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30.11.2020

Unfassbar viel zu tun gehabt die letzten Tage und Wochen. Teilweise 10 – 11 Stunden Arbeitstage, d.h. bis nachts 23 Uhr und länger am Rechner gesessen und gearbeitet. Natürlich on top zum normalen Alltag.

Dementsprechend alle Prio B Themen (sprich: Blog, Social Media) auf Null runtergefahren und die wenige Zeit, die verfügbar war, für die Familie reserviert.

Die Nachfragen ob alles okay ist rührten mich sehr. Beim nächsten Mal melde ich mich ordnungsgemäß ab :)

Heute hab ich übrigens Urlaub, daher nehm ich mir die Zeit für ein Status Update.


Gute, ach was, supergute, ACH WAS, die besten Nachrichten dieses Jahres: Jott und ich werden in 2021 Onkel und Tante, die Kinder somit Cousins und Cousinen. Mein Bruder und seine Freundin erwarten ein Kind und ich freu mich unfassbar :)


Unsere Corona-Premium-Freunde sind teils in Quarantäne. Zum Glüc nur als Kontaktpersonen 1. Grades und ohne jegliche Krankheitsanzeichen. Wir wir ja alle mittlerweile wissen muss das zwar nichts heißen, es ist aber natürlich trotzdem besser als wenn dort jemand ernstlich erkrankt wäre.

Theoretisch könnte dadurch auch bei uns Covid eingeschleppt worden sein. Sie erfuhren erst nach ihrem letzten Besuch bei uns, dass sie zum Kontaktpersonenkreis gehörten.

Uns stellte das vor die Frage, wie wir uns richtig verhalten könnten– wir konnten uns da aber auch nicht auf irgendeine Linie einigen. Z.B. die Kinder vorsorglich aus der KiTa nehmen und uns zwei Wochen einbunkern kam uns übertrieben vor; zudem hätte uns das natürlich vor das Problem gestellt das wir nicht hätten arbeiten gehen können und eben zu Hause zu 5. auf 88qm verrückt geworden wären.

Da wir aber alle gesund sind (bis auf die herbsttypischen laufenden Kindernasen) scheint aber auch alles in Ordnung zu sein.


Sonst so:

  1. ebay Kleinanzeigen ausprobiert um Sachen zu verschenken. Einstellen, Beschreiben und Nachrichten beantworten ging gut. Der erste Interessent kam trotz vereinbarten Termin nicht, die zweite dafür schon. Während die kostenlosen Items rege angefragt werden, rollen bei den Sachen die ich verkaufen will Tumbleweeds durch.
  2. Die Tage das Schlafzimmer versmartet. Wir haben nun eine Philipps Hue Bridge und einen Light Strip im Einsatz. Nette Spielerei, ich muss mir nur noch einen geeigneten Namen für die Steuerung per Siri ausdenken.
    Die erste Idee, es einfach „Ficklicht“ zu nennen– „Siri, aktiviere Ficklicht“ ist leider nicht realisierbar weil ich innerlich 11 bin und dann erstmal kichern müsste
  3. In den wenigen Minuten die mir neben Arbeit und Familie geblieben sind wieder angefangen Bücher aus Papier zu lesen. Nicht ganz überraschend fiel meine Wahl auf die Uhred-Saga von Bernard Cornwell– die hat mir vor vielen Jahren schon viel Freude bereitet und ich hoffe, in ein paar Wochen oder wohl eher Monaten die bislang unbekannten Teile kennen lernen zu dürfen.
  4. Seit den Tagen vor der US-Wahl keinen Blick mehr in Twitter rein geworfen und das tat sehr gut. In den Wochen festgestellt, was für eine Empörungsmaschine das ist und wie wenig ich es vermisse, ständig auf diverse Missstände draufgestoßen zu werden (jaja, ignorance is bliss…)
  5. Die Wohnung ist Jott sei Dank bereit für die Weihnachtszeit.
  6. Nach den Mangos letztens Mandarinen über Crowdfarming bestellt. Im Unterschied zu den Mangos waren die Mandarinen sofort essbar. Schmecken gut, aber der erhoffte große Unterschied zu den normalen Mandarinen blieb aus.
    Einmal werd ichs noch probieren mit Apfelsinen, da erhoffe ich mir immer noch das es eine deutliche Verbesserung im Gegensatz zu Supermarkt-Obst gibt.

