken ihrer IKEA-Kinderküche mit Wasser, schmissen Wattebäusche hinen und kochten „Suppe“. Das alles auf der Bettmatratze in Gs Räuberhöhle. Ergebnis: Drei nasse Kinder, eine nasse Matratze.

Niemals sagen das es gut läuft.


Ich vermisse das rausgehen. Es hat also nichtmal eine Woche gedauert.

In Verbindung mit meinem offenbar für den Winterschlaf vorsorgenden Körper– ich habe Fressgelüste vom Feinsten– ist das ungut. Wenn ich mich wenigstens ausreichend bewegen würde, könnte ich guten Gewissens essen. Aber so esse ich zuviel UND bewege mich zu wenig.


Vor ein paar Tagen war ja Teil 2 meines Personalgesprächs. Dort kam raus, dass „die Firma“ gewisse Pläne für mich hat. Heute gabs die Info, dass ich mich überraschend wesentlich schneller und wesentlich umfangreicher verändern könnte. Offenbar ist beim Vertrieb ein Projekt gelandet, dass bis Ende des Jahres einen Consultant braucht; ich könnte das offenbar machen.

Das Ding ist: Das ist body leasing, d.h. was ganz anderes als das was ich jetzt mache. Im Endeffekt würde ich spätestens nach der Kur zu 100% aus meinem Team raus- und in das andere Projekt beim Kunden reingehen. Inklusive physischer Anwesenheit, soweit erforderlich.

Das ist natürlich auf ganz vielen Ebenen spannend und neu und von daher eigentlich total großartig. Aber möchte ich diese Umstellung zu diesem Zeitpunkt? Es ist immerhin noch fucking Corona-Pandemie, M kommt dieses Jahr in die Grundschule, ich wollte die Kur eigentlich auch zur Reflexion und zum Klarwerden von tausend Dingen nutzen und sie nicht als drei Wochen relativer Ruhe vor umwerfenden Veränderungen sehen.

Abgesehen davon: Ich werde für etwas vermietet, von dem ich noch keinen blassen Schimmer habe, in einer Technologie von der ich auch noch nichts weiß. Es soll zwar Einarbeitungen geben, aber… Ich weiß nicht.

Schwieriges Thema.


M wachte heute morgen mit Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Weils relativ schnell wieder abklang dachte ich, dass er vielleicht gestern zu wenig getrunken hat. Aber heute Abend hatte er erhöhte Temperatur, war ein bisschen lethargisch und klagte wieder über Kopfschmerzen und Übelkeit.

Blöder Zeitpunkt, ganz blöder Zeitpunkt. Könnte natürlich ein verzögerter Infekt aus der KiTa sein. Oder auch nicht.

Auch so’n schwieriges Thema.

9 Antworten auf „27.01.2021“

Bei sehr ähnlicher Vorgeschichte hat unser KiÄ auf telefonische Nachfrage direkt am nächsten Morgen zum Abstrich geladen. Das gab 24h schlimmes Kopfkino, aber danach Entwarnung. Ich drücke die Daumen!

Oh je, ich drücke schwer die Daumen, dass es „nix“ ist. ist denn irgendeine Reihentestung der Kinder seitens der Kita geplant? Und das mit der schweren Entscheidung kann ich mir sehr gut vorstellen. Wäre dann problematisch, wenn sie sich dagegen entscheiden, weil der angestammte Job dann weg sein sollte oder so? Ich glaube, wenn nein, würde ich mir das jetzt nicht ans Bein binden.

Von der KiTa aus ist nichts geplant. Wäre eigentlich sinnvoll, sowohl die Kinder als auch die Familien zu testen… Aber nee, passiert nicht.

Bzgl. Job: Ich hab auch die Option das abzulehnen, dann geht alles so weiter wie bisher.

Klingt alles aufregend,am meisten aber das Berufliche! In unserer und unserer Kontaktfamilie haben alle vier Erwachsene in den letzten drei Monaten eine neue Stelle angetreten. Es ist definitiv anstrengend und krass in Kombination mit Corona und kleinen Kindern und geschlossenen Einrichtungen. Mein Fazit ist, dass man das sehr, sehr wollen (oder müssen) muss, um damit glücklich zu werden zu diesen Zeiten.

Hallo Paul, bodyleasing an sich ist an und für sich nichts dramatisches. Im IT Bereich ist man/frau dann meist einfach eine Verstärkung für ein Team beim Kunden. Eine Stelle die eben projektbedingt benötigt wird.
Aber Vorsicht: nicht als Experte verkaufen lassen für etwas was man noch nie gesehen hat!!! Das führt nur zu Frust auf beiden Seiten und zu Stress bei Dir!! Das ist etwas was ich nie mehr machen würde. Lg!!

Mein Problem damit ist das Aufbrechen „meines“ Teams. Die Dachfirma ist seit jeher groß in dem Bereich unterwegs, bei uns am Berliner Standort ist das noch nicht verbreitet– aber es kommt.
Danke für den Hinweis zum Erwartungsmanagement, das hab ich in einem Folgegespräch angebracht.

Hallo Herr Paul, ich gehe jetzt mal davon aus, dass auf Ihrem Blog Ratschlaege oder Erfahrungsberichte gewuenscht sind.In manchen Blogs ist das ja schlimm verpoehnt. Hier stellte sich im August die Frage, ob ich den Bereich wechseln moechte, aber mich komplett neu einarbeiten muesste. Der Mann hat im September einen neuen Job angetreten, K1 auf die weiterfuehrende Schule gewechselt. Letztlich hab ich es nicht gemacht und bin froh drum. Ich schliesse mich Frau Jongleurin an, es ginge sicher, immer, irgendwie, zur Not um den Preis des Nachtschlafes. Man muss es sehr, sehr wollen und es bleibt anstrengend.

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