Kategorien
Journal

Journal Samstag, 27.2.2016, und Sonntag, 28.2.2016

Ein dicht getakteter Samstag. Nach dem Frühstück fuhren Herr Schnuffke und ich mit der Straßenbahn zum Friedrichshagener Alnatura-Laden und kauften Kleinkram ein, während Jott einen Marmorkuchen für Sonntag buk. Als wir wieder zu Hause waren gab es ein schnelles Mittagessen für Herrn Schnuffke, dann machten wir uns bereit für den Aufbruch zur Babymania-Babymesse im FEZ in der Wuhlheide. Wir hatten im Vorfeld davon mitbekommen, fanden die angebotenen Workshops zum Teil sehr spannend und beschlossen, uns das einfach mal anzusehen. Mit von der Partie waren die Nachbarn von oben mit ihrem kleinen Sohn. Mit denen wollten wir uns schon lange wieder treffen, mussten die Termine aber immer wieder aus diversen Gründen aufschieben. Am Samstag kam aber zum Glück nichts dazwischen und so fuhren wir zur Babymesse.

Im Programmheft steht als Hinweis zu den Workshops, dass die Teilnehmerzahl begrenzt sei und man sich doch bitte Platzkarten reservieren solle. Als wir gegen 14 Uhr dort ankamen, mussten wir leider erfahren das bis auf ganz wenige, für uns uninteressante Workshopws, keine Platzkarten mehr verfügbar waren. Und ich hatte noch am Vorabend mit Jott gewitzelt, dass ich pünktlich zur Eröffnung ins FEZ fahren und Platzkarten reservieren würde, also quasi wie die Menschen die mit Handtüchern Poolliegen reservieren… Hätte ich das mal gemacht.

Die Messe war aber auch so interessant, diverse Aussteller informierten und zeigten ihre Waren. Ich erfuhr einiges über den Brodowiner Ökokorb (mit einem Biokistenabo liebäugele ich seit einiger Zeit), wir kauften super schöne, leuchtend rote Schuhe für Herr Schnuffke (die ich noch ein wenig runterhandeln konnte weil die Farben nicht so kräftig waren wie beim Ausstellungsstück) und informierten uns über Reboarder-Kindersitze.

Nach dem Rumlaufen ließen wir die Kinder noch im Bällebad spielen (Herr Schnuffke war begeistert, hätte ich gar nicht gedacht- ich nahm an, dass er zu klein für die Plastebälle sei, aber er fand es großartig inmitten der Bälle zu liegen, alle nacheinander hochzunehmen und sich darunter begraben zu lassen), aßen ’ne Brezel und machten uns auf den Heimweg. Wir mussten noch einiges vorbereiten, denn für den Abend hatten wir die Nachbarn von oben zu Brettspielen, Essen und Unterhaltung eingeladen- und Falafelburger und Mango-Salat machen sich bekanntlich nicht von selbst.

Der Abend selbst war sehr schön, wir spielten eine Runde Takenoko, aßen und tranken und erzählten. Ab ungefähr 23 Uhr veranstalteten Herr Nachbar von oben und ich einen Gähnwettbewerb (wir müssen beide so sehr früh aufstehen), während die beteiligten Damen deutlich fitter waren.

Heute, am Sonntag, besuchten wir nach relativ langer Zeit wieder meine Eltern. Auf der Anfahrt hielten wir kurz bei einem befreundeten Pärchen an, hinterließen eine Kleinigkeit für ihr im Dezember geborenes Baby und verabredeten uns zum gemeinsamen Kaffeetrinken am einzig freien Wochenende Mitte/ Ende März.
Bei meinen Eltern dann das übliche Programm: Essen, erzählen und Herrn Schnuffke von den Großeltern bestaunen und bespaßen lassen. Auch hier fremdelte Herr Schnuffke anfangs etwas (wie neulich in Magdeburg), fing sich aber recht schnell wieder und war die restliche Zeit des Besuchs sehr fröhlich und ausgeglichen.
Auf der Rückfahrt durfte ich diverse Male meine Soloversion von „Der Kuckuck und der Esel“ zum Besten geben, da Herr Schnuffke weiterhin nicht gern müde im Dunkeln Auto fährt.

Abends wurde das Kind ins Bett gebracht- auf Grund der schon fortgeschrittenen Zeit und akuter Übermüdung ohne Baden-, die Küche von den Resten des gestrigen Gelages gesäubert, das morgige Frühstück vorbereitet und endlich mal wieder der Bart gestutzt (ich bin dadurch drei Kilo leichter, juchhu!).

Ein schönes Wochenende.

6 Antworten auf „Journal Samstag, 27.2.2016, und Sonntag, 28.2.2016“

Das ist doch das mit diesen grünen/rosanen/gelben Bambus-Teilchen und den Pandas, oder? Ich weiß auch nicht warum, ich finde einfach diese Farbkombi total anstrengend für die Augen und es führt immer dazu, dass ich denke „och, wir könnten mal wieder Takenoko spielen…aber die Farben….vielleicht doch lieber was anderes…!“

Scheint wohl nur bei meinen Augen aufzufallen.

Spielen Sie generell gern oder nur in sehr bestimmten Ausnahmefällen?

Ah, jetzt verstehe ich :) Diese Probleme bezüglich der Farbgebung sind mir fremd. Allerdings fällt es mir im halbdunklen Wohnzimmer teils sehr schwer, die Farben der Grundplättchen auseinanderzuhalten.
So muss jeder sein Päckchen tragen bzw. seinen Panda verscheuchen.

Ich spiele generell sehr gern, aber viel zu selten. Zu zweit macht das Spielen keinen rechten Spaß und um mehr Leute einzuladen, fehlt mir meist die Muße.
Bei uns liegen beispielsweise noch das unbespielte Carcasonne und das ebenfalls unbespielte Legenden von Andor herum- es ergibt sich einfach nicht, dass wir die einweihen.

An Carcassonne haben wir uns irgendwann sozusagen satt gespielt, aber eigentlich ist es ein tolles Spiel. Und Legenden von Andor!!! Ich glaube wir haben die ersten 4 durch, fehlen also noch ein oder zwei, plus Erweiterung natürlich.

Wie Sie sehen – ich auch (gerne spielen), allerdings wohl häufiger als Sie. Wir haben ein paar mehr oder weniger feste Termine mit Freunden, die ebenfalls gerne spielen, das ist dann leichter als jedes Mal separat einladen zu müssen.

Feste Termine klingen gut, das sollte ich auch mal probieren. Das lässt sich auch wunderbar mit dem inoffiziellen Vorsatz für 2016, mehr mit Menschen die ich mag zu machen, kombinieren.

Schreibe einen Kommentar zu herrpaul_ Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.