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Journal Sonntag, 21.1.2018

Jotts hats auch erwischt, der Tag war dementsprechend knackig. Den Kindern ging es nämlich besser, d.h. sie waren heute munterer als gestern. Die Zwillinge schliefen zwar Vormittags nochmal ein bisschen, sodass ich wenigstens beginnen konnte, das Mittagessen anzufangen, wachten dann aber recht fix wieder auf und machten sich einen Spaß daran, immer wieder in die Küche zu krabbeln/ laufen, um Unfug zu machen. Das lief dann so: Möhren schneiden- G raustragen- Möhren schneiden- J raustragen- Möhren schneiden- G und J raustragen- Möhren… Sie verstehen. Zum Glück war wenigstens M beschäftigt, der guckte bei Jott auf der Couch Shrek, während Jott döste.

Nach dem Mittagessen schliefen die Zwillinge. Jott legte sich auch recht bald hin (im Schlafzimmer, das ist immer das Zeichen das es ihr wirklich schlecht geht), und während ich noch überlegte was ich mit M so spielen konnte, wachten die Zwillinge nach gerade mal einer Stunde auch schon wieder auf. Wir spielten dann alle zusammen, bzw. verkrümelte sich M mit seinem Duplo in eine Ecke und sperrte sie durch Verschieben der Babybetten ab, während die Zwillinge mit der Spielküche spielten und herumliefen/ krabbelten.

Das Nachmittagstief umging ich (im wahrsten Sinn des Wortes…) durch einen ausgedehnten Spaziergang mit allen Kindern. Als wir wieder nach Hause kamen, sah Jott nicht mehr ganz so blass aus und konnte beim Ausziehen der Kinder und beim Abendbrot mitmischen. Dabei musste M erfahren, dass wir sein Herumkaspern nicht mehr mitmachen: Trotz ausreichend Zeit und vieler, vieler Bitten, doch endlich zu essen, aß er kaum etwas, machte Faxen, lenkte die Zwillinge ab und trödelte herum. Tja- 18:30 Uhr kam das böse Erwachen: Ich räumte ab, trug ihn ins Bad und ließ ihn da toben und wüten. Vielleicht merkt er es sich ja.

Das Zubettbringen der Zwillinge lief eigentlich ganz gut, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie beide im Bett lagen. Erst begann G zu schreien, dann stimmte J ein. Ich war fertig mit den Nerven.
Letztendlich ließen sie sich nur durch eine Flasche beruhigen. Hoffentlich schlafen sie dadurch wenigstens länger als in den letzten Nächten, bevor sie wieder eine Flasche brauchen.

Was schön war: Ms Freude beim Enten gucken auf dem Spaziergang.

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Journal Samstag, 20.1.2018

Js Spucken kam nicht vom Schleim, oder zumindest nicht nur… Nachts übergab sich M (ich hab voll reingefasst, bäh), heute morgen auch nochmal. Und G hat Durchfall. Es ist Magen-Darm. Mal wieder. Zusätzlich zur Schleimhustenrotznasenmieselauneerkältung. Das ist eine tolle Kombination, denn die Kinder würgen beim Husten ja eh schon teilweise…

Jott und mir geht es gut, und den Kindern eigentlich auch wieder. Die Zwillinge verschliefen den Vormittag, und M lümmelte auf der Couch bei Paw Patrol, Benjamin Blümchen und anderen Kinderserien.
Zum Mittag hatten alle Kinder auch Lust auf Nudeln (ohne alles), das ist ja ein gutes Zeichen. Blieb auch alles drin, und es gab auch keinen weiteren Durchfall. Eigentlich gabs überhaupt keine vollen Windeln, die Kinder scheinen leer zu sein…

Könnte also schlimmer sein.

Bezüglich des Nachts kotzenden Ms: Es ist schon faszinierend, wie schnell ich wach werden kann. Fast bin ich ein wenig neidisch, dass das nach dem normalen Aufstehen nicht so ist…

Zum Glück hatten wir vom letzten Magen-Darm-Infekt noch eine Packung Heilnahrung. Die hat uns heute Nacht gute Dienste geleistet.

