Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 20.9.2018

Zum Glück schlief ich gestern tagsüber ziemlich viel, die Nacht war nämlich unerfreulich. Alles fing damit an, das J nicht schlafen wollte und ewig jammerte. Als er dann endlich schlief, hatte G einen Nachtschreck, dann wachte J wieder auf, und dann kamen sie nachts alle zwei Stunden.

Es wird sowas von Zeit, dass die beiden besser schlafen. Dieses ständige auf glühenden Kohlen sitzen weil man weiß, dass die Kinder jederzeit losplärren können, belastet mich sehr.

M ist ja am Samstag auf einen Geburtstag eingeladen, und die Eltern der Geburtstagskinder haben etwas getan von dem ich noch nicht weiß ob ich es gut finde oder nicht: In einem Kinderladen haben sie eine Geburtstagsbox eingerichtet und da diverse Dinge deponiert. Die Eltern der Gastkinder sollen also idealerweise zum Laden fahren und idealerweise aus der Box Geschenke kaufen, die die Geburtstagskinder auch wirklich haben wollen bzw. deren Eltern „genehmigt“ haben.
Einerseits schlau, weil so im besten Fall nur die wirklich gewünschten Spielsachen geschenkt werden. Andererseits ist es ein wenig umständlich für die Schenkenden: Jott musste extra zum Laden fahren, und weil offenbar alle anderen Gastkindeltern vor ihr da waren, gab die Box nicht mehr viel her und Jott musste dann doch noch improvisieren.

Ich glaub, wir verschicken, wenn es soweit ist, einfach einen Amazon-Wunschzettel.

Anruf bei der Hausärztin. Die Blutwerte sind wieder okay, und offenbar gab es jetzt doch wieder Hinweise auf das Pfeifferscher Drüsenfieber. Solange alle schlimmen Krankheiten (in meinem Fall Leukämie/ Hepatits, ich war ein bisschen besorgt) ausgeschlossen sind…

M befindet sich derzeit wieder in einer Mama-Phase. Ich darf ihm mit viel Glück den Hintern abputzen, aber das wars auch schon. Vor allem morgens ist er extrem auf Jott fixiert, da bin ich völlig abgeschrieben. Das nervt sehr, einerseits der Zurückweisung wegen, andererseits weil dadurch unsere Arbeitsteilung über den Haufen geschmissen wird.

Der gestrige Tag hat mir ganz gut getan, heute war ich schon wieder einigermaßen auf dem Damm und konnte aus dem Home Office arbeiten. Das war auch gut, mehrere Telefonate und Abstimmungen waren fällig die am besten bei mir aufgehoben waren.

Was schön war: Nettes Kunden-Feedback zu bekommen.

Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 19.9.2018

Die seit Tagen, ach was, fast schon anderthalb Wochen anhaltende Erkältung gab heute alles. Meine gesamte linke Gesichtshälfte inklusive der Zähne schmerzte tierisch, ich konnte nicht richtig gucken und fühlte mich wie vom Traktor überfahren. Nachdem Jott und die Kinder außer Haus waren, prüfte ich im Arbeitskalender, ob heute wichtige Termine anstanden, meldete mich krank und legte mich wieder hin. Die erste Schlaf-Etappe ging von 7 bis 12 Uhr, die zweite von 13:30 bis 16 Uhr, das schien also sehr nötig gewesen zu sein.
Ich hoffe, dass der heutige Tag ein bisschen zur Gesundung beiträgt. Morgen will ich aus dem Home Office arbeiten, es hilft ja schon enorm wenn ich nicht ewig pendeln muss.

Eigentlich wollte sich meine Ärztin heute per E-Mail mit den Befunden des Blutbilds von letzten Freitag melden, das passierte allerdings nicht. Muss ich wohl morgen mal in der Praxis anrufen.

Diese ständigen Erkältungen kotzen mich so unglaublich an. Es muss doch irgendwas geben damit ich mal länger als vier Wochen am Stück gesund bin?!

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 18.9.2018

Terminbedingt ein nach hinten verlegter Tag im Büro (nach hinten heißt, bis ~16:30 Uhr). Daher brachte ich die Kinder in die Kita und fuhr danach zur Arbeit, Jott holte sie nachmittags ab.

