Kategorien
Essensplan

Essensplan KW 50/51

Tag Gericht
Samstag
Sonntag Bauerntopf
Montag Spaghetti Bolognese
Dienstag Feldsalat mit Linsen und Schafskäse
Mittwoch Caprese-Auflauf mit Gnocchi
Donnerstag Erbsen-Kartoffel-Suppe
Freitag Balinesischer Bratreis
Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 10.12.2015

Herrn Schnuffke geht es besser, er röchelt nicht mehr ganz so erbärmlich. Das ist gut für ihn und gut für uns, die letzte Nacht war für uns drei anstrengend.

Im Büro dieses Video auf Schleife gehört und auf dem kleinen Bildschirm laufen lassen. Dieses Solo (bei 3:28 gehts los)- ich krieg den ganzen Tag über Gänsehaut vom Hören und Gucken.

Danke, Frau Thaerigen!

Abends beim Friseur gewesen, jetzt ein Kilo leichter. Nun noch der Barbier-Termin nächste Woche und Weihnachten kann kommen.

Humans of New York ist eine der großartigsten Seiten im Internet. Ach was, DIE großartigste Seite, ich lege mich fest. Neben den Fotos und Geschichten passieren rund um diese immer mal wieder großartige Dinge, so auch heute Nacht: Der Präsident der Vereinigten Staaten drückt unter dem Foto eines syrischen Flüchtlings sein Mitgefühl aus und heißt ihn in den USA willkommen. Das ist doch krass. Selbst wenn es Polit-Marketing ist- bei deutschen Politikern kann ich mir so etwas leider nicht vorstellen.

Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 9.12.2015

Böses Gehuste gestern Abend von Herr Schnuffke. Jott und ich beschlossen, die Nacht abzuwarten und heute morgen zu entscheiden ob wir ihn erneut zur Kinderärztin bringen oder nicht.
Noch in der Nacht war die Entscheidung klar, der Husten geht inzwischen leicht rasselnd und strengt den kleinen Spatz spürbar an (OH GOTT MEIN ARMES KLEINES BABY). Da Jott den Vormittag in Terminen feststeckte, zu denen Herr Schnuffke sie eigentlich hätte begleiten sollen, ging ich mit ihm zum Arzt, wurde beruhigt dass es nichts schlimmes sei (gut!) und dass es an den Zähnen liegen könnte. Ah. Ja. An den Zähnen. Geeeenau. Das Unleidlichkeiten, Infekte und sonstige Unschönheiten an den wachsenden Zähnen liegen sollen, hören wir seit Ende September– und seitdem sind die Beißerchen kein Mü weiter herausgekommen. Naja, vielleicht ja jetzt. Oder das ist so eine Art Kinderarzt-Joker- wenn irgendwas komisch ist, sinds eben die Zähne.

Wenn sich bis Freitag keine Besserung einstellt, sollen wir mit dem Kind nochmal vorbei kommen. Jott und ich drücken die Daumen, dass wir das nicht müssen weil Herr Schnuffke bis dahin wieder einigermaßen auf dem Damm ist.

Beim Arzt aufs Kind krank geschrieben worden, das ans Büro gemailt und nichts weiter dabei gedacht. Das war ein Fehler, man sollte im Leben immer weiter denken. Gegen Mittag folgte ein Anruf aus dem Büro und das Ende vom Lied war, dass ich kurz darauf im Home Office saß und die inzwischen wieder eingetrudelte Jott das Kind hütete. Dieses „Aufs Kind krank schreiben“ ist offenbar eine komplizierte Sache. Hätte ich mal früher die entsprechenden Passagen im Sozialgesetzbuch gelesen. Oder nicht angenommen, dass „sowas“ einfach wäre. Naja, aus Fehlern lernt man. Jetzt habe ich eben fünf Stunden gearbeitet und drei nicht und irgendwie wird sich das schon bemerkbar machen.

Am Abend war Herr Schnuffke zumindest soweit bei Laune, dass er ein wenig robben konnte. Ich stützte seine Füße ab, er macht auf den glatten Dielen Frosch-Schwimm-Bewegungen mit den Beinen und so rutschten wir durchs halbe Wohnzimmer. Das hat Spaß gemacht und Lust auf die ersten Krabbelversuche.

Momentan pendeln sich die Abende so ein, dass ab ungefähr 21 Uhr Kind, Haushalt und Magen soweit versorgt sind dass ich in Ruhe an den Rechner gehen kann. Jetzt muss ich nur noch die zwei Stunden bis zum Schlafen gehen soweit optimieren, dass zumindest ein Teil davon mit produktiver Arbeit ausgefüllt wird.

