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Journal Mittwoch, 6.1.2016

Heute morgen lag die ganze Stadt unter einer geschlossenen Schneedecke. Auf dem Arbeitsweg hatte ich passend dazu das Schneemann-Lied aus „Die Eiskönigin“ im Kopf. Zumindest den Teil, der mir nach dem Sehen des Films vor etwas mehr als zwei Jahren noch geläufig war. Ach Gehirn, du seltsames Organ- alle möglichen unwichtigen Sachen behalte ich, während ich wichtige Informationen viel zu oft vergesse.

Jott war mit Herrn Schnuffke heute spontan zur U5. Die Arztpraxis rief an und meinte, dass es genau heute passen würde, der eigentliche Termin nächste Woche aber stressig sein könnte. So ist Herr Schnuffke heute auf Herz und Nieren gecheckt worden. Er entwickelt sich weiterhin sehr gut und ist auch weiterhin größer als nahezu alle Kinder seines Alters (leicht oberhalb der 97. Perzentile)- ein Riesenbaby halt. Das Gewicht ist noch nicht ganz mitgezogen, aber er wird wohl bald die zehn Kilogramm knacken (vor allem wenn er seinen aktuellen Appetit beibehält).
Das sind sehr schöne Nachrichten, die bestätigen was Jott und ich uns sowieso denken: Dem Kind gehts gut.

Hoffentlich findet die U6 nicht so spontan statt, damit ich ebenfalls teilnehmen kann.

Sehr über einen Kollegen aufgeregt. Es ging um ein Teamessen, das am Abend stattfinden soll, was für manche Kollegen aus diversen Gründen problematisch ist. Als Beispiel nannte ich den Umstand, dass ich bei Abend-Events mein Kind dann einen Tag nicht sehen würde, worauf als Antwort der Spruch kam ob denn das so schlimm sei. Natürlich ist das nicht schlimm, aber ich erlebe das Kind im wachen Zustand nur ungefähr eine Stunde am Tag, da möchte ich nicht noch weniger Zeit mit Herrn Schnuffke verbringen. Und na klar nehme ich mir auch den Abend frei für ein Team-Event und kläre das mit Jott ab, aber lieber wäre mir halt eine Verlegung in die Arbeitszeit.

Herr Schnuffke robbt jetzt vorwärts, es ist auf Video dokumentiert. Er hat sich heute seinen Beißring erkämpft, der mehrere Armlängen entfernt lag. Er stützt sich auf die Hände, nimmt den Po hoch und zieht sich nach vorne. Hurra!

Trotz U5, Robben und Bespaßung durch mich wollte er trotzdem nicht schlafen und forderte unsere Nähe. Jott zufolge sind es Anzeichen eines 6-Monats-Schubs, der Ärztin zufolge die Zähne…

Sass
Den Abend sehr produktiv verbracht und fast anderthalb Stunden an einem privaten Projekt gearbeitet. Ein Ende ist, zumindest dafür, in Sicht.

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WMDEDGT?

Journal Dienstag, 5.1.2016 – WMDEDGT 1/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

5.47 Uhr klingelt mal wieder der Wecker, kurz nach Sechs stehe ich auf, mache mich im Zombiemodus fertig, lüfte die Wohnung, wische deutlich weniger Kondenswasser als gestern weg und esse im Anschluss mein Schwarzwälder Kirsch Proat. Das schmeckt überraschend gut und sättigt auch ungemein (wenn auch nur, weil Jott die doppelte Menge an Haferflocken genommen hat, wie ich später am Tag erfahren werde).

Gegen Viertel Acht fahre ich ins Büro, schlage dort Viertel Neun auf und freue mich, weil es nicht ganz so kalt wie gestern zu sein scheint. Ich benachrichtige zwei Kolleginnen, dass die Temperatur okay ist und sie kein Home Office machen müssen, und mache mich dann an die Arbeit. Ein neues Feature für eines unserer Projekte benötigt noch eine Ergänzung, außerdem bemerke ich beim Code Schreiben das ich gestern mehrere Schreibfehler eingebaut habe (Kunststück, mit den klammen Fingern Schlampig gearbeitet, meh) und der automatische Prozess zur Erstellung einer Vorschau im Browser nur so halb läuft.

