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Journal Dienstag, 11.12.2018

… wieso vor Weihnachten aber auch immer so viele Termine stattfinden müssen und die letzten Wochen des Jahres nie, nie nie ruhig werden. Schlimm. Außerdem sind bei uns im Team ständig Leute krank (nehme mich da nicht aus) und das macht die Planung und die Abarbeitung echt schwer.
Eine für Freitag eingeplante Auslieferung seh ich jedenfalls mit leichten Bauchschmerzen.

Die Nacht war okay, würd ich sagen. J hat sehr gut geschlafen, M hat sehr gut geschlafen, einzig G nicht und das reicht ja dann schon für‘s Nicht-Durchschlafen der Eltern.

Heute Abend haben wir wieder J nach oben geschickt und G nach unten. Leider wollten sie dann beide dahin, wo der andere ist. Das Ende vom Lied war, dass sie beide unten schliefen– sie kletterten nämlich, kaum nachdem wir aus dem Zimmer gegangen waren, nach unten.

Arbeitsbedingt erst kurz vor 17 Uhr in der KiTa gewesen und das ist halt einfach mal krass spät und weder für die Kinder noch mich gut. Ich würd wirklich gern regelmäßig 16 Uhr dort sein können, aber dafür müsst‘ ich ~14:45 Uhr Schluss machen und das ist halt überhaupt nicht mit der Arbeitszeit vereinbar.

Was schön war: Mittags mit dem gesamten Team essen gehen.

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Journal Montag, 10.12.2018

Was passiert, wenn wir mal einen Ticken früher im Bett sind: Kurz nach Licht aus fängt J an zu schimpfen. Wir gehen rüber, ich kann ihn so beruhigen. Wir legen uns wieder hin, sind gerad am Eindösen– und hören erneut J, der jetzt energischer schimpft. Also wieder rüber. Diesmal bekommt er eine Hafermilch und wird ruhig. J und M schlafen friedlich weiter. Nachdem J seine Flasche ausgetrunken und eine frische Windel bekommen hat, legen Jott und ich uns wieder hin. Eine fucking halbe Stunde später heult das nächste Kind, diesmal G. Wir also wieder rüber. G bekommt auch eine Flasche und auch eine frische Windel. M ist mittlerweile auch einigermaßen wach und jammert, dass sein Becher leer ist. Kriegt er einen neuen, okay.
Jott und ich gehen wieder ins Schlafzimmer, legen uns wieder hin, können wieder eine halbe Stunde schlafen UND DANN FÄNGT WIEDER EIN KIND ZU HEULEN AN. Es ist erneut J. Weil er gerade erst eine Flasche bekommen hat, nehme ich ihn mit in unser Schlafzimmer. Dort beginnt er zu toben und zu wüten, weil er nicht bei uns schlafen, sondern noch eine Flasche haben möchte. Ich bin mittlerweile sehr angepisst und will das Kind ins Wohnzimmer ausquartieren, wo er gern allein bocken darf, ohne uns wach zu halten. Jott will das allerdings nicht, und das Ende vom Lied ist das ich ins Wohnzimmer gehe weil ich den bockenden J bei uns im Elternbett nicht ertrage.

Anderthalb Stunden Kindergenerve und statt früher schliefen wir später.
Das sind so die Momente, wo ich sehr gern sehr laut schreiend sehr weit weg laufen möchte.

Gestern Abend las ich noch, dass sich der Bahn-Streik vor allem auf NRW sowie den Fernverkehr beschränken soll. Heute morgen dann im Twitter Feed ein Hinweis der Berliner S-Bahn, dass auch hier gestreikt wird und weitere Infos folgen sollen. Da dachte ich mir noch nichts böses bei und wurde dann von Jotts Anruf während der Anfahrt zur KiTa bös überrascht: Nichts ging mehr. Keine S3, keine Stadtbahn, nichts. Nun ist das ja nicht mein erster S-Bahn-Streik und so war mir dann auch schnell klar, dass selbst nach Beendigung um 9 Uhr noch mindestens ein halber Tag vergehen würde, bis die Bahnen wieder halbwegs regulär fahren würden. Ich cancelte also meine Büropläne, fuhr mit einer extrem vollen Straßenbahn an vielen im Stau stehenden Autos vorbei nach Hause und arbeitete aus dem Home Office.

