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Journal Dienstag, 22.3.2016

Meine Elternzeit im Sommer ist nun auch offiziell im Büro bekannt gegeben.

Heute kam ein von Jott bestellter Lauflernwagen für Herrn Schnuffke an. Ich freu mich aufs lange Wochenende, wenn ich sehe wie er damit umgeht.

Normalerweise fallen mir Plakate, Werbung und ähnliches in der Stadt gar nicht großartig auf. Heute war das anders, ein Plakat der Diakonie fiel mir ins Auge. Genauer gesagt, der Slogan darauf: „In der Nächsten Nähe“. Sehr guter Spruch, durch die räumliche und menschliche Ebene.

Christian schreibt über ÖPNV auf dem Land. Das erinnert mich an Jotts Heimatdorf, wo der Bus zwei Mal am Tag fährt (so ungefähr).

Unser Auto brauchen wir in der Stadt allerdings auch, obwohl wir die S-Bahn sowie diverse Bus- und Straßenbahn-Linien direkt vor der Tür haben und deren Taktung echt super ist. Mit dem Auto sind wir auf vielen Strecken, gerade außerhalb des S-Bahn-Rings, teils erheblich schneller am Ziel. Und sobald es ins Umland geht, zu meinen Eltern beispielsweise, möchte ich das Auto nicht mehr vermissen (auch wenn es mich oft nervt). Na klar kann ich auch mit der S-Bahn und Straßenbahn ungefähr anderthalb Stunden durch Brandenburg fahren- ich kann mich aber auch 45 Minuten ins Auto setzen und bin am Ziel.

Von den Vorteilen bei den Fahrten nach Magdeburg gar nicht sprechen. Oder dem Fahren von A nach B mit Herrn Schnuffke.

Was schön war: Heute morgen steckte ich mir ein Stück von Jotts fantastischen Marmorkuchen mit Kirschen in den Rucksack, vergaß das über den Tag und bemerkte es erst beim Aufbruch aus dem Büro nach Hause wieder. Soll heißen: Auf dem Heimweg gab es Kuchen. Herz, was willst Du mehr?

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Journal Montag, 21.3.2016

Die morgentliche Helligkeit macht das Aufstehen etwas leichter. Ich freu mich drauf, wenn die Sonne um dreiviertel Sechs schon scheint.

Noch 13 Wochen bis zur Elternzeit. Zu sagen, dass ich die Tage zähle, wäre übertrieben- aber eben die Wochen. Morgen lass ich meinen Antrag im Büro unterschreiben und danach schick ich ihn ans Jugendamt Köpenick.

Ein relativ entspannter Tag im Büro, wenn man von ein paar kleineren Aufregern absieht. Ich habs sogar geschafft, pünktlich zu gehen. Nach den letzten Wochen ist das erwähnenswert.

Herr Schnuffke ist heute Abend ohne Stillen und Kuscheln mit Jott eingeschlafen, zu unserer aller Verblüffung. Er war beim Umziehen vor Müdigkeit schon unglaublich schlecht gelaunt; als ich ihn zur Beruhigung ein wenig schaukelte und sang, schlief er ganz langsam ein.
Das ist neu, das hatten wir noch nie (wenn man vom Einschlafen in der Trage absieht). Bislang wurde er Abends immer von Jott gestillt und schlief dabei oder danach ein.

Morgen probier ich das wieder, vielleicht kommen wir so allmählich von der letzten Stillmahlzeit weg.

Was schön war: Herrn Schnuffke mit der elektrischen Zahnbürste die Zähnchen putzen. Für ihn muss das wie Magie sein- da ist so ein komisches Stabding, das brummt und manchmal rot leuchtet und vibriert! Hammer.

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Wochenende in Bildern

Journal Samstag, 19.3.2016, und Sonntag, 20.3.2016 – Wochenende in Bildern

[Weitere Informationen zur Initiative „Wochenende in Bildern“; die Wochenenden der anderen Teilnehmer sind in Wochenende in Bildern 19./20. März 2016 verlinkt.]

Die Nacht zum Samstag im Wohnzimmer verlief ruhig und störungsarm. Herr Schnuffke lag zwar irgendwann quer auf der Couch und buffte mich mit seinem Kopf an, schlief aber ansonsten sehr gut.

So gut, dass er um 6:30 Uhr putzmunter ist.

