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30.09.2020

M in „seiner“ Schule angemeldet. Einerseits nur ein schnöder Verwaltungsakt, andererseits… Ein Fast-Schulkind, herrje! Dabei ist er doch erst ungefähr vorvorgestern geboren worden!


Wir haben letzten Endes darauf verzichtet, das Thema Schule für uns kompliziert zu machen. M wird an der Einzugsschule eingeschult, die Zwillinge zwei Jahre später auch, bumms aus. Kurzzeitig hatten wir überlegt, ihn ggf. umzumelden in eine Schule die etwas günstiger gelegen ist, aber nach einem Telefonat mit der Schulleiterin haben wir davon Abstand genommen. Zu wenig Plätze, zu wenig Planungssicherheit, ein zu großes Risiko auf Organisations-FuckUp mit Einschulung von G und J– es ist nämlich nicht garantiert, dass Geschwisterkinder auf die selbe Schule kommen. Vielmehr sieht es so aus, als ob das eher unwahrscheinlich ist, weil Ummelde-Kinder aus einem Lostopf gezogen werden…

Von daher haben wir entschieden, es uns leicht zu machen und unsere Ressourcen zu sparen.

Nachdem die Schule feststand war noch die Frage ob wir ihn eher im klassischen Modell oder der flexiblen Schulanfangsphase sehen. Nach einigen Gesprächen und Erkundigungen einziehen sind wir da aber auch beim klassischen Modell, d.h. jede Klasse im altershomogenen Klassenverbund, als im das von uns für M gewünschte Modell gelandet.

Tjo. Und jetzt ist M im System drin und wird am 31.07.2021 seinen letzten KiTa-Tag haben und am 01.08. in seine Schullaufbahn starten.

Irre.

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29.09.2020

Die letztens angesprochene Erkältung hat mich ganz schön aus der Bahn geworfen. Ich hatte keine besonders schlimmen Symptome– ich fühlte mich einfach nur anderthalb Wochen lang sehr krank. Anstatt, wie üblich, die Symptome dauerthaft mit diversen Mittelchen zu unterdrücken, war ich diesmal allerdings beim Arzt und ließ mich krank schreiben, um mich zu erholen. Das hat nur so semigut geklappt, aber ich glaube es war trotzdem die richtige Entscheidung.


In den letzten beiden Wochen hatte ich die Kinder für ein Wochenende allein, Jott war aushäusig. Natürlich war es das Wochenende, an dem das Wetter mit einem Mal sehr herbstlich wurde und dauerhaft draußen sein keine Option war.

Wir haben es ganz gut überstanden, aber ein Zuckerschlecken war es nicht– die drei sind momentan wieder in einer Phase, in der der Wunsch nach einem freundlichen Wolfsrudel, das sie aufnimmt und groß zieht, sehr groß ist.


Kurzentschlossen und trotz alledem einen Kurzurlaub im Elbsandsteingebirge gebucht. Mitte Oktober fahre ich mit der Bahn nach Bad Schandau, bleibe dort ein paar Tage und habe mir vorgenommen, viel durch die Gegend zu laufen.


Nachdem der Stecker unseres Staubsaugers beim Einstecken in die Steckdose Funken sprühte und sich eine hier lebende Dame energisch gegen meinen Vorschlag, doch einfach den Stecker auszutauschen, wehrte, haben wir jetzt, auf Herzenswunsch derselben hier lebenden Dame, einen Dyson-Staubsauger.

Des Menschen Wille und Herzenswünsche und so…

Dem gingen zwei, drei, vier Tage erbitterte und lautstarke Diskussionen voraus, denn mir hätte ein ganz stinknormaler, günstiger, kabelgebundener Sauger zum Hinterherziehen gereicht. Der anderen hier lebenden Erwachsenen aber nicht, und so kam es wie es kommen musste.

Mittlerweile ist das gute Stück ein paar Mal im Einsatz gewesen und ja, es ist schon sehr praktisch den Sauger einfach aus der Halterung nehmen zu können, nichts hinter sich herziehen und kein sich in Türen verhakendes Kabel beachten zu müssen. Aber ob das den horrenden Preis rechtfertigt… Ich weiß nicht.


Die letzten Tage begeistert Tattletales From Tanqueray bei Humans of New York gelesen. Was für eine Geschichte!

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Wochenende 19. und 20.09.2020

Das Wochenende war powered by Aspirin Complex, um trotz Erkältung einigermaßen zu funktionieren.
Wir besuchten am Samstag– nach viel viel Abstimmung und Abwägen im Vorfeld– das erste Mal seit Monaten meine Eltern und feierten dort Geburtstag. Ich trug dauerhaft (nur beim Essen natürlich nicht) Maske und hielt viel Abstand zu den anderen– sicher ist sicher. War trotzdem sehr schön, alle mal wieder zu sehen.
Sehr späte Rückkehr, die Kinder schafften es gerade noch so vom Auto in die Wohnung zu laufen wo sie dann in die Betten fielen und entweder sofort (G) oder binnen 5 Minuten (J und M) einschliefen.

