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Journal Freitag, 8.2.2019

Ein pickepackevoller Tag. Der zudem nicht so toll begann, die Zwillinge waren nämlich bereits halb Sechs wach und dementsprechend müde, quengelig und gleichzeitig überdreht. Keine gute Mischung.

Im Büro dann runterarbeiten, so gut es geht. Bei mir staut sich gerad einiges an, was an einer Bündelung von verschiedenen Rolle und der fehlenden Möglichkeit, Dinge zu delegieren, liegt. Daher viel mit nach Hause genommen und Abends lange gesessen.

Jotts Mama kam heut Abend zu uns. Sie wird ein paar Tage bleiben, denn Jott fährt morgen zu einer Freundin nach Ingolstadt und bleibt dort bis Anfang kommender Woche. Die Freundin erwartet demnächst ihr zweites Kind, wer weiß wann die beiden sich danach sehen können.

Seit kurzem haben wir einen neuen Kollegen, der 2015 aus Syrien nach Deutschland kam. Wenn er erzählt, wird mir bewusst, wie gut es uns geht mit unserer Demokratie und den stabilen Verhältnissen.

Wir müssen jetzt alles daran setzen, dass er seine Probezeit übersteht und fest eingestellt wird– das ist wohl ein sehr wichtiger Faktor für den Familiennachzug.

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Journal Donnerstag, 7.2.2019

Das frühe Schlafen gehen, ne? An sich ja eine gute Sache. Aber: Gestern Abend wachten wir eine Stunde nach Zubettgehen auf, weil ein Nachbar sehr laut Musik hörte, und eine weitere Stunde später quengelte eines der Kinder. Aber immerhin schlief ich mal mehr als fünfeinhalb Stunden, das ist auch mal was.

Die Kinder wollten heute morgen nicht so wie wir. J gnatzte, G zickte und M jammerte. Dora the Explorer auf dem Tablet half ein bisschen, aber bis zum Verlassen der Wohnung war es ein harter Kampf.

In einer Präsentation zu effizienten Arbeiten las ich den Tipp, Arbeit zu delegieren. Da musste ich sehr lachen, denn bei uns ist gerade so dermaßen Land unter, dass niemand zum Delegieren da ist. Es ist sogar so schlimm, dass ich selbst ein Entwicklungs-Feature umsetzen muss und das nicht an die Entwickler weitergeben kann– einfach, weil für die nächsten Wochen, ach was, MONATE, niemand verfügbar ist.

M wurde heute Abend von meinen Eltern abgeholt und wird das Wochenende nochmal im Brandenburgischen verbringen. Nur zwei Kinder betreuen zu müssen verschafft uns etwas Luft.

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Journal Mittwoch, 6.2.2019

Die Nacht ab irgendwas in den ganz ganz frühen Morgenstunden (halb Vier?) im Kinderzimmer verbracht. Davor war wohl Jott mehrmals drüben, das hab ich nicht mitbekommen.

Sobald sie schlafen, beginnen die Kinder, sich die Seele aus dem Leib zu husten. Sie haben minimale Schnoddernasen und sind tagsüber quietschfidel und munter. Aber sobald die Augen zufallen…

Es ist sehr unschön.

M hat in der Kita in letzter Zeit wohl mehrmals den Wunsch geäußert, nur Zeit mit Jott und mir zu verbringen– weil die Zwillinge immer so laut und wild sind.

Ach, wenn das doch nur so einfach machbar wäre… Den Wunsch hab ich nämlich auch. Und ach, dass unser kleiner Dreijähriger das so äußert…

Im Büro nach längerer Planung einem Kunden Maßnahmen zur Verbesserung der Performance seiner Website auf mobilen Endgeräten vorgestellt und keine halbe Stunde später eine Bestell-E-Mail im Postfach gehabt. So muss das.

Weil inzwischen beide Zwillinge ihre Nuckel gelegentlich zerbeißen, entwöhnen wir nun auch beide vom Nuckel. Wobei „entwöhnen“ nach einem gut ausgetüftelten Plan klingt– in echt verweigern wir ihnen einfach möglichst lange die Nuckel, lenken sie mit anderen Sachen ab und versuchen, das „Ich krieg meinen Nuckel nicht, alles ist kacke“-Weinen möglichst lange auszuhalten.

Mein Januar war geprägt von Social-Media-Abstinenz. Kein Facebook (was ab dem 19.1. kein Thema mehr war, weil der Account gelöscht wurde), kein Instagram (nur ab und an gucken ob Jott was postet) und kein nur miniwenig Twitter. Das war erstmal ungewohnt (vor allem Twitter), aber nach ungefähr zwei Wochen sehr befreiend. Mittlerweile bin ich ungefähr sechs Wochen nahezu weg & ich fühle mich immer noch befreit, habe nicht das Gefühl etwas zu verpassen, und ich frag mich tatsächlich wie ich das „vorher“ noch zeitlich unterbringen konnte.

