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31.01.2021

Nix spannendes passiert. Die Kinder machten das übliche dieser Tage: Am Boxsack schaukeln, auf dem Trampolin springen, im Balkonschnee spielen, uns in den Wahnsinn treiben…

Dank Schnee und Eis und Kälte gab es aber ein paar gute Möglichkeiten sie abzulenken: Sie durften Eimerweise Schneebrocken in die Badewanne schleppen und sie zersäbeln, mit Wasser begießen, die Eimer wieder auf den Balkon zurücktragen…

… und dann auch selbst Eis machen. Traubensafteis, Apfelsafteis und Zitronen-Limetten-Eis.

Ansonsten gab es Schnitzel mit gebratenen grünen Bohnen und Kartoffeln zum Mittag und das war sehr gut und ein großer Lichtblick.

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30.01.2021

Morgendlicher Blick aus dem Fenster:

Ich gebs zu: Mein erster Gedanke war, auf die Quarantäne zu pfeifen, die Kinder einzupacken und rodeln zu gehen. Liegen bleibender Schnee! Das gibts in Berlin nur alle zehn Jahre! Aber Jott hatte eine bessere Idee: Nach dem Frühstück ging ich mit einem Wäschekorb bewaffnet nach draußen, schaufelte den mit Schnee voll und reichte ihn zu Jott auf dem Balkon. Das wiederholten wir fünf, sechs Mal und dann hatten wir unser eigenes quarantänekonformes winter wonderland.

Die Kinder fandens großartig und spielten tatsächlich ziemlich lange draußen.

Sehr schlaue Jott.


Ansonsten viel drinnen gehangen, die Stimmung war so lala– es zehrt halt doch alles an den Nerven, auch wenn wir natürlich immer noch großes Glück haben. Wir sind alle gesund, haben vier Zimmer, diverse Ablenkungsmöglichkeiten, die Kinder haben sich und kletten nicht andauernd an uns, unsere Jobs laufen auch normal weiter…

Ich mach trotzdem drei Kreuze wenn wir wieder raus können.


Vormittags hängten wir den Boxsack im Kinderzimmer auf. O-Ton von G dazu: „Mama, das Trampolin ist das schönste Geschenk und der Boxsack das krasseste!“. Okay.

Die Kinder entdeckten dann auch recht schnell, dass sich das Ding nicht nur zum Draufhauen eignet…


Nachmittags/Abends Namoura selbst gemacht, nach diesem Rezept. Es ist unfassbar süß, schmeckt aber ganz gut. Wenn Sie das auch probieren möchten: Ich glaub, die Hälfte Zucker reicht.


Jetzt: Lupin. Hat das Internet empfohlen & wurde von uns für gut befunden.

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29.01.2021

M ging es zum Glück heute schon wieder besser. Er war noch etwas blass um die Nase, hatte aber weder Kopf- noch Gliederschmerzen und auch kein Fieber.


Die Hausärztin, der Jott gestern Abend noch eine Mail geschrieben hatte, meldete sich am Vormittag telefonisch. Sie ordnete Ms Symptome als Covid19-Symptome ein und verwies zwecks Testung an das Gesundheitsamt. Bei Patienten mit Symptomen müssen offenbar weder Haus- noch Kinderärzte einen Test durchführen, um ihre Praxen zu schützen.

Beim Gesundheitsamt bekamen wir einen Termin zum Covid19-Test für uns alle am kommenden Montag Vormittag. Anders als im letzten Jahr wird wohl mittlerweile in Nase und Rachen ein Abstrich vorgenommen. Mich gruselts ein bisschen vor der Nase…


Das Trampolin war eine sehr, sehr gute Investition.

Das zulässige Maximalgewicht beträgt leider nur 45kg, ich darf also nicht hüpfen :(


Nach einem längeren Call gestern Nachmittag, in dem noch einige Details bzgl. der zu besetzenden Stelle und meiner Verfügbarkeit besprochen wurden, habe ich heute meiner Teamleiterin gesagt das ich das spannend finde und gern machen würde.

