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Journal Samstag, 20.6.2020

Treffen mit Jotts Papa und seiner Frau beim Griechen in Zeuthen.

Meinem Wunsch nach „Wenn schon Restaurant, dann nur draußen“ wurde nachgekommen– wir saßen bei 18°C und Wind auf der Terasse und froren im Wind, der über die Dahme zog, ein bisschen. Aber dafür haben wir uns hoffentlich keinem Infektionsrisiko durch Virus-Aerosole ausgesetzt.

Das Essen war super & reichlich.

Danach gings zu Kaffee und Kuchen zu uns nach Hause. M und ich bauten sein Lego-Geschenk auf, die Zwillinge stifteten Unheil.

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Journal Freitag, 19.6.2020

Lange und viel gearbeitet, zu wenig draußen gewesen– das zieht sich jetzt durch, wo die Kinder in der KiTa sind.

Die Zwillinge machen seit dieser Woche wieder Mittagsschlaf. Wenn sich die Gruppe hinlegt, legen sie sich dazu… und schlafen ein. Das ist dann Abends zu Hause sehr unschön und ich werde folglich am Montag darum bitten, dass sie sich nicht hinlegen und ausruhen werden.

Kein Regen in Sicht. Eigentlich war ja ab Mittwoch Abend Gewitter, Starkregen und Unwetter angekündigt. Aber das verschiebt sich immer weiter nach hinten und ich vermute stark, dass alles an uns vorüber zieht.
Schade, denn es ist schon wieder viel zu trocken draußen.

Wir schauen aktuell mal wieder, ob M nachts noch seine Windel braucht. Von den vier Versuchsnächten blieb eine trocken, trotz abendlichen Pullern gehen zwischen 23 und 24 Uhr.
Die Kinderärztin sagt zwar, das kein Grund zur Sorge besteht– das ist wohl normal und es fehlen einfach bestimte Hormone– aber es wäre trotzdem ganz schön, wenn wir nicht immer an die Windeln denken müssten.

Obwohl die Kinder die Woche wieder fast normal in der KiTa waren, fühlte es sich alles andere als leichter an. Eher schwerer, nach noch mehr Zerreißen. Dabei war ja sogar Jotts Mama hier und hat tatkräftigst mitangepackt.
Vielleicht bin ich auch nur sehr, sehr urlaubsreif.

Start der Corona-Warn-App: Neue EBM-Leistungen zur Testung

16.06.2020 – Zum Start der Corona-Warn-App wurden neue Leistungen in den EBM aufgenommen, um den Abstrich und die Laboruntersuchung zu vergüten. Ärzte können sie ab sofort bei Versicherten abrechnen, die nach einem Warnhinweis der App für einen Test in die Praxis kommen.

Wäre das auch geklärt. Gute Sache.

Wozu die Corona Datenspende App genutzt wird.

Mit Hilfe der Datenspenden wollen wir z.B. eine Fieberkarte für Deutschland berechnen. Diese Karte soll auf Landkreisebene und täglich aktualisiert abschätzen, ob in einer Region überdurchschnittlich viele Menschen Fieber haben. Das kann (wenn alles klappt!) indirekt helfen, die Zahl der COVID-19 Erkrankten zu schätzen und so zeitnah z.B. die Entstehung neuer COVID-19-“Hot Spots” sichtbar machen.

via Andere Zeitene13 Blog

Ganz was anderes, aber (ebenfalls) mit Interesse gelesen:

Ehrlich und akribisch

Spitzenleute, Spitzenausrüstung, Spitzenbezahlung – nur das Beste ist gut genug, um der Wirtschaft beim Steuersparen zu helfen. Aber wie sieht das auf der anderen Seite aus? Ein Besuch beim Finanzamt und der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung.

Was schön war: In einem schwierigen Projekt das Ruder in die Hand genommen– Mails geschrieben, Dinge angestoßen und in die Wege geleitet. Hoffentlich erfolgreich.

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Journal Donnerstag, 18.6.2020

Happy birthday, kleiner großer M.

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Journal Mittwoch, 17.6.2020

[entfiel wegen Stress, Unwohlsein, Arbeitsbedingt schechter Laune]

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Journal Dienstag, 16.6.2020

Jott hat eine Perücke gekauft, weil die Kinder– alle Kinder!– gern einen Elsazopf haben möchten, ihre Haare aber noch nicht lang genug sind. Klar, was passieren musste als sie die auspackte…

Ich. gebe. sexy. eine. neue. Bedeutung.

U9 mit M.

