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Journal Dienstag, 21.8.2018

Wieder schlecht geschlafen, Ruhe war erst ab irgendwas gegen drei Uhr. Das schlaucht.

Die Blutabnahme heute morgen war entspannt. Großer Fortschritt im Vergleich zum letzten Mal (zur Krankheits-Hochphase): Ich konnte sitzen bleiben und das Blut floss tatsächlich auch. Beim letzten Mal tröpfelte es nur ein bisschen und ich hing ewig an der Nadel.
Mitte September ist der Auswertungstermin. Mal gucken was rumkommt.

Emsiges Arbeiten im Büro. Urlaubs- und krankheitsbedingt kann ich bei einem unserer größeren Projekte ein bisschen entwickeln (Fehler bereinigen und optisches Finetuning betreiben). Macht auch mal wieder Spaß.

Nach der Heimkehr fix die Brot- und Vesperdosen der Kinder für morgen vorbereitet. Gerade, als ich fertig wurde, kamen Jott und die Kinder zurück. Die Kinder und ich sind dann in den Innenhof gegangen und haben gespielt- ich war ein großer Tunnel und die Kinder sind mit diversen Fahrzeugen zwischen meinen Beinen durchgefahren.
Zwischendurch musste ich eingreifen, weil sich M natürlich zielsicher eines der Dreiräder für die Zwillinge geschnappt hatte und das größere Laufrad ignorierte- mit dem Ergebnis, dass G Laufrad fahren wollte, aber nicht hochkam, und daher nicht gerade glücklich war… Nach kurzer Diskussion fuhr M Laufrad und G bekam das Dreirad.

Beim anschließenden Abendbrot verweigerten sich die Zwillinge- sie aßen einfach nicht. Und das, obwohl Frühstücks- und Vesperdosen nahezu unberührt wieder nach Hause mitkamen. Entweder haben sie eine unglaublich große Portion zum Mittagessen gegessen, oder- tja, was oder?

Die Weckersuche gestaltet sich schwierig. Entweder sind sie hässlich oder mit Funktionen überladen (und hässlich), oder in den Reviews steht, dass die Weckzeit ungenau eingestellt werden kann oder sich der Wecker verstellt, wenn er umfällt. Herrje. Ich muss wohl doch beim Smartphone bleiben.

Vor kurzem habe ich mir versehentlich Skype 8 installiert (einmal nicht aufgepasst und einen Button gedrückt…). Das ist ganz anders als Skype 7 (neue Programmierung, neue Oberfläche, alles neu). Inzwischen hab ich mich einigermaßen dran gewöhnt, bis auf eine Kleinigkeit: In Skype 7 konnte ich mit der Tastenkombination cmd + Pfeil links/ rechts zwischen Chats wechseln. In Skype 8 geht das nicht mehr und das macht mich wahnsinnig. Nachdem ich tat, was ich immer tue, wenn irgendwas nicht geht (meckern, ignorieren, noch mehr meckern), googlete ich heute also mal nach, fand nichts, schrieb einen Beitrag ins Skype-Forum und bekam als Antwort, dass das halt noch nicht geht, aber der Feature-Wunsch an das Entwicklungsteam herangetragen wird. Naja. Immerhin. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass mit einem der nächsten Updates das Wechseln zwischen Chat mittels Shortcuts wieder funktioniert.

Wo die Berliner herkommen. Ganz spannend. Ich bin einer von 202.191 Brandenburgern, die es nach Berlin verschlagen hat.

Was schön war: Gemeinsames Mittagessen mit Kollegen auf der Dachterasse.

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Journal Montag, 20.8.2018

Die Nacht war ziemlich durchwachsen… M wuselte rum und wollte alle Nase lang was zu trinken, dann jammerte G, dann nochmal G, dann auch J. Letztendlich war an erholsamen Schlaf erst ab Zweie oder so zu denken. Und das, obwohl ich extra früh ins Bett gegangen war. Kinder, nee.

Wie erwartet war der Arbeitsweg wesentlich anstrengender als die Zeit im Büro. Treppen sind momentan der Endgegner, als ich in Köpenick und am Nachmittag am Alex vom Erdgeschoss zum Gleis hochlief hätt ich mich danach direkt hinsetzen und ausruhen können. Morgens hatte ich wenigstens das Glück, in der Bahn einen Sitzplatz zu bekommen und mich während der Fahrt ausruhen zu können, das war Nachmittags leider nicht so.

