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Journal Montag, 21.1.2019

Ein entspannter Tag mit G. Mir in die Karten spielte, dass sie lange Mittagsschlaf hielt (zweieinhalb Stunden!) und wir viel draußen waren (zum Arzt und zurück, zu Fuß zur KiTa um M und J abzuholen).
Ihr gehts, soweit ich das beurteilen kann, ganz gut. Sie war zwar noch recht kuschelbedürftig, aber im Großen und Ganzen fit. Essen und Trinken blieben drin und wenn ich ihr Durch-den-Flur-Gerenne am Abend, als J und M wieder da waren, berücksichtige, ist sie auf dem Weg der Besserung. Wenn ihre Zickigkeit beim Abendessen in Betracht ziehe, weil sie weiterhin nur Schonkost essen darf, dann sogar auf jeden Fall.

Frühmorgens und Mittags gearbeitet. Morgens machte ich Übergabe bzw. verteilte Aufgaben, da durfte G neben mir sitzend „Die Eiskönigin“ gucken (ich kann „Let it go“ bald auswendig…) und Mittags schlief sie, da kam sogar was bei rum. Morgen kanns ruhig nochmal so gut laufen, dann hab ich so ungefähr einen Tag rausgearbeitet.

Ich finds ja großartig, dass es endlich etwas kälter wird. Ich <3 Winterwetter. Hoffentlich hält das noch ein bisschen. Und hoffentlich kommt die Kälte jetzt im Januar und Februar, damit es ab März Frühling werden kann– nochmal Kälte bis in den April rein brauch ich dann auch nicht.

Online Baklava bestellt. Eine Mix-Box, ich bin sehr gespannt ob der Versand gut hinhaut und ob es schmeckt.

Nach dem Lesen dieses Artikels zur Mülltrennung bin ich noch viel mehr als zuvor überzeugt, dass es viel sinnvoller wäre, einfach eine große Tonne für alles aufzustellen, und die Sortierung Maschinen und Spezialwerkzeugen zu überlassen.

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Journal Sonntag, 20.1.2019

Keine gute Nacht. Vor allem nicht für G. Sie wachte im Kinderzimmer mehrmals auf, alle Beruhigungsversuche hielten nicht lange. Gegen halb Eins wechselten wir die Schlafplätze: Sie ging zu Jott, ich ging zu den Jungs ins Kinderzimmer. Dieses Arrangement hielt bis zum nächsten Morgen und war zumindest für mich gut– ich musste nur zwei Mal J aus dem Spalt zwischen Bett und Rausfallsicherung befreien, konnte aber sonst ruhig schlafen. Bei Jott und G sah es leider nicht ganz so gut aus, das lag aber an Gs Bauchschmerzen und der Tatsache, dass sie leider Durchfall bekam, wir das aber in der Nacht nicht merkten. Heute morgen jedenfalls roch das Schlafzimmer wie die Hölle, G war wund und musste erst abgeduscht werden und unsere Matratze wollten wir im ersten Moment als Bio-Kampfstoff illegal in die Ukraine verkaufen.

Den Vormittag verbrachten die Jungs und ich draußen. M und J hatten ihre Lauf- bzw. Dreiräder bei und fuhren um die Wette. Zumindest ein bisschen, wenn die Räder von allein rollten. Ansonsten saßen sie im Kinderwagen und M beklagte sich über die Kälte, die ihn blendende Sonne, dass wir immer spazieren müssen und dies und jenes.

G, als kleines müdes Häufchen Elend, blieb bei Jott zu Hause und durfte es sich auf der Couch bei „Die Eiskönigin“ bequem machen, bei der sie fix einschlief.

Nachdem G sich am Donnerstag Morgen übergeben hatte, gingen wir eigentlich davon aus, dass sich bei ihr alles in den nächsten drei, vier Tagen wieder einrenken würde. Nun, dem ist nicht so. Vor dem Mittagessen übergab sie sich in Jotts Armen wieder und war danach ein noch kleineres Häufchen Elend als zuvor. Sie wird also mindestens die nächsten zwei Tage zu Hause bleiben müssen… Morgen gehe ich zum Arzt mit ihr.
Aber immerhin: Als wir am Nachmittag wieder raus gingen und sie mitkam, war sie fröhlich und quietschig und lief sogar ein bisschen mit J und M um die Wette. Das alles raus war, schien ihr Erleichterung verschafft zu haben.