Das war eine in jeder Hinsicht sinnvolle Entscheidung, zu meiner normalen Nach-Hause-Fahrt-Zeit las ich, wieder auf Twitter, dass der Zugverkehr erneut unterbrochen sei, diesmal wegen eines verdächtigen Gegenstandes am Bahnhof Warschauer Straße.

Ich hoffe einfach, dass sich das alles bis morgen früh wieder einrenkt– morgen muss ich nämlich auf jeden Fall ins Büro.

Heute mit Gesellschaft im Home Office. Die drei haben mich immer vorwurfsvoll angeschaut, wenn ich mich ablenken wollte.

M hat seit einiger Zeit eine etwas rebellische Phase und denkt, dass er überall mitreden und alles mit uns diskutieren darf. Das sehen wir ein bisschen anders, und das birgt derzeit einiges an Konfliktpotential. Er muss noch verstehen, dass er auch einfach mal auf uns hören muss, ohne endlos zu diskutieren. Wir machen viel mit, schon allein um uns sinnlose Kämpfe zu sparen, aber irgendwo hörts halt doch auf.

Das Schlafarrangement der Kinder sieht so aus, dass J heute im Hochbett und G und M unten schlafen. Wir versprechen uns da viel von. Morgen kann ich hoffentlich positiver von der vergangenen Nacht berichten…

Was schön war: In Ruhe aus dem Home Office arbeiten.

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Journal Sonntag, 9.12.2018

Die Nacht war nicht ganz so gut wie die vorherige, die Zwillinge kamen ein Mal mehr und waren auch schon halb Sieben wach. Dementsprechend waren wir morgens und vormittags alle etwas müde und gereizt. Frische Luft half dagegen anzukommen, und so spazierten die Zwillinge und ich durch Köpenick und Jott und M blieben zu Hause und buken Fensterplätzchen.

Nach unserer Rückkehr durften die Kinder ein bisschen Weihnachtsfilm gucken…

… dann gab‘s Mittagessen, Mittagsschlaf mit einem wütend aus dem Zimmer herausstapfenden Paul (die Zwillinge machten ALLES außer ruhig liegen und einschlafen) und einer als Einschlafbegleitung einspringenden Jott, und als die Zwillinge dann schliefen durfte M nochmal ein bisschen Weihnachtsfilm gucken. G gesellte sich wenig später ebenfalls dazu, sie hatte schlecht geträumt und wollte nicht wieder einschlafen.
Nachdem auch J aufgewacht war, fuhren wir zu Bekannten ins Brandenburgische und verbrachten den Rest des Tages dort.

Was schön war: Auf der Rückfahrt nach Hause Weihnachtslieder singen. M ist erstaunlich textsicher bei „In der Weihnachtsbäckerei“, und die Zwillinge sind auch gut dabei.

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Journal Samstag, 8.12.2018

Recht gut geschlafen. Die Kinder meldeten sich gegen Viertel Zwei und schliefen anschließend bis ~7 Uhr. Wach wurden wir, weil G weinte. J hatte ihr eins übergezogen, weil sie auf seiner Decke lag. Die Kinder sind diesbezüglich alle etwas eigen…

Nach dem Frühstück wuselten die Kinder durch die Wohnung und ich verzweifelte, weil immer, wenn ich mich einem der Kinder zuwendete, eines der anderen beiden irgendeinen eingreifensnotwendigen Mist baute. J zum Beispiel saugte wunderbar die Wohnung, und weil ich derzeit wieder verstärkt Fotos machen möchte, setzte ich mich daneben und fotografierte ihn ein bisschen. Dann kam M, musste auch unbedingt mit dem Staubsager saugen und dann waren da zwei sich lautstark streitende und dann auch irgendwann heulende Kinder. Super Motiv, echt. Passiert jedes Mal. Sobald wir uns auf ein Kind oder eine Tätigkeit beschränken, brennt hinter uns die Hütte ab.
Naja.