Was mich aber tatsächlich sehr ankotzt (pun intended, hehe): Wir verschieben seit Herbst vergangenen Jahres ein Kaffeekränzchen mit Freunden und deren Kindern. Zum einen ist die Terminfindung natürlich per se schwierig, zum anderen waren unsere Kinder immer zu den festgelegten Terminen krank. Das dürfte jetzt das vierte Mal sein, dass wir absagen müssen. Und allmählich hab ich auch keine Lust mehr, da irgendwas zu planen bzw. Jott planen zu lassen…

M nennt sein blaues Hopsepferd gar nicht Mannschaft, sondern… Maharadscha. Nach dem Pferd von Alex aus Bibi und Tina. Wir kamen heut zufällig beim Bibi-und-Tina-Gucken drauf.

Kurz vor’m Abendessen.

Der Nachmittag war nicht so toll. Die Zwillinge schliefen zwar ein bisschen, waren danach aber nicht ausgeglichen und erholt. Ganz im Gegenteil heulten sie bei jeder Kleinigkeit und ließen sich auch nur schwer beruhigen. Schlafen wollten sie allerdings auch nicht mehr, und so war das ein sehr langer Nachmittag.

Bevor die Zwillinge heute ins Bett gingen, gab es für jeden ein Zäpfchen gegen Fieber und Schmerzen. G schlief auch sofort ein und machte seither keinen Mucks (gutes Mädchen!), aber J… Der ging steil. Ich weiß nicht, ob es am Zäpfchen lag oder an was anderem, aber nachdem er 5 Minuten im Bett lag, fing er an zu heulen. Und das hörte dann nicht auf, egal was Jott oder ich machten. Wir dachten erst, dass er Schmerzen hat, aber nachdem er, als er endlich ruhig war, wie ein geölter Blitz durchs Wohnzimmer flitzte, Unfug machte und bester Laune war, zweifelte ich da etwas dran.

Das fiese bei J: Der steigert sich in alles rein, so auch ins Heulen. Und wenn ich ihn nach einer Weile nicht beruhigt kriege, werd ich nervös panisch (das ist eine der Auswirkungen der ersten drei, vier Monate mit den Zwillingen). Das geht so weit, dass ich am liebsten das Kind fallen lassen und wegrennen will. Zum Glück reagiert Jott da ruhiger. Aber selbst jetzt, ’ne Stunde nachdem er endlich schlafend im Bett liegt, geht mir noch die Pumpe.

Was schön war: Nach der sehr durchwachsenen Nacht ließ mich Jott morgens mit M ausschlafen. Das war sehr, sehr toll, ich musste nämlich gestern Abend noch ein bisschen Arbeiten und dann bloggen und kam viel zu spät ins Bett.

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Journal Freitag, 19.1.2018

Uffala, heftiger Tag. Fing an mit schlecht schlafenden Kindern wegen Erkältung und endet mit schlecht schlafenden Kindern wegen Erkältung.

J hat vorhin sein Bett vollgekotzt, weil er so dermaßen verschleimt hustet. Und G wacht alle Nase lang auf und weint. Denn zusätzlich zur Erkältung bekommen die beiden auch noch Zähne, es ist ein Traum.
Immerhin ist M gesund, der will lediglich nicht schlafen. Aber das ist ja nichts neues.

In der KiTa ganz vorwurfsvoll von einer Erzieherin informiert worden, dass die Zwillinge ja heute Vormittag schon recht apathisch waren, weil sie eben so dolle erkältet sind (ja, wir sind Rabeneltern und schicken die Kinder in die KiTa, wenn sie nicht kotzen, Durchfall, Fieber oder irgendwas schlimm ansteckendes haben). Warum sie uns denn dann nicht angerufen haben, um sie abholen zu lassen, erschließt sich mir immer noch nicht- ich habs im Kinder-Abhol-Trubel auch vergessen zu fragen.

Neue Arbeitszeit-Regelung: Jeden Montag und Freitag darf ich aus dem Home Office arbeiten, es sei denn es sprechen gewichtige tag-bezogene Gründe dagegen. Heute war der erste dieser Home-Office-Tage und es war großartig. Zwar wegen Projekt-Stress sehr viel anstrengender als angedacht, aber dank der himmlischen Ruhe und der vermiedenen Fahrtwege immer noch großartig.