M ist, wie oben angerissen, in einer Jammer- und Beschwer-Phase. Alles ist doof, alles ist schlecht, er ist ein richtiger kleiner Pessimist. Ich konnte das nicht so richtig zuordnen, bis ich vorhin beim Googlen auf diesen Artikel stieß: „Wenn Kinder ständig jammern“. Da machte es „Klick“ bei mir– na klar, das ist seine Art, unsere Aufmerksamkeit zu erlangen. J macht haarsträubenden Blödsinn und ist rotzfrech und M jammert eben.

Apropos haarsträubender Blödsinn: J stand heute auf dem Fensterbrett im Kinderzimmer und riss das Fenster auf und zu, auf und zu, auf und zu… Zum Glück hat Jott eine Fensterverriegelung angebaut. Wirklich, dieses Kind muss man festbinden, ansonsten stellt er binnen zwei Minuten Blödsinn an.

Ich bin sehr froh, dass der Tag rum ist. Das Wochenende hat mich mehr geschafft als normal.

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Journal Samstag, 19.1.2019

Jott hat mir heute ein sehr schönes Geschenk gemacht: Nach dem Mittagessen schnappte sie sich die Kinder und fuhr mit ihnen zu einer Bekannten von ihr. Ich hatte den Nachmittag folglich frei, das war sehr schön. Vor allem nach dem Vormittag, an dem die Kinder nicht wirklich gut drauf waren und selbst unser Vormittagsspaziergang keine großartige Verbesserung der Lage brachte.

G war heute immer noch ziemlich kränklich. Ich hoffe, das legt sich im Verlauf des morgigen Tages wieder, damit sie am Montag in die KiTa kann. Die beiden Jungs sind zum Glück recht fix, M zeigt bislang keine MD-Symptome (klopft auf Holz) und J scheint es überstanden zu haben.
Mir war den ganzen Tag über sehr kodderig, aber das war gestern auch schon so. Insofern, und da ich von den wirklich unanangehmen Symptomen von MD verschont bin, ist alles gut.

In meiner freien Zeit heute widerstand ich dem Drang, irgendwas aufzuräumen oder zu putzen. Stattdessen trank ich in Ruhe Kaffee, spielte Hearthstone auf dem Handy und ging eine Runde spazieren (die zum Container gebrachten leeren Flaschen und die abgegebenen Pfandflaschen zähle ich einfach mal auch zum Spaziergang). Das war sehr entspannend und sehr, sehr schön. Am besten war die Ruhe: Keine Geräusche, außer meinen eigenen.

Morgen müssen wir den ganzen Tag mit den Kindern allein verbringen. Kein Besuch, kein Playdate, nichts. Ich hoffe, sie haben bessere Laune als heute.

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Journal Freitag, 18.1.2019

Spät, müde, extrem angenervt wegen Arbeitssachen (heute Murphys Law in Reinform). Let‘s call it a day.

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Journal Donnerstag, 17.1.2019

G übergab sich heute morgen einfach so, bzw. nicht einfach so: Wir haben wieder einen Magen-Darm-Infekt im Haus. Als J am Montag Durchfall hatte, schoben wir das auf die Zähne, aber Gs Erbrechen lässt sich nicht mit Zähnen begründen– sie hat ja schon alle. Abgesehen davon roch es auch wie bei den letzten Malen… Wir haben ja mittlerweile so einige Infekte durch, daher können wir das (leider) ganz gut einordnen.

Tjo. Was also tun? Ich entschied mich dafür, nicht in die Rhön mitzufahren. Zum einen hab ich seit Mittwoch auch Bauchgrummeln und einige kleinere magen- und darmbezogene Proleme, zum anderen überkam mich die Horrorvorstellung, wie ich noch während der Busfahrt das kleine Busklo beanspruchen muss, weil alles raus will. Und abgesehen davon wollte ich auch nicht wegfahren, wenn Jott und ihre Mama mit kranken Kindern zu Hause sind. So wichtig ist diese Fahrt dann doch nicht. Und mein virtueller Stapel auf dem Schreibtisch dankt es mir auch, wenn ich zwei Tage für weitere Arbeiten habe.

Jedenfalls: G blieb mit Jotts Mama zu Hause, Jott und ich fuhren Arbeiten.

Im Büro entwickelte ich seit laaaaanger Zeit mal wieder und entdeckte eher zufällig, dass das Gestaltungsraster eines unserer sehr großen und alten Projekte nur auf Grund mehrerer aufeinander aufbauender, händisch vor vielen Jahren eingebauten Berechnungsfehler funktioniert. Wenn die Fehler korrigiert werden, wird das Raster fehlerhaft dargestellt.
Den Nachmittag und den Abend verbrachte ich damit, eine eingermaßen sichere Lösung für das Problem zu suchen, die ich morgen mit dem Kunden abstimmen werde.