Beim anschließenden Kuscheln- nur weil ich nun auch wach bin, muss ich ja nicht gleich unter der warmen Decke hervorkommen- überlege ich, welche Ironie des Schicksals es ist, dass mein Kind ein Frühaufsteher ist. Die mütterlichen Gene sind in dieser Hinsicht übermäßig stark im Kind präsent.

Insgeheim bin ich aber froh, dass ich immerhin bis halb Sieben ausschlafen konnte.

Kaffee

Nach dem Brötchenholen gibts erstmal Kaffee, beim Frühstück verblüfft uns Herr Schnuffke durch seinen Appetit. Er verdrückt die Hälfte seines Körpergewichts in Grießbrei und Wurstbrötchen- sehr zu Jotts Verdruss, die das Brötchen eigentlich selbst essen wollte.

Erstmal zu Netto

Dreiviertel Neun laufen Herr Schnuffke und ich zum einkaufen zu Netto, Jott räumt in der Zwischenzeit die Wohnung auf.

Mausefraß

Weil Herr Schnuffke sich im Einkaufswagen dauernd nach links und rechts lehnt, um die vielen Artikel anzufassen, darf er zur Ablenkung meinen Einkaufszettel halten. Bevor der Zettel komplett angeknabbert und spuckedurchweicht ist, greife ich ein- ich muss schließlich noch lesen können, was ich einkaufen soll.

Eispause

Zurück zu Hause machen wir eine kurze Eispause, …

Bücherwurm

… und während ich den Einkaufszettel aktualisiere, stöbert Herr Schnuffke in meinen Büchern. Dann brechen wir zu Teil 2 der Einkaufsrunde auf. Diesmal gehts ins Forum Köpenick zu Kaisers, um dort die restlichen Lebensmittel zu besorgen die es bei Netto nicht gibt.

Wieder zu Hause gehe ich duschen (kein Bild davon) und wir brechen im Anschluss zu meinen Eltern auf. Wir sind am Nachmittag bei einer ehemaligen Kollegen von mir verabredet, die im Dezember ein Baby bekommen hat, und schauen davor zum Mittagessen bei meinen Eltern vorbei.

Mehrgenerationenreh

Herr Schnuffke spielt dort mit dem Mehrgenerationenreh, auf dem bereits seine Großmutter und ich herumgekaut haben. Ohren und Nase des Rehs sind vom vielen Rumnuckeln daran deutlich heller als de Rest, ansonsten hat es die vielen, vielen Jahre erstaunlich gut überstanden.

Spielstunde

Am Nachmittag fahren wir weiter zur ehemaligen Kollegin, trinken Kaffee und essen Kuchen, erzählen viel über Kinder und Familie. Herr Schnuffke sieht erstmals im Leben einen Hund von nahem und ist anfangs sehr zurückhaltend. Nach einiger Zeit muss ich ihn nicht mehr hochnehmen, wenn der Hund in seine Nähe kommt, und nochmal einige Zeit später traut sich Herr Schnuffke sogar den Hund vorsichtig anzufassen.
Ich finds supergut, endlich auch mal in meinem Bekanntenkreis mit jemandem über Kinder, Elternschaft und das Leben drumherum zu sprechen.

Zurück zu Hause gibt es Abendbrot, dann räumen Jott und ich das Bad auf und legen gegen 20:30 Uhr die Füße hoch.

Sonntagsfrühstück

In den ganz frühen Morgenstunden des Sonntags ziehe ich mit Herrn Schnuffke nicht ins Wohnzimmer um, sondern hole ihn zu uns ins Schlafzimmer. Eine gute Stunde später wird er trotzdem endgültig wach. Zum Glück erbarmt sich Jott und steht auf, um das Kind zu bespaßen. So kann ich noch etwas länger schlafen und werde erst wieder zum Frühstück geweckt.

Kuchen

Nach dem Frühstück beginnt Jott mit den Vorbereitungen für die heute bei uns stattfindende Tupperparty. Eine Freundin von Jott ist Tupper-Beraterin und wird die Ware mitbringen und verkaufen.
Als wir letztens beim Geburtstag einer Bekannten waren, kam das Thema auf, und als Jott herumfragte wer denn bei so einer Veranstaltung mitmachen möchte war der Zuspruch rege. Einige Gäste haben zwar leider abgesagt, aber trotzdem werden später acht oder neun Frauen zu Besuch kommen.