Coole Sache: HistoMapBerlin.


So schnell verbreitet sich das Coronavirus in Innenräumen

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19.11.2020

Arbeit, viel Arbeit; bei Jott auch. Weil sie heute nicht im Home Office war und es nicht rechtzeitig nach Hause schaffte, holte ich die Kinder ab. J wollte noch auf einen Spielplatz, der Rest von uns aber nicht- es wurde schon dunkel und war kalt und windig; er bockte daraufhin den Weg nach Hause und noch eine Weile in der Wohnung. Als er sich beruhigt hatte wollte er kuscheln und danach mit der Duplo-Eisenbahn spielen. Während M und G im Wohnzimmer malten und begeistert beim von Alexa abgespielten Soundtrack der Bibi und Tina Filme mitsangen, bauten wir einen großen Bahnhof auf einer Eisenbahnbrücke.

Pünktlich zur Abendbrotvorbereitung kam dann auch Jott nach Hause.

Nach dem Abendessen erneut große Eskalation von J, ich hab den Grund schon wieder vergessen. Dieses Kind ist ein Pulverfass mit brennender Lunte mit seinen Launen und Vorstellungen, die er nicht kommunizieren kann, ein richtiger Terrorzwerg.


Im „Büro“ sehr geärgert. Ein Kunde hat eine technische Anforderung gestellt die keinen Sinn ergibt und widersprüchlich ist, verweigert sich einem klärenden Telefonat (Tenor: „Ich hab doch alles gesagt, ist doch ganz einfach“), wird zunehmend pampiger und hat dann heute noch (in einem aufwandsbasierten Projekt!) kommuniziert das er unsere Abstimmungs- und Klärungsversuche aber bitte nicht auf seiner Rechnung sehen will.

Leute gibts.

Ich weiß noch nicht was ich damit mache, erster Impuls am Nachmittag war genauso pampig zu reagieren, aber das hilft ja keinem. Also die Antwort auf morgen verschoben, irgendwas wird mir schon einfallen.


Beim Abholen empfahl Gs Bezugserzieherin, G morgen zu Hause zu lassen. Sie sei nicht krank und auch munter und aktiv, aber sie schniefe so ein bisschen und beim Mittagsschlaf röchele sie auch… Tolles Ding.

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18.11.2020

Bürotag. Obligatorisches (zwei, drei Mal = Routine, Standard) Wuhlheide-Querungs-Foto:

Diesmal nahm ich meine Fahrradtasche zum Anclippen an den Gepäckträger mit und verzichtete auf den Rucksack. Das war soviel besser als sonst– kein klitschnasser Rücken, kein klitschnasser Rucksack.

Im Büro waren wir insgesamt 7 Leute, verteilt auf die gesamte riesige Bürofläche. Das war sehr spooky und ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass das irgendwann mal wieder komplett anders wird, also so wie vor Corona.

Was noch toll war: Endlich mal wieder ein richtig guter Burrito von Chupenga 🤤


Sehr erfreut festgestellt, dass am S-Bahnhof Köpenick offenbar zu Beginn der Woche Fahrradwege gepinselt wurden:

Find ich super, die Markierungen geben zumindest mir beim Fahren eine bessere Orientierung und mehr Sicherheit.


Mein neues MacBook Pro ist da. Es ist klein und leicht und bereits beim Einrichten und Konfigurieren schneller und leiser als das alte MacBook Pro. Ich bin gespannt wie es sich in der täglichen Benutzung macht… Ein paar Tage werde ich allerdings noch darauf warten müssen. Ich habe zwar das MacBook, nicht aber Strom- und Ladekabel eingepackt. Liegt beides gut verpackt im Büro…

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17.11.2020

Viel zu lange gearbeitet, viel zu spät ins Bett. Ich muss vielleicht doch nochmal gucken, dass ich Arbeit abgebe- die Frage ist nur, an wen?