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Journal Mittwoch, 16.1.2019

Die Kinder haben durchgeschlafen! Paaaarty! Ich kam letzte Nacht somit auf 6:02 Stunden nicht unterbrochenen Schlaf, das ist doch mal was.

Im Büro war viel zu viel, sehr viel, um genauer zu sein. Leider halt viel Kleinkram, so das ich am Ende des Tages auf 17 unterschiedliche getrackte Vorgänge blicke. Mein Kopf fühlt sich dementsprechend an.

Morgen gehts mit der Firma zum Jahres-KickOff in die Rhön. Damit Jott hier nicht alles allein wuppen muss, kam heute Abend ihre Mama zu Besuch. Die Kinder haben sich sehr gefreut, sie lieben ihre Oma (wir natürlich auch, aber wir stehen halt nicht „OMA OMA OMA“ rufend in der Tür und wollen auf den Arm genommen werden).

Wir nehmen die Wohnung. Im Sommer ziehen wir um.

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Journal Dienstag, 15.1.2019

… schon erstaunlich, wie klein leerstehende Wohnungen wirken. Man denkt, das da nie im Leben auch nur ein Regal hin passt und dann misst man nach und es sind vier Meter in der Länge und dreimeterneunzig in der Breite und dann ist da doch plötzlich genug Platz da.

Mit anderen Worten: Ich habe mir heute die Wohnung angeschaut, in der Jott letzten Dienstag schon war. Es ist eine schöne Wohnung. Recht groß (92qm), vier Zimmer, dicht schließende Fenster, zwei Bäder, ein HWR, ein Balkon, Einbauküche, okaye Lage, ein Autostellplatz in der Tiefgarage, Aufzug im Haus. Selbst die Miete ist für sich genommen okay: Sie liegt knapp unter dem Median der ortsüblichen Vergleichsmiete. Das könnte was werden.

… nichtsdestotrotz würden wir unsere Mietkosten nahezu verdoppeln. Und das ist heftig, sehr heftig. Wir haben viel gerechnet, Zahlen hin und her geschoben und das würde schon funktionieren. Aber… trotzdem. Ich muss da eine Nacht drüber schlafen.

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Journal Montag, 14.1.2019

[Hier Warcraft-Peon-Stimme vorstellen] Arbeit Arbeit

Es hat angezogen im Büro, das ist auch ganz gut so– nichts ist schlimmer als Langeweile. Den Home Office Tag verbrachte ich daher gut beschäftigt vor dem Rechner bzw. dem Telefon.

M hustet sich Abends und Nachts die Seele aus dem Leib, es ist nicht schön anzuhören. Er sagt aber immer wieder, dass es ihm gut geht, und tobt und spielt auch ganz normal. Mhm… Mal gucken. Ich hoffe, es wird schnell besser.

Beim abendlichen Spaziergang (das Schrittziel…) zufällig den Großen Wagen gesehen (glaube ich…) und mich einerseits gefreut und andererseits daran erinnnert, wie wir im Astronomie-Unterricht frierend draußen standen und Sterne suchten (bis auf ein paar sehr prägnante fand ich nie welche und zeichnete/ schrieb einfach ab).

Eines meiner Ziele für 2019 besteht ja darin, mehr zu schlafen. Bislang bin ich, bis auf ein, zwei Ausnahmen, kläglich gescheitert. Damit ich 22 Uhr im Bett liege, müsste ich einen ziemlichen Teil der wachen Freizeit aufgeben, und darauf habe ich wenig Lust… Es ist kompliziert.

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Journal Sonntag, 13.1.2019

Rückfahrt nach Berlin. Nachmittags Waffeln, Kaffee und Kinderbespaßung mit Freunden, dann Abendprogramm mit maximal müden und anstrengenden Kindern, bevor wir uns auf die Couch hauen konnten.

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Journal Samstag, 12.1.2019

Wir fuhren Vormittags mit Kindern und Minimalgepäck zu einer Taufe in der Nähe von Magdeburg. Mittagessen gabs bei Jotts Papa, dann gingen wir in die Kirche. Dort versuchten wir die Zwillinge möglichst ruhig zu halten weil wir bei vier Grad und Nieselregen nicht raus wollten und schafften das glücklicherweise auch ganz gut. Nach der Kirche Kaffee und Kuchen, anschließend noch spontan zur Geburtstagsfeier von Jotts Oma und dann fuhren wir nach Magdeburg zu Jotts Mama. Das war insgesamt ziemlich stressig und anstrengend und nichts, was ich so schnell wiederholen möchte.
Morgen geht‘s zurück nach Berlin.