Im Büro sehr warm willkommen geheißen worden. Offenbar wurde ich ein bisschen vermisst- sowohl von Kollegen als auch Kunden.

Während meiner Abwesenheit ging eine Mail rum mit dem ungefähren Inhalt, dass doch bitte derjenige, der die letzte Tasse Kaffee nimmt, gefälligst neuen Kaffee kochen soll. Zur Sicherheit (und ein bisschen als Gag) in Deutsch, Englisch und Spanisch, wir haben mehrere Kollegen die kaum oder kein Deutsch sprechen. Diverse Kollegen fühlten sich anschließend bemüßigt, diese Ermahnung in ihre entsprechende Muttersprache zu übersetzen (oder mit ihren Sprachkenntnissen anzugeben) und an den Verteiler zu schicken- binnen eines Nachmittags kamem Französisch, Italienisch, Polnisch, Russisch, brazilianisches Portugiesisch, Chinesisch und Japanisch hinzu.
Das ist schon ziemlich cool :)

Wenn ich dagewesen wäre, hätte ich mit meinem großen Latinum protzen können drei Stunden googlen können, wie ich den Satz richtig auf Latein formuliere, nur um dann weinend aufzugeben weil ich innerhalb von 12, 13 Jahren ALLES vergessen habe.

Ebenfalls während meiner Abwesenheit wurden mir mehrere Fortbildungen genehmigt. Das freut mich sehr.

Ich möchte gern mein Smartphone aus dem Schlafzimmer verbannen und bestellte mir daher gestern einen Wecker. Der kam heute an und ich war sehr zufrieden- bis ich die Weckfunktion testete. Auf 5 Uhr gestellt, piepste der Wecker sowohl fünfzehn Minuten vorher als auch nachher. Und DAS kann ich ja mal gar nicht brauchen- nicht, wenn es morgens um jede Minute geht die ich noch im Bett liegen könnte.
Der Wecker geht also zurück.

Jott hat’s beim Zubettbringen von M volle Kanne entschärft. Sie schläft und schläft und schnarcht ganz leise ein bisschen vor sich hin (nein Spaß, das ist natürlich M mit seiner Schnupfnase).

Morgen muss ich zum Blutabnehmen zu meiner Hausärztin. Ich hatte gehofft, drumherum zu kommen, weil ja im Zuge der Diagnose für das Pfeiffersche Drüsenfieber das letzte große Blutbild erst vor kurzer Zeit erstellt wurde. Leider muss ich doch hin- und ich darf davor nichts essen…

Was schön war: Wieder arbeiten zu gehen.

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Journal Sonntag, 19.8.2018

Wieder zu Hause. Morgen beginnt der Ernst des Lebens die Arbeit wieder.

Nachdem die Zwillinge sich gestern Abend ordentlich ausgepowert hatten, schliefen sie heute morgen ein bisschen länger- nämlich bis kurz nach Acht. Ich bin aber nicht zu 100% sicher, ob das nicht eventuell auch andere Gründe gehabt haben könnte… Als die beiden nämlich gegen Viertel Sieben in ihren Betten standen und quietschten, machte Jott die Ansage, dass es jetzt eine Guten-Morgen-Flasche gäbe und sie sich dann aber bitte nochmal hinlegen werden- gefolgt von einem „Und jetzt schlafen!“, nachdem die Flaschen leer waren.
Woran es auch lag- das Ergebnis zählt, und das sah so aus, dass wir eben etwas länger als sonst schlafen konnten.

M übrigens war früher als wir wach und tapperte nach dem Aufwachen aus seinem Schlafzimmer, dass er sich mit Jotts Bruder teilte (die Alternative wäre gewesen, dass er zwischen Jott und mir liegt, und das wollten wir nicht) durchs Haus, wurde von Jotts Papa aufgelesen und durfte zusammen mit ihm eine Folge Paw Patrol gucken.
Ich bin diesbezüglich hin- und hergerissen- was wäre gewesen, wenn Jotts Papa nicht zufällig schon wach gewesen wäre?! Naja. Ging ja alles gut aus.

