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Journal Mittwoch, 21.3.2018

Mein Diensthandy ist da :) Ich warte noch auf den Brief mit der Pin für die Simkarte und dann kann ich es fertig einrichten. Anders als mein privates Smartphone hat es kein Android-Betriebssystem, sondern iOS. Das passt besser zu meiner sonstigen Büro-Ausstattung & ich kann mich so in iOS einfuchsen und entscheiden, ob ich den Umstieg auch privat machen möchte.

M kam beim Abholen in der KiTa freiwillig zu mir, war sehr quengelig und wollte auf dem Heimweg über das übliche Maß hinaus getragen werden… Zu Hause klagte er über Ohren- und Halsschmerzen und ließ sich sehr bereitwillig ins Bett bringen. Schlafen konnte er allerdings vor allem auf Grund der Ohrenschmerzen nicht, er schreckte immer wieder hoch. Muss wohl schlimm gewesen sein.
Er bekam etwas Nurofen-Saft und konnte dann endlich einschlafen.
Morgen wird Jott mit ihm zum Arzt gehen, mal gucken was rauskommt.

Gefühlt heute nur Kleinkram im Büro gemacht. Das ist am Tagesende unbefriedigend, weil der „Ich habe was geschafft“-Effekt fehlt.

Jott war Abends wieder außer Haus, meine Mama kam dafür wieder zu Besuch. Das war heute besonders passend, da M eben so nähebedürftig war. Alleine wäre das sehr, sehr schwer geworden.

Herr Buddenbohm schreibt den Sommer herbei.

Frau Modestes und meine Vorstellungen von Glück ähneln sich sehr. Da freu ich mich drauf: Die Kinder wuseln durch die Wohnung und die Erwachsenen sitzen zusammen, essen und erzählen.

Wieder so ein Text, bei dem mir nach dem Lesen ein Kloß im Hals saß: Herr Neumann will nicht sterben.

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Journal Dienstag, 20.3.2018

Umgedrehte Kinder-Bringung bzw. Abholung. Auf Grund eines längeren Termins im Büro brachte ich die Kinder nämlich in die KiTa, Jott holte sie ab. Lief, natürlich, gut, wir sind ja eingespielt.
Jott verließ bereits kurz nach 6 Uhr das Haus, mir zur Hand ging ihr Bruder beim Wecken und tagfein machen der Kinder. Superpünktlich an der Straßenbahnhaltestelle angekommen merkte ich, dass ich für uns vier die Handschuhe vergessen hatte… Da denkt man es läuft, und dann sind da so kleine störende Details.
Wie auch immer.
Auch die KiTa-Abgabe lief gut. M und G lösten sich gleich, den sich leicht beschwerenden J übergab ich in die fachkundigen Hände einer Erzieherin.

In der S-Bahn beim Blick aus dem Fenster „Och nee, nicht doch“ gedacht- es schneite. Und wie.

Auch in der S-Bahn schockiert gewesen, wie voll die Bahn eine Stunde später als für mich normal ist. In Friedrichshagen gings noch, ab Köpenick wurde es voll, und ab Karlshorst passte kein Besenstiel mehr zwischen die Leute. Zum Glück wurde es ab Ostkreuz besser, Bahnfahren auf tatsächlicher Tuchfühlung mag ich nicht so.

Der Nachmittagsbürotermin fiel dann aus. Zwar aus schlüssigen Gründen, aber: Meh.

Feedbackgespräch im Büro. War ganz gut und lief auch wie erwartet. Ich werde vorerst nicht mit großartig zeitkritischen Projekte betraut werden, weil ich zu unzuverlässig und unkonstant da bin und damit gerechnet wird, dass sich das in nächster Zeit nicht um 180° wendet. Heißt auch, dass ich in dem sehr großen Projekt, in dem ich die Rolle des Projektkoordinators und Kunden-Ansprechpartners übernehmen sollte, nicht einsteigen werde. Stattdessen werde ich stärker in einen anderen, recht autarken und zeit-unkritischen Projektbereich eingebunden. Verständlich und für mich okay, trotzdem ein bisschen doof. Aber: Das ist alles „nur“ aufgeschoben und nicht aufgehoben. Ansonsten viel konstruktives Feedback bekommen, von dem ich mir bei Anwendung unmittelbar positive Effektive ausrechne.

Wir bekommen eine Rückerstattung von unserem Stromanbieter :) Im Abrechnungszeitraum 03/17 bis 03/18 verbrauchten wir 2204kwh. Das soll recht wenig sein, hab ich mir ausrechnen lassen.

Eigentlich lagen gegen 18:45 Uhr alle Kinder im Bett und der Haushalt war einigermaßen fertig. Das stimmte positiv für den weiteren Verlauf des Abends: Ich hätte gegen 21 Uhr mit der Abend-Arbeit fertig sein, dann Privatkram erledigen können und gegen 22:30 Uhr hätte ich schlafen können.

Tja. Hätte, hätte…

M wollte heute Abend nicht so wie wir wollten, als er endlich im Bett lag war es 21 Uhr und ich war ungefähr 1h30m im Verzug. Yay.