Zwei, Drei, Vier

Ich schnappe mir derweil den quengelnden Herrn Schnuffke und gehe ins Wohnzimmer, damit er Jott nicht im Weg herumkriecht. Nachdem wir ein wenig gespielt haben, wird Herr Schnuffke immer ruhiger und möchte gern kuscheln. Ich ahne, wo das hinführt- wer seit 6 Uhr morgens wach ist, darf um halb Zehn das erste Nickerchen machen.
Wir legen uns zusammen auf die Couch, und binnen zwei Minuten schläft das Kind. Und schläft. Und schläft.
Ich lese in der Zwischenzeit in Zwei, Drei, Vier: Wie ich eine Familie wurde von Maximilian Buddenbohm, dem Herzdamengeschichtenautoren. Das Buch kenne ich schon, aber Herr Schnuffke hat es beim Durchstöbern des Bücherregals auf den Boden geworfen und so habe ich es eben zufällig in der Hand, als wir uns hinlegen.

Herrn Schnuffkes Vormittagsschläfchen dauert, ich schaffe es das Buch durchzulesen. Zwischendurch kommen Jotts Tupper-Freundin und eine weitere Freundin, die mit „Pschhh- das Kind schläft“ willkommen geheißen werden.

Mittagessen

Die drei Frauen gehen Burger essen und bringen mir einen Barbecue-Burger mit. Ich füttere derweil das inzwischen wache Kind.

Tupper

Irgendwann sind alle Gästinnen da und unser Flur ist mit Schuhen und Taschen vollgestellt. Ich muss bei einigen der Schuhe an Kinderschuhe denken, weil sie so putzig klein sind. Das ist vermutlich aber nur eine Macke von mir- im Gegensatz zu meinen Schuhen sehen alle anderen Schuhe immer klein aus…

Badezeit

Nachdem alle Gästinnen wieder weg sind, wird Herr Schnuffke gebadet und bettfertig gemacht. Er hat sich wacker gehalten und ist inzwischen seeehr müde vom Herumspielen mit den Gästinnenkindern und dem Schäkern mit vielen, vielen Frauen.

Heiße Zitrone

Letzte Amtshandlung des heutigen Tages: Ich mache heiße Zitrone für Jott und mich und hoffe, dass das mich seit Tagen begleitende Kratzen im Hals davon verschwindet.

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Essensplan

Essensplan KW 11/12 2016

Tag Gericht
Samstag Reste
Sonntag Caesar Salad
Montag Kartoffelrösti mit Quark
Dienstag Italienischer Nudelsalat
Mittwoch Gemüseburger
Donnerstag Bulgurpfanne
Freitag Chicken Korma
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Journal Freitag, 18.3.2016

Meine Büro-ToDo-Liste ist inzwischen soweit abgearbeitet, dass ich ohne fehlenden Neu-Input in ein paar Tagen nichts mehr zu tun habe. Das gabs lange nicht mehr. Nicht, dass ich mich am Ende noch langweile…

Yay, Markttag! Weil es gestern Abend Caesar Salad gab und Salat zum mitnehmen eher doof ist (wird matschig), gabs heute in der Mittagspause eine extragroße Portion Bolognese bei Dan Angelo’s Empire Diner (da hol ich mir öfter was und kann ihn empfehlen) auf dem Spittelmarkt-Markt. Das richtige Essen für diesen nasskalten Tag.

Ich sollte die Kamera öfter rausholen, damit ich tägliche Bilder für das Blog habe. Das fand ich schöner als die reinen Texteinträge. Auch aus Dokumentationsgründen.

Herr Schnuffke schläft unglaublich unruhig und seufzt vor sich. Ich werde ihn mir also gleich schnappen und ins Wohnzimmer mit ihm gehen- das ist sinnvoller als bei ständig anspringenden Babyphone versuchen, einzuschlafen und ohnehin in spätestens einer Stunde wieder geweckt werden.

Was schön war: In der S-Bahn war eine erwachsene Frau mit Pikachu-Mütze. Da war ich mit meiner Bärchenmütze in guter Gesellschaft.

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Journal Donnerstag, 17.3.2016

Sachen runterarbeiten im Büro. Die ToDos werden wieder weniger.

Wieder mal sehr über das Beyoncé-Chicken-Dance-Video gelacht.

Und mich über den Pavian gefreut.

https://twitter.com/Learn_Things/status/710288556774846464

Was schön war: Sonne. Den ganzen Tag über.