Was schön war: Das Abholen der Kinder war zwar trubelig, aber trotzdem viel entspannter als sonst. Ich fuhr nämlich, anders als sonst, mit der Straßenbahn zur KiTa, und kam daher ungefähr zehn Minuten vor der normalen Zeit an. Und das macht sich bemerkbar, es blieb sogar noch Zeit für ein Schwätzchen mit einer anderen Mutter (die zufälligerweise auch Erzieherin in der Gruppe der drei Mausketiere ist).

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Journal Donnerstag, 18.1.2018

Die Zwillinge haben sich einen Infekt eingefangen, sie husten und schniefen und sind mies gelaunt. Die letzte Nacht schliefen sie trotzdem ganz gut, ich hoffe das wird auch diese Nacht der Fall sein.

Dieser M. Jott war heute Abend mit einer Freundin unterwegs, ich mit den Kindern allein zu Haus. Also dacht ich, eh ich mir unnötig Stress mache, gehe ich Ms Zubettbringung etwas entspannter an. Also ein bisschen länger spielen lassen, vorlesen, ein bisschen mehr auf seine Wünsche eingehen. Halt etwas mehr bepuscheln, damit er nicht 20.000 Mal aus dem Schlafzimmer rauskommt wegen Pipi Durst Geschichte Angst wasweißich. Naja. War ’ne blöde Idee. Er hat meine Konfliktvermeidungsstrategie natürlich schamlos ausgenutzt, ehe ich gegen 21:30 Uhr die Geduld verlor und eine klare Ansage machte, nach der er innerhalb von 10 Minuten schlief. Wenn ich das übliche Abendprogramm durchgezogen hätte, wäre es vermutlich auch nicht später, eher früher gewesen.

Kinder, ey. Gibt man ihnen den kleinen Finger, nehmen sie das ganze Elter.

Wegen Sturmwarnung früher nach Hause. Die normale KiTa-Abholzeit wäre genau in die prognostizierte Eintreffzeit des Sturms gefallen, und da rechnete ich nach dem letzten großen Sturm mit Komplikationen bei der Fahrt mit den Öffis.
Also im Büro das wichtigste abgeklärt, 13:30 Uhr aufgebrochen und gegen 16 Uhr war ich dann mit den Kindern zu Hause. Auf dem Weg von der KiTa zu uns nach Hause frischte der Wind ordentlich auf. Der Zwillingsbuggy mit den runtergelassenen Verdecken- es nieselte zusätzlich noch- bot natürlich eine super Angriffsfläche… Bis ich auf die Idee kam, den Wagen einfach andersrum zu ziehen statt zu schieben, musste ich ganz schön gegen den Wind ankämpfen.
Zuhause eskalierten die Kinder wegen müde ordentlich und gingen mir gehörig auf die Nerven (an den frühen Feierabend könnte ich mich gewöhnen, aber die Kinder würd ich dann wohl doch lieber bis ~16:30 Uhr in der KiTa lassen…). Zum Glück kam Jott auch ein bisschen früher, zu zweit ist sowas ja einfacher zu ertragen.

Wirklich gelohnt hat sich die Aktion im Rückblick- die Sturmwarnung wurde aufgehoben, es windet nicht mehr- dieses Mal nicht. Es wehte zeitweise ordentlich, aber das war bei weitem nicht so stark wie beim letzten Mal. Aber sicher ist sicher, hätte ja auch anders kommen können.

Abends dann Home Office, die fehlenden Stunden wieder reinarbeiten. Immer wieder unterbrochen von quengelnden Kindern (die sind heute wirklich nicht ohne…).

Frau Nessy bloggt seit ungefähr Jahreswechsel täglich. Find ich gut, les ich gern, gucken Sie rein, da ist für jeden was dabei.

Und wenn Sie schon dabei sind: Bei Sven auch gleich gucken. Bisschen andere Zielgruppe, bisschen mehr Links, bisschen „rauer“/ „kantiger“.

Was schön war: Leere Bahnen bei der Fahrt am frühen Nachmittag. Sowas kenn ich ja nicht, ich bin immer nur zur Rush Hour unterwegs. In leeren Bahnen fahren ist sehr entspannt. Man kann sogar sitzen! Morgens und Abends bin ich immer froh, wenn ich einen halbwegs okayen Stehplatz kriege (soll heißen: Irgendwo zum Anlehnen, nicht frei stehend in der Bahn).