Vorherrschender Gedanke war heute „Schlafen. Schlafenschlafenschlafen.“. Also probier ich das mit dem früh ins Bett gehen einfach mal.

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WMDEDGT?

Journal Dienstag, 5.2.2019 – #WMDEDGT 02/19

[Mehr Tagebuchblogeinträge bei Frau Brüllen.]

Normal aufgewacht (Wecker 5:17 Uhr), aber im Kinderzimmer und nicht neben Jott. J hatte nachts schlimm gehustet und danach geweint, daher zog er ins Elternschlafzimmer und ich eben auf seine Bettseite zu G und M. Die schliefen zum Glück ganz gut, sodass ich morgens nur normal gerädert war.

Aufstehen, Duschen, Frühstück (Porridge mit Granatapfelkernen), Kinder wecken und fertig machen. Kurz vor 7 Uhr waren wir raus; Jott fuhr die Kinder in die KiTa und ich mich ins Büro. In der Bahn Alto‘s Odyssey gespielt, ich bin noch nicht nennenswert besser.

Kurz nach Acht im Büro angekommen, Kaffee gekocht, Aufgabe 1 aus der ToDo-Liste abgearbeitet, zwischendurch ein paar Worte mit einer kurz nach mir gekommenen Kollegin gewechselt, weitergearbeitet und irgendwann zu Aufgabe 2 gewechselt.

10 Uhr fand unser tägliches Team Standup statt, heute mal etwas verquatschter als normal. Danach Teameinsatzplanung mit den anderen PMs, danach zurück an die ToDo-Liste (Aufgabe 2, immer noch).

Mittagspause gegen 13 Uhr, es gibt gestern Abend fix zubereitete Käsespätzle. Eine Viertelstunde später geht es zurück an den Arbeitsplatz (mittlerweile Aufgabe 3, Qualitätssicherung für ein umgesetztes Feature aus der Entwicklung).

Am frühen Nachmittag findet unser wöchentliches Team-Meeting („Weekly“) statt. Wir besprechen diverses. Ich bekomme neue Aufgaben übergehäuft, bzw. werden diese neuen Aufgaben offiziell verkündet– übergehäuft bekam ich sie 5 Minuten vor dem Weekly per Skype Chat.

Kurz vor halb Vier gehts los Richtung KiTa. Die Bahnfahrt ist unspektakulär, die Abholung der Kinder auch. Sie sind alle noch im KiTa-Garten, dadurch entfällt das Anziehen (I like) und wir kommen fix los. Halb Sechs sind wir zu Hause, es folgen Abendessen, Kinder bettfertig machen und Aufräumen.

Als die Kinder im Bett sind, koche ich Pasta e Ceci. So schön wie auf den Fotos drüben sieht es bei mir nicht aus, aber es schmeckt ganz gut.

Danach (~22 Uhr) nochmal an den Arbeitsrechner, Kleinkram fertig machen, den morgigen Tag planen, Zeiterfassung.

Später am Abend (~23 Uhr) privat an den Rechner, d.h. Kram für mich/ uns checken + Blogbeitrag schreiben.

Jetzt (23:45 Uhr): Bett.

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Journal Montag, 4.2.2019

Kurze Nacht, langer Tag. Die Kinder husten und schniefen alle, und J scheint nochmal Zähne zu bekommen. Er sabbert extrem viel und ist recht weinerlich. Tagsüber und auch am Abend war er aber fröhlich und hatte offenbar keine Schmerzen. Der Husten störte ihn aber leider sehr, er wacht gelegentlich deswegen auf.

Im Büro gearbeitet, aber wenn ich nicht penibel die Zeiten erfasst hätte, hätte ich am Ende des Tages nicht sagen können, woran und wofür. Gefühlt kam nichts bei rum.

Beim Bringen der Kinder und auf dem Heimweg sehr gefreut, dass es wieder länger hell ist.

Abends am ewigen Haushalt verzweifelt. Ich hoffe, die neue Wohnung ist nicht so staubanfällig wie die jetzige.

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Journal Sonntag, 3.2.2019

Wir schliefen nochmal gut bzw. sehr gut. Das darf gern so weitergehen (ups– jetzt hab ichs gesagt…).

Vormittags fuhren die Zwillinge und ich mit der S-Bahn durch die Gegend. Spazieren wollten die beiden nicht, aber eben Bahn fahren. Mir war das auch recht, das Wetter war recht bescheiden.