Im Büro selbst war dann nicht viel los. Der für den Nachmittag eingeplante Termin fiel leider aus, aber so konnte ich immerhin in Ruhe arbeiten.

Was das Baukindergeld bringt. Wir sind hier eher Beispiel Frankfurt.

Was schön war: Spluffins kennen gelernt. Lecker (aber leider ein völlig bescheuerter Name).

Kategorien
Journal

Journal Montag, 17.9.2018

Drei Kinder, drei unterschiedliche Morgentypen:
J: Muss nicht geweckt werden. Ist zuverlässig gegen 5:45 Uhr wach, sitzt im Bett und steht freudig „Papa, Papa“ rufend auf. Oder eben „Mama, Mama“.

G: Ist ein kleiner, wuscheliger, schlafender Ball. Reckt und streckt sich im Bett, blinzelt kurz, macht die Augen wieder zu, versinkt im Halbschlaf. Setzt sich irgendwann mit Ach und Krach auf, ganz verschlafen und muschelig, und ist dann mit einem Mal wach und freut sich. Schmeißt sich aber trotzdem wieder ins Bett, wenn sie aufstehen und hochgehoben werden soll.

M: Lässt sich nicht wecken. Sagt „Geh weg“. Bleibt liegen. Fällt wieder ins Bett. Braucht mindestens 15 Minuten Weckzeit, Kuscheln, Rumalbern, Tragen und am besten noch einen Keks, um wach zu werden.

Jetzt beginnt allmählich die Zeit, wo es nicht nur zum Aufstehen dunkel ist (seit ein paar Wochen schon, #teamfünfuhrsiebzehn), sondern auch bei Verlassen des Hauses. Als wir mit den Kindern gegen Dreiviertel Sieben auf die Straße gingen, ging gerade die Sonne auf. Bald heißt es für knapp ein halbes Jahr „Raus im Dunkeln, rein im Dunkeln“.

Direkt 7 Uhr angefangen zu arbeiten. Einer unserer Kunden stellte heute morgen zu genau dieser Uhrzeit seine neugestaltete Website live und ich war für die ersten Funktionstests eingeteilt bzw. hatte zugestimmt, da zu sein– ich hätte ja so oder so kurz danach angefangen zu arbeiten, da ist ‘ne Viertelstunde früher kein Akt.
Wirklich machen konnte ich eh nichts, kurz nach 7 Uhr kam nämlich die Nachricht an das sich der Livegang auf Grund von in der Prüfschleife der App Stores hängender Apps noch verzögert.

Ich kam endlich mal dazu, die Klamotten aus meiner Zalando-Bestellung anzuprobieren. Ich sag‘ mal so: Bekleidung kaufe ich künftig nur noch im Laden.

  1. Aus T-Shirts mit Aufdruck bin ich wohl doch rausgewachsen. Beim Bestellen dachte ich noch „Los Paul, mal was anderes, ein bisschen lockerer!“. Aber… nein. Einfach nein. Es passt nicht zu mir.
  2. Größe M Größe M Größe M. Manche der Shirts waren zu eng, manche zu weit, manche zu lang… Ein Trauerspiel.
  3. Der Fehler geht auf meine Kappe: Wenn in der Produkt-Beschreibung „Regular Fit“ steht, vor dem Namen aber „Slim Fit“, dann passt da was nicht zusammen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Ich sah aus wie ein Presswurst.
  4. Eventuell muss ich mein Budget für Hemden doch überdenken und bestimmte Marken meiden.
  5. Was am durchtrainierten, coolen Model gut aussieht, steht mir nicht zwangsläufig.
  6. Ich habe eine komische Figur.

Das war eine sehr deprimierende Erfahrung und ich konnte mich nur mit Mühe davon abhalten, ein Frust-Eis zu essen.

Von sage und schreibe 26 Artikeln behalte ich genau einen (1!). Das ist ganz große Grütze.

Was lerne ich also daraus?