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Journal Mittwoch, 17.1.2018

Weder Jott noch mir fällt irgendwas erwähnenswertes zum heutigen Tag ein. Tjo. Dann halt nicht.

Leuchtnuckel. Tolle Dinger, wir haben die seit geraumer Zeit nur noch. Die Nuckelfindungszeit im nächtlichen Kinderzimmer wird durch das Glimmen stark reduziert, wodurch kritische Situationen oft schon im Ansatz entschärft werden konnten…

Warten auf die Außerirdischen habe ich sehr interessiert gelesen. Ich habe weder Ahnung von Physik noch Astronomie, das könnte für mich auch Fiktion sein. Aber es liest sich sehr unterhaltsam und erklärt einige Dinge zum aktuellen Stand der Astronomie (total spannend: Das quasi eine Verlagerung weg von der Physik hin zur Biologie/ Geologie/ Meterologie stattfindet, weil sich eben mit reiner Physik die Frage nach der Entstehung von Leben auf (Exo-)Planeten nicht hinreichend beantworten lässt).

Auch Leben, aber anders: Für den Seidensänger ist London eine Wildnis – Vögel der Großstadt: Ein Besuch in den neu eröffneten Walthamstow Wetlands Unsere Großstädte sind für Wildtiere (okay, das ist im wildschweingeplagten Berlin keine große Überraschung) doch kein durchweg feindlicher Lebensraum, ganz im Gegenteil.

Was schön war: Jott holte die Kinder und mich aus der KiTa ab, weil ich meetingbedingt erst 20 Minuten später aus dem Büro los kam und sich dadurch alles verzögert hätte. Dank Jotts Einsatz waren wir wie üblich gegen 17:30 Uhr zu Hause.

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Journal Dienstag, 16.1.2018

Fast verschlafen, Jott hatte ihren Wecker gestern Abend nicht ein- und ich meinen heute morgen im Dreiviertelschlaf ausgeschaltet. Ms Fußtritten sei Dank standen wir dann doch nur zehn Minuten zu spät auf, das lässt sich durch weniger Trödeln beim Frühstück ausgleichen.

So ganz ist die Büro-Motivation noch nicht wieder da. Das kann aber auch an der aktuellen Aufgabe liegen: Ich muss in einem Changelog Änderungen an einem Styleguide nachvollziehen. D.h. den Changelog-Eintrag lesen, die Änderungen zur Styleguide-Vorversion prüfen und im Anschluss den Entwicklungs-Stand auf einer Website in einem Dokumentationssystem dokumentieren. An sich ja okay, aber die Changelog-Einträge sind zu 90% in der Form „Aktualisierung X“ gehalten. Mehr steht da nicht. Tatsächlich nur „Aktualisierung X“. Und ich darf dann die beiden Styleguide-Versionen nebeneinander offen habend vergleichen, was genau diese Aktualisierungen an X sind und muss sie thematisch und fachlich einordnen. Das Dokumentationssystem (okay, das ist ein wenig hochgegriffen, es ist ein Google Tabellendokument) musste ich für eine halbwegs schlüssige Darstellung der Prüfung um 500% aufbohren, das ist jetzt etwas umfangreicher in der Spalten- und Zeilenanzahl als vorher…

Jedenfalls macht das keinen Spaß und ich werde, wenn ich fertig bin, einen Haufen Feedback an die Styleguide-Ersteller geben mit der Bitte, da grundlegend anders zu verfahren.

Baby- und Kleinkindgeräusche im Fernsehen machen mich kirre. J-e-d-e-s-m-a-l schaue ich panisch zum Babyphone und frage mich, ob das eines von unseren Kindern war.

Ist es so gut wie nie.

Der in der KiTa beiläufig geäußerte Satz „Die Zwillinge haben nicht so viel Mittagsschlaf gehalten“ offenbarte seine furchtbaren Auswirkungen erst beim Abendessen. Ich ging irgendwann raus, weil ich ansonsten vor Wut ein Loch in die (Rigips-)Wand gehauen hätte, und Jott schoß auch Dampf aus den Ohren.
Immerhin: Die Zwillinge schliefen ungefähr 30 Sekunden, nachdem sie im Bett lagen.