Größe in cm Gewicht in kg
121,9 24,2

Das Kind ist wie bislang auch sehr groß, sehr schwer und sehr Faxenclownig. Natürlich hatte ich gehofft, dass er bei der U-Untersuchung brilliert und zeigt, wie clever er ist (Schreiben, Rechnen, tolle Geschichten erzählen, Malen…) – tat er aber nicht.
Naja, für den Haken bei „Altersgerecht entwickelt“ reichte es trotzdem.

Die nächste Untersuchung ist die Schuleingangsuntersuchung, das wird wieder etwas spannender.

Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass die Projektlage etwas ruhiger wird. Das kursive eigentlich zeigt allerdings bereits an, worauf es hinaus läuft: Es wird nicht ruhiger. Jetzt kommen zwei Projekte aus der Versenkung, die bislang eher ruhig waren und dafür nun meine volle Aufmerksamkeit einfordern.
… und ich wollte doch locker flockig Doku schreiben und mal Sachen zu Ende bringen und auch mal Fünfe gerade sein lassen :(

Eine gewisse Erschöpfung macht sich dahingehend breit. Es wird und wird nicht besser. Korrektur: Ich bin erschöpft und genervt und möchte das am liebsten weggeben.

Am morgen die Corona Warn App installiert. Ich bin sehr gespannt, ab wann eine Risikoeinschätzung erfolgen kann. Heute war ich ja auch viel unterwegs: Beim Kinderarzt, in der KiTa, im Rewe im Forum beim Einkaufen, Abends eine Runde spazieren…

How Germany got coronavirus right

From extensive testing to early track and trace, Germany is a model for tackling the disease

So ein Gesamteindruck von außen ist ganz spannend– vor allem, wenn es sich nicht wirklich mit Meldungen aus dem „innen“ deckt.

Was schön war: Mit M zum Kinderarzt und zurück spazieren. Er wollte Hand halten, so liefen wir die Straße entlang und erzählten uns was.

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Journal Montag, 15.6.2020

Keine großen Erinnerungen an den Tag– nachdem ich die Kinder in der KiTa (<3) abgeliefert hatte, setzte ich mich an den Schreibtisch, arbeitete, und mit einem Mal war es 18 Uhr.

Was schön war: Beim Abendspaziergang lange mit meiner Mama telefoniert.
Es ist so toll, dass es bis 22 Uhr hell ist… Das könnte gern länger so sein.

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Journal Sonntag, 14.6.2020

Der perfekte Vormittag: Jotts Mama ging mit den Kindern nach dem Frühstück raus, sodass ich in Ruhe durch die Wohnung pusseln, Kartoffeln fürs Mittag schälen und anschließend laufen gehen konnte, ohne nebenbei über die Kinder zu stolpern.

Während der Mittagsruhe beschlossen G und J, dass kurz nach wegdösen von Jott und ihrer Mama der perfekte Zeitpunkt gekommen war, im Kinderzimmer mit Holzlöffeln auf die Töpfe der Spielküche zu trommeln. Die Kinder haben wirklich das Gespür für das perfekte Timing.

Nachmittags gingen wir auf ein Eis nach Mahlsdorf spazieren und statteten auf dem Rückweg Ms künftiger (voraussichtlicher) Grundschule einen Besuch ab. M bekam das leider nicht mit, weil er drei Minuten davor einen Zusammenbruch hatte: Bei einem früheren Spaziergang, es muss März oder April gewesen sein, hatte er auf dem Weg einen Stock versteckt, den er heute nicht wiederfand… Kinder sind schon merkwürdig.

Jott hat sich letzte Nacht (?) verlegen und nun einen Punkt in der Nähe der Halswirbelsäule am Nacken, den zu drücken bewirkt, dass sie vor Schmerzen Luftnot bekommt, in Tränen ausbricht und außerdem fast umfällt.
Beste Voraussetzungen für eine trubelige Arbeits- und Kindergeburtstagswoche mit ein paar Bonusterminen.

Marathon Woman

Wir stehen erst ganz am Anfang. Wir wissen noch lange nicht genug über dieses Virus und was es mit wem und warum genau macht. […] Jede Woche kommen neue Informationen dazu, das Virus greift bei einigen Menschen offenbar gezielt das gesamte Nervensystem an, sorgt für Nierenversagen und andere Organversagen, Hirnhautentzündung. […]

Es ist nicht vorbei, weil wir alle keinen Bock mehr auf die Maßnahmen haben, die unseren Alltag einschränken bzw. auf den Kopf stellen. […]

Denn dies ist ein Marathon, kein Sprint.