Bin immer noch hellauf begeistert von Js Schneckennamenvorschlägen. Rennauto, so großartig.


Morgen wieder Büro, einen neuen Arbeitsrechner abholen. Kurz überlegt ob ich das Pandemie bedingt machen soll- aber perspektivisch brauch ich den Rechner um sorgenfrei zu Hause arbeiten zu können. Der aktuelle wird bei Verwendung von Teams und dem neuen Outlook Client von Woche zu Woche langsamer.


Am Morgen großer Meltdown von M. Nach unserem gestrigen Zahnarztbesuch durften sich die Kinder beim Arzt was aussuchen. J und M nahmen Glibberschleim, G Knete.

Zuhause fand aber M Gs Knete toller und überredete sie, mit ihm zu tauschen. Das macht er öfter, seinen kleinen Geschwistern ihren Kram mit Tauschgeschäften abluchsen. Wenn wir nicht aufpassen, übervorteilt er die beiden total.

Heute Morgen wollte er dann aber den Schleim zurück- doof nur, dass G da nicht drauf einstieg… Er steigerte sich dann in Wein- und Schluchzarien rein die bis in die Kita anhielten. G indes blieb hart, und so hat M hoffentlich etwas gelernt…

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16.11.2020

Die Schnecken in der KiTa-Gruppe der Zwillinge, ja? Die haben ja alle Namen bekommen, über die die Kinder abstimmen durften.

Ich habe heute erfahren, welche Namen J vorgeschlagen hat:

„Rennauto“ und „Hammer“

Das ist auf so vielen Ebenen großartig, ich war einen Moment sprachlos und dann sehr begeistert.

Herrlich. Beste Schneckennamen der Welt.

(Leider heißen die Schnecken anders, die Gruppe hat sich nicht dafür entschieden)


Ansonsten war der Tag ab Mittag leider etwas aufregender als geplant– Fehler auf einer Live-Website, Fehler-Analyse, Debugging, div. Kommunikation… Und mittendrin mussten M und ich noch zur Logopädie. Während M mit seiner Logopädin eine Schatzkarte malte bei der man auf der Schatzsuche an ganz vielen Orten/Gegenständen/Tieren mit „sch“ vorbei kommt, schaltete ich mich zu den Schadensbegrenzungsmaßnahmen des Teams.


Eigenartig sprachlos. Irgendetwas nicht greifbares mäandert im Kopf herum. Sobald ich es aufschreibe, verfliegt es und die Buchstaben ergeben keinen Sinn, sind schiefe, unscharfe, verwackelte, FARBLOSE Bilder.

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Wochenende 14. und 15.11.2020

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13.11.2020

Heute nur im normalen Umfang gearbeitet, d.h. die sieben Stunden. Eigentlich sogar weniger, am Nachmittag fand ein virtuelles Town Hall Meeting statt bei dem nie zugehört werden musste. Hat aber auch gereicht, nach der Woche bin ich etwas k.o.

Dementsprechend lief dann auch nicht mehr viel im Rest des Tages: Die Kinder durften einen Film gucken, wir aßen in Ruhe Abendbrot (das lief recht entspannt heute, sehr schön) und als die Kinder im Bett waren guckten Jott und ich mit reichlich Knabberkram The Avengers. Zum Teil zumindest, eine Stunde fehlt noch- aber die ist heute nicht mehr drin.

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12.11.2020

Gestern Arbeitsbedingt viel zu spät ins Bett (= es war schon nicht mehr gestern, sondern heute), heute morgen sehr gerädert. Aber viel geschafft und das hatte sehr positive Auswirkungen auf den Arbeitstag.


Heute fand das Brainstorming statt, zu dem ich ein bisschen wie die Jungfrau zum Kinde kam und wofür ich benötigten Aufwand initial ein bisschen (das ist untertrieben) unterschätzt hatte. Etwas blauäugig dachte ich ja, wir setzen uns einfach eine Stunde per Teams zusammen, jeder schmeißt ein paar Begriffe in den Raum und dann wird das schon.