Heute nicht ganz so viel geschafft Abends. Ich konnte „Marley und Ich“ nicht ausblenden. Und gegen Ende war dann auch irgendwie alles verschwommen…

Was schön war: Weihnachts-Reste-Essen (Gulasch mit Rotkohl und Klößen) in der Mittagspause :)

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Journal Montag, 15.1.2018

Heute dann schon im Bahnhof Warschauer Straße ausgestiegen, wie 80% der anderen Bahninsassen… Das war nicht so geplant, aber was soll ich machen wenn mit Durchsagen in der Bahn auf diese entspannte Umsteigemöglichkeit hingewiesen wird?
War trotzdem angenehmer als der Umstieg am Ostbahnhof, von daher: Jo, jetzt immer so (zumindest, bis die S3 am Ostbahn wieder am selben Gleis anhält).

Wir verkaufen unseren Bugaboo Donkey Twin mit jeder Menge Kram. Wenn Sie jemanden kennen, der jemanden kennt…

Bei J ist der dritte Zahn durchgebrochen. Ganz ohne Begleiterscheinungen.

G hat das Krabbeln aufgegeben und läuft nur noch.

Bei einem Gespräch mit einer Kollegin über unser Einkaufsverhalten ganz arg über ihre Aussage, dass sie selten über 40 Euro Mindestbestellwert für die gängigen Online-Lieferdienste kommt, gewundert. 40 Euro, dachte ich, ist ja nichts, das geben wir quasi für Brot allein aus (ich übertreibe, es ist nur ungefähr ein Drittel davon)! Als sie das dann erklärte, merkte ich, wie eingefahren ich war: Als Mittags Essen gehender Single sind 40 Euro pro Woche für Lebensmittel schon ziemlich viel…
Also Paul: Öfter über den Tellerrand gucken.

Weil das auf Twitter rumging: Die folgenden drei Autoren kann ich uneingeschränkt empfehlen:

Tad Williams: Schreibt tolle Fantasy. Lange tolle Fantasy, da hat man beim Lesen was von. Besonders gut haben mir von ihm die Otherland-Reihe und die Osten-Ard-Reihe gefallen.

Martin Walker: Regional-Krimis. Bruno, der Chef de Police, ist wie Donna Leons Brunetti, nur eben Franzose im Perigord. Landschaft, Essen, ein sympathischer Bulle.

Bernard Cornwell schreibt historische Romane, bei denen sich Historikern nicht die Zehennägel kräuseln. Nach dem Lesen seiner Bücher bin ich immer sehr froh, im Hier und Jetzt zu leben, und nicht 1200 Jahre früher…

A Little Girl Gives Coins To A Street Musician And Gets The Best Surprise In Return – Sehr sehens- oder vielmehr hörenswert :) Das kleine Mädchen jedenfalls staunte, und ich beim Gucken auch :)

„Test missile alert“ und „Missile alert“ kann man schonmal verwechseln. Das falsch bediente Stück Software scheint ein sehr schlechtes User Interface zu haben… Ich beschäftige mich beruflich immer mal wieder mit sowas und kann mir sehr gut vorstellen, wie diese GUI aussehen könnte.

In dem Zusammenhang gelernt: Durch Softwarefehler und mangelnde Qualitätssicherung kann es Tote geben.

Welche Unterschiede Kinder sehen- und welche nicht.

Was schön war: Ich hab meinen Abendplan (Social Gedöns ignorieren, Sachen erledigen) zu 90% durchgezogen (für die fehlenden 10% hätte ich noch einen Chicorée-Salat machen müssen, und da hab ich dann gekniffen).

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Journal Sonntag, 14.1.2018

Schnippsel- mehr als sonst:

Sturm & Dreck ist Wahnsinn. Läuft seit Freitag Morgen in Schleife.

Mit’m 164er-Bus von Schönefeld nach Berlin reinfahren ist Anti-Werbung für die Stadt. Autobahn, Plattenbauten, Gewerbegebiete, und ganz am Ende dann Köpenick…

In Stuttgart am Flughafen haben sie ihren Job ernst genommen: Taschen komplett leer machen inklusive Papierschnippsel, Ganzkörperscanner, Abtasten- und natürlich alles höchstmöglich ernst.

In Schönefeld eher entspannt.

Eine Mohrrübe im Rucksack führt übrigens auch im entspannten Schönefeld dazu, rausgezogen zu werden (jaja, der geht auf mich, wieso pack ich auch ’ne Mohrrübe ein*).