Kurz nachdem wir wieder zu Hause waren, brachten meine Eltern auch M zurück. Zum Mittagessen waren wir wieder komplett :)

Über Mittag mutierte J binnen kurzer Zeit vom fröhlichen, quatschigen Kind zum kleinen Häufchen Elend. Er hatte offenbar Bauchschmerzen und ließ sich nicht recht beruhigen bzw. hörte nicht mit dem Jammern auf. Ein Paracetamol-Zäpfchen brachte ihm schließlich Linderung. G zeigte sich von ihrem angeschlagenen Bruder nicht beeindruckt und schlief auf der Wohnzimmercouch ein.

Nachmittags fuhren wir zu einer Geburtstagsfeier nach Lichtenberg. Kuchen, Kaffee, viele Kinder und immer der Versuch, drei Sätze über Erwachsenenthemen zu sprechen, bevor die nächste Unterbrechung kommt.

Zu Hause die Turboversion des Abendprogramms, bei Ankunft war es bereits halb Acht. Das ist normalerweise Zubettgehzeit.

Abends Taboo mit Jott.

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Journal Samstag, 2.2.2019

Nochmal 🎉, denn die Kinder schliefen wieder durch– bis halb Acht. 🎉🎉🎉

Vormittags Enten füttern und einkaufen mit den Zwillingen. Während J begeistert alles Brot und um ein Haar auch seine Handschuhe ins Wasser schmiss, steckte sich G, beim Frühstück durch Kaspereien abgelenkt, Stückchen für Stückchen Brot selbst in den Mund und freute sich. Die Enten weniger, aber was woll‘n sie machen.

Kein Mittagsschlaf, dafür Cars. Großes (Auto–)Kino für J, der ja auf alle Arten von Gefährten, Achtung, abfährt (ehehehehe). G wuselte durch die Wohnung.

Nachmittags im leichten Schneegestöber erneut spazieren gewesen. Die Zwillinge entschärfte es beide im Buggy, die einsetzende Dämmerung und das Geschaukel waren zu schlaffördernd. Bis zum Abendessen waren sie arg quengelig, das legte sich zum Glück während des Essens wieder.

Auch während des Abendessen: Verschwundene Kinder von jetzt auf gleich.

Abends mit Jott Taboo begonnen. Woah! Wir haben zwei Episoden geschaut und sind am Haken.

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Journal Freitag, 1.2.2019

Durchgeschlafen. 🎉

Der Januar war, so fitnesstrackermäßig und wenn ich das Schlafding ausklammere, ein perfekter Monat: Jeden Tag sowohl das Schritt (10.000)- als auch das Bewegungsziel (30 Minuten) erreicht. Insgesamt waren es im Januar 442.923 Schritte, was wohl 336,18 km entspricht. Bester Tag: 16.535 Schritte, schlechtester Tag: 11.0.76
Ganz wichtiges Learning: Die Ziele an Wochenenden und Home Office Tagen zu erreichen ist schwer. Da muss ich dann Abends nochmal raus. Gerade am Wochenende ist das echt bitter, denn ich bin kinderbedingt zwar den ganzen Tag auf Achse, aber es kommt nichts bei rum.

 

Schlaf… Naja, ich habe in 12 Nächten mehr als sechs Stunden geschlafen. Beste Nacht: 8:13h, schlechteste Nacht: 4:39h. Insgesamt pegelt es sich so bei ~5:45h pro Nacht ein.
Das ist ein Problem. Das ich gerade auch schon wieder nicht angehe. Offenbar bin ich ein sehr, sehr dummer Paul.

Drei Minuten nach Workshop-Beginn ein begeisterter Anruf von M: „Papa, ich bin [langsam und sehr betont] ein Meter fünfzehn groß!“. Tjo.

Ansonsten Tag 2 des Moderationstrainings-Workshops. War supergut, ich habe jetzt tatsächlich richtig große Lust einen (kleinen, internen) Workshop zu moderieren.

Mittagessen heute im Q Café. Meine Güte, war das hip (ich bin eventuell ironisch).

Es ist so viel entspannter mit zwei Kindern. Das ist sehr erholsam.

Abends Vaiana mit Jott geguckt, den ganzen restlichen Abend einen Ohrwurm von „Ich bin bereit“ gehabt.
Ich freu mich ja schon sehr auf die Zeit, wenn die Kinder groß genug sind um mit ihnen gemeinsam die ganzen Disney-Filme Abends zu gucken. Alle im Wohnzimmer auf der großen Couch und dann Film ab und alle singen mit. Das wird großartigst.

Die bestellten kleinen Bluetooth-Kopfhörer-Nupsi-Dinger sind Holyhigh X9 und die sind echt gut für den Preis. Sitzen fest, klingen gut, lassen sich okay bedienen. Hätt ich, trotz Kolleginnen-Empfehlung, nicht gedacht.

Herr Buddenbohm schreibt sehr atmosphärisch über das Regierungsviertel und den Hauptbahnhof.