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Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 13.5.2017

Die Zwillinge haben die Nacht durchgeschlafen. Ich wiederhole: DIE ZWILLINGE HABEN DIE NACHT DURCHGESCHLAFEN. Zwischen 19:30 Uhr und 5 Uhr war Ruhe bei ihnen, ist es zu fassen? M. war nur ein Mal wach, das habe ich aber wegen akuten Tiefschlafs nicht mitbekommen- Jott berichtete morgens davon.
So kanns immer sein. 5 Uhr aufstehen und Zwillinge füttern ist okay und auch mit Arbeit etc. vereinbar.

Sehr lustig übrigens: Während J. nach der Früh-Flasche hellwach und quietschig drauf war, schlief G. direkt weiter. 45 Minuten später hatte sich das umgedreht: J. war in seiner Wippe eingeschlafen, G. aufgewacht und munter.
M., der, seit wir zur und von der KiTa laufen, sichtlich k.o.-er ist, schlief bis kurz nach 8 Uhr- auch das kann er gern öfter machen.

Die Zwillinge bekamen heute erstmals Vormittags Früchte-Getreide-Brei. Eigentlich ist es dafür ein bisschen zu früh, aber wir wollten mal gucken wie sie ihn vertragen (sieht gut aus) und ob sie ihn mögen (ja).

Nach dem Brei schliefen sie ein bisschen, so dass ich nicht mit ihnen raus ging, sondern mit M. mit Duplo spielen konnte. Das war auch ganz schön.

J. hat sich irgendwas™ eingefangen. Er hat einerseits Verstopfung, andererseits Durchfall- richtig schlimmen, Sturzbäche sind nichts dagegen-, zusätzlich stieg über den Tag seine Temperatur langsam an. Zusätzlich war er recht lethargisch. Den Mittagsbrei verschmähte er bereits und bevorzugte eine Flasche, ebenso Abends. Zusätzlich übergab er sich Abends, ebenfalls sturzbachartig, nachdem er das Bäuerchen nach dem Trinken machte (die halbe Küche stand danach unter Wasser unter Erbrochenem). Nachdem er sich beruhigt hatte, gabs eine zweite Flasche, danach war zum Glück alles in Ordnung.

Dieser J…. Nach dem Frühstück um 5 Uhr hellwach und putzmunter, nur um 45 Minuten später tief und fest zu schlafen.
G., das kleine Schnabeltierchen, leistet mir derweil Gesellschaft und bespielt ihren Beißring intensiv.
Die kleinen Fortschritte: G. kann mittlerweile ihre Trinkflasche nahezu selbstständig nutzen.
Vormittag spielen M., G. und ich im Kinderzimmer und bauen fahrbare Duplo-Häuser.
Hops! Nachmittags treffen wir uns mit den Nachbarn von oben und gehen auf den Spielplatz.
Hurra, der Flieder blüht <3
Ein sehr aktiver Tag heute.

Was schön war: M. kann allein schaukeln! Er weiß inzwischen, dass er sich festhalten muss und nicht runterrutschen darf. Und als er eine Weile geschaukelt ist- ich schubste ihn an- schnallte er sogar, dass er die Beine bewegen muss damit es weiter geht.

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12 von 12

Journal Freitag, 12.5.2017 – #12von12 im Mai

Heute war wieder ein #12von12-Tag. Informationen zu #12von12 gibts im Blog „Draußen nur Kännchen!„. Dort sind auch die anderen Teilnehmer aufgelistet.

Nur 2/3, aber hey- immerhin. Mit M. unterwegs ist Fotografieren ziemlich riskant, er haut nämlich einsfixdrei ab.

Guten Morgen! G. ist heute als erste wach und begleitet mich in die Küche.
G.s liebstes Hobby: Drehen. (📹 verlinktes Video, ~33Mb- ggf. also nicht über eine mobile Datenverbindung laden)
Der KiTa- und Arbeitsweg sorgt dafür, dass ich mich halbwegs viel bewege. Wenn wir nach Hause kommen, bin ich so um die 8000 bis 9000 Schritte gelaufen.
Erleuchteter Kaffee.
Dieses Schaufenster hat es M. besonders angetan. Warum bloß?
In der S-Bahn lesen wir Pettersson und Findus- das mag M. gerad sehr gern.
Und dann steht da tatsächlich noch ein Bagger nahezu vor der Haustür! Ein kleiner Junge war sehr, sehr glücklich.
Das Empfangskomitee nach unserer Rückkehr. Da essen wir gerad zur Feier der Steuerrückerstattung indisch.
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Journal Donnerstag, 11.5.2017

Keine Zeit, keine Zeit, ich poste daher nur ein unglaublich niedliches, von Jott aufgenommenes Video.