Nach einem Frühstück bei Jotts Papa packten wir unsere Habseligkeiten und die Kinder zusammen und fuhren in die Gaststätte von gestern Abend, wo es ein Restefrühstück für die Übernachtungsgäste gab. Die Kinder schlugen beim Kuchen gnadenlos zu, was uns aber ganz recht war. Wir wollten nämlich ungefähr zur Mittagessenszeit los und hatten während der Tagesplanung darauf gebaut, dass sich die Kinder beim Brunch satt äßen und bei der anschließenden Autofahrt ihren Verdauungs- und Mittagsschlaf halten würden. Funktionierte auch wie geplant, G war nach fünf Minuten eingeschlafen, J nach 20 Minuten und M nach 45 Minuten (das ist gut, meist hält er sich ja trotzdem irgendwie wach).

Zuhause verbrachten wir den Nachmittag mit Bekannten und Nachbarn im Innenhof. Die Kinder spielten (miteinander), wir erzählten. War schön.

Abends war bei mir die Luft raus und ich entsprechend dünnhäutig- das passte nicht gut zu den ebenfalls dünnhäutigen, weil auch Luft raus und müde, Kindern. Aber das Abendprogramm lief trotzdem ganz passabel ab, inklusive Baden, Befüttern und Vorbereitungen für den nächsten Tag (Jott sei Dank).

Jetzt: Rucksack packen für morgen (wegen der langen Fehlzeit fahre ich ins Büro und arbeite nicht aus dem Home Office), Zähneputzen, Pullern und ab ins Bett*.

Was schön war: Nachdem die Zwillinge im Bett lagen, tönte noch eine ganze Weile ein doppelstimmiges „Ei… Ei… Ei… Ei…“ aus dem Zimmer- die beiden bekuschelten ihre Kuscheltiere, die natürlich auch ganz müde waren und in den Schlaf gestreichelt werden mussten (eine meiner besseren Ideen).

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Journal Samstag, 18.8.2018

Hochzeitstag Zwei, Kirche mit Familie und Freunden und Bekannten. War schön, so insgesamt. Schön und anstrengend, nach einem langen Tag auf den Beinen bin ich rechtschaffend k.o. und freue mich auf’s Bett.

Den Traugottesdienst verpasste ich leider zum Großteil, die Zwillinge beschlossen nach ungefähr einer Viertelstunde, dass ihnen nach Krawall und Remmidemmi zumute sei und dafür war die Kirche eindeutig der falsche Ort- zusammen mit der Frau von Jotts Papa ging ich mit J und G nach draußen. Nach einer halben Stunde leistete uns auch M Gesellschaft, der immerhin nahezu 45 Minuten durchgehalten hatte.
Das wenige, das ich mitbekam, deutete aber auf einen sehr schönen Gottesdienst hin :)

Die Zwillinge verzichteten nach dem Mittagessen auf ihren Mittagsschlaf und hingen am Nachmittag ordentlich durch. G hatte noch eine kleine Kraftreserve, weil sie auf der Fahrt zur Kirche im Auto 20 Minuten schlief, aber J entschärfte es bei Kaffee und Kuchen. Noch während wir den Zwillingsbuggy in den Festsaal der Gaststätte schoben, schlief er darin ein und ließ sich weder von den Gästen noch vom DJ aufwecken. Als er nach einer halben Stunde aufwachte, war er ziemlich groggy und brauchte fast 20 Minuten, bis er sich soweit gefasst hatte, dass er auch ein Stück Kuchen essen konnte.
G hielt uns allerdings während seines Schlafs gebührend auf Trab, sodass uns nicht langweilig wurde.

Am Nachmittag wurde ein Theaterstück für das Brautpaar aufgeführt. Diesmal übernahmen Jott und ihre Schwester die Zwillinge, sodass M und ich zugucken konnten. So glich es sich aus. M war sehr fasziniert und hing den Schauspielern an den Lippen, das war furchtbar niedlich.

Zwischen Theaterstück und Abendessen und auch danach spielten die Kinder mit und ohne Erwachsene viel herum. Je später es wurde, desto mehr wunderte ich mich über ihre Ausdauer (und war auch neidisch)- 20:30 Uhr pesten sie trotz wenig bis gar keinem Mittagsschlaf immer noch recht munter durch den Garten. Dafür schliefen sie nach Ankunft „zu Hause“ (bei Jotts Papa) aber binnen 10 (Zwillinge) bzw. 15 (M) Minuten. Ordentlich müde gespielt, würde ich sagen.