Wenn alles gut geht, werde ich mich also demnächst statt des bisherigen Projektmanagement-Krams mit (u.a.) RPA beschäftigen können. Voll toll.


Die letzten Nächte wunderten Jott und ich uns über Hubschrauberlärm. Heute durch Zufall herausgefunden, dass es ein Polizeihubschrauber war:

Wegen des dringenden Verdachts des mehrfachen Gefährlichen Eingriffs in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr durchsuchten in der vergangenen Nacht Polizeikräfte eine Wohnung in Köpenick. Ein 32-Jähriger steht in dringendem Verdacht, in den letzten sechs Monaten mehrfach über Funk Kontakt zu Passagier- und Transportflugzeugen sowie dem Hubschrauber der Landes- und der Bundespolizei aufgenommen zu haben. […] Maßnahmen von Spezialkräften der Bundespolizei (Flugdienst und technische Aufklärung) und der Bundesnetzagentur führten in der vergangenen Nacht schließlich zu einer Wohnung

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.1046752.php

Krass. Ich hätt ja ganz naiv nicht gedacht, dass sich quasi jeder mit einem entsprechenden Gerät mit Flugzeugen/Hubschraubern verbinden kann…

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28.01.2021

Der aktuelle Zustand ist ein wenig belastend. Wir sind nur in der Wohnung, die Zeit teilt sich auf in Kinderbetreuung, Arbeit und Haushalt und das ist unfassbar blöd. Mir reichts tatsächlich jetzt schon. Ich mach drei Kreuze wenn wir wieder rausgehen können, selbst wenn wir dann nur die üblichen Spielplätze abklappern. Immerhin raus und bewegen.


Das bestellte Trampolin kam gestern und wurde von den Kindern direkt eingeweiht. Ich glaub, das ist ein guter Kauf.


Mittags bestellten wir ausnahmsweise Essen. Weil ich nicht gern Essen bestelle (teuer, für 5 Personen dann super teuer, die Kinder mäkeln sowieso, jeder neue Lieferservice ist ein Geschmacksrisiko, die für gut befundenen Lieferservices sind durch, unsere Geschmäcker sind total verschieden), Jott aber schon, einigten wir uns darauf das wir bestellen, aber ich aussuche. Meine Wahl fiel auf vietnamesisch, das wurde von Jott approved weils auch Sushi gab. Für die Kinder suchten wir Eier-Nudeln mit Gemüse und Reis mit Erdnusshühnchen aus.

Anders als erhofft war ich dann der einzige, dem sein Essen tatsächlich schmeckte (Sommerrollen mit Tofu & Bun Nem). M aß gar nichts, J immerhin eine Portion Eiernudeln und G knabberte an ein paar Eiernudeln herum aus denen sie jedes kleine Stück Gemüse herausfitzelte. Immerhin ließen sie sich mit viel Überredungskunst erweichen von ein, zwei anderen Gerichten zu kosten. Jotts Sushi war wohl auch nicht so toll.

Vielleicht sollten wir einfach getrennt bestellen.


M schlafwandelte am gestrigen Abend offenbar: Er lag mit offenen Augen im Bett, kicherte und seufzte abwechselnd, reagierte nicht auf uns (das war ziemlich gruselig, ehrlich gesagt) und brach, als wir ihn zu uns ins Bett holten, in Tränen aus und war dann überrascht, dort zu sein.

Am Morgen klagte er weiterhin über Kopfschmerzen und Übelkeit. Ein bisschen warm war er auch, kein Fieber aber doch erhöhte Temperatur. Nach dem Frühstück spielte er allerdings ganz normal mit seinen Geschwistern. Am späten Nachmittag/Abend bekam er leichtes Fieber (38,6°C) und war merklich schlapper als normal.