  1. Keine Motiv-Shirts mehr. Einfarbige, schlichte T-Shirts gehen.
  2. Alles nur noch im Laden nach Anprobe kaufen.
  3. Nur noch vertraute Marken kaufen.
  4. Online-Shopping meiden.
  5. Ich bin ein wunderschöner Schmetterling! Nur halt in unproportioniert. Um pummlig.

Abends vergessen, ein Geburtstagstelefonat zu führen, trotz Ankündigung per SMS am Morgen. Ich bin ein furchtbarer Paul.

Nebenbei über die Grundstückssuche verzweifelt. Selbst ohne Preisobergrenze listen die üblichen Portale nahezu keine Grundstücke in der von uns bevorzugten Lage. Ich habe zusätzlich Ebay Kleinanzeigen und das Immobilienportal der Regionalzeitung bemüht, aber da sieht es nicht anders aus.
Entweder gibt es wirklich keine Baugrundstücke oder die gehen nicht öffentlich/ unter der Hand weg.

Was schön war: Die Zwillinge waren Abends überraschend gut drauf und recht pflegeleicht.

Kategorien
Journal

Journal Sonntag, 16.9.2018

Beim Zubettbringen von M eingeschlafen… Ich bleib gewissermaßen direkt liegen.

Kategorien
Journal

Journal Samstag, 15.9.2018

Vormittags mit den Kindern auf dem Spielplatz gewesen (sehr überraschend, ich weiß) und die meiste Zeit mit dem Einfangen der Kinder verbracht. Voll toll, wie sie überhaupt nicht hören, sondern einfach lachend weiterrennen wenn ich rufe, dass sie anhalten sollen (das ist aber immer so, vielleicht sind sie ja von Zeit zu Zeit einfach taub).

Auf dem Rückweg die ersten Kastanien gesammelt. M war begeistert, ich war begeistert, die Zwillinge bekamen jeder eine Kastanie und dann ging‘s weiter.

Nach Ankunft zu Hause verpuffte die gute Laune der Kinder schlagartig. Draußen auf dem Laufrad bzw. im Wagen war die Laune gut, niemand weinte, niemand schrie, alles paletti. Kaum in der Wohnung änderte sich das.
Ich versteh‘s nicht. Aber es nervt. Alles außer draußen sein nervt unglaublich. Sobald wir in der Wohnung sind, ist großes Theater angesagt.

Am Nachmittag schnappte sich Jott die Kinder und fuhr mit ihnen zu einer Bekannten, die eingeladen hatte. Ich blieb zu Hause und informierte mich zu Hausbau-Themen (Spoiler: Es ist alles ein großer Haufen 💩).

Immerhin der Abend war dann erstaunlich ruhig, sowohl Abendessen als auch Zubettbringen.

Dieses ganze Hausbauthema nervt mit jedem Fitzelchen Wissen, das ich aufnehme, mehr. Meine Lust, mich damit auch nur ansatzweise zu befassen, ist unterirdisch, weil man offenbar nichts richtig machen kann, man an allen Ecken und Enden abgezockt wird/ werden kann, es eh keine guten Grundstücke gibt und ach, ich will einfach auch mal frei haben und nicht neben Kindern, Arbeit, Haushalt meine Freizeit mit diesem ganzen 💩 verbringen müssen.

Was schön war: Am schönsten war heute noch, dass ich in Ruhe staubsaugen konnte und es so wenigstens für ein Stündchen mal nicht beim Laufen unter den Hausschuhen knirschte.

Kategorien
Journal

Journal Freitag, 14.9.2018

Heute dann die Auswertung des Blutbilds von Mitte/ Ende August. Zuerst besprachen wir nochmal die vorigen Blutbilder (als ich bei meinen Eltern beim Arzt war) und die Ärztin meldete leise Zweifel an, ob es wirklich das Pfeiffersche Drüsenfieber gewesen sei- Symptome etc. sprächen dafür, aber die Laborwerte nicht (Leberwerte zu hoch, EBV-Werte zu niedrig/ nicht vorhanden). Das war auch im Blutbild von ihr zu sehen. Deswegen wurde heute nochmal ein Blutbild angefertig, auf dem wieder nach anderen Sachen gesucht wird. Außerdem durfte ich meinen Bauch ultraschallen lassen, was aber nicht so wirklich half. Es stehen noch ein paar Krankheiten im Raum, die hoffentlich mit den Laborwerten des Blutbilds von heute ausgeschlossen werden können (doch, das wär schon nett).

