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Journal Donnerstag, 20.6.2019

Gestern Abend noch mehrmals schlafjammernde Kinder und relativ viele Unterbrechungen, das schlaucht ganz schön.
Heute morgen dann sehr gerädert aufgewacht und bis zu Jotts Weckerklingeln 20 Minuten nach meinem liegen geblieben.

Terminbedingt aus dem Home Office gearbeitet. Das lief heut dank mentaler Ohrfeige („Jetzt mach das endlich, du dumme Nuss, das liegt ewig rum… REISS DICH ZUSAMMEN!“) sehr gut, ich hab ordentlich was geschafft. Zwischendurch war Zeit für Wäsche waschen, die Körbe quollen über (doppelt produktives Home Office gewissermaßen).

Kurz vor 15 Uhr zur neuen KiTa aufgebrochen und das Planungsgespräch zur Eingewöhnung mit Ms Bezugserzieherin geführt. Ich bin da guter Dinge, sie macht einen sehr kompetenten und sympathischen Eindruck. Ich glaub, M wird sie mögen.

Danach Kinder abholen. Weil Unwettergefahr bestand, waren sie drinnen. Das erleichterte das Abholen, weil ich die Kinder nicht erst einfangen und abkärchern musste, sondern sie sogar schon einigermaßen sauber waren. I like. Weil sie wuselig und laut waren (vor allem G…), erstmal mit Hörnchen bestochen die sie dann auf dem weiteren Heimweg wegmümmelten.

Zu Hause nicht ganz so viel Kindereskalation, zum Glück.

Abends längeres Auf-Arbeiten der für die Woche fehlenden Zeiten. Vor allem der Pediküre-Termin vom Dienstag haute rein, da fehlten zwei Stunden. Die sind aber jetzt wieder drin.
Ich bin auch bescheuert. Ich hab 60+ Überstunden und schaff es nicht, mal ‘ne Woche im Minus zu sein.

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Journal Mittwoch, 19.6.2019

Weil M nun vier Jahre alt ist und er seit langer Zeit verkündete, dass er nachts keine Windel mehr braucht sobald er vier ist, haben wir die Windel gestern Nacht weggelassen. Er hat dann auch prompt ein bisschen (?) eingepullert, das aber während des Nachtschlafs nicht gemerkt und durchgeschlafen. Heute morgen war das Bettzeug noch ein bisschen feucht und M dann sehr überrascht, das er im Schlafen gepullert hat… Wir probieren das noch ein paar Nächte und dann sehen wir weiter.

Das Bettzeug wanderte dann direkt am Morgen in die Waschmaschine. Damit es nach dem Waschen nicht den ganzen Tag bis zu unserer Rückkehr darin lag, arbeitete ich parallel zur laufenden Waschmaschine aus dem Home Office. Als die Maschine fertig war, wanderte alles in den Trockner und ich ins Büro.

Auf der S3 wird ab Donnerstag Abend mal wieder gebaut. Wenn ich die Änderung richtig deute, sollte in Friedrichshagen und Köpenick trotzdem alle zehn Minuten eine Bahn fahren… Mal gucken, ob dem so ist.

Abends wieder Kinder-Eskalation inkl. Flucht ins Wohnzimmer.Es ist gerad absolut nicht feierlich.

Weil meine Birkenstock-Sandalen schon ziemlich durchgelatscht sind (nach nur vier Jahren!), bestellte ich in den letzten Tagen diverse Sandalen. Alle, alle waren sie nicht zufriedenstellend: Zu teuer, nicht so schön wie auf den Bildern, merkwürdige Passform, nicht in meiner Größe verfügbar… Übrig blieb heute, im letzten Paket, ein blaues Paar Birkenstock-Sandalen. Nun denn, so sei es. Jetzt kann ich zwischen braun und blau wechseln, das ist ja auch was gutes.

Nächste Woche soll es warm werden. Kaufen Sie jetzt noch Ventilatoren– wir machen das.

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Journal Dienstag, 18.6.2019


Vier Jahre, isses möglich? Die Zeit, sie rennt.