Naja. Blauäugig halt. Geht natürlich nicht. Die Leute müssen abgeholt werden (Agenda + Kontext), es braucht ein konkretes Setting, das Brainstorming muss moderiert werden und dann muss ja auch noch mit dem Ergebnis des Brainstormings irgendwas angefangen werden. Ich kam also nicht umhin, mir im Vorfeld einige Gedanken zu machen. Das wir den Termin remote durchführten, war dann noch das Sahnehäubchen– dafür musste auch noch was vorbereitet werden. Zu allem Überfluss kam noch hinzu, dass ich ich bin und a.) gern die Kontrolle über Dinge habe und b.) sowas nur machen kann, wenn ich mir quasi ein Skript daneben lege– was dann auch erstellt werden musste.

Ich bekam zum Glück Inspiration und Schützenhilfe und war nicht ganz auf mich allein gestellt in der Vorbereitung. Die bei mir liegenden Aufgaben reichten trotzdem, um mich einen doch recht großen Teil des gestrigen Arbeitstages und Arbeitsabends zu beschäftigen. In dem Board, das auf dem Screen zu sehen ist, stecken mit allem Drum und Dran einige Stunden Arbeit.

Es hat sich aber gelohnt, der Termin lief super (ich hab natürlich im Nachgang um schonungsloses Feedback gebeten). Als ich mit Setting/Kontextualisierung und Aufgabenverkündung fertig war, brainstormten die Leute los wie die Profis, die sie ja auch sind. Ich war völlig überrascht, wie viel da zusammenkam und bekam hinterher zu hören, dass das eben nur dank der guten „Einweisung“ so funktioniert hatte (das ging runter wie Öl und deswegen muss ich das auch nochmal aufschreiben). Als das Brainstorming vorbei war, kam ich ein bisschen ins Schwimmen, denn– mal unter uns– ich weiß nicht so wirklich was ich mit den Ergebnissen anfangen sollte. Clustern schien mir eine gute Idee zu sein, das machten wir dann auch und das war auch gut und richtig so. Und dann war der Termin vorbei und ich war sehr aufgeregt und musste dann aber auch direkt in den nächsten Termin, der aber zum Glück nur aus einem internen Team Huddle bestand.

Das beste war aber tatsächlich, das ich neben der Info, dass das so schon gut war, auch noch ein oder zwei methodische Anregungen mitnehmen konnte die sehr spannend und total sinnvoll sind und die ich nächstes Mal direkt berücksichtigen kann.

(Ich bin ein bisschen euphorisiert, soviel Spaß hatte ich bei der Arbeit lange nicht mehr)

Übrigens: Falls Sie eine Plattform für so digitalen Kollaborationskram suchen: Miro ist wirklich, wirklich großartig.


Nachmittags waren M und ich allein, Jott fuhr mit den Zwillingen zu einer KiTa-Freundin der beiden und blieb dort bis nach dem Abendessen. M und ich genossen die Ruhe, M hörte in der Maus-App ganz gebannt die Nibelungen-Sage und ich machte dies und jenes, hörte auch zu, beantwortete seine Fragen. Das war sehr entspannend.


M wächst und wächst und wächst… Die Tage schau ich ihn an, seh die Hose und wundere mich– skinny Jeans mit knöchelfrei kaufen wir für die Kinder eigentlich nicht… Er muss in den letzten Wochen wieder einen Schwung gewachsen sein.


Christians Empfehlung gefolgt und eine Krautreporter-Probemitgliedschaft abgeschlossen. Ich entdeck da immer wieder spannende Artikel, die ich aber nicht lesen kann– bzw. konnte, denn jetzt kann ichs. Mal schauen ob ich das nutze, denn zum Lesen brauchts ja auch ein bisschen Zeit.

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10.11.2020

Nachdem bei den letzten Waldspaziergänge immer mindestens ein Kind kacken musste und ich mir in diesem speziellen Moment den Stress der Suche nach einem geeigneten Stock zum Graben eines kleines Loches ersparen möchte, bin ich nun stolzer Besitzer eines Klappspatens.