Sonntag blieben wir zu Hause und verzichteten auf Ausflüge wie am Vortag. Mittags kam Besuch vorbei, mit dem wir nach dem Vesper auf den Hof gingen und in der Sonne den Kindern beim Spielen zuschauten.

M trug das Wochenende ausschließlich seine Kleider und hatte großes Vergnügen daran, allen Leuten quasi als Gesprächseinstieg „Ich bin gar kein Mädchen, ich bin ein Junge!“ zuzurufen. Offenbar macht es ihm Spaß, das festzustellen. Und er hat anscheinend schon verstanden/verstehen müssen, dass Kleider wohl nur etwas für Mädchen sind/sein sollen. Hm.

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18.09.2020

Die Halsschmerzen verwandelten sich über Nacht in eine dicke Erkältung– und das, obwohl wir sogar ungestört die Nacht durchschlafen durften. Hrmpf. Haben mich trotz Home Office, minimalst Menschen treffen und Maske tragen doch Viren und Bazillen erreicht.
Dementsprechend lief heut alles ein wenig zäh ab, ich bin aber trotzdem heilfroh zumindest kein Fieber und keinen Husten (und generell auf Covid-19 deutende Symptome) zu haben sondern mich „nur“ wie zweimal überfahren zu fühlen.

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17.09.2020

Den Tag über Halsschmerzen bekommen, zusätzlich ganz schön k.o.. Offenbar klopft der erste Infekt des herannahenden Herbstes an die Tür. Hoffentlich richtet es eine Mütze Schlaf.

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16.09.2020

Mehrmals die Nacht geweckt worden, morgens etwas gerädert.

Morgens mit Jott gefrühstückt. Mittwoch sind wir beide im Home Office, daher hol ich beim Bäcker meist Brötchen und was Süßes und dann essen wir gemeinsam nach Abgabe der Kinder in der KiTa. Schöne Sache und ein großer Vorteil an der Arbeit von zu Hause aus :)

Weiterhin viel Arbeit, ich versuch jetzt Kram an unsere neue Kollegin auszulagern. Die hat noch nicht ganz so viel zu tun weil ihre ersten Projekte noch etwas in der Schwebe hängen. Solange das so ist, arbeiten wir etwas mehr zusammen und ich geb ihr Aufgaben ab. So kommt sie rein und ich muss im Idealfall weniger machen.

Während Jott und die Kinder beim Kindersport waren, laufen gewesen. Bei annähernd 30°C eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Zum Glück normalisieren sich die Temperaturen ab morgen wieder.

Durch Zufall entdeckt, weshalb M seit ein paar Tagen nach der KiTa als allererstes in seinem Zimmer verschwindet.

Und weshalb sein Rucksack teils doch recht schwer war… Dieses Kind.

Abends die neue Sporthose eingeweiht. Supergut, dank des flachen Bundes/der flachen Nähte drückt nichts beim Liegen, guter Kauf.

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15.09.2020

Freud und Leid und so: Heute Nacht in Gs Bett geschlafen, weil sie sich nachts nicht beruhigen ließ und irgendwann dann doch zu uns umzog. Nichtsdestotrotz dann eben auf zwei Nacht-Hälften gut geschlafen.

Beim morgendlichen Workout lautstark das laufende Fitnessvideo beschimpft. Dran war 27 Minute Abs, Butt and Thighs Pilates Workout. Das sieht sehr einfach aus, ist es aber (für mich) üüüüberhaupt nicht. Fühlte mich wie ein nasser Sack und verfluchte meine Steifheit– bestimmte Sachen sind einfach (noch) nicht drin, weil ich mich z.B. gar nicht so weit dehnen kann oder bei bestimmten Sachen ein übelster Körperklaus bin.
Aber das wird vermutlich auch.

Mittlerweile habe ich mir eine Sporthose ohne Nähte und mit sehr dünnen Bund gekauft, die normalen Trainingshosen drücken nämlich echt unangenehm wenn ich auf der Matte liege.

Im heute stattgefundenen zweiwöchentlichen internen Team-Termin machten wir alle den Belbin Teamrollen Test: Das war super spannend, weil ich zum einen bei der Ergebnisvorstellung der Kollegen sehr oft mit dem Kopf nickte und mich andererseits sehr gut eingeordnet wusste. Andere mich offenbar auch, spontaner Kommentar meiner Teamleiterin war „Das ist ja genau das was Du bist“ oder so ähnlich.
Meine Rollen sind (in absteigender Reihenfolge) Spezialist, Umsetzer/Macher, Neuerer/Perfektionist– ich entdeckte mich tatsächlich in den Stärken/Schwächen sehr gut wieder.

Danach dann Feierabend, nicht ohne mich noch über eine Mail aufzuregen (ich Anfänger… hätt ich ja auch morgen früh lesen können).

Den Nachmittag verbrachten wir alle drin, auf die Rückkehr des Sommers, 30°C und prallen Sonnenschein auf dem Hof hatten wir keine große Lust. Es gab Eis, dann spielten die Kinder und Jott und ich pusselten in der Wohnung rum.