Am späten Vormittag ging ich mit den Zwillingen einkaufen. Als wir wiederkamen, traf gleichzeitig mit uns unser Besuch ein, mit dem wir den Rest des Tages verbrachten: Mittagessen, Mittagsruhe, Vesper, Kinder bespaßen, Kinder trotz Mistwetter auslüften (die wären sonst in der Wohnung die Wände hochgeklettert).
Abends so halb „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ im Fernsehen geschaut. Immer wieder toll, obwohl wir den bestimmt schon fünf Mal oder so geguckt haben.

Was schön war: Mit allen drei Kindern beim Spazieren gehen um die Wette rennen. Ich schaffte dadurch mein Schrittziel mit einigen Überhang, und die Kinder powerten sich ordentlichst aus und waren beim anschließenden Abendessen und Zubettbringen beinahe pflegeleicht.

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Journal Freitag, 7.12.2018

Jott und ich lösten gestern Abend unser Weihnachtsgeschenk des letzten Jahres von Jotts Papa und seiner Frau ein: Wir waren bei Disney in Concert.

Weil es von Köpenick nach Warschauer Straße mit der S-Bahn nur 18 Minuten sind, beschlossen wir, mit der S-Bahn hin- und zurück zu fahren. Was wir nicht bedacht hatten: Jotts Fluch. Denn wenn Jott S-Bahn fährt geht immer etwas schief. So auch gestern: Auf dem Hinweg kam die Bahn Richtung Stadt auf Grund eines Polizeieinsatzes mit ~10 Minuten Verspätung an, und auf dem Rückweg mussten wir auf Grund eines anderen Polizeieinsatzes sogar ~45 Minuten warten.

Aber das Konzert war großartig. Wir sind beide große Disney-Fans und mögen auch Musicals, von daher war das ein sehr gelungener Abend.

Jotts Mama, die die Kinder hütete, hatte auch ihre Ruhe. Nach dem Zubettbringen schliefen die Kinder und wachten erst auf, als Jott und ich schon eine Dreiviertelstunde schliefen.

Wenn alles gut geht, habe ich nach der kommenden Arbeitswoche drei Wochen am Stück Urlaub. Ich bitte um gedrückte Daumen und das in der Vorweihnachtswoche alle Kinder gesund bleiben. Die gehen nämlich weiterhin in die KiTa, während erst ich allein und dann mit Jott zu Hause bin.

Nachdem das von der Firma initiierte Essensroulette in der mir zugelosten Gruppe nicht zu Stande kam, ging ich gestern stattdessen bei einer anderen Gruppe mit, bei denen andere Teilnehmer abgesprungen waren. Wir aßen in der Gendarmerie, wo wir alle normalerweise eher nicht hingehen würden (die Preise sind heftig), das Mittagsmenü und unterhielten uns nebenbei gut.
Das war schön, das mache ich gern wieder.

Nach der Arbeit waren wir heute auf der KiTa-Weihnachtsfeier. So schön ich sowas finde, aber nochmal gehe ich nicht mit den Kindern zu derartigen Veranstaltungen. Es ist einfach zu stressig. Vielleicht in ein, zwei Jahren, wenn die Zwillinge allmählich vernünftig werden.

Mein musikalisches Jahr war deutlich rockiger und punkiger als 2017. Und ich hörte offenbar wesentlich mehr Musik.

(2017)

Ein Artikel zur richigen Zeit: Ihr Kind erfindet Wörter? Wunderbar! M macht nämlich seit ein paar Wochen verstärkt Fehler beim Sprechen. Sowohl absichtlich als auch unabsichtlich, und ich hatte mich schon gefragt wie das kommt. Jetzt weiß ichs.

Was schön war: In Ruhe aus dem Home Office arbeiten, während es draußen vor sich hin nieselte und regnete.

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WMDEDGT?

Journal Mittwoch, 5.12.2018 – #WMDEDGT 12/18

[Mehr WMDEDGT?-Einträge bei Frau Brüllen.]

