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Journal Donnerstag, 12.12.2019

Erster von zwei Tagen im Home Office. Ich tat mich in Anbetracht der übersichtlichen Aufgabenliste etwas schwer mit der Auswahl der Aufgaben. Wenn wochen- bzw. monatelang genug Arbeit für anderthalb Pauls da ist und sich dieser Zustand mit einem Mal ändert, irritiert das etwas. Zum Glück kam über den Tag verteilt noch ein bisschen was rein, zudem investierte ich ein gutes Stündchen in Weiterbildung sowie plante ein im Januar beginnendes Projekt hübsch durch– mit Phasenplan und drumherum.

Nachmittags mit M wieder beim Logopäden. Es hat sich eingespielt, dass er auf dem Weg allein Quarkkäulchen kaufen darf, die wir gemeinsam in der S-Bahn essen. Er freut sich inzwischen schon drauf, bei Verlassen der KiTa sagte er so sinngemäß „Jetzt kaufen wir Quarkkäulchen und dann fahren wir zu [Name der Logopädin], ja Papa?“.
Ansonsten macht er große Fortschritte, die wir auch im Alltag bemerken. S-, Z- und Zischlaute werden wesentlich besser ausgesprochen. Das bestätigt auch die Logopädin, die ganz begeisert von ihm ist, weil er so ein fixes Kerlchen ist. Heute hat uns beide überrascht, weil er auf ihrem Adventskalender die Zwölf fand.

Danach zu Hause Haushalt (mehrere Fuhren Wäsche legen, die den Tag über gewaschen wurden), Abends Baum schmücken und anschließend weiter Carnival Row gucken.

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Journal Mittwoch, 11.12.2019

Zu spät im Bett gewesen, je ein Mal von J und G geweckt worden. Morgens arg gerädert.

Im Büro Unmengen an Mails verschickt, Dinge erklärt, Budgetstände durchgegeben, Abrechnungen fertig gemacht, Weihnachtspost unterschrieben. 16:30 Uhr war nichts dringendes oder wichtiges mehr zu tun, also ging ich guten Gewissens nach Hause.
Morgen und Freitag sind noch zwei wichtige Telefonate zu führen, ansonsten kann ich hoffentlich diversen Kleinkram von der ToDo-Liste runterarbeiten und guten Gewissens ins neue Jahr starten.

Abends wieder Carnival Row. Macht Spaß, ich bin gespannt wie es weiter geht.

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Journal Dienstag, 10.12.2019

Die Zwillinge schliefen nicht durch, aber Jott wollte sich ausdrücklich zu ihnen legen und ich solle mich wieder hinlegen. Wer bin ich, dass ich nachts um halb Zwei diskutiere…

Heute im Büro, nee? Das war… Naja. Ab einem gewissen Zeitpunkt saß ich laut lachend vor dem Rechner, weil so unwahrscheinlich viel schief lief das es dann auch schon egal war und nur noch Komödien-Charakter hatte. Mehrere nicht mehr funktionierende Import-Prozesse, ein defektes Entwicklungs-System, Schnittstellen-Probleme, fehlende Kapazitäten in der Entwicklung, interne Eskalation wegen fehlenden Kapazitäten in der Entwicklung… Am Nachmittag hatte ich bereits mehr Zeit in diverse Abstimmungen und Fehlerbilder besprechen gesteckt als für die eigentliche Aufgabe benötigt worden wäre– vorausgesetzt, alles hätte funktioniert. Immerhin stand dann irgendwann das Notfall-Vorgehen, das darin bestand, alle Fehler zu ignorieren und die gewünschten Daten händisch (!) in verschiedene Felder ohne Testmöglichkeit (!!) in einer Live-Datenbank (!!!) anzulegen (das ist sehr, sehr gruselig und nichts, was man machen sollte).
Tjo.

Immerhin konnte ich nebenbei viel Klein- und Orgakram für andere klären und dadurch die Aufgaben auf der ToDo-Liste weiter reduzieren.

Zu Hause lief unser Abendprogramm heute sehr fluffig ab. Keine Ahnung warum, aber es beinahe harmonisch (bis auf den Moment, als J G mit einer Fernbedienung haute und es Geschrei und Tränen gab). Schön.

Jott und ich gucken jetzt Carnival Row auf Prime. Nach der ersten Folge fanden wir es okay, aber die Serie nimmt an Fahrt auf und wird spannender. Heute war Episode 3 dran und ich würd schon gern wissen, wie es weitergeht.

Noch drei Tage. Durchhalten, Paul.

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Journal Montag, 9.12.2019

Die Kinder schliefen zum ersten Mal seit Wochen wieder durch, das war sehr erholsam.

Jott ist weiterhin krank, daher brachte ich die Kinder allein in die KiTa. Während ich die Zwillinge in ihre Gruppe brachte und abgab, lief M ganz allein zu seiner Gruppe, zog sich allein aus und ging allein in die Gruppe. Als ich wieder zu ihm kam, spielte er schon ganz vertieft.

Große Kinder sind schon toll.