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 8.12.2015

Herr Schnuffke und ich waren heute Vormittag bei einer Krabbelgruppe. Nach dem ungefähr zweistündigen Spielen und Gucken schlief Herr Schnuffke binnen einer halben Minute nach Verlassen der Räumlichkeiten in seiner Trage ein. Tatsächlich war ich kaum zur Tür raus, als auch schon die Augen zufielen. Ich konnts ihm nachvollziehen- gegen ein Mittagschläfchen hätte ich durchaus nichts gehabt.

Davor und danach Home Office: Je 25 Minuten arbeiten, dann 5 Minuten Baby gucken. Am Nachmittag die Zuschaltung zu einem Team-Meeting und die Entdeckung, dass das MacBook Pro scheinbar keine gescheiten Lautstärke-Regler für das integrierte Mikrofon hat und auch keinen Audio-Eingang für ein externes Mikrofon besitzt. Daher durften auch die Nachbarn zwei Stockwerke über uns an der Konversion teilhaben.

Ebenfalls am Nachmittag wurden die Weihnachtsgeschenke für die Familien geliefert. Nach dem Klingeln an der Haustür passierte erstmal nichts, etwas später drang Lärm aus dem Treppenhaus in die Wohnung der sich Stufe für Stufe verstärkte. Letztendlich stand unser kleiner DHL-Paketbote mit einem Stapel Pakete vor der Wohnungstür, der fast so hoch ist wie er groß. Ich muss mir angewöhnen, für solche Gelegenheiten immer ein paar Münzen und kleine Scheine bereit zu haben, um Trinkgeld geben zu können.
Aber wir sehen ihn ja sicherlich nicht zum letzten Mal.

Beim morgendichen Podcast-Hören die Leitmotiv-Folge mit Frau Mierau gehört und gut unterhalten worden. Das muss eine sehr putzige Situation sein, die eigene Partnerin zu Themen zu interviewen die einen selbst unmittelbar betreffen.

Kategorien
Journal

Journal Dienstag, 7.12.2015

Heute ein Gespräch mit dem Chef, ob ich möglicherweise zwei Urlaubstage aus 2016 vorziehen kann um ab dem 21. durchgehend zwei Wochen Urlaub nehmen zu können. Prinzipiell ist das machbar, es hängt aber davon ab ob dem Urlaubsantrag generell stattgegeben wird. Ich hoffe es sehr, die Tage vor Weihnachten werden über die Festtage gesehen die ruhigsten Tage sein, und die möchte ich gern nur mit Frau und Kind verbringen.

Weiter mit Pomodoro gearbeitet. Die heutigen Aufgaben ließen sich dafür sehr gut nutzen, ich habe seit einiger Zeit wieder aktiv entwickeln können und dadurch die Möglichkeit, relativ strukturiert und planmäßig vorgehen zu können.
Dieses System sagt mir sehr zu, beziehungsweise der dahinter stehende Ansatz: Aufgabe formulieren, Zähne zusammenbeißen und loslegen.

Eine Minute vor Feierabend rief ein Kunde an. Was für ein Timing! Zum Rückruf fünf Minuten später war er dann auch nicht mehr da. Dann halt morgen früh.

Es wird Zeit, mich auf Weihnachten einzustimmen: Am Nachmittag liefen die Weihnachtskonzerte 2013 und 2012 des Chors des King’s College in Cambridge.
Ich möchte eines Tages live diesem Konzert zuhören; das muss ein wirklich wunderschönes Erlebnis sein.

Zum Ausgleich gibts morgen die etwas, ähm, schwungvollere Version von Bad Religion.

Herr Schnuffke war heute wohl den ganzen Tag nölig, wollte kuscheln und immerzu gestillt werden. Gibt es einen Sechs-Monats-Schub? Vielleicht möchte er wirklich noch vor Weihnachten aus der 74 herauswachsen, um neue Klamotten zum Fest abzustauben.

Vor kurzem stolperte ich über einen Persönlichkeitstest, genauer gesagt den Myers-Briggs-Typenindikator. Der sagt, das ich ein INFP bin. Beim Lesen der Beschreibung entdeckte ich jedenfalls eine ganze Menge an zustimmenden Punkten. Allerdings vermute ich, dass dieser Test wie alle Persönlichkeitstest im Endeffekt wie ein Horoskop funktioniert- mit genügend schwammigen und allgemeingültigen Aussagen wird sich jeder irgendwo finden.

Kategorien
Journal

Journal Sonntag, 6.12.2015

Momente, in denen Jott und ich ein wenig religiös („Herrgott*, das ist doch jetzt nicht Dein Ernst, Herr Schnuffke!?“) werden: Wenn das Kind am Sonntag um viertel Sechs in der Früh fröhlich vor sich hin erzählt und anscheinend wach ist. Nach ein wenig schaukeln, ruhig zusprechen und einer Verlagerung des Kindes auf meine Bettseite und unter meine Bettdecke zeigten sich die Götter des Schlafes aber gnädig, Herr Schnuffke schlief nochmal ein, drängte mich im Schlaf an den Bettrand und schlief schlussendlich bis halb Zehn.