Halb Eins und halb Drei von den Kindern geweckt worden. Außerdem schlief M irgendwan bei uns, den hat Jott irgendwann dazwischen zu uns geholt. Morgens daher gerädert fünf Minuten gesnoozed, dann 5:22 Uhr aufgestanden. Mein Vorabend-Ich dafür gelobt, wirklich alles vorbereitet zu haben. Duschen Frühstück Kinder wach machen wickeln anziehen Zähneputzen michselbstfertigmachen innerlich an die Decke gehen wegen lauten unkooperativen Kindern endlich aus dem Haus sein. Beim Auto von einem Bauarbeiter gebeten worden, bitte nicht mehr drei Millimeter über dem Parken-Verboten-Schild zu parken– da müssen zwei LKWS durch und da ist kein Platz und ach, Jott und ich dachten das selbe, nickten aber freundlich und hielten die Klappe.
Dann mit der Bahn und per pedes ins Büro, Aufschlag dort irgendwas kurz nach Acht. Arbeit Arbeit Arbeit Drucker einrichten, Drucker nicht eingerichtet bekommen, dem Admin Bescheid geben, gemeinsam mit dem Admin ein Stündchen damit verbringen Sonderproblem X und Spezialfall Y zu lösen. 10 Uhr Team Daily mit Scheißlaune, ich hoffe ich war nicht zu maulig. 10:30 Uhr der nächste Termin, „Der perfekte Projektablauf im Zusammenspiel mit der Kreations-Abteilung“. Superguter Workshop, richtig viel mitgenommen, toll zusammen gearbeitet, das war tatsächlich ein totales Highlight und innerhalb von zwei Tagen der zweite großartige Termin dieser Art.
Kurz nach Zwölf zurück an den Rechner, Admin anpingen, das Druckerproblem lösen, Projektarbeit.
~13:15 Uhr Mittagspause, heute wieder Pad Thai (ich bin unkreativ), dabei ein bisschen verquatscht und noch einen Kinder-Kuchen-Termin für den dritten Advent ausgemacht. Kurz vor Zweie wieder an den Rechner, wieder Projektarbeit, mit Kollegen abgestimmt, mich über Fehler (meine und die anderer) geärgert, aufgeschrieben was beim nächsten Mal besser gemacht werden muss.
Nachmittags eine vom Kunden zugesandte Stolle verkostet (Kunden aus dem mitteldeutschen Raum sind großartig), danach mit zwei Kollegen zu unterschiedlichen Teil-Projekten auf dem selben Kunden abgestimmt. Später als gewünscht das Büro verlassen um die Kinder abzuholen.
Lange Bahn gefahren, ein bisschen gelaufen, halb Fünf in der KiTa angekommen. Versucht, die Kinder abzuholen, das war heute ganz furchtbar weil die Kinder lieber wegliefen, Faxen machten, nicht mitspielten und mich beinahe dazu gebracht hätten, sie allesamt in der KiTa zu lassen und allein nach Hause zu gehen.
Gerade noch so die Bahn 17:27 Uhr nach Hause erwischt. In der Bahn selbst riss es mich beinahe von den Füßen und den Kinderwagen beinahe um, als der Fahrer eine Ampel übersah und eine Vollbremsung machen musste. 70 Kilo Kinderwagen + Kinder halten, während ich selbst durch die Gegend schlingere, ist nicht schön.
Zu Hause (~17:45 Uhr) die Kinder ausgezogen. Kurz nach uns kamen Jott und ihre Mama. Die beiden übernahmen das Kinderbaden, ich richtete derweil die Küche her (Spüler ausräumen, Spüler einräumen, Brotdosen leeren, Brotdosen neu befüllen, Tisch decken, den Abendbrottisch decken, Küche für morgen früh vorbereiten). Abendbrot von halb Sieben bis halb Acht, danach brachten Jott und ihre Mama die Kinder ins Bett und ich räumte den Abendbrottisch ab und die Küche fertig auf.
Ab 20 Uhr lockeres Arbeiten, unterbrochen von ein bisschen quatschen mit Jott und ihrer Mama und dem Fertigstellen der Bringmeister-Bestellung für Samstag.
~22:15 Uhr meldete sich erst J und dann, aufgeweckt durch sein Geschrei G. Flaschen für beide und der innige Wunsch nach Ruhe von allem meinerseits.
Danach Privat-Ablage. Kindersport für M recherchieren, Haushaltskram in den Amazon-Einkaufswagen packen, den Kalender mit neuen Erinnerungen und Terminen bestücken. Diesen Beitrag schreiben.
Gleich (~23:45 Uhr): Zähneputzen, pullern und ab ins Bett.