Ich las heute den ersten Band von Pettersson und Findus „Eine Geburtstagstorte für die Katze“ vor. Tolles Buch. Liest sich sehr flüssig, ist total schön illustriert und voller liebevoller kleiner Details. M hats gefallen, mir hats gefallen, das lesen wir wieder. Und den nächsten Band auch.

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Journal Montag, 19.3.2018

Büro, hurra, keine Notfälle, kein nichts, nur Sachen bearbeiten. Das war cool. Ich war zwar kurzatmig wie ’ne alte Schildkröte und hatte mein Nasenspray vergessen (abschwellendes Nasenspray ist LIEBE), aber es ging alles. Sogar mit Kinder abholen. Wobei die heute draußen waren, das macht die Abholung erheblich leichter (trotz zweier voller Windeln bei J und G).

G läuft ja schon seit ’ner Weile nur noch und krabbelt gar nicht mehr. J hat jetzt binnen, zwei, drei Tagen nachgezogen- ER LÄUFT. Unsicher und schwankend und mitunter purzelt er auch nochmal um, aber er läuft und denkt nicht mehr im Traum daran, zu krabbeln. Total toll.

In der KiTa wankten dann zwei Pummelfluffschneeanzugbabys auf mich zu, das war sehr süß.

Diese vermaledeite Kälte kann dann bitte mal endlich verschwinden.

Jott, für Dich <3

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Journal Sonntag, 18.3.2018

Bei M fand über Nacht eine Wunderheilung statt, anders kann ich’s nicht benennen. Er wachte heute morgen halb Sechs auf und war fieberfrei und munter. Er hustete und schniefte zwar fröhlich vor sich hin, aber sonst geht es ihm gut. Tagsüber war auch alles in Ordnung, und Abends konnte er sogar seine üblichen Faxen beim Zubettgehen machen.

Sehr merkwürdig.

Wenn das morgen früh genauso ist, geht er wieder in die KiTa.

Das Fieber ist weg, trotz eher nicht so erholsamer Nacht. Erst quengelten die Zwillinge, dann schniefte und hustete M in einer Tour (Geistesblitz: Werde ich vielleicht so oft krank, weil mich das Kind ständig nachts anatmet, anhustet und anschnoddert?).

Vormittags J und G klettern lassen. Dazu wird eines der Gitterbetten umgedreht, ein Hocker davor gestellt und mit einer Windelpackung eine Stufe errichtet. Klappt super, die beiden kraxeln da fröhlich hoch und runter.
Während J sich vorsichtig herunterheben lässt, schmeißt sich G lachend und voller Gottvertrauen kopfüber in die Tiefe- irgendjemand wird sie schon auffangen.

Nach dem Mittagessen todmüde ins Bett gefallen und fast drei Stunden durchgeschlafen.

Nachmittags mit Jotts Bruder und den Kindern spazieren gewesen, während Jott die Wohnung flott machte und diverse Vorbereitungen für Morgen traf. Tat gut, war aber anstrengend.

Morgen Büro.

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Journal Samstag, 17.3.2018

M: Weiterhin krank. Heute morgen gab es auf Grund akuter Schlappheit Fiebersaft, danach hatte ich Mühe ihn zu zügeln- er wollte nämlich eine gute halbe Stunde später auf seinem Hopsepferd durch die Wohnung hüpfen und Party machen.
Nachmittags und Abends stieg das Fieber nicht mehr so hoch an, auch nicht nach ungefähren errechneten Endes des Fiebersafts.
Bislang weder weiteres Übergeben noch Durchfall, von keinem der Kinder.

J und G: „Gesund“ (erkältet, aber nur’n bisschen Rotz und Husten, das zähle ich als gesund) und munter. Letzteres zumindest bis ungefähr 16 Uhr, danach ist Eskalation.

Jott: Gesund. Wie macht sie das bloß?

Ich: Ach naja. Leichtes Fieber, Ohrenschmerzen, aber ich hab ja noch zwei Nächte und einen Tag um mich für die Arbeit fit zu schlafen/ schonen.

Heute den zweiten Termin ausfallen lassen. Zwar lange (~vier Monate) geplant, aber was willste machen. Scheiß Timining halt.

Wir brauchen eine Mary Poppins. Was muss nochmal passieren, damit die angeflogen kommt?

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Journal Freitag, 16.3.2018 – 💊😷💊🤧💊🤒💊

Beim Abholen in der KiTa. „Dem M gehts nicht so gut, der wurde nach dem Vesper immer ruhiger und hat sich freillig hingelegt. Wir haben gerade Fieber am Ohr gemesssen, 39.3°. Wir wollten gerade anrufen.“
Während der Abholung übergab er sich ausgiebigst. Kurz nach Ankunft zu Hause schlief er, das macht er immer noch.

Den Zwillingen gehts gut (?).

Jotts Bruder kam heute Abend an und wird uns die nächsten Tage unterstützen.