Außerdem brach er im Laufe des Tages mehrfach in Tränen aus, weil er „einfach traurig“ war, wie er sagte.

Und sein merkwürdiger Hautaussschlag der wie kleine Insektenstiche aussieht und den sich kein Arzt erklären kann, kommt aktuell auch wieder.

Alles sehr merkwürdig/besorgniserregend. Das muss natürlich alles nicht zusammenhängen, aber Sorgen machen wir uns trotzdem. Beim Kinderarzt, den ich am Morgen anrief, wurde uns geraten in ein Testzentrum zu fahren weil sie sich keine potentiellen Covid19-Fälle in die Praxis holen wollten. Die übrigen Symptome sollten wir beobachten.

Am Abend dann– M war inzwischen mit einem Schluck Nurofen im Bauch ruhig eingeschlafen–, weil ich wirklich unsicher war, sicherheitshalber die 116 117 angerufen. Dort die Info erhalten, dass die Kinderärzte eigentlich auf Covid19 testen müssen und das ja ein starkes Stück sei, das wir so abgewimmelt worden sind. Gut zu wissen. Als Testzentrum wurde uns allerdings nur die Charité genannt. Mit dem Wissen das Kinderarzt und auch Hausarzt die richtige Anlaufstelle sind werden wir es bei unserer Eltern-Hausärztin probieren; Jott schrieb direkt eine Mail und fragte an.

Die übrigen Symptome sollen wir weiterhin im Auge behalten, und falls er wieder schlafwandelt/nicht auf uns reagiert ins Krankenhaus mit ihm fahren.

Alles kacke. Aber so richtig.


Aus sehr egoistischen Gründen würde ich einen Coronatest bei uns gern vermeiden– wenn der positiv ist, müssen wir alle in Quarantäne. Und wenn wir uns zeitversetzt angesteckt hätten/anstecken würden, könnte die sehr, sehr lange anhalten.

Ich hoffe trotzdem, das unsere Hausärztin uns einschieben & testen kann. Idealerweise nicht nur M, sondern auch uns andere.

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27.01.2021

So. müde. Obwohl wir die letzten Tage früher im Bett waren.


Kurz nachdem ich heute Vormittag Jott gegenüber die Kinder lobte, füllten sie das Spülbecken ihrer IKEA-Kinderküche mit Wasser, schmissen Wattebäusche hinen und kochten „Suppe“. Das alles auf der Bettmatratze in Gs Räuberhöhle. Ergebnis: Drei nasse Kinder, eine nasse Matratze.

Niemals sagen das es gut läuft.


Ich vermisse das rausgehen. Es hat also nichtmal eine Woche gedauert.

In Verbindung mit meinem offenbar für den Winterschlaf vorsorgenden Körper– ich habe Fressgelüste vom Feinsten– ist das ungut. Wenn ich mich wenigstens ausreichend bewegen würde, könnte ich guten Gewissens essen. Aber so esse ich zuviel UND bewege mich zu wenig.


Vor ein paar Tagen war ja Teil 2 meines Personalgesprächs. Dort kam raus, dass „die Firma“ gewisse Pläne für mich hat. Heute gabs die Info, dass ich mich überraschend wesentlich schneller und wesentlich umfangreicher verändern könnte. Offenbar ist beim Vertrieb ein Projekt gelandet, dass bis Ende des Jahres einen Consultant braucht; ich könnte das offenbar machen.

Das Ding ist: Das ist body leasing, d.h. was ganz anderes als das was ich jetzt mache. Im Endeffekt würde ich spätestens nach der Kur zu 100% aus meinem Team raus- und in das andere Projekt beim Kunden reingehen. Inklusive physischer Anwesenheit, soweit erforderlich.