Das Geburtstagskind wachte heute morgen mit einem dicken fetten Matschauge auf und gewann einen Tag zu Hause. Wir wollten das dann doch abklären lassen, sicher ist sicher.
Jott blieb bei ihm und arbeitete von zu Hause aus. Ich hatte im Büro einen Termin und davor noch einen …

… bei der Pediküre. Nachdem Jott mehrmals davon geschwärmt hatte und der Zustand meiner Füße ausbaufähig war, hatte ich relativ kurzentschlossen einen Termin für heute, 8 Uhr, vereinbart. Das war sehr aufregend, ich kannte das ja nicht. War aber gut, meine Füße sehen aus wie neu. Auffälligste Änderung: Die Zehennägel sind ganz glatt und schimmern ein bisschen rosig. Und diverse Hautfitzelchen sind weg, das ist auch schön.

Frisch pedikürt ins Büro, dort mit Mini-Mittagspause bis kurz nach 15 Uhr gearbeitet und im Anschluss die Zwillinge aus der KiTa abgeholt. Die waren heute wieder bis über beide Ohren eingesandet, die Abholung zog sich ein wenig. Heute hatte ich immerhin was zu essen dabei und konnte sie damit ruhig stellen.

Zwischendurch ein Anruf von Jott: M hat nichts ansteckendes, die Ärztin geht von einem Sandkorn aus. Machen kann man da nichts außer ab und an spülen.

Abends über Kindergeschrei und -bock aufgeregt. Same procedure als every day. Besonders „toll“: J fällt beim Toben im Flur auf die Nase und beginnt zu bocken, als ich ihn hochnehmen will – „Will Mama!“. Wenig später passierte bei G genau das gleiche.

Jott kanns genauso wenig hören wie ich.

Aber dann angeschissen kommen, wenn Jott sie zurechtstaucht, weil sie beim Zähneputzen Blödsinn machen… Diese Phase darf schnellstens vorbei gehen, bittedanke.

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Journal Montag, 17.6.2019

Die KiTa blieb heute geschlossen, Jott blieb zu Hause. Ich verließ bereit kurz nach Viertel Sieben das Haus, um ganz früh im Büro und ganz früh wieder zu Hause zu sein. Das war, abgesehen von der Uhrzeit, schon cool: Die Bahn war leer, der Alex war leer, das Büro war leer… Toll. Dann Arbeit Arbeit Arbeit und ~15:30 Uhr wieder nach Hause.
Dort hallo sagen, Klo, umziehen und wieder raus, die Kinder auf den Spielplatz bringen. Die gingen in der Wohnung schon die Decke hoch, wollten aber leider trotzdem nicht raus (weil sie so unglaublich dringend bei Mama bleiben mussten). Auf dem Spielplatz dann leider viel Genöle und Gejammer, wieder zu Hause aber Rumgerenne und Blödsinn. Versteh das einer. Beim Einschlafen reichte die Energie bei J und M dann noch für jede Menge Verweigerung, Jott kam erst nach guten anderthalb Stunden aus dem Kinderzimmer.

Heute morgen war J wieder als erstes wach. Diesmal stand er aber mit Kissen und Decke im Flur. Das ist ein Fortschritt, normalerweise muss das noch einer von uns holen.

M hat seit Sonntag morgen ein dickes Auge. Es tränt und suppt nicht, tut aber offenbar weh und ist halt sehr dick. Auf dem Spielplatz wischte er sich heute mit Kreidefingern rein und weinte dann, als ich versuchte die Kreide vom Auge wegzuwischen.
Wir vermuten, das er beim Spielen am Samstag Sand ins Auge bekommen hat, und hoffen, dass ihn die KiTa morgen so nimmt. Er ist ansonsten nämlich ganz normal.

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Journal Sonntag, 16.6.2019

Bis gegen Viertel Acht geschlafen. Hurra! Und das, obwohl J gegen Dreiviertel Fünf– es war bereits ordentlich hell– zu uns rüberkam und erstmal eine ganze Weile rumraschelte und sich hin und her wälzte.

Vormittags waren die Kinder eine gute halbe Stunde zu lange in der Wohnung, der Aufbruch zum Spielplatz gestaltete sich eher wie eine Flucht vor Schreien und Heulen.

Wie immer die große Verwandlung: Drei Minuten an der frischen Luft und die Kinder haben gute Laune, hören (einigermaßen) und sind wie ausgewechselt.