Nachdem die Ergänzung fertig entwickelt ist und die Fehler behoben sind, ist es Zeit für das tägliche Meeting der Projektmanager in „meinem“ Projektverbund. Ich bin weiterhin eine Mischform aus Entwickler und Projektmanager und kann teilnehmen. Meine Teamleiterin ist, noch etwas angeschlagen, am Telefon zugeschaltet und wir besprechen zum einen den Schlachtplan von gestern und zum anderen das Tagesgeschehen.

Mittlerweile bin ich genug akklimatisiert um zu merken, das es eigentlich immer noch schweinekalt im Büro ist. Also die Jacke wieder an und den Bärenschal übergezogen. Aus meinem Fehler gestern habe ich gelernt und heute die gefütterten Schuhe an, die Füße sind also warm.

Um Zehn kommen die anderen Kollegen zum Daily Standup Meeting dazu. Jeder erzählt kurz, was er gestern gemacht hat und heute machen wird und ob es dabei Probleme gibt. Dann wird ein Termin für ein gemeinsames Abendessen gesucht. Dazu gingen in den letzten Wochen mehrere E-Mails mit dem Link zu einem Terminfindungsdoodle herum, außerdem wurde das Essen mehrfach im Daily Standup Meeting angesprochen. Zwei Kollegen haben es trotzdem nicht geschafft, ihre Terminoptionen einzutragen, was bei mir auf dezentes Unverständnis stößt. Sei’s drum.

Nach dem Daily mit dem gesamten Team setzen wir das tägliche Projektmanager-Meeting fort, klären noch ein paar offene Punkte und dann gehts zurück an die Arbeit. In den diversen Tools, die wir zur Organisation unserer Arbeit nutzen, haben sich in den letzten Wochen sehr viele Informationen angesammelt, die endlich mal geordnet und verarbeitet werden müssen. Das wird meine Aufgabe für den Rest des Tages sein. Auf gut deutsch: Tickets mit Fehlermeldungen oder Featurewünschen öffnen, den Bearbeitungsstatus prüfen und die Tickets entweder schließen oder aktualisieren. Mittendrin zickt eines der Tools herum. Ich liege unserem Admin seit Monaten in den Ohren deswegen, aber keiner der Lösungsversuche hatte bislang Erfolg. Heute kommen wir aber drauf, was es ist, und merken das wir dieses Problem nicht lösen können. Hrmpf.

Zwischendurch nasche ich ein, zwei sehr gut schmeckende Geburtstags-Cookies von einer Kollegin, telefoniere mit einem Kunden von uns zu einigen dieser Fehler- oder Featuretickets und bespreche mein weiteres Vorgehen mit einem der Projektmanager.
Tatsächlich macht das Zusammenführen der vielen Informationen und losen Enden sogar Spaß und ist relativ erfüllend. Als ich gegen 17:15 Uhr das Büro verlasse, bin ich mit dieser Aufgabe fast fertig und habe für den nächsten Arbeitstag eine ToDo-Liste mit den noch zu erledigenden Aufgaben angelegt.

Auf dem Heimweg freue ich mich über Babyfotos des schlafenden Herrn Schnuffke, die mir Jott per WhatsApp schickt.
Als ich gegen 18:15 Uhr in Köpenick ankomme, kaufe ich noch Handcreme für mich und laufe danach durch den stärker werdenden Schneefall (hurra!) nach Hause zu Jott und Herrn Schnuffke. Während Jott das Abendessen vorbereitet, prüfen Herr Schnuffke und ich wer mit der Hand am lautesten auf den Boden patschen kann und lachen uns dabei an. Ich gewinne, aber nur ganz knapp.

Gegen 19 Uhr bekommt Herr Schnuffke von mir seinen Milchbrei verfüttert, danach mache ich ihn bettfertig. Heute ist das Kind zum Glück sehr entspannt und locker und macht kein Theater wie gestern. Nachdem ich Herrn Schnuffke an Jott zum Stillen weitergegeben habe, bereite ich die von Jott begonnenen Overnight Oats für morgen fertig zu und danach eine heiße Zitrone vor.

Zwischendurch klingelt ein Nachbar, dessen vier Pakete bei uns abgegeben wurden. Weil er sie nicht in einem Rutsch nach oben in seine Wohnung tragen kann, helfe ich ihm und mache durchs Treppensteigen in den vierten Stock Abendsport.