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Journal Mittwoch, 10.5.2017

Knüppelharter Tag. Vormittags Rotieren im Büro (die geplanten Aufgaben mussten weiter nach hinten verschoben werden), dann schnell in die KiTa, M. abholen und nach Hause. Keine Zeit für den Nachmittagskaffee, deswegen bin ich seit ungefähr 16 Uhr bleiern müde. Nachmittags für die Dauer von Jotts Arztbesuch Kinderbetreuung. Ich hatte mich im Vorfeld mit unseren Nachbarn von oben verabredet; wir trafen uns mit allen Kindern im Innenhof. Die großen Kinder rannten umher und spielten im Sandkasten, die Zwillinge chillten im Kinderwagen und meckerten nur gelegentlich.

Die Zwillinge sind etwas größer als die kleine Tochter unserer Nachbarn, die ein halbes Jahr älter ist- und schwerer sowieso (<3 Moppeldickbabys).

Das Kackwetter freut zumindest M.: Überall sind Pfützen. Und in Pfützen kann man super reinspringen und rumplantschen. Macht er auch ausgiebig, unsere Wege verlängern sich dadurch massiv.

Wir haben eine nicht unbeträchtliche Steuer-Rückzahlung bekommen. Nehm ich gern jeden Monat.

M. durfte auf dem Heimweg in der S-Bahn keine Scheiben anlecken, und auch nicht laut und oft dagegenklatschen. Und rumkreischen auch nicht. Als ich ihn ermahnte, schmiss er sich auf den Boden und quengelte, als ich ihn hochhob weinte er sehr theatralisch.

Ich böser Vater…

Was schön war: Der Nachmittag im Hof mit allen drei Kindern und unseren Nachbarn.

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Journal Dienstag, 9.5.2017

Was für’n Sch… Die Bahn war heute genauso voll wie gestern. Und am Ostkreuz fiel sogar noch ’ne Bahn aus, d.h. die Folge-S-Bahn war ebenfalls gerammelt voll. M. fuhr daher die meiste Zeit auf meinem Arm mit, damit er im Gewühl nicht versehentlich umgestoßen wurde/ durch die Beine abhaut und mich stehen lässt.

In der KiTagruppe ist der Magen-Darm-Infekt erneut aufgeflammt. Es ist zum Mäusemelken. Kann es nicht endlich mal wirklich Frühling und konstant schön werden, damit die ganzen schleichenden Infekte zum Erliegen kommen?

Eigentlich war ja geplant, im Büro die Aufgaben A und B zu bearbeiten. Daraus wurde leider nichts: Stattdessen verbrachte ich zwei Drittel des Tages mit Krisenkommunikation und Meetings, die länger wurden als geplant.

Dann eben morgen.

Wobei, vermutlich auch nicht: Morgen habe ich 1/2 Tag Urlaub und komme Mittags nach Hause. Jott hat einen Arzttermin und ich werde die drei Kinder betreuen.

Mit Chef und Teamleiterin ist abgestimmt, dass ich fortan bereits gegen 15:30 Uhr nach Hause gehen kann. Im Idealfall sind M. und ich so ~17 Uhr zu Hause. Wenn das der Fall ist, kann ich Jott bei der Abendfütterung der Zwillinge helfen.

Die fehlende halbe bis Dreiviertel Stunde hänge ich am Abend aus dem Home Office ran.

Die Zwillinge haben neue, größere Nuckel spendiert bekommen. Der erste ausgiebige Test am Abend war vielversprechend, sowohl J. als auch G. behielten den Nuckel länger im Mund und spuckten ihn nicht so fix aus.

Die großartigste Frau der Welt ist nun auch bei Twitter.

Zeit, alle verfänglichen Tweets zu löschen.

Was schön war: Von einer bevorstehenden Hochzeit (2018 ist auch bevorstehend) zu hören.

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Journal Montag, 8.5.2017

Eine sehr ruhige Nacht. Ich wurde tatsächlich nur ein Mal wach als die Zwillinge gegen 3 Uhr Hunger bekamen. Ansonsten waren alle Kinder ruhig.

Und das, wo M. gestern Abend mehrmals hochschreckte und nach Mama verlangte… Wir hatten uns schon auf das schlimmste eingestellt. Schön, dass es nicht eintrat.