Selten so sehr mit dem Kopf genickt und mich gleichzeitig ertappt gefühlt. Ich seh das wie Kiki, gleichzeitig nehm ich Covid19 und die Pandemie vielleicht auch zu sehr auf die leichte Schulter. Home Office und Kontaktreduzierungen nehm ich gern mit, die Maske trag ich auch wenn ichs muss.
Andererseits treffen wir, wie gestern Abend auch, wechselnde Personenkreise, gehen ins Restaurant– na klar haben wir uns gesagt „Auf jeden Fall nur draußen“, aber der Vorsatz hielt dem ersten Regenguss nicht stand–, schicken die Kinder in die KiTa und freuen uns über langsam einkehrende Normalität.

Es ist… kompliziert. Und ich/wir wissen es doch auch nicht.

Corona-Warn-App: Quellcode-Analyse eines beispiellosen Open-Source-Projektes

Bisher gibt es nichts, was dagegen spricht, die Corona-Warn-App der Bundesregierung zu installieren. Ob sie wirklich hilft, steht auf einem anderen Blatt.

Und das auf Heise! Im Ernst: Das liest sich gut und es bleibt zu hoffen, dass die App von möglichst vielen Menschen benutzt wird und sich als guter Mittel im Kampf gegen die Pandemie bewährt.

Was schön war: Viel draußen gewesen, viel bewegt, viel frische Luft– und als Bonuseffekt trotz Völlerei im grünen Kalorienbereich :)

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Journal Samstag, 13.6.2020

Von 30°C geschockt worden. Es war bereits Vormittags so heiß und drückend, dass alles außer irgendwo im Schatten liegen unerträglich gewesen wäre. Dementsprechend kein Spielplatz und keine Draußen-Aktivitäten, sondern viel drinnen gewesen. Die Kinder wollten planschen und bekamen auf dem Balkon zwei Wäschekörbe mit Wasser aufgestellt, in die sie sich reinzwängen konnten.
Ich brauche für solche Tage– und davon werden ja nun noch ein paar mehr kommen– eine Alternative zum „normalen“ Spielplatz-Alltag. Drin bleiben ist ja immer nur kurzfristig eine Option, weil das mit der Energie und dem Raumbedarf der Kinder kollidiert.

Gegen Mittag kam Jotts Mama. Sie wird eine Woche bei uns bleiben und unter anderem Ms Geburtstag mit uns feiern. Das wird toll :)

Den Nachmittag verbrachten wir wetterbedingt drinnen– es regnete aus Eimern. Beinahe konnte man das Aufseufzen der Natur um uns herum hören, denn nach der Trocknheit der letzten Wochen war der Regen dringend benötigt.
Leider fielen dadurch unsere Abendpläne teilweise ins sprichwörtliche Wasser: Wir wollten eigentlich mit einer Freundin von Jott und deren Partner auswärts zu Abend essen und danach in einer Strandbar am Müggelsee noch was trinken. Das ging leider nur halb– das Essen wurde von vor dem Restaurant in dessen Sommer Lounge verlegt, aber die Strandbar war halt zu, sodass wir zur Corona-Sperrstunde nach Hause fuhren.

Nature is Metal (Twitter-Account)
Allerlei blutiges aus dem Tierreich.
via Ein wunderbarer TagDraußen nur Kännchen

Was schön war: Ein Erwachsenen-Abend dank Oma-Kinderbetreuung. Tat so, so gut. Und: Jott ist schon sympathisch. Und süß. Und schlau. Und Lustig. Voll die gute Partie.

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Journal Freitag, 12.6.2020

Absoluter Kacktag. Die Kinder waren nervenzerreibend anstrengend und mir taten bis zum Ende des Abends die Hände weh, weil ich vor Wut mehrfach gegen die Wand gehauen habe.

Der Arbeitsanteil des Tages war zäh und verlief nicht ganz wie geplant, zwei Projekte die ich eigentlich gar nicht bearbeiten wollte verlangen mehr Aufmerksamkeit als geplant.

Einziger Lichtblick war die Abendgestaltung. Jott und ich guckten auf Prime „Onward“, dazu gab es Eis.
Den Film kann ich guten Gewissens weiterempfehlen– mich holte er voll ab, sowohl vom Thema als auch dem Setting als auch der Umsetzung.