Mittags musste Jott nochmal ins Büro und nahm M mit. G machte Mittagsschlaf, J wuselte auf mir herum. Als G wach wurde, packte ich Obst, Kekse und Kaffee zum Vespern ein, lud die Kinder in den Wagen und fuhr wieder zum Spielplatz. Dort verbrachten wir die nächsten dreieinhalb Stunden.

Auf dem Spielplatz war alles gut, bis auf eine halbe Stunde– allerdings nicht, weil die Kinder eskalierten, sondern weil es einen gerade nochmal so gut gegangenen Unfall gab.

Die Zwillinge und ich spielten eine Mischung aus Fangen und Verstecken, und die beiden kletterten einen Mini-Kletterturm hoch. J war fast oben und wischte von einer Zwischen-Plattform Sand auf G. Ich lief um den Turm herum, guckte durch die Fenster und freute mich am Quietschen der Zwillinge. Plötzlich hörte ich ein lautes Plumpsen, guckte in den Turm und sah… ein anderes Kind, das mit seinen Eltern eine gute Viertelstunde zuvor auf dem Spielplatz angekommen war– und neben dem Kind einen recht großen Stein (länger als meine ausgestreckte Hand, dicker als meine Faust), der zuvor noch nicht unten gelegen hatte. Das fremde Kind guckte sehr schockiert und hielt sich den Kopf, J guckte von oben nach unten. Er hatte wohl den Stein, wie zuvor den Sand, ebenfalls runtergewischt, und der fiel dann offenbar dem anderen Kind auf den Kopf.
Gemeinsam mit dem Vater des Kindes begutachteten wir den Kopf: Eine Schramme und eine dicken Beule war zu sehen. Da das Kind kurz darauf wieder durch die Gegend hüpfte, nicht weinte und sich auch sonst ganz normal verhielt, schien aber alles gut gegangen zu sein.

Ein Glück, das hätte– tatsächlich wortwörtlich– ins Auge gehen können.

Wieder zu Hause innerhalb von einer Viertelstunde Eskalation und Geschrei. Die Kinder, nun wieder zu Dritt, konnten sich nicht einigen wer wo am Abendbrottisch saß und wer welchen Becher bekam.

Sowas schafft mich ja nach solchen Tagen besonders. Da ist man den ganzen Tag mit der Brut draußen und bespaß sie, und am Ende krakeelen sie trotzdem wegen irgendwelcher Kleinigkeiten herum.

Es bleibt zu überlegen, ob wir J nicht auch den Mittagsschlaf abgewöhnen. Er hielt den Tag heute super durch und schlief Abends schön schnell ein, ohne nochmal eine halbe bis Dreiviertelstunde Einschlafbegleitung zu benötigen.

Kurz bevor wir uns gemeinsam auf die Couch setzen und die neue Serie „Omen“ anfangen konnten, fingen die Kinder, erst eine gute halbe Stunde zuvor eingeschlafen, an zu weinen. Erst M, der auf der Ringbindung seines Dino-Buchs eingeschlafen war und nun Augenschmerzen hatte, dann kurz darauf G (Bauchschmerzen) sowie J (Solidarität mit G). G schien tatsächlich Schmerzen zu haben, sie weinte eine ganze Weile und ließ sich nur von Jott in unserem Bett beruhigen. M und J immerhin schliefen recht fix wieder ein.
Hoffen wir, das die Nacht ruhig wird.

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Journal Samstag, 15.6.2019

Bullerbü. Gemeinsames Spielen im Sand, alle lachen, alle haben gute Laune.

Könnte man annehmen.

Wenn man die Kinder nicht kennt.

Tatsächlich war heute einer der Tage, an denen ich mich durchaus fragte weshalb in drei Teufels Namen ich überhaupt Kinder wollte und mich sehr ernsthaft fragte, ob ich zum Zeitpunkt des Entschlusses eigentlich Lack gesoffen hatte.