Im Anschluss schaue bei Jott vorbei um zu sehen ob das Kind schon schläft. Macht es nicht, obwohl es merklich müde ist, sich die Augen reibt und dauernd gähnt. Dussliges Baby.

Wir besprechen, dass ich schon einmal esse, Herrn Schnuffke danach in die Trage setze und in den Schlaf schaukle. Ein guter Plan, der schon des Öfteren funktionierte. Auch heute schläft Herr Schnuffke relativ bald ein, und kurz vor 21 Uhr kann ich ihn aus der Trage in seinen Schlafsack umbetten. Dabei geht allerdings etwas schief, das Kind meckert und wird dabei wieder richtig wach. Also Schichtwechsel, Jott versucht erneut das Kind in den Schlaf zu stillen. Mittlerweile ist Herr Schnuffke deutlich über den Punkt und ziemlich gereizt. Ich auch. Eigentlich wollte ich gegen 20 Uhr am Rechner sein und für ein privates Projekt arbeiten, daraus wird wohl nichts mehr.

Um 21:30 Uhr gibt Jott auf, ich stecke Herrn Schnuffke noch einmal in die Trage. Leider auch diesmal ohne Erfolg. Nach einer weiteren Viertelstunde beschließt Jott, mit Herrn Schnuffke schlafen zu gehen, in der Hoffnung dass das Kind dabei einschläft.

Kurz vor 22 Uhr habe ich endlich Freizeit und möchte eigentlich sofort ins Bett. Geht aber nicht, das private Projekt muss endlich mal fertig werden. Also ab an den Rechner, den heutigen WMDEDGT-Eintrag geschrieben und dann eben an die Arbeit nur noch die Wohnung aufräumen wegen allgemeiner Matschigkeit.

Ach ja, heute kamen zwei neue Hygrometer für Küche und Bad. Jetzt ist die Wohnung vollumfänglich überwacht.
Hygrometer

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Journal Montag, 4.1.2016

Unschöner Nebeneffekt der Kälte: An unseren Fenstern kondensiert die Feuchtigkeit, der untere Rand der Fensters ist gerade nach der Nacht regelmäßig nass. Mir ist zwar schleierhaft, wie das bei Innenraumtemperaturen von ~20 Grad und Raumfeuchtigkeit von ~40% (wir haben zur Kontrolle der Werte Hygrometer in Schlafzimmer, Wohnzimmer und Kinderzimmer) passieren kann, aber es ist so und das ist natürlich unschön. Zum einen wegen der Nässe an sich, zum anderen weil es die Gefahr von Schimmel birgt. Ich hoffe, dass eine Anpassung unseres Lüftverhaltens Besserung bringt: Von einmal Stoßlüften für 10 bis 15 Minuten am Abend wechseln wir auf zwei- bis dreimaliges Stoßlüften über den Tag verteilt.
Das ist einer der großen Nachteile an unserer Altbau-Wohnung: Die Dämmung/ Isolierung ist echt schlecht. Daran können wir zwar nichts ändern, aber wenn wir damit leben müssen können wir wenigstens die Symptome eindämmen.

Erster Arbeitstag nach der Weihnachtspause. Meine Teamleiterin war krank, in Abstimmung mit dem Team habe ich einen Schlachtplan für die Woche entwickelt und Aufgaben zugewiesen. Am Freitag müssen wir zwei Projekte teilausliefern (WARUM?!?) und daher muss priorisiert und abgewägt werden.

Die Heizung im Büro funktioniert nicht richtig. Die Mieter unter uns heizen soviel, dass der Druck in der Heizung nicht ausreicht um das nötige Wasser zu uns in die 4. Etage zu transportieren. In Verbindung mit einer abgestellten Heizung über die letzten anderthalb Wochen*, einem Flachdach und großen Glasfronten sind die Räumlichkeiten ausgekühlt.
Zum Glück hatte ich mir von Jott Leggins ausgeliehen, um auf dem Arbeitsweg nicht zu frieren. Die habe ich den Tag über anbehalten- zusammen mit Jacke, Schal und Mütze. Hoffentlich steigt die Temperatur über Nacht, noch ein Tag mit steifen Fingern Code schreiben muss nicht sein.