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Journal Donnerstag, 11.6.2020

Jetzt überschlägt sich alles: Wir können die KiTa ab nächsten Montag wieder regulär in die KiTa schicken– von 7 bis 16 Uhr in ihre normalen Gruppen. Heut kam eine Mail von der KiTa, die das ankündigte.

Yay!

Das Wetter war heute unerfreulich. Der Regen war ja völlig in Ordnung, aber die 120% Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit der Temperatur sorgten dafür, dass wir beim vormittäglichen Ausflug nach ungefähr 2 Minuten Bewegung in unseren Regensachen nassgeschwitzt waren. M und J, die sich beim Rumrennen ziemlich verausgabten, tropften fast.

Preisfrage: Wieviele Kilogramm Kartoffeln benötigen wir für 5 Personen für Bratkartoffeln, damit alle satt werden?

Richtig, ca. 2,5kg.

Uff.

Die Kinder halfen fleißig beim Schälen und Schneiden. Alle Finger sind noch dran & die drei waren unglaublich stolz die richtigen Schäler/Küchenmesser genutzt und damit beim Mittagessen zubereiten geholfen zu haben.

Große Freude beim Aufklappen des Rechners: Ein sich nicht schließendes Programm hatte die Installation eines Updates in der Nacht verhindert. Nachdem ich einen Schließen-Dialog wegklickte, schlossen sich alle geöffneten Programme, der Rechner fuhr runter und dann wurde erstmal ein System-Update installiert… Toll. Nicht. Zum Glück hatte ich nur ein Team-Video-Meeting anstehend, zu dem ich mich per Smartphone zuschalten konnte. Und da der Großteil meiner Arbeit mehr oder weniger im Browser, in Outlook und am Telefon stattfindet, konnte ich die Zeit bis zur Fertigstellung des Updates ganz gut überbrücken.
Weil mich der unwillkommene Zeitpunkt des Updates trotzdem ärgerte, überlegte ich mal rum, was ich alles auf dem iPhone bräuchte um es als 100%ige Arbeitsumgebung zu nutzen und somit unabhängig vom MacBook zu sein:

Hardware:

  • Externer Monitor
  • Bluetooth Keyboard
  • Bluetooth Maus

Software:

  • VPN
  • Git
  • Terminal
  • Code Editor
  • Zeiterfassung
  • Grafikbearbeitung
  • Mail
  • Kalender
  • Notizen
  • Text- und Tabellenbearbeitung
  • Browser
  • File Sync
  • Video/Chat
  • Dateisystem mit Verbindung zu Servern

Das geht eigentlich. Da wir datenhaltungsmäßig komplett in der Microsoft-Welt verankert sind, steht für File Sync, Mail, Kalender, Notizen, Text- und Tabellenbearbeitung, Video/Chat Microsoft-Produkte bereit (OneDrive, Outlook, OneNote, Word, Excel, Teams).

Für VPN muss ich unsere IT anhauen, das ist auch kein Hindernis.

Einfache Grafikbearbeitung geht mit iOS Fotos, für alles komplexere gibt es diverse Apps.

Das Dateisystem liefert die iOS Files App, inkl. Serververbindung.

Mein Zeiterfassungs-Programm hat eine iOS-App, da müsste ich nichtmal zu irgendwas neuen wechseln.

Git, Terminal und Code Editor: Dazu hab ich mich schlau gemacht und dafür gibts, wen wunderts, auch ganz gute Apps. Da ich mich nicht den ganzen Tag darin bewege, würden mir abgespeckte, sparsame Lösungen genügen…

Bluetooth-Tastatur und -Maus gibts auch, kosten ungefähr 100 Euro zusammen.

Bleibt als Knackpunkt ein externes Display. Eine schnelle Recherche ergab folgendes: Man kann zwar mittels eines Adapters einen Monitor anschließen, aber der iPhone Screen wird lediglich gespiegelt und die Darstellung bleibt auf iPhone Screen Größe beschränkt. Das ist nur so semigut, denn die Screen-Größe scheint mir aktuell für produktive Arbeit etwas zu klein. Für ‘ne schnelle Mail/Chat zwischendurch geht das, aber wenn ich was längeres schreibe, mich durch diverse Tickets wühle, Code-Anpassungen mache etc. ist der Platz meines Erachtens nach nicht ausreichend.

Hm… Vielleicht kommt da ja was mit künftigen iOS-Versionen. Es wäre auf jeden Fall ziemlich cool, keinen Laptop mehr mitschleppen zu müssen :)

Was schön war: Pünktlich zum Feierabend wurde das Wetter besser, zum Abendspaziergang konnte ich im trockenen rausgehen.