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Journal Dienstag, 4.12.2018

Langer Tag. Im Büro viel gelernt, im Guten wie im Schlechten. Nach der Arbeit noch mit Jott und den Kindern im Forum Köpenick getroffen, um für M einen größeren Rucksack zu kaufen. Er unternimmt morgen von der KiTa aus einen größeren Ausflug und sein bisheriger Rucksack, bislang gerade noch so ausreichend, wäre dafür zu klein gewesen. Wir haben uns wieder für einen Deuter Rucksack entschieden– allerdings nicht für einen Waldfuchs, den in Ms Jahrgang alle tragen, sondern direkt für das größere Modell Gogo XS. Der Waldfuchs sah an M ziemlich klein aus, außerdem hätten wir ansonsten in einem Jahr wieder gucken müssen. Den neuen Rucksack kann er mindestens bis zur Schule tragen.
Etwas später zu Hause als normal, als wir mit allem fertig waren zeigte die Uhr bereits ~20:15 Uhr an.
Abends noch Kram verräumt und den Vorratsschrank aufgeräumt. Eigentlich suchte ich nur Leinsamen für mein morgiges Frühstück, befand aber beim Suchen das der Vorratsschrank schlimm aussieht, räumte ihn aus, wischte ihn aus, räumte ihn sortiert ein und staunte, weshalb mit einem Mal wieder so viel Platz darin ist. Leinsamen fand ich auch, ein angebrochenes Paket und zwei neue, verschlossene. Das sollte bis weit ins nächste Jahr reichen.

Was schön war: Im Team Weekly sehr fruchtbare Diskussionen geführt und unglaublich viel mitgenommen.

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Journal Montag, 3.12.2018

Wir sind jetzt endlich, endlich diverses, die Wohnung vollstellendes Kinderzeug los. Freitag hatte ich mit der AWO telefoniert und heute kam jemand mit einem Citroen Berlingo vorbei, den wir bis unters Dach beluden. Die Wohnung sieht direkt viel geräumiger aus und kann folglich sofort wieder mit anderem Kram vollgestellt werden.

M konnte sich heute morgen nicht von mir trennen. Das ist so schon doof, aber heute besondern. Ich musste nämlich noch diversen Kram in der KiTa verräumen und lief ihm dann, als er sich gerade beruhigt hatte, nochmal über den Weg… Das dann eine Erzieherin da war, zu der wir keinen rechten Draht haben, machte die Sache nicht einfacher.

Von der Firma aus sollen wir an den Berliner Standorten übergreifend „Essensroulette“ spielen, um uns besser kennen zu lernen. Es wurden Gruppen von Mitarbeitern ausgelost, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums miteinander auf Firmenkosten essen gehen dürfen. Tolle Sache, aber die Terminfindung in der Vorweihnachtszeit ist gar nicht so einfach…

Unspektakulär im Home Office vor mich hin gearbeitet. Einen beträchtlichen Anteil des Tages im Zeiterfassungstool verbracht, wo ich meine Zeiten eingeben und die Zeiten auf meinen Projekten prüfen und freigeben musste. Nicht meine Lieblingsarbeit, aber es gehört halt dazu.

Zum Abbau meiner Überstunden arbeite ich im Dezember Abends nicht (wenn es die Projektlage nicht zwingend erfordert). Ich freu mich richtig auf die freien Abende, heute war es schon sehr entlastend zu wissen, dass ich mich nicht nochmal hinsetzen muss.

What if dinosaurs hadn‘t died out – Seitdem M sich für Dinos begeistert, tue ich das auch wieder (call him a dinofluencer). Die sind ganz spannend, ich weiß gar nicht weshalb ich aufgehört habe, mich mit denen zu beschäftigen. Der verlinkte Artikel untersucht, was wäre, wenn die Dinosaurier nicht ausgestorben wären, sondern sich weiter entwickelt hätten und parallel zum Menschen leben würden.

Und apropos Aussterben: 10 Fakten zum Klimawandel, die wirklich stimmen – Mir war neu, dass wir uns eventuell bereits an der Schwelle zum nächsten großen Massensterben befinden könnten.
Der Klimawandel ist gruselig und ich frage mich, wie die Welt aussehen wird, in der meine Kinder alt werden.