Abends unsere neue Serienentdeckung „The Boys“ auf Prime weitergeguckt. Herrje. Das ist mal ein ziemlich abgefucktes Setting.

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14.09.2020

Richtig gut geschlafen, trotz einmaliger kindbedinger Unterbrechung. Morgens trotzdem erst beim Fitness Blender Training so richtig wach geworden– aus mir wird kein Morgenmensch mehr.

Nach den ersten zwei Stunden Arbeit schon erschlagen gefühlt von der Fülle an Aufgaben, das änderte sich den Tag auch nicht mehr. Trotzdem 16 Uhr den Rechner zugeklappt und mit Jott die Kinder abgeholt, ich muss mehr darauf achten wieder pünktlich Feierabend zu machen und nicht ständig grundlos Plus-Zeiten aufzubauen.

Abends laufen gewesen und eine persönliche Bestzeit erreicht. Ganz unbeabsichtigt, es lief sich einfach ganz gut. Vielleicht wars aber auch das ständige Erschrecken über leuchtende Tieraugen (viele Füchse heute) und Rascheln im Gebüsch, das mich vorantrieb.

Was mit unseren Stimmzetteln nicht stimmt

Es ist eigentlich ziemlich verrückt. Unsere gesamte Demokratie hängt an einem Stück Papier. Nichts geht ohne diesen Zettel. Ein paar Tausend an einem Sonntag zusammengefaltete Blätter Papier ermöglichen es, die Macht des Volkes zu übertragen. Und danach werden Steuern erhoben, Kitas gebaut und Kriminelle gejagt. Wegen eines Zettels.

Über die Gestaltung von Wahlzetteln– und wie sie besser gelingen kann.

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Wochenende 12. und 13.09.2020

Das Wochenende zum Großteil draußen verbracht. Und mit „zum Großteil“ meine ich: Jeweils nach dem Frühstück los, zum Mittag zurück, nach einer kurzen Mittagsruhe wieder los und erst Abends nach Hause.
Gewissermaßen als Alternativprogramm zum vergangenen Wochenende, wo wir nicht ganz so viel draußen waren und feststellten, dass das halt einfach nicht geht– die Mischung ist zu explosiv und die Kinder müssen sich bewegen.

Samstags waren die Kinder und ich vormittags im FEZ, nachmittags fuhren wir alle 5 ins Hüpfburgenland (mobile Hüpfburgenausstellung -> „Hüpfburgen kommen in ihre Stadt“) zwei S-Bahn-Stationen weiter. Die Kinder hatten das auf diversen Plakaten gesehen und wollten unbedingt hin, also machten wir das. Die Kinder waren im 7. Himmel und einen Nachmittag mit hüpfen, rennen und toben beschäftigt; Jott und ich konnten ein bisschen rumsitzen und jeder in sein Endgerät gucken.

Sonntag dann vormittags wieder FEZ, diesmal aber mit Eisenbahnfahrt. Super Sache, die Kinder (und ich auch) hatten unseren Spaß. Zum Mittag kamen Freunde zu Besuch, die bis zum Abend blieben; gemeinsam verbrachten wir den Nachmittag auf dem Hof, schauten den Kindern beim Spielen zu und spielten ab und an auch mit.

Sehr positiver Nebeneffekt der ganzen Draußen-Spielerei: Die Kinder schliefen an beiden Tagen nach 3 bzw. 5 Minuten ein.

Insgesamt haben wir deutlich vom Draußen-Effekt profitiert: Die Kinder streiten sich draußen erheblich weniger, es ist nicht so laut, gibt weniger Tränen und das ist für mindestens meine Stimmung äußerst positiv.
Solange das Wetter so gut ist, machen wir das also weiterhin. Und ich nehm mir einfach für die Wochenenden nichts mehr für mich vor. Das ist zwar nicht optimal, aber gerade leichter zu ertragen als Wochenenden mit unausgelasteten Wohnungskindern.

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11.09.2020

Kopfschmerzbedingt nicht gearbeitet und mich wieder hingelegt, nachdem die Kinder in der KiTa waren.

Gegen Mittag wurde es besser, das war auch ganz gut– die KiTa hatte eine Mail rumgeschickt und gebeten, die Kinder wegen spontan-akuten Erziehermangel nach Möglichkeit früher abzuholen. Nicht corona-bedingt oder so, nein, sondern einfach nur weil mehrere Krankheitsfälle vorliegen, die Azubis am Freitag in der Schule sind und ganz allgemein Personal fehlt.
Das wird wohl kommende Woche noch spannend.

Nach dem zweiten Vesper für die Kinder gingen wir auf den Hof, wo sich die Kinder ganz gut selbst beschäftigten. Ich spielte ein bisschen Ball mit J und M und freute mich, wie gut J schon fangen und werfen kann.

Abends gemeinsam mit Jott „Knives Out“ geschaut und gut unterhalten worden. Spannender Krimi mit vielen Wendungen, empfehle ich gern weiter.