Heute wieder ohne Buggy in die KiTa. M. fands toll, ich leicht bis sehr stressig (so viel mehr zu beachten…). Ab sofort lass ich den Wagen zu Hause, es sei denn es regnet morgens Bindfäden.

So viel länger waren wir gar nicht unterwegs, pro Tour dürften es so ungefähr 15 Minuten sein. Ich treibe M. allerdings auch etwas an- ansonsten würde er ziemlich oft stehen bleiben…

Aus einem noch nicht ganz durchschaubaren Grund war die S3 heute besonders voll. Ich vermute, es hängt mit Gleisbauarbeiten der BVG und damit verbundenen Ersatzverkehr zusammen. Wenn ich richtig liege, werden die Bahnen die nächsten zwei Wochen weiterhin so voll sein… Da kommt der Buggyverzicht genau richtig, denn ohne benötigen wir weniger Platz.

M. und ich unterhielten auf dem Heimweg in der S-Bahn die Mitreisenden um uns herum. Ich las ihm Dr. Brumm steckt fest vor. Er kennt das Buch natürlich auswendig und kann die „special effects“ (besonders betonte Geräusche; Dr. Brumms lautes HAAAAATSCHI (Seite 15); das AAAAAUUUUOOOOOIII (Seite 9) wenn sich Dr. Brumm die Hand im Milchtopf verbrüht) mitsprechen und tat das auch- mit anderen Worten: Da saß also ein Kleinkind in der S-Bahn, rief „HAAAAATSCHI“ und „AAAAAUUUUOOOOOIII“ und „ZWOOOSCH DI PLAUZ“ und freute sich wie ein Schneekönig.

Mittags eine Nachricht von Jott: Ob ich denn heute bitte besonders pünktlich kommen könne, J. und G. würden den ganzen Tag schon schreien.

Oh Shit.

Also überschlug ich alle noch offenen Aufgaben, sagte Bescheid das ich ’ne halbe Stunde früher gehen würde, und ging ’ne halbe Stunde früher. M. und ich hatten Glück, wir trafen Jott zufällig auf ihrem Nachhauseweg vom Einkaufen. So konnte M. ihr Eis aufessen und ich die Babywannen in die Wohnung tragen.

Als wir dann alle in der Wohnung waren, gings allerdings- J. und G. waren bei Jotts Einkaufsrunde eingeschlafen und zu Hause recht umgänglich.

Abends die noch fehlenden Arbeitszeiten vom Tag nachgeholt und dafür Privatkram nicht geschafft. Hoffentlich dann morgen Abend.

Was schön war: Am Westin Grand auf unserem KiTa-Weg wird immer Musik gespielt- und M. tanzt öfter mal dazu. Bislang meist im Buggy, heute dann auf zwei Beinen. Papa musste auch, und so wackelten wir beide am Hotel vorbei.

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Wochenende in Bildern

Journal Sonntag, 7.5.2017 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 06./07. Mai 2017 verlinkt.]

Zum Samstag vom Wochenende in Bildern.

Nach einer eher durchwachsenen Nacht- J. bekommt vermutlich Zähne und brauchte daher viel Zuwendung- werde ich halb Sieben durch G. geweckt, die im Bett liegt und erzählt. Eigentlich ganz niedlich. Jott und J. schlafen noch, also verschwinden G. und ich leise aus dem Schlafzimmer. Als sie gefüttert und gewickelt ist, hole ich J. und lasse Jott so noch etwas weiter schlafen. Sie wird wach, als beide Babys satt und zufrieden im Wohnzimmer miteinander erzählen.

Nach Jotts und meinem Frühstück baden wir die inzwischen schon recht müden Zwillinge, geben ihnen eine Flasche und dann gehe ich mit ihnen bis zum Mittagessen spazieren.

Am Nachmittag bringen meine Eltern M. zurück. Den Resttag lassen wir zu 5. ruhig ausklingen.

Hi!
Ganz ausgepowert vom Drehen und Aufrichten.
Beide Zwillinge freuen sich inzwischen, wenn sie im Spiegel ein Baby sehen.
Ein bisschen Sonne tanken an der offenen Balkontür.