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Journal Mittwoch, 16.3.2016

Nach der Arbeit Essen im Chai Ji mit derzeitigen und ehemaligen Kollegen. Gut gegessen, gut unterhalten und ein drei Monate altes Baby im Arm gehalten. Herrje, kaum zu glauben dass Herr Schnuffke auch mal so klein, so leicht und so schlaff war. Ich hab mich, glaube ich, angestellt wie der erste Mensch- wie hält man so ein kleines schluffiges Etwas nochmal?

Ich habe mir den Spaß gemacht und bin den Großteil der Strecke vom Büro in die Rigaer Straße gelaufen (irgendwas um die fünfeinhalb Kilometer, abzüglich eines kurzen Stücks U-Bahn-Strecke zum Zeitsparen). Die Gegend um Petersburger Straße/ Bersarinplatz/ Rigaer Straße ist ganz nett, ich hätte nicht gedacht dass es dort neben diversen Hausprojekten noch so viele verfallende Häuser gibt.

Ich finde es befremdlich, wenn in einem Gespräch über ein Parfüm festgehalten werden muss, dass der verwendete Duft kein billiger Duft von $PreiswerterMarke ist, sondern ein Edelduft von $WesentlichTeurererMarke. Auf Nachfrage wurde bestätigt, dass das einen Unterschied mache. Welchen genau, wurde nicht ausgeführt.

Was schön war: Ausschlafen, Frühstück mit Frau und Kind und dann im Sonnenschein zur Arbeit laufen und fahren. Und natürlich das Abendessen.

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Journal Dienstag, 15.3.2016

Der Tag war so lala, das beste (vor dem nach Hause kommen natürlich) waren fast noch die Bahnfahrten mit Podcast hören (weiterhin Resonator, so wie gestern) und Zeitung lesen (DER SPIEGEL Wissen – Weniger ist mehr).

Morgen geh ich mit meinen ehemaligen Kollegen Abends essen, ich freu mich drauf.

Was schön war: Fünfe gerade sein lassen und mit Jott auffe Couch Hellboy gucken.

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Journal Montag, 14.3.2016

Düdelü. Jott hat irgendwo gelesen dass es ganz gut ist wenn man die Tür vom Kinderzimmer ein bisschen offen lässt, damit sich das Kind beim Schlafen noch ein paar Geräusche hört und sich nicht allein fühlt. Das probieren wir heute Abend aus und es kommt uns beiden unabhängig voneinander so vor, als ob Herr Schnuffke etwas ruhiger schläft. Sonst seufzt er viel und dreht sich, heute ist das nicht der Fall.

Mal gucken ob sich das bestätigt.

Beim Rumpuzzeln in der Küche am Abend hörte ich erstmals eine Episode des Resonator-Podcasts. Ich hatte da ein wenig Berührungsängste weil ich dachte, dass ich da eventuell zu doof für bin, aber zumindest beim Thema Biodiversität komme ich gut mit und lerne noch etwas.

Yay! Es gibt einen neuen Beitrag bei „Was machen die da?„. Und es geht um Essen, was ja eh immer gut ist: Hervé Kerourédan, Crêperie Ti Breizh

Die Crêperie Ti Breizh steht jetzt jedenfalls auf meiner Hamburg-Liste.

Was schön war: Ich habe heute ausgeschlafen. Also, bis halb Sieben. Und dann hab ich mir gedacht, ach, was solls, frühstückste mal noch was zu Hause mit Jott und Herrn Schnuffke, und das hab ich ganz entspannt gemacht.

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Journal Sonntag, 13.3.2016

Ich sollte am Abend öfter denken, dass ich in der kommenden Nacht nicht viel schlafen werde. Denn gefühlt jedes Mal, wenn ich das bislang tat, gewährte Herr Schnuffke uns eine ruhige Nacht. So auch heute.
Nur an der Aufstehzeit können wir noch arbeiten (6:30 Uhr am Sonntag ist definitiv zu früh), aber das wird vielleicht noch.

Den Vormittag verbrachten wir bei Jotts Papa, zum Mittagessen fuhren wir zu Jotts Mama und blieben dort noch bis zur Kaffeezeit, die auf Grund des langen Mittagschlafs von Herrn Schnuffke etwas später anbrach.
Danach fuhren wir mit einem ausgeschlafenen und zufriedenen Kind zurück nach Berlin.

Was schön war: Das Vormittagsschläfchen mit Kind auf dem Bauch.