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Elternzeit 2016

Journal Montag, 1.8.2016

Strandtag, trotz viel Wind, ein paar Wolken und gerade mal 18°. Wir verkrümelten uns in den Windschatten des Bunkers am Strand von Vedersø Klit, bauten unsere Strandmuscheln auf und ließen uns für ein paar Stunden die Sonne auf den Pelz brennen.

Für Grabungsarbeiten waren wir diesmal besser ausgerüstet: Auf dem Weg zum Strand hatten wir- für das Kind, natürlich!- eine Schaufel gekauft, die direkt zum Einsatz kam.

Wellengang

Bunker
Das Meer, von „unserem“ Bunker aus gesehen.

Sandmuster

Flugsand
Flugsand- der Wind vom Meer treibt den Sand die Dünen hoch (und sandstrahlt jeden, der dort hinauf läuft).

Sturmfrisur

Bunkerlandschaft

Vester Husby
Blick von der zweithöchsten Düne in Vedersø Klit auf die Klitplantage
Loch
Unser ~1,6m tiefes Loch. Als ich drin stand, guckte nur noch mein Kopf heraus, und die Füße standen im Meerwasser auf das wir in dieser Tiefe stießen.

Sandschichten

Am Nachmittag badeten Jott und Herr Schnuffke im Pool, während ich mit der Kamera herumlungerte.

Babybeine
Herr Schnuffke hat lange, grazile Modelbeine. Dies ist das Beweisfoto.

Abends Spaghetti Bolognese und mehrere Rommé-Partien, gelegentlich unterbrochen vom aus dem Schlaf aufwachenden Herrn Schnuffke.

Es ist merkwürdig: Die 18° hier und heute fühlten sich teils wärmer an als höhere Temperaturen in Berlin. Hier kann ich in kurzen Hosen, T-Shirts und Sandalen herumhüpfen, wo ich in Berlin lange Klamotten brauche. Gibt es dafür eine sinnvolle Erklärung oder ist das einfach nur subjektives Empfinden?

So, wie Herr Schnuffke auf das Meer und den Pool abgeht, müssen wir wohl eine Zwischendecke einziehen und ein Schwimmbecken für ihn einbauen. Das Kind ist eine absolute Wasserratte und ließ sich heute nur sehr widerstrebend von den Wellen und seiner Poolinsel entfernen (irgendwann muss es eben sein- sonst löst er sich noch auf…).

Was schön war: Am Strand auf Fototour gehen zu können, weil das Kind in guten Händen war.