Was können wir bitte machen, damit das aufhört?

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Journal Donnerstag, 15.3.2018

Krank geschrieben für den Rest der Woche. Den ganzen Tag Sorgen gemacht, ob das nicht doch irgendwann negativ im Büro zur Kenntnis genommen wird. Dieses Frühjahr ists wirklich schlimm.

Abends war die Luft raus, als ich M ins Bett brachte blieb ich einfach mit dem Kopf unter der Decke liegen und hoffte, dass er keine Dummheiten macht. Machte er zum Glück nicht, er guckte sein Buch an, kuschelte sich anschließend an mich, trat ein paar Mal wild um sich und kam dann zur Ruhe.

Bei Jotts Bruder angefragt, ob er über das Wochenende zu uns kommen kann. Ich muss muss muss mich irgendwie auskurieren, damit ich nächste Woche fit bin. Da sind diverse Termine im Büro.

[Hier generisches Jammern a la „Ich mag nicht mehr“ einfügen]

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Journal Mittwoch, 14.3.2018

Heute dann doch keine Arbeit, sondern eine Krankmeldung ans Büro. Das Befinden wurde über Nacht nicht besser, ich wollte lieber mal mit meiner Hausärztin reden (wenns im linken Brustbereich weh tut, ist das etwas beunruhigend- mein Hypochonder-Ich befürchtete sofort eine Herzmuskelentzündung wegen des nicht ganz auskurierten Infekts vor ein paar Wochen).

J blieb heute ebenfalls noch einen Tag zu Hause und machte mir das Leben schwer forderte mich ganz schön. Zum einen war er nämlich sehr fit und wollte dementsprechend Action, zum anderer ist er mitten in der Autonomie-Phase und (ja, mit 15 Monate…) und dementsprechend teilweise nicht so kooperativ. Heute trotzte er mehrmals bilderbuchmäßig: Den Körper überstrecken wie einen Flitzebogen, brüllen, Sachen von sich wegschleuden und sich lange Minuten gar nicht mehr einkriegen.

Damit ich ohne J zum Arzt konnte, organisierten Jott und ich uns. Sie dehnte in Absprache mit ihrem Arbeitgeber ihre Mittagspause etwas aus und kam nach Hause, ich flitzte (wie so eine alte, kurzatmige Schildkröte) quasi mit Abklatschen los zum Arzt. Da dann die Ernüchterung: Wartezeit mindestens zwei Stunden, eher länger. Das wollte ich weder Jott noch mir antun. Aber, Glück im Unglück: Ich wurde direkt für morgen vermerkt und komme etwas fixer dran.

Schweren Herzens die Karten für das Konzert am Freitag verkauft. Hingehen wäre arg unverantwortlich.

Abends beim M-Vorlesen fast verzweifelt. Ich las ihm die Ostergeschichte vor, bzw. wollte ich das tun. Er hängte sich aber- mal wieder- an den ganzen Nebensächlichkeiten auf… Nach zwei Seiten war ein Esel, auf dem Jesus in Jerusalem einritt, zu sehen, und ab da hatte ich verloren. Es ging nur noch um den Esel. Wie der denn hieße. Warum der da sei. Wer der Mann auf dem Esel sei (!!!! DAS HABE ICH IHM DREI MINUTEN DAVOR GESAGT. MEHRMALS!!!). Das er den Esel haben wolle. Und so weiter und so fort. Heute fehlte mir dafür die Geduld, ich beendete das Vorlesen und lies ihn sein Hörspiel hören.

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Journal Dienstag, 13.3.2018

Heute wieder Home Office. Diesmal allerdings mit J, der wachte morgens etwas wärmer als sonst auf. Das in Verbindung mit der sich intensivierenden Erkältung machten den Tag nicht sooo einfach. Drum war ich auch sehr dankbar, dass meine Mama Abends zu uns kam und beim Abendessen und Kinder bettfertig machen mithalf.

J war den Tag über weiterhin ein bisschen warm, aber mopsfidel und fröhlich. Ich hoffe, er kann morgen wieder in die KiTa, und das es mir bürogut geht.

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Journal Montag, 12.3.2018

Home-Office-Tag, zum Glück. Ich hätte heute um nur sehr wenig in der Welt die üblichen zweieinhalb Stunden mit Pendeln verbringen wollen. Zuhause auf der Couch wars deutlich angenehmer.

Die Kinder sind alle drei erkältet. In der KiTa wurde vorwurfsvoll darauf hingewiesen. Aber: Die Kinder sind fit, wuseln durch die Gegend und wirken nicht sehr leidend. Das einzig wirklich unschöne ist ihr Husten, der einsetzt sobald sie sich zum Schlafen legen- aber dagegen kann man halt nicht viel machen.

Morgen kann ich nochmal von zu Hause arbeiten. Erfreut waren sie im Büro nicht.

J darf heute allein schlafen (das ist ihm eh am liebsten): G schläft wegen Hustern und Jammern zwischen Jott und mir und wird uns hoffentlich die Nacht in Ruhe lassen.