Das ist natürlich auf ganz vielen Ebenen spannend und neu und von daher eigentlich total großartig. Aber möchte ich diese Umstellung zu diesem Zeitpunkt? Es ist immerhin noch fucking Corona-Pandemie, M kommt dieses Jahr in die Grundschule, ich wollte die Kur eigentlich auch zur Reflexion und zum Klarwerden von tausend Dingen nutzen und sie nicht als drei Wochen relativer Ruhe vor umwerfenden Veränderungen sehen.

Abgesehen davon: Ich werde für etwas vermietet, von dem ich noch keinen blassen Schimmer habe, in einer Technologie von der ich auch noch nichts weiß. Es soll zwar Einarbeitungen geben, aber… Ich weiß nicht.

Schwieriges Thema.


M wachte heute morgen mit Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Weils relativ schnell wieder abklang dachte ich, dass er vielleicht gestern zu wenig getrunken hat. Aber heute Abend hatte er erhöhte Temperatur, war ein bisschen lethargisch und klagte wieder über Kopfschmerzen und Übelkeit.

Blöder Zeitpunkt, ganz blöder Zeitpunkt. Könnte natürlich ein verzögerter Infekt aus der KiTa sein. Oder auch nicht.

Auch so’n schwieriges Thema.

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26.01.2021

Heute die Alba Sportstunde für KiTa-Kinder probiert und grandios gescheitert. Die Kinder fanden den Albatros super, stellten sich unter Sport allerdings wildes Gehampel vor und hatten keine Lust auf Aufwärmen, Dehnen und die vorgemachten Übungen. Zusätzlich hätte ich gleichzeitig allen dreien Hilfestellung geben müssen. M ließ sich bei jeder Bewegung, die er nicht direkt beim ersten Mal 1:1 umsetzen konnte, entmutigen. J steckte zuviel Elan in die Übungen (z.B. wildes unkoordiniertes Fuchteln statt langsamen Fliege-Arm-Bewegungen). G machte gut mit, war aber diejenige bei der motorisch einiges nicht klappte und bei der ich unterstützend hätte eingreifen müssen.

Nach der Hälfte des Videos hörten wir auf und hampelten anschließend zur Freude der Kinder wild herum. Passt auch, Hauptsache das Ergebnis (die Kinder bewegen sich und powern sich in der Wohnung etwas aus) stimmt.


Wir sind unter die Geldwäscher gegangen. Die Kinder haben diverse Münzen in Fremdwährungen, mit denen sie Vormittag ausgiebig spielten. Weil sie relativ schnell feststellten, dass die Münzen schmutzig waren, kochten wir sie gemeinsam in einem Zitronensäure-Wasser-Gemisch, wuschen sie danach gründlich ab und polierten sie gemeinsam. Jetzt haben sie alle drei wieder funkelnde, glänzende Münzen und spielen, dass es Gold- und Silbermünzen sind (wäre schön).


Nicht sonderlich motiviert runtergearbeitet. Ich hatte nichts dringendes auf dem Tisch, dementsprechend fehlte ein bisschen Druck. Aber für Routine-Aufgaben wie die Zeiterfassung & Freigaben wars ganz gut.

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25.01.2021

Die Quarantäne gilt bis einschließlich 01.02.. Das Gesundheitsamt hat zwar einigen Eltern den 27.01. mitgeteilt, aber das war wohl falsch. Von der KiTa-Leitung kam heute eine klarstellende Mail, dass die Zwillinge bis Montag nächster Woche nicht raus dürfen 😭

Während G und J immer mal wieder sagen das sie gern raus möchten, zeigt M, der alte Stubenhocker, keinerlei Bedarf nach Draußen. Mal gucken ob das bei ihm noch kommt.


Unser Schichtdienst sieht nun so aus:

Ich arbeite von 6:30 Uhr bis 7:30 Uhr und bin dann bis nach dem Mittagessen für die Kinder zuständig. Jott arbeitet von 7 bis 12:30 Uhr & ist, während die Kinder Mittagsruhe halten, noch per Mail erreichbar bis zum Vesper.