Was schön war: Beide Zwillinge schliefen während des Vormittagsspaziergangs tief und fest. Ich konnte mich an den Müggelsee setzen und aufs Wasser gucken :)

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Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 6.5.2017

Vormittags: Flohmarkt -> Klamotten und Schaukelelch kaufen für alle Kinder
Nachmittags: Gemeinsam spazieren gehen nach Friedrichshagen, Eis essen und freuen über das viele grün
Abends: Dr. Strange aufer Couch.
Immer mal wieder Zwischendrin: Das Gold-Handy einrichten.

(Verzeihen Sie die Form, aber es ist schon wieder VIEL ZU SPÄT.)

Mittagsbrei. Wenn Jott füttert, essen die beiden ganz gut- bei mir leider noch nicht. 🌰🌰
Wir haben ein neues Familienmitglied. M. wird sich freuen.
<3
So grün kann es mitten in Berlin sein.
Sesam & Mon Cherie & Tartufo & Dunkle Schokolade
Beim Essen abgelichtet werden und doof gucken: ✅

Zum Sonntag vom Wochenende in Bildern.

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WMDEDGT?

Journal Freitag, 5.5.2017 – WMDEDGT 5/17

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]

3:17 Uhr (ich weiß das, weil ich immer auf die Uhr gucke wenn sich eines der Kinder meldet- ich muss ja rausfinden, ob sich ein eventuelles erneutes Hinlegen noch lohnen könnte) wacht J. auf und hat HUNGER. Jott, die von sowas immer eher wach wird als ich, bereitet Flaschen zu, ich zieh mir eine Sweat-Jacke über (ich frier nachts immer) und füttere J. Jott schnappt sich derweil die schlafende G., weckt sie und gibt ihr ebenfalls die Flasche.
‚Ne gute halbe Stunde später sind wir fertig und können wieder schlafen.

5:09 Uhr klingelt der Wecker. Sehr im Tran schalte ich den aus und wache 5:33 Uhr wieder auf, diesmal nicht ganz so tranig. Da ist wohl in der Zwischenzeit eine Tiefschlafphase zu Ende gegangen. Ich springe (hehe, is‘ klar…) auf, gehe duschen, mach mich tagfein und wandere Zehn vor Sechs weiter in die Küche. Dort: Kaffee, Frühstück, auf dem Arbeitsrechner Mails und Chats checken und die Timing2-App installieren.

Halb Sieben steht Jott mit G. im Arm in der Küche. Ich gebe G. die Flasche, Jott duscht währenddessen. Als ich mit G. fertig bin, bekommt der inzwischen ebenfalls wache J. seine Flasche, Jott frühstückt währenddessen. Als J. und Jott mit Trinken respektive Essen fertig sind, mache ich mich auf den Weg ins Büro- das müsste so gegen halb Acht gewesen sein.

Während der Bahnfahrten lese ich im Feedreader und auf Twitter, vom Alex aus laufe ich weiter zum Hausvogteiplatz und genieße die 15 Minuten Fußmarsch sehr.

8:34:42 Uhr (das hat mir die Zeiterfassungs-App verraten) beginne ich meinen Arbeitstag, ich gebe die getrackten Zeiten des Vortags ins firmeninterne Tool ein. Gerade als ich fertig bin (8:46:38 Uhr, wieder Timing2), ruft einer unserer Kunden mit einem Notfall an. Unser Kunde ist Dienstleister für eine andere Firma (es ist etwas kompliziert…), nennen wir sie V. Und die Firma V. hat bei unserem Kunden offenbar in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wegen Nicht-Gefallens die Entfernung eines etwas (total untertrieben) aufwändigeren Features aus einem gemeinsamen Projekt erbeten. Besagtes Projekt soll aber genau heute um 12 Uhr abgeschlossen werden- aber weil unser Kunde eine riesige Firma mit durchdefinierten Prozessen und Workflows ist und verschiedene Abteilungen am Abschluss des Projekts gearbeitet haben, können diese Prozesse und Workflows nicht mal eben so angehalten werden. Es ist also völlig illusorisch, der Bitte von Firma V. nachzukommen.
Es folgt jedenfalls eine gute halbe Stunde emsiger Kommunikation meinerseits mit unserem Kunden und Projektmanager-Kollegen, dann müssen wir auf weitere Rückmeldung unseres Kunden warten.

Ich nutze die Zeit zur Termin-Abstimmung für einen Ersthelfer-Lehrgang, den ich von meiner Agentur aus besuchen werde. 9:30 Uhr beginne ich mit der Entwicklungsarbeit an einem anderen Projekt, muss aber recht schnell wieder aufhören: 10 Uhr findet das tägliche Statusmeeting meines Teams statt. Jeder sagt kurz, was er am Vortag gearbeitet hat, an welcher Stelle es eventuell Probleme gibt, und gibt anschließend einen Ausblick auf den aktuellen Tag.

