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Journal Mittwoch, 29.3.2017

In den letzten Tagen und Wochen merkte ich, dass mir morgens ein wenig Zeit fehlt, wenn ich zwischen halb und dreiviertel 6 aufstehe. Die Konsequenz daraus ist ein Verschieben meiner Aufstehzeit auf irgendwann zwischen 5 und viertel 6- im Idealfall habe ich so ungefähr 20 Minuten, um mich fertig zu machen, bevor mir ein Kind in den Arm gedrückt wird.

M. erzählt seit ein paar Tagen ununterbrochen. Er plappert alles nach, führt Nonsens-Gespräche und plappert vor sich hin. Das ist einerseits furchtbar niedlich, andererseits aber, gerade gegen Abend, etwas anstrengend…

Zeit, die ich die Zwillinge heute wach sah: ~1h. Beide zusammen. Mehr als 30 Stunden Arbeiten gehen und Pendeln vertragen sich äußerst schlecht mit Familienleben.
Meine Hochachtung an Jott, die die Zwillinge im Endeffekt rund um die Uhr allein betreut.

Tagesspiegel-Reporter Jens Mühling klappert alle 96 Ortsteile von Berlin ab und schreibt darüber. Bislang war er in Adlershof, Alt-Hohenschönhausen und Alt-Treptow.

Ein ziemlich bedrückender Text über eine langjährige Ehe: Geliebt haben sie sich nie. Klar ist nie alles kitschig rosa, aber sein Leben lang mit einem Menschen verbringen, über den man nach 64 Jahren sagt, dass man nie zusammengepasst hat? Das erscheint mir doch mehr Selbstaufgabe, als sein muss.

Was schön war: Der Kaffee in völliger Ruhe am Morgen.

2 Antworten auf „Journal Mittwoch, 29.3.2017“

Hallo!
Danke für´s Teilen des Ehe-Artikels! Macht mich nachdenklich. Zwei Generationen vor uns war einiges anders: ohne Ehefrau bzw. Ehemann war das Leben häufig nicht gut zu meistern und Geschlechterrollen waren um Einiges starrer als heute: die Frau sorgt für den Mann und der Mann erwirtschaftet den Lebensunterhalt nicht nur für sich. Die Ehe als ökonomische Einheit. Liebe als Sahnehäubchen obendrauf oder öfter eher ohne.
Heute leben wir Ehe und Partnerschaft anders mit Vor- und Nachteilen…
Gute Nacht!

Hallo & willkommen Marika :) Ja, ich musste da auch nachdenken. Ich will Vernunft- und Zweckehen gar nicht verteufeln und glaube, dass das gut gehen kann- aber es ist eben doch ein krasser Schritt von der romantischen Beziehung weg.

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