Nach dem Mittagessen arbeite ich bis zum Abendessen, also von ca. 13 bis 18 Uhr. Danach essen wir Abendbrot & bringen die Kinder ins Bett. Sobald sie im Bett sind, arbeite ich nochmal ca. 1h.

Heute war es so, dass ich ca. 21 Uhr den Laptop zuklappen konnte & danach frei hatte.

Das nehmen wir jetzt als Modell für die kommenden Tage.


Ab wann können wir eigentlich ohne Test sicher sein, dass niemand von uns Covid19 hat? Das Ende der Quarantäne der Zwillinge muss ja im worst case nichts heißen, oder?


Wie kriegt man eigentlich die Kinder dazu, neues Essen auszuprobieren? Heute gab es Blumenkohl Cashew Curry mit Quinoa und die Kinder mochten es natürlich nicht, auch wenn sie die einzelnen Bestandteile durchaus essen.

Wir möchten gern auch mal andere Sachen kochen als das, was die Kinder essen, haben aber keine Lust auf Extra-Würste.

(Heute aßen die Kinder Nudelsuppe)

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24.01.2021

Den Tag hätten wir dann auch überstanden. Ging im Großen und Ganzen, als die Kinder Vormittags zu eskalieren drohten, konnten wir das durch eine Dreiviertelstunde Sport entschärfen (also hüpfen, toben, tanzen, Rollen machen). Danach waren sie ausgepowert (ich auch) und wieder etwas ruhiger. Ansonsten spielten sie viel gemeinsam; Jott und ich kamen dazu die Wohnung zu putzen und auch ein bisschen zu entspannen (lesen/spazieren gehen).

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23.01.2021

Schlecht geschlafen. Von G aus dem Bett vertrieben worden, auf der Wohnzimmer-Couch geträumt das wir alle Covid19 haben und mit gefühlter Atemnot aufgewacht. Nicht so erholsam.


Weshalb fehlen eigentlich selbst bei Hosen für kleine Mädchen die Taschen? G war heute zum wiederholten Male sehr fuchsig, kam dann aber auf die Idee sich eine Hose von J auszuleihen.


Die FFP2-Maske fungiert bei mir als Entschleuniger: Im normalen Atem-Rhythmus beschlägt die Brille sofort; wenn ich alles langsamer angehen lasse und kontrolliert und langsam atme gehts. Also: Entschleunigung.

Ich hasse es.


Nach dem Mittagessen eine Runde spazieren gewesen. Heut gings durch die Mittelheide.

Das Wetter war grauslig, aber ich war für etwas mehr als eine Stunde draußen und hatte meine Ruhe. Das war schön.


Viele schöne Momente der Kinder gesehen: M, wie er seinen Geschwistern schreiben beibringt (Reaktion nach drei Minuten: „Papa, G und J machen einfach nicht was ich sage“); alle drei Kinder als Tabalugas & Arctus; gemeinsames Malen am Küchentisch; Gesellschaftsspielversuche am Nachmittag…

Trotzdem total gerädert und k.o.


Nichts ist mehr sicher.


Weshalb kann ich eigentlich für 2 Euro die Woche die Online-NYT lesen, muss aber für deutsche Zeitungen/Magazine Unsummen für Monatsabos hinlegen? Das geht nicht in meinen Kopf rein.

Wenn ich wenigstens einzelne Artikel kaufen könnte– aber nein, ich muss immer ein Digitalabo abschließen. Das macht doch aber niemand für mehr als eine Zeitung, wenn überhaupt…

Ich habe ein Krautreporter-Abo, einen Online-Account für die NYT und ein Tagesspiegel-Plus-Abo (allerdings auch nur weil ich das Glück hatte, als zahlender Checkpoint-Abonnent reinzurutschen– für 15 Euro im Monat würd ich mir das nicht leisten). Ich möchte aber auch gern Artikel von Zeit Online, Süddeutsche und gelegentlich sogar aus dem Spiegel lesen. Aber bei allen muss ich, damit das geht, schweineteure Abos abschließen. Das ist doch bescheuert.