10:36:21 Uhr (jaja, ich find das halt cool) besprechen zwei Kolleginnen und ich die Anpassung bestimmter Inhalte auf der Websites eines unserer anderen Kunden. Die Darstellung der Seite auf mobilen Endgeräten (sprich: Tablets und Smartphones) soll angepasst werden. Wir besprechen die notwendigen Schritte und ihren ungefähren Aufwand für unsere Entwickler. Der Aufwand wird später in Stunden und Geld umgerechnet und an den Endkunden kommuniziert, dieser kann dann zustimmen und die Entwicklungsarbeit beauftragen, oder eben nicht.

Nach diesem Termin (10:48:32 Uhr) setze ich die Entwicklungsarbeit am Projekt von vor dem täglichen Statusmeeting fort und kann das mehr oder weniger bis zur Mittagspause (13:20:17 Uhr – 13:38:58 Uhr) relativ unterbrechungsfrei durchziehen.
Nach der Pause geht es weiter wie davor: Code schreiben und die Änderungen im Browser angucken. Highlight des Nachmittags ist ein Stück Rhabarber-Streuselkuchen, den ich mir von einer Kollegin erbeten habe.

Kurz nach 16 Uhr habe ich einen wichtigen Teilschritt beim Entwickeln abgeschlossen, und weil ich sowieso normalerweise 16 Uhr Feierabend mache, lasse ich den metaphorischen Stift fallen, klappe das MacBook zu, rufe innerlich „Hoch die Hände, Wochenende!“ und verlasse das Büro.

Den Fahrtweg nutze ich erneut zum Lesen. Als ich ~17:15 Uhr am Bahnhof Köpenick ankomme, ist der Feedreader fast leer, und zwei, drei Artikel sind von der „Später lesen“-Liste verschwunden.

Zu Hause verabreicht Jott den Zwillingen gerade den Abendbrei. Ich schnappe mir ein Schälchen und einen Babylöffel und füttere J.. Der hat aber keine große Lust, von mir Essen zu bekommen, und so gestaltet sich das etwas zäh… Nach der Raubtierfütterung steckt Jott die Zwillinge in ihre Schlafanzüge, ich bereite währenddessen das Abendessen (Salat + gebratene Chorizo) zu.
Beim Essen gucken die Zwillinge zu und unterhalten sich und uns.

Ungefähr 18:15 Uhr bringe ich die Zwillinge ins Bett. Heute funktioniert es wieder ganz gut, eine Viertelstunde später bin ich damit fertig und kann Jott in der Küche noch ein wenig zur Hand gehen. Gegen 19 Uhr sind wir fertig.

Da ich gestern auf Grund des Zahnarzt-Termins etwas später ins Büro kam, setze ich mich nochmal an den Arbeitsrechner und beende bis 20:45 Uhr das Entwicklungsprojekt von heute Nachmittag. Danach spiele ich mit der Timings2-App herum: Für erfasste Zeiten lege ich Projekte an, bereinige Tätigkeitsbeschreibungen, erstelle Projektkategorien und -abhängigkeiten und schaue mir die Diagramme und Exporte an.
Nebenbei laufen am Arbeitsrechner Software-Updates durch, für sowas ist ja normalerweise keine Zeit.

Viertel Zehn wechsle ich ans private MacBook Air und lasse den Tag ausklingen (YouTube, Blogs lesen, WmDedgT-Beitrag schreiben). Und jetzt, gegen Dreiviertel Elf am Abend, gehe ich schlafen.

So sieht die Timings2-App für heute aus:

Tages-Übersicht. Im Balkendiagramm wird ersichtlich, zu welcher Tageszeit ich an welchem Projekt gearbeitet habe. Im linken Kreisdiagramm darunter wird die Projektverteilung abgebildet, rechts davon sind die benutzten Apps und Programme.
Eine detaillierte Auflistung der benutzen Programme. Wenn ich die Einstellungen rechts verändere, kann ich mir sogar die genutzten Seiten/ Verzeichnisse ausgeben lassen.

Heutiger Ohrwurm. Den Kindern schon zum Frühstück vorgesummt: Iron Maiden – Fear of the Dark.