Beim abendlichen Umziehen hat Herr Schnuffke einen Rappel gekriegt und sich jedes Mal, wenn er auf dem Rücken zum Ausziehen, Wickeln und Anziehen abgelegt wurde, auf den Bauch gedreht. Nach drei Mal fand ich das witzig, nach fünf Mal nicht mehr ganz so und als sich das Spielchen dann zog und zog hätte ich das Kind am liebsten zum Mond geschossen. Auch mit vereinten Kräften (nach einiger Zeit bat ich Jott um Hilfe, geteiltes Leid ist halbes Leid) konnten wir das Kind nur mühsamst bändigen.

Das muss man sich mal vorstellen, da kommen zwei 1,8nochwas-Meter große Erwachsene nicht mit so einem kleinen Scheißer zurecht.

Ich muss in solchen Momenten viel ruhiger werden. Innerlich zu kochen ist weder für mich gut noch für das Kind, das natürlich merkt das etwas nicht stimmt und nicht unruhiger und zappeliger wird.
Und ich muss mir hinter die Ohren schreiben, dass die abendliche (halbe) Stunde mit Herrn Schnuffke nicht automatisch schön sein wird, sondern dass es eben auch mal blöd läuft und nervig ist.

Auf Jotts Initiative probieren wir Overnight-Oats aus. Morgen früh gibt es Schwarzwälder Kirsch Proats und ich bin zum einen auf den Geschmack gespannt und zum anderen, wie lange so eine Portion sättigt.

He. Hehehe. Hehe. Meine morgentlichen Gedanken beim Verabschieden von Jott und Herrn Schnuffke- die dann beide noch ’ne ganze Weile schlafen können- zu Ende gedacht: Sleeping.

* Interessenfrage: Was ist sinnvoller? Das Büro anderthalb Wochen auf moderater Temperatur zu heizen oder aber zwei bei drei Tage alle Heizungen auf Höchststufe bollern zu lassen (und zusätzlich die Angestellten verärgern/ riskieren das sie krank werden)?

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Journal Sonntag, 3.1.2016

Herrje, wo kommt nur diese absurde Kälte her? Heute Nacht mussten wir sogar mit geschlossenem Fenster schlafen, weil der Luftzug zu eisig war. Selbst in der vergangenen Woche, als draußen noch einstellige Plusgrade herrschten, sank die Temperatur im Schlafzimmer über die Nacht auf 12 bis 13 Grad, da möchte ich nicht wissen wie kalt es bei -12 Grad gewesen wäre.

Abgesehen davon begrüße ich als Wintermensch die Temperaturen- auch wenn ich mir nicht vorstellen möchte, wie es ist bei diesem Wetter nicht in einer festen Unterkunft übernachten/ einkehren zu können.

Der Zusammenfluss von Spree und Dahme
Nach dem Frühstück schnappte ich mir Herrn Schnuffke für einen Winterspaziergang durch Köpenick. Unter insgesamt drei Schichten Kleidung, der Trage und dem Winterüberzug für die Trage hatte er es schön warm und schlief bald ein, während ich durch die fast menschenleere Gegend lief. Wie jedes Jahr bei Minusgraden fiel mir unterwegs auf, dass ich mir doch endlich, endlich einmal lange Unterhosen und ein paar vernünftige Handschuhe kaufen sollte.

Herr Schnuffke ist über Weihnachten ordentlich gewachsen. Ich habe das gar nicht so mitbekommen, aber die 74er Bodys, -Pullover und -Schlafanzüge passen entweder gar nicht mehr oder sind sehr eng. Es wird also Zeit für die 74/80. Sein Gewicht ist allerdings nicht ganz mitgezogen, er scheint mir etwas schlanker zu sein. Das erklärt seinen derzeitigen Hunger, von ungefähr sechs Mahlzeiten hat er sich auf sieben bis acht Mahlzeigen gesteigert.