Was schön war: Dieser Hochzeitstag. Und die Ruhe, seitdem die Kinder im Bett sind und Jott zurück zur Party gegangen ist.

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Journal Freitag, 17.8.2018

Hochzeitstag Eins, Standesamt im engsten Kreis (die Heiratenden + Kinder + Enkel). Jotts Mama und ihre Partnerin Frau sind jetzt offiziell und richtig verheiratet und ich freue mich total- zum einen eben über die Hochzeit an sich (#besteschwiegermütter + ich bin halt ein alter Kitsch-Paul) und zum anderen über den Umstand, dass die beiden das inzwischen auch bei uns „richtig“ dürfen.

Nach dem Standesamt fuhren wir wieder zurück in die Wohnung, um die Zeit bis zum Abendessen zu überbrücken. Die Kinder schlugen sich, bis auf ein paar Ausreißer, ganz gut. Ich durfte M beim Löschen von Bränden und Retten von Katzen aus Bäumen helfen- er war Feuerwehrmann Sam und ich sein Kollege Elvis. Und als ihm das nicht mehr gefiel, spielten wir Paw Patrol (und retteten unter anderem wieder Katzen aus Bäumen).
Einschub: Ich finds ja schon recht cool, wie sehr diese Serien seine Fantasie anregen und wieviel er davon in sein Spiel einfließen lässt. Beim Gucken ist er zwar im Zombie-Modus, aber wenn er das Gesehene anschließend beim Spiel Revue passieren lässt, die Geschichten erweitert und seine Mitspieler gewissermaßen „dirigiert“, dann ist das schon sehr faszinierend. Ich muss auch tatsächlich genau das selbe sagen wie die Serienfiguren, da hat er ein unglaubliches Gedächtnis („Nein Papa, Marshall sagt immer »Ich bin ein Ruff-Ruff-Rettungshund«, das musst Du auch sagen!“).

Am späten Nachmittag machten wir uns allesamt auf den Weg in ein nahegelegenes Restaurant zum gemeinsamen Abendessen. Das war kinder- und wespenbedingt ein bisschen trubelig und chaotisch, aber auch hier hielten sich die Kinder gut. Wir waren allerdings auch ganz gut vorbereitet (Stifte, Spieltiere, Kinder-Zeitung und Smartphone/ Tablet für den Fall der Fälle, wenn alles andere versagen sollte) und als die Kinder (eigentlich nur die Zwillinge) gar nicht mehr still sitzen konnten, schnappten Jott und ich uns jeder einen der beiden und spazierten mit ihnen durch die Gegend, bis es Zeit wurde nach Hause zu gehen und die Kinder ins Bett zu bringen.
Insgesamt war das alles recht entspannt und ruhig. Zum Zeitpunkt des Schreibens ist’s allerdings auch gut und genug und ich freue mich sehr auf das Bett.

G hat in den letzten Wochen einen beachtlichen Bock Trotzkopf entwickelt und steht ihrem Bruder J nur noch in wenigen Punkten nach. Sie schafft es mittlerweile auch, eine halbe Stunde in den höchsten Tönen zu kreischen und zu weinen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt und die Welt nicht so reagiert, wie sie das gern hätte. Gern und oft auch beim Zubettbringen- weil Schlafen, pffff, das ist was für Babys. Während wir also J ins Bett legen, er sich zufrieden umdreht und drei Sekunden später schläft (nur minimal übertrieben), legt J einen Trotzanfall par ex­cel­lence hin und lässt sich erst nach beträchtlicher Zeit beruhigen.
Ich hoffe- wie auch bei J-, dass sie das nur zu Hause macht.

Was schön war: Vormittags im Wohnzimmer mit Jott, Jotts Bruder und den Kindern ganz viele Kinderlieder singen. Jotts Bruder trommelte ein bisschen, Jott sorgte für die richtigen Töne, M sang klar und hell mit und ich brummte leise vor mich hin.