Im Büro ein pickepackevoller Arbeitstag. Hat sich trotzdem gelohnt, ein paar Schmerzthemen sind abgehakt und die ToDo-Liste wird weiterhin kürzer. Vier Tage sinds noch, das ist durchzuhalten.

Nachmittags in den dicksten Berufsverkehr gekommen und in einer mehr als vollen Bahn nichtmal mehr lesen können, weil ich den Arm nicht weit genug ausstrecken konnte um das Smartphone zu halten. Das gibts zum Glück auch nicht so oft.

Beim Abendessen einen „My daughter has chosen the dark side“-Moment gehabt. Ist beim schriftlichen Wiedergeben nur halb so lustig (wenn überhaupt), aber was solls.

Szene: Abendbrottisch

G hat ein Kühlakku („Abkühl“), weil sie sich beim Tischdecken ein großes Holzbrett hat auf den Fuß fallen lassen. J will auch eines und jammert ein bisschen herum. Irgendwann wird es Jott zu bunt und sie erklärt J, das er keine Verletzung hat und das Kühlakku daher erst nach G haben kann. J mosert weiter, G schaltet sich selbst ein:

“Das ist mein Abkühl, J, das geb ich Dir nicht.
[kurze Pause]
Heheheh! [koboldlachen lachen wie im Video]“

Beim Küche aufräumen Weihnachtslieder gehört. Irgendwann will ich in ein Weihnachtskonzert. Eine Kirche, ein Dom, ein großer Chor, der klassische Weihnachtslieder singt. Das wird toll.

Später dann Weihnachtsmarzipan bestellt– per Mail, weil der Shop nicht funktionierte und ein Popup darauf hinwies, die Bestellung doch bitte per Mail zu tätigen. Ich bin gespannt, ob es funktioniert.

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Journal Sonntag, 8.12.2019

Herrje. Der Tag kann auch weg, nech? Ich freu mich sehr auf mein kinderfreies Büro morgen.

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Journal Samstag, 7.12.2019

Die Kinder klebten heute an Jott als ob sie Zucker in der Tasche hat, hörten nicht, machten nur Blödsinn und benahmen sich furchtbar. Der Großteil der Versuche, sie von Jott fernzuhalten, scheiterten. Noch dazu machte J keinen Mittagsschlaf und war ab dem Nachmittag zu nichts mehr zu gebrauchen.
Furchtbarer Tag, kann weg.

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Journal Freitag, 6.12.2019

… wieder im Zwillingsbett geschlafen. G zog zu Jott, ich zu J, und da schliefen wir bis kurz nach Sechs.

Große Überraschung nach dem Aufstehen: Der Nikolaus war da! Die Kinder waren schwer begeistert. Das ehrfürchtige Staunen hielt allerdings nur ungefähr 2,5 Sekunden, danach war Schokoladen-Papier-Aufreißen angesagt.

Ansonsten waren die Kinder heute morgen etwas anstrengend, oder ich war noch zu müde, oder vielleicht auch beides zu je 50%– als ich nach dem Abliefern in der KiTa wieder zu Hause war, setzte ich mich erstmal eine Viertelstunde hin, genoss die Ruhe und frühstückte anschließend. Leider ohne Jott, die musste heute ins Büro.

Dann Home Office, eng getaktetes Runterarbeiten. Seit Mitte der Woche wird die ToDo-Liste kleiner und ich habe mittlerweile die Hoffnung, dass ich vielleicht wirklich bis Ende kommender Woche– danach beginnt mein Weihnachtsurlaub– das wichtigste erledigt habe und nur noch Kleinkram ins neue Jahr nehmen muss.

Als Jott nach Hause kam, war sie ziemlich angeschlagen. Meine Versuche, die Kinder rauszulocken, waren leider nicht von großartigen Erfolg gekrönt– nur M kam mit, die Zwillinge blieben zu Hause. M hatte dafür beim Mini-Einkauf im Forum ein besonderes Erlebnis: Er bekam vom im Forum herumlaufenden Nikolaus und einer Engelsgehilfin einen Schokonikolaus geschenkt! Das hinterließ Eindruck bei ihm, er sprach auf der restlichen Einkaufstour von nichts anderen mehr.
Beim Verlassen des Forums sahen wir Romano, ich war aber zu sehr Schisser um ihn um ein gemeinsames Foto zu bitten (ich weiß auch nicht, was ich da groß sagen soll… Die Musik ist nur teilweise meins, aber ich find ihn als überhaupt nicht einzuordnenden Typen recht cool).
Vielleicht beim nächsten Mal– im Schnitt seh ich ihn alle anderthalb Jahre irgendwo herumlaufen.

Abends dann einerseits müde, andererseits durch Zucker aufgeputschte Kinder. Wenn das ein Ausblick auf Weihnachten war, lasse ich das ausfallen.

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Journal Donnerstag, 5.12.2019

5 Uhr rüber zu den Zwillingen ins Bett gegangen. J vermisste seinen Nuckel und tat das lautstark kund. Zum Glück schlief er nochmal ein, so bekamen wir eine Stunde mehr Schlaf.