Am Nachmittag gingen Herr Schnuffke und ich noch einmal spazieren, diesmal allerdings war ihm das nicht so recht. Ich weiß nicht, ob er unbequem saß oder ob ihm kalt war, aber er beschwerte sich so, dass ich nach der Hälfte des Weges abbrach und mit der S-Bahn nach Hause zurück fuhr. Vermutlich lag es am Wind, der Nachmittags deutlich stärker und gefühlt kälter wehte. Da die gefühlte Temperatur bei -20 Grad lag, wollte ich die Unmutsbekundugen des Kindes auch nicht ignorieren, sicher ist sicher. In der S-Bahn und zu Hause war zum Glück wieder alles in Ordnung.

Auch heute gestaltete sich das Einschlafen für Herrn Schnuffke schwierig, ich nutze die Gelegenheit um den Wrint-Jahresrückblick mit Malte Welding beim Herumtragen anzuhören.

Abends Couching mit Jott und „Ralph reichts“ im Fernsehen.

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Filme & Serien 2016

Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith

© 20th Century Fox
© 20th Century Fox

Handlung

Anakin Skywalker fällt der dunklen Seite der Macht anheim, legt seinen Jedi-Namen ab und wird zum Sith-Lord Darth Vader. Kanzler Palpatine zeigt sein wahres Gesicht als Anhänger der dunklen Seite der Macht, Darth Sidious, stürzt die Republik und errichtet als Imperator Palpatine das Galaktische Imperium. Der Orden der Jedi wird bei diesem Umsturz fast komplett vernichtet, nur wenigen Jedi (Obi-Wan Kenobi, Yoda) gelingt die Flucht ins Exil. Padmé Amidala gebiert die Zwillinge Luke und Leia, die vor dem Imperium versteckt werden. Die Klonkriege werden beendet, die Klonkrieger unterstehen dem Imperium.

Wie fand ichs?

Gutes Actionkino mit nicht ganz so viel Slapstick wie die Vorgänger (Stichwort: Jar Jar Binks). Teilweise einige Längen, die Dialogszenen (Anakin – Obi-Wan, Anakin – Padmé) sind eher mau. Gut gefiel mir, wie die Zerrissenheit Anakins dargestellt wird, auf seine Art und Weise ist die Hinwendung zur dunklen Seite der Macht logisch und konsequent. Allerdings find‘ ichs eher schwach, dass er sich nicht Hilfe von den Jedi-Meistern erbat- außer einem Gespräch mit Yoda- „Loslassen lernen Du musst“- war da nicht viel und das entspricht nicht dem Bild, das ich zum einen von den Jedi und zum anderem vom „Auserwählten“ bekommen habe.

Ansonsten: Sehr gute Actionszenen, schöne Lichtschwert-Duelle, ein wirklich böser und durchtriebener Antagonist.

Fazit

Ein unterhaltsamer Film, der im Zusammenspiel mit seinen beiden Vorgängern gut auf die erste Star-Wars-Trilogie vorbereitet. Insgesamt hätte der Film etwas kürzer und gestraffter sein können. 4/5 Sternen.

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Journal Samstag, 2.1.2016

Strecke Magdeburg - Berlin
Auf der Fahrt von Magdeburg nach Berlin konnten wir der Temperatur beim Sinken zusehen: Bei 1,5°C starteten wir, bei -5°C kamen wir an. Schweinekalt.

Als wir zu Hause ankamen, lag bei Vodafone/ Kabel Deutschland in unserem Postleitzahlengebiet eine Kabelstörung vor, weder Festnetztelefon noch Internet funktionierten. Große Freude meinerseits, ich hatte mich darauf gefreut den Abend noch etwas am Rechner arbeiten spielen zu können und sah dieses Vorhaben gefährdet.

Dank der Rückkehr am frühen Nachmittag konnte ich heute noch diverse Einkäufe erledigen und muss nicht am Montag nach der Arbeit nochmal losziehen. Herr Schnuffke begleitete mich, dick eingemummelt und unter dem Winter-Überzug für die Trage. Die Kälte an sich machte ihm nichts aus, aber als uns mehrere sehr ungemütliche Windböen anbliesen war ihm das zu ungemütlich (mir auch).

Als auch nach der Rückkehr vom Einkaufen kein Internet ging, verabredeten Jott und ich uns zum Gucken der vor Ewigkeiten aufgenommenen dritten Star-Wars-Episode auf der Couch, machten Herrn Schnuffke bettfertig und sahen im Anschluss zu, wie Anakin der dunklen Seite der Macht anheim fällt.