Die drei sind seit geraumer Zeit im Anti-Modus. Hören nicht, reagieren nicht, setzen ihren Kopf durch. Es läuft so: Sie machen was, wir sagen das sie das bitte nicht machen sollen, und sie machen einfach weiter. Es ist ihnen völlig egal, was wir machen und tun– wenn ihnen nicht in den Kram passt was wir sie bitten, dann wird weitergemacht. Meist noch garniert mit frechen Grinsen und in gespannter Erwartungshaltung, wie wir wohl reagieren.

Schon klar, die testen ihre Grenzen aus und wollen, dass wir ihnen Regeln auferlegen. Nur: Wenn wir das machen, bringt es halt nichts. Wir müssten sie z.B. festbinden, um zu verhindern das sie auf der Couch hopsen– alle Ansagen und alternative Beschäftigungen werden ignoriert.
Und dann stacheln sie sich gegenseitig so schnell auf, dass der Eindruck entsteht, hier lebten keine drei kleinen Kinder, sondern eine Horde von wilden Äffchen.

Es ist jedenfalls zum Kotzen. Und wenn dann noch die verdammte Hitze dazu kommt (27°C in der Wohnung, 32°C draußen) und müde und geschaffte Eltern, dann sind das sehr sehr sehr unschöne Tage. Weder Jott noch ich wissen noch groß, was wir machen sollen… Heute habe ich versucht, sie auf dem Spielplatz so tief einzubuddeln, das sie nicht mehr rauskommen. Das hat leider nicht funktioniert…

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Journal Freitag, 14.6.2019

U8 mit M. Diverse Untersuchungen, das Kind wurde mit Gummibärchen belohnt und war mittendrin und danach happy. Er ist weiterhin sehr gut entwickelt (ach was?!) und ein ganz normaler kleiner Junge, wir sollen aber trotzdem mal zum HNO weil er links die ganz leisen Töne nicht gut hört.

Größe in cm Gewicht in kg
114 22,2

Beinahe zehn Zentimeter und etwas mehr als drei Kilo mehr als bei der U7a vor ziemlich genau einem Jahr.

Ansonsten machte er wunderbar mit und taute mit zunehmender Untersuchung immer mehr auf, gegen Ende dann sogar etwas zu sehr– da war er dann im Faxenclowni-Modus.

Arbeit: ½ Tag Urlaub, somit nur ½ Tag zu arbeiten. Noch dazu aus dem Home Office, um Zeit zu sparen. Das war nett, aber wirklich fluffig lief es heute nicht, ich ließ mich wesentlich öfter als im Büro ablenken und saß dementsprechend länger, um die dreieinhalb Stunden Arbeitszeit zu erreichen.

Beim Kinder aus der KiTa abholen musste ich die Zwillinge erst mal aus einer Kruste aus Matsch und Dreck befreien, bevor wir gehen konnten. Das dauerte eine ganze Weile, die beiden hatten keine große Lust darauf. Immerhin ließen sie sich mit der Aussicht auf Eis besänftigen und waren zumindest nach Verlassen der KiTa einigermaßen erträglich.

ÖPNV-technisch konnte der Tag in die Tonne. Die Straßenbahn zur KiTa kam fast 20 Minuten zu spät, in Friedrichshagen war der Aufzug defekt (neu) und in Köpenick ist er immer noch kaputt. Das ist ein Trauerspiel. Der wurde letztes Jahr im Spätherbst umgebaut, gewartet, erweitert und ist jetzt seit drei Wochen kaputt. Mittlerweile sind mindestens zwei Reparaturtermine verstrichen und es passiert nichts. Und es ist jedes Mal ein Akt, mit drei Kindern und Kinderwagen die lange Treppe vom Bahnsteig ins Erdgeschoss runter zu kommen. Wenn nämlich Leute beim Heruntertragen des Wagens helfen, brechen die Zwillinge Tränen aus weil sie denken das ich a.) vorlaufe und sie auf der Treppe zurück lasse und b.) jemand unseren Wagen wegnehmen will.
Ich hoffe sehr, dass die Aufzüge möglichst schnell wieder funktionieren.

Immerhin hatten die Kinder in der S-Bahn Spaß– sie drehten sich an einer Haltestange und unterhielten den Wagen.

Abends das Staffelfinale Cloak & Dagger mit Jott. Ich hoffe, es gibt eine dritte Staffel, die zweite war super.