Ich gehe nunmehr davon aus, das nie wieder ein Kind im Wald kacken muss.

Und falls doch: Mit dem Ding kann ich eine Grube ausheben UND einen Baum fällen und den als Donnerbalken drüber legen.


Wieder eine Risikobegegnung in der Corona Warn App, bei Jott auch. Keine Ahnung wo das herkommt.


In der Arbeit in etwas reingeschlittert, das entgegen meiner ersten Auffassung doch aufwändiger und arbeitsintensiver ist. Ein interner Brainstorming-Termin ist wohl doch mehr als ein lockeres Zusammensitzen und Köpfe zusammenstecken…


Beim Spielen mit den Kindern nach der KiTa im Dunkeln gegen Wäsche-Ständer gelaufen. Also nicht direkt gegen den Ständer, aber die hatten oben so kleine Haken und von denen hab ich einen mitgenommen. Meine Stirn sieht jetzt so aus, als ob da ein kleiner bunter Kopf draus wächst.

Aua.

On a side note: Ich bin immer noch schneller als acht- und neunjährige Kinder. Zumindest beim Geradeausrennen. Beim Haken schlagen und bremsen leider nicht. Und die können auch direkt nach dem Sprint wieder lossprinten. Und wieder und wieder und wieder.

Ich bin alt.


In die KiTa-Gruppe der Zwillinge ziehen morgen Achatschnecken ein. Ich bin angewidert und interessiert. Das Terrarium sieht auf jeden Fall schon schön aus, wir haben dafür am Wochenende diversen Kram (Steine, Moos, Holz) gesammelt.


Ein weiterer sehr langer Arbeitstag. Das nimmt langsam überhand– ich hab im November bereits einen Tag rausgearbeitet.

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09.11.2020

Zahnarzt-Termin G: Die lockeren Zähne sitzen ein wenig fester, wir sollen den aktuellen Ess-Modus (nur weich, Häppchen) beibehalten. Ansonsten: Nichts genaues weiß man nicht, wir müssen abwarten.

Allerdings geht die Zahnärztin davon aus, dass die bleibenden Zähne bei G recht früh kommen werden. Sie haben wohl bereits schon angefangen, die Wurzeln der Milchzähne zu zersetzen (? – das ist offenbar Lauf der Dinge– ich gebe das vom Hörensagen wieder).


Vollgepackter Arbeitstag. Eine größere Pause war der wöchentliche Logopädie-Termin mit M am frühen Nachmittag. Wir haben das ja inzwischen ritualisiert: Ich hole ihn ein bisschen zu spät von der KiTa ab, wir hetzen zum Bahnhof, kaufen uns beim Bäckerauto was süßes– er bestellt inzwischen sehr souverän und höflich selbst („Hallo, ich hätte gern ein Stück vom gedeckten Apfelkuchen“ – „Vielen Dank!“) und freut sich immer wie ein Schnitzel, wenn er selbst bezahlen darf. Dann flitzen wir zur Bahn, essen auf dem Bahnsteig oder in der Bahn unseren Kuchen (seit Corona mach ich das allerdings nicht mehr, ich mag die Maske nicht absetzen) und dann gehts im Sauseschritt vom Bahnhof Friedrichshagen zur Logopädie-Praxis, wo wir viel zu früh ankommen.

Ms Logopädin ist weiterhin voll des Lobes für ihn. Die Summ- und Z-Laute sind mittlerweile „drin“, das „sch“ muss noch ein wenig verfeinert werden. Wenn M sich konzentriert ist alles paletti, aber da er selten konzentriert ist… Naja, wir können auch problemlos nochmal 10 Termine kriegen.


Als wir wieder zu Hause waren, spielten die Kinder friedlich. M formte mit Aquabeads Figuren, G zog allen Kuscheltieren Klamotten aus ihrem Schrank an und J flitzte im Halloween-Fledermaus-Kostüm und in kurzen Hosen durch die Wohnung.


Abends weiter Arbeit; Monatsabschluss und Vorbereitung für morgige Termine.