Der Bürgermeister von Rostock klingt sehr vernünftig: OB Madsen im Interview – Warum Rostocks Covid-Strategie erfolgreich ist

Ganz im Gegensatz zu denen, die an anderer Stelle „Strategien“ vorgeben.

(Ich reg mich nicht auf ich reg mich nicht auf ich reg mich nicht auf doch tue ich)

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22.01.2021

Den ersten Quarantäne-Tag ganz gut überstanden. Ich hatte mich heute offiziell krank gemeldet, aber direkt nachgeschoben für Telefonate bzw. die anstehenden Termine verfügbar zu sein. So hatte ich aber ein bisschen Luft & keinen Druck die volle Zeit reißen zu müssen. War offenbar okay; das wichtigste schaffte ich trotzdem & am Ende des Tages stand dann doch 1/2 Arbeitstag in der Zeiterfassung drin.


Die Kinder zeigen keine Anzeichen von Krankheitssymptomen, Jott und ich auch nicht. Das ist schonmal sehr gut. Die Sorge ist natürlich weiterhin da, dass sie sich angesteckt haben, von daher werd ich wohl noch ein bis zwei Wochen leicht angespannt sein– wenn dann alles i.O. ist, sollte der Kelch an uns vorüber gegangen sein.


Es ist fraglich, ob die Kinder nochmal vor Ostern– Anfang April– in die KiTa gehen. Unter dem Vorbehalt natürlich, dass es bis dahin wieder einen Regelbetrieb gibt (woran ich nicht glaube, aber ich lasse mich gern überraschen).

Die Rechnung dahinter ist:

  1. Auf Grund des Covid19-Falls in der Zwillingsgruppe öffnet die Gruppe am 01.02. wieder.
  2. Da wir aber keine systemrelevanten Berufe haben, könnten wir die Kinder frühestens ab dem 15.02. wieder hinschicken (Regelbetrieb bzw. Lockerungen vorausgesetzt).
  3. Die Kur beginnt am 10.03.. Wir haben für uns beschlossen, die Kinder mindestens zwei Wochen davor zu Hause zu lassen damit wir nicht auf Grund von Qurantäne die Kur nicht antreten können. Rückwärts gerechnet wäre also der letzte mögliche KiTa-Tag der 24.02.
  4. Vom 15.02. bis zum 24.02. sinds acht Werk-Tage, an denen sie eventuell in die KiTa gehen könnten. Hier ist fraglich, ob sie an diesen acht Tagen Betreuungsanspruch haben oder nicht bzw. wie es uns geht. Wird sich wohl alles zeigen.

So. Ein. Scheiß.

Wir haben daraufhin erstmal Material für zu Hause bestellt: Ein Trampolin, einen Boxsack, ein geräuscharmes Kegelset, Bastelzeug… Im letzten Frühjahr haben wir gezögert, diesmal machen wirs. Das wird schon zum Einsatz kommen.


Den für die Kur benötigten PCR-Test können wir laut Kur-Auskunft am 9.3. machen. Das Testergebnis soll dann einfach schnellstmöglich dorthin geschickt werden. Wenn wir ankommen, dürfen wir erstmal nur in ein Nebengebäude. Dort müssen wir einen zweiten Test machen. Im Anschluss dürfen wir in unser Zimmer, müssen dann aber dort bleiben bis das zweite Testergebnis vorliegt.

Klingt durchdacht.


Auf Grund der Quarantäne konnten G und J heute nicht zur U-nochwas. Langsam wird die Zeit knapp… Wir haben einen neuen Termin Mitte Februar, genau einen Tag bevor die Frist ausläuft. Hoffentlich kommt da nicht wieder was dazwischen.


Am Nachmittag was fürs Seelenheil getan und eine Runde Laufen gewesen. War schön, Podcast rein und an nichts denken.