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Journal Donnerstag, 13.6.2019

Der Tag gestern endete dann auch blöd, die Zwillinge wanderten erst zu uns ins Bett und dann Jott mit ihnen ins Kinderzimmer. G und J blieben nämlich nicht ruhig liegen, sondern raschelten und wuselten herum.

Heute die Kinder in die KiTa gebracht und somit den anstrengendsten Teil des Tages bereits am Morgen erledigt. Im Büro anschließend ruhiges Runterarbeiten. Die ToDo-Liste wird aktuell tatsächlich kürzer statt länger und die dicken Brocken werden weniger. Nicht mehr lange und ich kann vielleicht sogar mal agieren statt reagieren.

Nach der Arbeit mit (ehemaligen) Kollegen Essen gewesen.

Wir waren im Udon and Gyoza und aßen die namensgebenden Udon-Nudeln. Für mich gabs Tempura Udon und Gyoza, das schmeckte beides sehr gut und war sättigend nach einem langen Tag– wir fuhren nämlich erst ~18:30 Uhr aus dem Büro los, also zu einer Zeit wo ich normalerweise schon lange zu Hause bin. Allerdings hatte ich mir das geschmacklich spektakulärer vorgestellt– so war es „nur“ eine andere Form der Nudelsuppe. Pho mag ich mehr.

Danach noch ein Eis bei Cuore Di Vetro und das war dann doch etwas unterwältigend für den Preis von zwei Euro pro Kugel. Gutes Eis, klar, aber das krieg ich anderswo in besser für weniger Geld.

Insgesamt war das aber ein sehr schöner Abend, ich muss das öfter machen.

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Journal Mittwoch, 12.6.2019

Mit Kind im Bett verschlafen, zu heiß, zu feucht, Eskalation beim Abholen der Kinder aus der KiTa… Unschöner Tag.

Worauf ich mich in der neuen Wohnung/neuen KiTa am meisten freue? Egal wie mistig die Kinder aussehen: Wir müssen nur ungefähr 100 Meter laufen und sind zu Hause. Kein Entsanden und Duschen in der KiTa, nee. Die Kinder werden einfach, dreckig wie sie sind, nach Hause in die Dusche getrieben. Das wird großartig.

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Journal Dienstag, 11.6.2019

Nachts gewitterbedingt (Junge, das blitzte und donnerte!) geweckt worden, wieder eingeschlafen und dann nochmal geweckt worden, als G Angst hatte und schlussendlich zu uns zog. Morgens dann aber keine wachen Kinder bis zum Wecken, stattdessen ungestörtes Frühstücken.

Weil am Nachmittag ein Team Event mit meinen Kollegen statt fand, brachte ich die Kinder. Das lief heute sehr gut, inkl. tränenfreier Verabschiedung. Verrückt, wie unterschiedlich das sein kann.

Nach Verlassen der KiTa trotzdem erstmal Schnaufen, lautstarkes Ausatmen und wissende Blicke mit einer ebenfalls gerade herauskommenden Mutter austauschen– der schwerste Teil des Tages war geschafft…

Im Büro leider nicht viel geschaft, zu viele Störungen zerstückelten den Tag. Dafür aber unser wöchentliches Team Meeting geleitet (das darf jetzt jede Woche jemand anderes machen) und mich dabei, glaub ich, ganz gut angestellt.

Nach dem Team Meeting fuhren wir gemeinsam zum Fichtebunker, um an einer Führung teilzunehmen. Das war total spannend und extrem informativ und leider, leider teilweise sehr bedrückend. Zum einen nämlich die Vorstellung, wie sich im Bunker die zigtausenden Menschen drängten, zum anderen der Umstand, das mein syrischer Kollege beim Anblick von Fotokollagen des im Krieg zerstörten Berlins sein Handy zückte und uns Bilder aus seiner Heimat zeigte– alte und neue Schuttberge, Zerstörung, Leid und Elend.

Danach noch kurzes Beisammensein in einem Restaurant in Kreuzberg, die Stimmung lockerte sich nur langsam.

Zu Hause dann Anprobieren von Leinenhosen (zu klein) und Sandalen (in echt nicht mein Geschmack) aus einer sehr, sehr großen Bestellung bei About You.