Vor ein paar Tagen wurde ein neues Primitive Technology Video veröffentlicht: Water Powered Hammer (Monjolo). Eine spannende Verbindung: Eine mit Steinzeit-Technologien erstelle Maschine.

Was ich an den Videos generell interessant finde: Ich bekomme einen Eindruck davon, wie mühsam das Leben vor Urzeiten gewesen sein muss. Jedes kleine Werkzeug muss langwierig hergestellt werden, es gibt keine Maschinen, die einem Arbeit abnehmen…

Was schön war: Nach dem Abendessen hielten Jott und ich je einen Zwilling auf den Beinen und ließen die Zwillinge sich angucken und anfassen. Mittlerweile freuen sie sich, wenn sie sich sehen, und lachen und zappeln richtig.

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Journal

Journal Donnerstag, 4.5.2017

M. verblüfft mich immer wieder. Heute morgen vor unserem Zahnarzt-Termin guckten wir eine Autozeitung an („Papa Auto gucken?!“). So weit, so gut (naja- Autozeitungen zählen nicht unbedingt zu meiner Lieblingslektüre). Aber: M. konnte mehrfach sagen, dass unterschiedliche Autos weiß oder blau oder rot waren. D.h. er zeigte, wenn ein blaues Auto in der Zeitung auftauchte, mit dem Finger drauf und sagte sowas wie „Auto blau“. So ein schlaues Kind :)

Überhaupt ist das gerade ein superspannendes Alter. Seine Fortschritte zu sehen ist unglaublich faszinierend. Wie er die Welt erkundet, wie er kommuniziert, zu verstehen versucht, seine Selbstständigkeit entdeckt… Total großartig.

Der Zahnarzttermin lief klasse (zumindest für M., ich habe zum ersten Mal seit X Jahren eine minikleine Karies-Stelle und muss nochmal hin). M. öffnete widerstandslos den Mund und ließ seine Zähne anschauen. Während meiner Untersuchung war er ein Vorzeige-Kind und durfte nach unserem Termin sogar in die Zahnarzt-Schatzkiste greifen und sich eine Zahnpasta aussuchen.

Weil es mir kürzlich auffiel: Bei M. haben wir ständig nach allen möglichen Entwicklungsschüben gegooglet, uns belesen und und und. Jetzt, mit drei Kindern, passiert das eigentlich gar nicht mehr. Irgendwas ist eh immer, Zeit haben wir auch nicht, und von daher vertrauen wir darauf das schon alles passt. Und viel haben wir ja auch bei M. gelernt.

M. wurde heute von meiner Mama abgeholt und wird ein verlängertes Wochenende im Brandenburgischen verbringen. Jott und ich haben also nur die Zwillinge zu versorgen und somit die nächsten Tage hoffentlich etwas mehr Luft als sonst.

Heute Abend jedenfalls schliefen die Kinder vor 19 Uhr, und die Wohnung war auch zum Großteil… „okay“.

Zur Zeiterfassung im Büro nutze ich derzeit Tyme2. Das ist ’ne schöne, aufgeräumte App, die aber einen Nachteil hat: Zum Erfassen von Zeiten muss ich die Erfassung manuell beginnen/ beenden. Das vergesse ich teilweise, und dann ist die Verwunderung am Nachmittag groß, was ich am Vormittag gemacht habe.
Daher fand ichs ganz spannend, als ich kürzlich über Timing 2 las. Timing 2 überwacht im Endeffekt den Rechner und trackt automatisch, was man so alles macht. Das geht runter bis auf die Inhalte in Apps, d.h. ich kann mir sogar auswerten lassen welche Websites ich besuchte und wieviel Zeit ich darauf verbrachte. Das ist einerseits gruselig, andererseits im Büro recht spannend.

Heute Abend installierte ich die App (irgendwas muss ich in der vielen freien Zeit ja machen) auf dem Privatrechner und schaue sie mir seitdem an. Morgen steht ein Test damit auf dem Arbeits-MacBook an, ich bin sehr gespannt.

Comic: Get Comfy. Weils mit M. beim Einschlafen und Abends und Nachts so furchtbar wahr ist.

Comic: Energy. Sehr gelacht, an Jott geschickt. Nicht mehr lange, und das wird hier auch so sein. Mit drei herumrennenden Kindern wird das sehr, sehr spaßig. Andererseits: Fitnessstudio und oder Sport brauchen wir so vermutlich nicht mehr.

Was schön war: Abends Döner essen mit Jott, während sich die Zwillinge im Hintergrund unterhielten.