* Wegzehrung, Digga.

Mit viel Geduld und guten Zureden (und OHNE Geschrei, ich bin gut) ließ sich J heute baden. Hat aber auch nahezu ’ne halbe Stunde gedauert, bis er in der Wanne hockte, und nochmal ’ne Viertelstunde, bis er dann einigermaßen sauber war.
Hinsetzen wollte sich er sich nicht.

Wie hab ichs gemacht?
Ich hab mich mit ihm (ausgezogen) auf den Wannenrand gesetzt, ihn gut festgehalten. Ihm Badespielzeug gegeben. Die Füße nassgespritzt. Ihn (stehend) langsam in die Wanne gehalten, dass die Zehenspitzen das Wasser berührten. Wieder rausgezogen. Das wiederholt, mehrmals. Ihn beim leisesten Anzeichen von Unwillen wieder auf meinen Schoß gesetzt und gut festgehalten. Irgendwann angefangen, ihn im Spiel immer wieder vorsichtig in die Wanne zu dippen, mit viel Lachen und Quietschen von mir. Beim dritten Mal lachte er vorsichtig, beim fünften Mal freute er sich. Beim achten Mal hob ich ihn nicht wieder raus, sondern ließ ihn in der Wanne stehen. Ab da war das Spiel gewonnen: Ich konnte ihn nassspritzen, er hockte sich irgendwann ins Wasser, ließ sich auch die Haare vorsichtig nass machen.

Weshalb schreibt man eigentlich „Viertelstunde“ und „Dreiviertelstunde“, aber nicht „Halbestunde“?

Den Preis für „Beste Eltern“ bekommen wir heute nicht. Nach einer Flasche ~4:45 Uhr für J und G vergaß Jott bei Rückkehr ins Bett, das Babyphone wieder laut zu stellen (wenn wir nachts raus müssen, stellen wir es stumm, damit M möglichst wenig mitbekommt). Nun ja- kurz vor 8 Uhr wachte ich auf, weil ich ein fernes Weinen hörte… Das war G, die im Bett stand. J schlief daneben, sie konnte also noch nicht allzu lange da stehen.

Zwei mit Tendenz zu drei ist ein großartiges Alter. Ich freu mich drüber, wie M immer reifer wird. Wir können uns mit ihm wunderbar unterhalten, er singt fröhlich und textsicher, er argumentiert zu seinen Gunsten, die ersten Gesellschaftsspiele sind möglich… Es ist echt klasse.
Die Stänkereien gegenüber seinen Geschwistern, das Einschlaftheater und gelegentliche Trotzanfälle lassen wir mal außen vor…

Nachdem ich in den letzten Wochen zwei drei Cocktails trank (selbst- und fremdgemischt) habe ich durchaus Lust, das auch weiterhin zu tun, wenn da nicht ein großes Problem wäre: Die ganzen Zutaten stehen dann hier rum, und zumindest der verderbliche Teil davon vergammelt irgendwann, weil ich eben nur alle Jubeljahre Lust darauf habe.

Kleine Anekdote am Rande: Jott und ich sind 2011 mit einer Flasche des drei Jahre gelagerten Havana Clubs umgezogen, die zum Umzug bereits zwei Jahre (angebrochen) bei uns weiterlagerte und erst… 2015? 2016? aufgebraucht wurde (beim Weihnachtsplätzchen backen, logisch).

Was schön war: Die Kinder spielten heute mehrmals so 10 bis 15 Minuten friedlich neben- und miteinander, bevor sie sich wieder die Köpfe einschlugen.

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Journal Samstag, 13.1.2018

Wieder zurück in Berlin und reichlich müde. Obwohl es im Endeffekt nur zwei Tage waren, bin ich ziemlich k.o.. Deswegen tatsächlich mal vor 22:30 Uhr ins Bett.

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Journal Freitag, 12.1.2018

Morgens mit der Agentur nach Stuttgart geflogen. Dort am jährlichen Kick-Off der Firma, die die Agentur letztes Jahr gekauft hat, teilgenommen. Viel gehört, viel mitgenommen. Die Verpflegung war super, so gut (und soviel…) habe ich lange nicht mehr gegessen. Jetzt freue ich mich auf einmal hoffentlich unterbrechungsfreie Nacht, bevor es morgen wieder nach Berlin zurück geht.