Als das Kind im Bett war, funktionierte das Internet zum Glück wieder. Puh.

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Journal

Journal Freitag, 1.1.2016

2016 begann für mich in inniger Nähe zum Kind. Herr Schnuffke wurde gegen 22:30 Uhr am Silvesterabend von einem besonders lauten Böller geweckt, und als alle anderen Versuche des Zurück-in-den-Schlaf-wiegens fehlschlugen, schnallte ich mir die Trage um, steckte das müde, aber nichtsdestotrotz wache Kind hinein und lief durch die abgedunkelte Wohnung. Die Hoffnung, Herrn Schnuffke vor Mitternacht zum Einschlafen bewegen zu können, schwand ziemlich schnell, denn das sich verstärkende Geböllere schreckte das Kind immer wieder auf.
Auch der Dachterassenbesuch nach Mitternacht- ich wollte das Feuerwerk über den Dächern von Magdeburg angucken- war eine schlechte Idee. Die bunten Lichter der vorbeifliegenden und explodierenden Raketen faszinierten Herrn Schnuffke, aber die Explosionen waren ihm so unheimlich, dass er es nur kurz aushielt und dann zu weinen begann. Also kehrten wir beide in die Wohnung zurück und beschauten das Feuerwerk, dass der Rest der Familie veranstaltete, von drinnen.

Gegen halb drei Uhr morgens ließ der Krach nach, so dass an Schlaf zu denken war. Zumindest für mich, Jott hatte die Nacht einige Probleme das übermüdete und schreckhafte Kind immer wieder zurück in den Schlaf zu begleiten. Dementsprechend gerädert waren beide heute morgen.

Neujahrsspaziergang
Nach dem Frühstück spazierte ich mit Herrn Schnuffke durch das noch recht ruhige Magdeburg zum berühmten Dom und der Elbe. Kaum in die Trage gesetzt, schlief das Kind auch schon.
Am Dom machten wir das erste Selfie des Jahres, an den Elbtreppen guckten wir an wie die Sonne sich in den Mini-Stromschnellen spiegelte und auf dem Rückweg begegneten wir unglaublich vielen Menschen, die ebenfalls einen Neujahrsspaziergang unternahmen.
Die auf dem Bild zu sehende Zeit von 2:33 Stunden haben wir locker unterschritten, inklusive Selfie- und Sitzpausen waren wir nach 1:45 Stunden wieder zurück. Das war gut so, denn Herr Schnuffke war gegen Ende der Runde so hungrig das er alles anknabberte was in seine Reichweite kam.

Am Nachmittag spielten drei Erwachsene nacheinander mit Herr Schnuffke, der das sichtlich genoss und zeigte, dass es nicht mehr lange dauern kann bis er loskrabbelt. Seine Versuche sehen zwar noch etwas unkoordiniert aus, aber wenn der Anreiz groß genug ist kann er sich schon vorwärts bewegen.

Trotzdem (oder weil?) er so intensiv bespaßt wurde, fiel Herrn Schnuffke das Einschlafen schwer. Erst stillte Jott ’ne ganze Weile, dann trug ich ihn in der Trage umher, dann musste Jott nochmal ran. Darum großes Aufatmen, als wir durch das Babyphone nichts mehr hörten.

Zum Tagesausklang guckten wir alle zusammen den Minions-Film. Im Nachhinein bin ich froh, ihn nicht im Kino gesehen zu haben- der taugte maximal was zum nebenbei gucken. Wobei das am Neujahrsabend, wenn alle platschig sind, an sich eine gute Sache ist.

Wie gut es uns doch allen geht, wird aus Geschichten wie dieser erneut deutlich.

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Essensplan

Essensplan KW 53/1 2016

Tag Gericht
Samstag Reis-Gemüse-Pfanne
Sonntag Asiatische Tofupfanne
Montag Gemüseauflauf mit Parmesan
Dienstag Gefüllte Tomaten-Mozzarella-Steaks
Mittwoch Marokkanische Hirse-Gemüse-Bratlinge mit Limetten-Joghurtdressing
Donnerstag Bandnudeln mit Zucchini-Limetten-Sauce
Freitag Blumenkohl-Käse-Suppe