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Journal Donnerstag, 16.8.2018

Die Kinder waren heute Mittagskinder- wir fuhren nämlich nach ihrem Mittagessen in der KiTa alle zusammen nach Magdeburg. Jotts Mama heiratet ihre Partnerin, und auf diese Hochzeit hab ich mich gefreut seit ich zum ersten Mal davon gehört habe- das muss ich miterleben, gelegentliche Erschöpfung hin oder her.
Mit Jott und der Familie ist vereinbart, dass ich an den Zeremonien (Standesamt/ Kirche) teilnehme und mich beim Drumherum ein bisschen zurückziehen kann. Abends werd ich dann jeweils die Kinder-Bett-Betreuung übernehmen, so sollte gewährleistet sein das ich mich auch mal hinsetzen und verschnaufen kann.

Das wird voll toll :)

Vorgestern erstmals bemerkt: G kann inzwischen ihren und den Namen von J in einer vereinfachten Version aussprechen. Und gestern sagte auch J erstmals den Namen seiner Schwester. Bei seinem eigenen Namen hapert es allerdings noch- und Ms Namen können die beiden noch gar nicht sagen (der ist allerdings auch schwer, wir müssen mal schauen dass wir den auf eine Version für 20-monatige Kleinkinder runterbrechen).

Die erste Nacht seit ewig mit Windel für M war deutlich entspannter. In einer leichteren Schlafphase wurde er sogar wach und sagte, dass er pullern muss, ansonsten verschlief er das aber. Ich bin gespannt, wie und wann sich das von selbst regelt.

Gestern Abend tauschte ich die Displayschutzfolie meines S6 aus und bin seitdem bei jedem Blick aufs Smartphone überrascht, wieviel klarer und deutlicher alles erkennbar ist. Die alte Displayschutzfolie war so ungefähr zwei Jahre drauf und doch wesentlich mitgenommener, als ich es selbst dachte… Man könnte fast meinen, ein neues Smartphone in der Hand zu haben.

Was schön war: In Ruhe mit Jott frühstücken.

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Journal Mittwoch, 15.8.2018

Das ich drei Wochen abwesend war, zeigt sich: M hat große Verlustängste. Jott musste in den vergangenen Wochen Abends wiederholt zu ihm, weil er Angst hatte das sie auch weggeht.
G ist tagsüber froh, mich zu sehen, lässt sich aber nachts nicht von mir beruhigen.

Nur J ist happy, Tag und Nacht.

Zu zwei Drittel also schöne Scheiße.

Jott und ich brachten heute morgen die Kinder gemeinsam weg. M ist ja seit Anfang August in einer anderen Gruppe und nicht mehr bei den ganz Kleinen, und da ich noch nicht wusste wo sein neuer Raum ist, schaute ich mir das heute morgen mal an.
Danach war ich dann allerdings reichlichst k.o.

M ist auch in der KiTa trocken. Zumindest wenn er nicht zu sehr ins Spiel versunken ist, träumt oder nicht rechtzeitig zum Klo losläuft.
Seit ich wieder zu Hause bin, gab es allerdings deutlich mehr „Unfälle“ als in den Wochen zuvor. Hoffentlich legt sich das schnell wieder.

Nachts läuft es leider noch nicht so gut. Nach langen Wochen ohne Windel und mit viel Wäsche haben wir daher beschlossen, ihm vorerst wieder eine Windel anzuziehen. Mit M ist abgesprochen, dass er nach zwei Nächten mit trockener Windel in der dritten Nacht keine Windel anziehen muss. Mal schauen, wie das funktioniert.

Vor dem Abendbrot spielten die Kinder und ich gemeinsam bestimmt 20 Minuten (!) friedlich (!!) und ohne Geschrei (!!!) mit einem Steck-Scheibenturm. Der Reihe nach durfte jedes Kind eine Scheibe auflegen. Danach drehte ich den Turm, zog den Stab raus und die Kinder durften die aufgestapelten Scheiben umwerfen (das gefiel ihnen am besten). Das tolle war: Nach zwei, drei Runden hat sich kein Kind mehr mehr vorgedrängelt, sondern immer gewartet bis es dran ist. Und alle drei haben bereitwillig geteilt und Scheiben abgegeben, wenn einer der anderen keine mehr hatte, aber an der Reihe mit auflegen war.