M überrascht mich aktuell jeden Morgen– er weiß nämlich bislang zu jedem Tag, wie die zugehörige Zahl aussieht. D.h. er konnte seine Türchen bislang allein finden und benötigte keine Hilfe.

Jott und ich arbeiteten heute gemeinsam aus dem Home Office. Das hatte sich so ergeben und war super: Nachdem wir die Kinder abgeliefert hatten, frühstückten wir gemeinsam und in Ruhe (was für ein Luxus!), arbeiteten nebenher, konnten gemeinsam Mittagspause (Indisch, bestellt) machen und uns an der Gesellschaft des anderen erfreuen. Das sollten wir öfter machen, wann hat man schonmal die Möglichkeit soviel Zeit miteinander ungestört (wenn man eben die Arbeit ausblendet…) zu verbringen.

M schnitt sich heute in der KiTa selbst die Haare… Vorne ist ein Zacken drin. Ich hatte das gar nicht wahrgenommen, aber Jott fiel es beim Abendessen auf. Auf Nachfrage erklärte M, er wolle einen Zopf haben– wir mussten ihm also erklären, dass das durchaus schwierig werden könnte wenn er sich selbst seine Haare kurz schneidet.

Nikolausvorbereitungen.

Im Vorfeld hatte Jott mit den Kindern Wunschzettel gemalt und als kleine Hilfe für den Nikolaus beschriftet.

Nachmittags guckten wir alle gemeinsam Klaus auf Netflix. Das ist ein superschöner Film, den ich hiermit wärmstens empfehlen möchte. Ein tolles Weihnachtserlebnis.

Der Spotify-Jahresrückblick ist wieder da.

\m/

(2018)
(2017)

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Journal Mittwoch, 4.12.2019

Die Kinder husten und schniefen alle um die Wette. Vor allem bei M klingt es schlimm. Einerseits sind sie nicht merklich ruhiger als ohne Husten und wirken bei uns total normal. Andererseits wurde Jott inzwischen mehrmals in der KiTa angesprochen, dass die Kinder ja schlimm erkältet seien… Gestern Abend hätte ich M ohne Zögern zu Hause gelassen, aber heute morgen war er (hustend) quietschfidel. Schwierige Situation für uns: Wir möchten die Kinder natürlich nicht krank in die KiTa schicken (okay, manchmal doch, machen es aber nicht). Aber wir können bei drei Kindern aber auch nicht jeden Husten als Grund nehmen, die Kinder zu Hause zu lassen– ansonsten müsste im Herbst/Winter einer von uns dauernd zu Hause bleiben.

Auf der S3 sollen ab nächster Woche Expresszüge fahren… Jott und ich haben gestern den Namen dieser Expresszüge gelesen und naja… Vielleicht haben wir einen sehr infantilen Humor, aber „S3X“? Ernsthaft? Das schreit ja geradezu nach dem Hashtag #sbahnundsex…


Gestern erstmals im vor ein paar Wochen eröffneten Ma‘loa gegenüber vom Büro eine Bowl (-> PEANUTLOVER CHICKEN BOWL) geholt. Hat super geschmeckt (bis auf den Seaweed Salad), aber ich bin noch unschlüssig ob ich da öfter hingehe… Die Preise sind schon recht happig– vor allem wenn ich bedenke, dass es um die Ecke Chupenga und somit dicke fette Burritos für 6,5 Euro gibt.

Aber mal was anderes, das war cool. Den Bowl-Trend hab ich ja bislang geflissentlich ignoriert.

Die Aufteilung der Kinder auf unterschiedliche Zimmer vor einiger Zeit war eine super Sache. Tagsüber bzw. im Spiel bringt das (noch) nicht viel, aber dem Nachtschlaf der Kinder (und somit auch unserem) ist das sehr zuträglich. Vor allem M kann sich freuen: Da die Zwillinge vor ihm aufstehen, wird er nicht mehr zwangsläufig geweckt und kann noch en bisschen weiter schlafen.

Den ganzen Tag über zunehmend Schmerzen in der linken Schulter. Ich muss mich heute Nacht irgendwie verlegen haben. Ich hatte die leise Hoffnung, dass der Schmerz im Tagesverlauf durch ein bisschen Bewegung wieder verschwindet. Leider war dem nicht so, so das ich nachmittags dann doch zu Ibuprofen griff und mit Erschrecken feststellte, dass das meine letzte Tablette war (noch dazu nur eine 200er). Erste Amtshandlung morgen also: Ab in die Apotheke und neue Ibus kaufen.

Spontan die Kinder gemessen (der Türrahmen lächelte mich so an…): M ist mittlerweile 1,17m groß und die Zwillinge genau 1m. Unsere drei großen Kleinen… Ich hab mal nachgeschaut: Während die Zwillinge quasi normale Größe haben, sprengt M weiterhin jede Perzentil-Linie.

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Journal Dienstag, 3.12.2019

Knackevoller Tag. Erst lange gearbeitet, dann zu Hause als die Kinder im Bett waren gefühlt 100.000 Socken zusammengelegt und dann noch Lebensmittel bestellt. Jetzt nur fix ins Bett, in sechs Stunden klingelt der Wecker.