Was schön war: Vor dem Abendessen mit den Kindern Weihnachtsbücher angucken und Weihnachtslieder singen.

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Journal Sonntag, 2.12.2018

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Demnach steht hier eigentlich ein Roman.
Wir hatten ab dem Mittagessen bis zum Abend Besuch, mit vier Kindern und vier Erwachsenen war es recht wuselig.

Vormittags buken Jott und die Kinder Plätzchen. Als die fertig waren, lüftete ich die Zwillinge aus, während Jott und M das Mittagessen (Kartoffeln/ Pommes, Mischgemüse und Buletten) zubereiteten und die Wohnung herrichteten. Als wir wiederkamen, war der Besuch bereits eingetroffen, und spielte mit M im Wohnzimmer.

Nach‘m Essen durfte M einen Dinofilm gucken, während die drei anderen Kinder Mittagsschlaf machten. Als der vorbei war, gab es Kaffee und Kuchen (endlich musste die Kaffeemaschine mal arbeiten, auf zehn Tassen kommen wir ja sonst nicht) und dann lüfteten wir die Kinder trotz Nieselregen aus, die waren nämlich ordentlich überdreht. Leider benahmen sie sich draußen fragwürdig, das war dann nicht ganz so schön.
Wieder zu Hause bespielten Jott und die Gäste die Kinder, ich räumte das Wohnzimmer und die Küche auf und hielt Abstand von den Kindern.
Als sich unser Besuch verabschiedet hatte, badeten wir die Kinder, aßen Abendbrot, dann machten die drei noch diverse Faxen und brachten mich zur Weißglut und dann gingen sie auch schon ins Bett (so schön). Jott und ich räumten noch diversen Kram in den Flur, der morgen von der AWO abgeholt wird, und ließen den Tag auf der Couch ausklingen.

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Journal Samstag, 1.12.2018

Aus Spaß an der Freude wieder mal Fotos gemacht. Zumindest bis zum Mittagessen– bis dahin waren wir zu Hause bzw. in der Umgebung unterwegs. Nachmittags besuchten wir Bekannte, da blieb die Kamera eingepackt.


Frühstück. Schwer zu erraten.


Nach dem Frühstück wird ein großes, nein!, ein sehr großes Paket geliefert. Die Kinder flippen aus und sind die nächste Zeit schwer beschäfigt.

Etwas später haben die Kinder aber Lagerkoller. Ich geh darum mit den Zwillingen raus, Erledigungen machen. Dabei können sie…

… laufen …

… und balancieren.

Nachdem wir Flaschen zum Flaschencontainer gebracht, Pfandflaschen abgegeben und ein Paket von der Post abgeholt haben, geht es nach Hause zum Mittagessen. Die Kinder mäkeln alle rum und essen letzten Endes Nudeln ohne alles. Danach gehen die Zwillinge Mittagsschlaf halten…

… und M beschäftigt sich im Wohnzimmer unter anderem mit Malen. Weil er Zahlen spannend findet, schreiben wir ihm in letzter Zeit immer Zahlen aufs Papier, die er ab und an nachmalt. Heute kamen außerdem noch die Buchstaben seines Namens und der Namen seiner Geschwister dazu. Als er einen mehrfach vorkommenden Buchstaben nachgezeichnet hat, war er ganz stolz :)

Nachmittags waren wir dann, wie oben angerissen, zu Besuch bei Bekannten. Die Fahrt dorthin war ein Abenteuer, das Fußballspiel Union – Darmstadt war kurz zuvor zu Ende gegangen und dementsprechend voll waren die Straßen und Bahnen. Wir mussten uns auch aufteilen, Jott passte nicht mehr hinter dem Kinderwagen in die Bahn rein.
Nach dem Besuch noch einkaufen mit müden Kindern, dann heim und Abendbrot + Kinder ins Bett, bis wir endlich Freizeit (Jott: Wäsche legen, ich: Chicorée-Salat für mich + Unmengen (Papier-)Müll runterbringen) hatten.

Was schön war: Zusammen die ersten Weihnachtslieder singen. Die Kinder haben offenbar schon „Oh Tannenbaum“ gelernt. M kann den Text bereits sehr gut, G schmettert hingegen nur fröhlich „Tannebaum, Tannebaum“.