Insgesamt lief das nicht so wie erhofft (= „Alles okay, Herr Paul, Sie haben nichts“).

Anfang Oktober werde ich, wenn alles planmäßig läuft, zwei Tage in der KiTa hospitieren. Einmal in Ms Gruppe, einmal bei den Zwillingen. Letztere werde ich sogar auf einen Tagesausflug begleiten. Ich bin gespannt :)

Ansonsten den Tag über im Home Office an einem neuen Angebot gearbeitet (das häuft sich gerade, irre). D.h. technische Prüfungen gemacht, Rückschlüsse auf Umsetzungszeiten/ -kosten gezogen, mich mit meiner Teamleiterin abgestimmt… Macht Spaß, ist sehr lehrreich.

Rekord beim Zubettbringen von M: Nach drei Minuten schlief– ich.

Was schön war: Den Tag über mit Jott verbringen. Zwar arbeitend bzw. krank, aber immerhin. So lange ungestört waren wir schon ewig nicht.

Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 13.9.2018

Ziemlich k.o.: Kinder in die KiTa bringen, ins Büro fahren, arbeiten, zur KiTa fahren, Kinder nach Hause bringen, wieder zur KiTa fahren, fast zwei Stunden Elternabend… Ich skip‘ heute mal die Abendarbeit & geh direktemang ins Bett.

Kategorien
12 von 12

Journal Mittwoch 12.9.2018 – #12von12 im September 2018

Ich schummel heute mal und verweise kackendreist (weil spät, müde, keine Lust mehr) auf mein Instagram-Profil– da sind ja alle Bilder… Also einfach die letzten 12 Aufnahmen angucken, bittedanke.

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 11.9.2018

Jott ist krank, und zwar so krank, dass sie sich nichtmal mehr ins Büro schleppt (mit anderen Worten: Kurz vor Gnadenschuss). Aus diesem Grund brachte ich die Kinder heute in die KiTa und holte sie auch ab. Beides zusammen ist immer recht zeitraubend und führt dazu, dass mir im Büro ungefähr ‘ne Stunde fehlt– die konnte ich aber Abends ranhängen, weil die Kinder ausnahmsweise mal mustergültig schliefen (als sie denn schliefen, der Weg dorthin war wieder ein mittleres Drama).

Meine Erkältung verschwindet allmählich wieder, zum Glück ohne schlimme Symptome. Schnupfen + Abgeschlagenheit, also quasi nichts. Wobei letzteres auch punktuell vom Pfeifferschen Drüsenfieber kommen kann, ich bemerk‘ die Nachfolgen teilweise immer noch.

Gutes Feedback und konstruktive Tipps zu meiner Arbeit bekommen. Ich habe heute mein erstes Angebot an eine Kundin geschickt, in dem nur ich als Ansprechpartner drin stehe und um dessen Inhalt ich mich federführend gekümmert habe.
Es sind zwar keine 100.000 Euro, aber da geht‘s irgendwann auch hin.

Tolles Gefühl.

Beim Abholen der KiTa einer vollen Windel wegen eine frühere Bahn verpasst und mit den Kindern erst nach 18 Uhr zu Hause (wir mussten noch Hafermilch für die Zwillinge kaufen) gewesen. Das schlaucht mich schon ganz schön, wie muss es da erst den Kindern gehen? Die sind ja heute auch elf Stunden außer Haus gewesen.

Auf dem Heimweg: G sieht ein Kind auf einem Laufrad: „Puky!“ – G sieht ein Kind auf einem Fahrrad: „Puky!“ – G sieht einen coolen Jugendlichen lässig auf seinem BMX cruisen: „Puky!“.

Ab 16.11. gibt‘s Die Ärzte auch und endlich auf Spotify. Ich freu‘ mich.

Was schön war: Am Abend lange, ruhig und konzentriert für das nächste große Projekt arbeiten können.