Maximilian Buddenbohm war mit Sohn II an der Ostsee wandern und schrieb/ schreibt darüber. Ganz große Leseempfehlung für die ganze Artikelserie. Los geht’s mit diesem Beitrag: Ich komme aus Lübeck, aber heute nicht

Was schön war: Das wir am Abend so lange ruhig und gesittet spielen konnten war mein Highlight des Tages.

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Journal Dienstag, 14.8.2018

Seit Sonntag wieder zu Hause. Die Kinder haben sich gefreut, ich hab mich gefreut, und Jott glaub ich auch. Die erste Nacht sorgte auch gleich für das „Zuhause-Gefühl“ (weil ich kinder-bedingt so oft wach war). Ansonsten pussel ich die Tage über in der Wohnung rum, mache draußen Erledigungen und hau mich gelegentlich auf die Couch zum Lesen/ Nickerchen machen.

Die allermeisten Symptome sind verschwunden. Was bleibt ist ziemliche Schlappheit und tatsächlich sowas wie eine tiefgehende Erschöpfung. Ganz doof gesagt fühl‘ ich mich dauer-k.o. und hoffe, das legt sich bald wieder.

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Journal Donnerstag, 9.8.2018 – Piep Drei

Die Woche gings Tag für Tag aufwärts. Die allermeisten Symptome sind verschwunden, ich fühle mich nur noch erkältet. Prinzipiell also voll toll, wenn da nur nicht die Erschöpfung wäre. Treppe hochlaufen? K.o. Geschirrspüler ausräumen? K.o. Meinem Papa drei Handgriffe im Garten helfen? Total k.o. Aber gut, das ist dann jetzt wohl erstmal so. Ich mache das beste, was ich gerade tun kann: Viel viel viel Ruhe halten und lesen. Vor allem analog, digital ist überraschend anstrengend auf Dauer- außerdem kann ich mich offenbar, wenn ich am Smartphone lese, nicht so lange konzentrieren wie wenn ich ein Buch/ eine Zeitung lese.
Wenn es die nächsten Tage ein bisschen kühler wird, will ich kleine Spaziergänge unternehmen, aber bei 30°C und aufwärts mach ich das nicht.

Am Mittwoch war Jott zu Besuch, das war sehr schön.

Angedacht ist, dass ich am Wochenende nach Hause zurück fahre, da freu ich mich schon drauf.

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Journal Freitag, 3.8.2018 – Piep Zwei

Danke für die vielen Genesungswünschte.

Also, ich habe nichts weltbewegendes. Der Ärztemarathon war leider notwendig, um ein paar sehr unschöne andere Krankheiten auszuschließen (teilweise auf Grund meiner ständigen und wiederholten Krankheiten), aber mitterweile steht die Diagnose recht sicher fest. Ich hab das Pfeiffersche Drüsenfieber. Nichts ernstes also, nur ein Virusinfekt. Der sich allerdings, das muss ich sagen, gewaschen hat. Ich hatte nahzu eine Woche durchgängig Fieber, mein Kreislauf war nicht vorhanden (ist er zum Großteil immer noch nicht), ich fühl mich unglaublich zerschlagen und krank und ich bin müde, meine Güte, da gibts schon gar keine Worte mehr für. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das so noch nicht kannte, diesen ganz furchtbar schlechten Allgemeinzustand. Und es ist überhaupt keine Besserung in Sicht, nichtmal ansatzweise. Erst dachte, ich wenn das Fieber vielleicht zwei, drei Tage weg ist, gehts schnell wieder aufwärts, aber dem ist überhaupt nicht so. Ich schlafe nachts, dann stehe ich auf, zwänge mir drei Happen Essen rein und muss mich wieder hinlegen. Zum Mittag und zum Abendessen das selbe Spiel.
Die letzten Tage über hat sich die Müdigkeit nochmal intensiviert, vielleicht will mein Körper einfach Dornröschenschlaf halten bis alles überstanden ist.
Heute Abend stieg meine Temperatur nach zwei fieberfreien Tagen wieder an, mal gucken ob ich erneut Fieber bekomme. Das soll wohl typisch sein.

Es ist eine ziemliche Arschlochkrankheit.

Bedenken Sie bitte weiterhin Jott mit Durchhaltewünschen und gute Gedanken. Sie bekommt Unterstützung von den Familien, aber Sie können sich sicherlich vorstellen, wie es so ist.