Hätten wir so nicht gedacht.

Wir müssen Herrn Schnuffke weniger füttern, so langsam wächst er aus der 74 heraus.

Gegen Mittag auf einen Bummel auf dem „Weihnachtsflohmarkt“ in Friedrichshagen gewesen. Große Enttäuschung, denn besonders weihnachtlich war da nichts. Und das Angebot bestand nur aus Ramsch. Nach einer Runde über den Flohmarkt liefen wir die Bölschestraße hoch und wieder runter, kauften für Herr Schnuffke dank eines Gutscheins sündhaft teure (aber auch sehr, sehr schöne) Babyklamotten (Mütze, Strumpfhose und Mitwachshose für 60 Euro… Is‘ ja wie bei reichen Menschen hier!) und fuhren anschließend wieder nach Hause. Dort gabs erstmals Brei mit Mango- das Kind lernt exotische Früchte wesentlich früher als ich kennen.

Gegen Abend wurde Herr Schnuffke nölig, also ab in die Trage mit ihm und in der Wohnung rumgehüpft beziehungsweise das Abendessen vorbereitet. Ging alles wunderbar, einzig höhere Küchenflächen wären ein Traum- dank Kinderkopf im Blickfeld sehe ich nicht, was ich schneide.

Weil Christian vom Jawl neulich „Grill den Henssler“ empfahl, gucken wir das gerade. Allerdings nicht mit voller Konzentration, nebenbei versuchen wir im Wechsel den Drucker an Jotts Rechner einzurichten und scheitern bis jetzt.
Die Sendung jedenfalls ist ganz nett, sehr putzig war wie die mir unbekannte Schauspielerin ohne BH (braucht die gerad Publicity?) vor lauter Kochanstrengung gar nicht in der Lage war die Fragen von Moderatorin Ruth Moschner zu beantworten. Ansonsten ist das schön chaotisch, wir müssen nicht jede Minute hingucken und großartig mitdenken müssen wir auch nicht.
Ganz gut also als Sonntags-Ausklang.

* Blasphemie!

Kategorien
WMDEDGT?

Journal Samstag, 5.12.2015 – WMDEDGT 12/15

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Nichts spannendes gemacht: Mit Herrn Schnuffke mehrere Male Lebensmittel und Windeln für die kommende Woche einkaufen gewesen und dabei einen Rossmann-Gutschein bei DM einzulösen versucht; ein wenig an einem Webprojekt gearbeitet während Jott, Jotts Mama und Herr Schnuffke in der Weltgeschichte herumfuhren; Kopfschmerzen bekommen, Schmerztabletten genommen; weiter am Webprojekt gearbeitet, irgendwann tablettenbedingt fast auf dem Schreibtischstuhl eingeschlafen; per Telefon verständigt worden dass das Kind im Auto (es war mal wieder dunkel draußen) Amok läuft, das brüllende und tobende Kind aus dem Auto abgeholt und beruhigt, etwas gespielt, dann gewickelt und umgezogen; Abendessen mit Jott eingenommen; Wohnung aufgeräumt; Mandarinen gegessen; Diablo 3 gespielt.

Kategorien
Essensplan

Essensplan KW 49/50

Tag Gericht
Samstag Szegediner Gulasch mit Spätzle
Sonntag Asia-Pfanne
Montag Kartoffel-Currysuppe
Dienstag Gnocchi-Pfanne mit Feta-Dip
Mittwoch Pizza
Donnerstag Tortelloni-Brokkoli-Auflauf
Freitag Putencurry mit Spinat und Cashewkernen
Kategorien
Journal

Journal Donnerstag, 3.12.2015

Woran ich mich für immer und immer und immer erinnern möchte: Die großen, staunenden Augen von Herrn Schnuffke beim Betrachten der Advents-Dekoration.

Nach Empfehlungen diverser Eltern habe ich heute den Berliner Familienpass für 2016 gekauft. Ich bin gespannt, was es für Aktionen/ Ermäßigungen gibt und ob diese auch säuglingskompatibel sind.

Im Büro mit einigermaßen großen Erfolg eine abgeschwächte Version der Pomodoro-Technik angewandt, um nicht so leicht den Fokus bei stupiden Aufgaben zu verlieren. Hat in Zusammenhang mit einer gestern Abend geschriebenen ToDo-Liste gut funktioniert, das Prinzip gefällt mir sehr gut. Die heruntertickende Uhr ist ein super Motivator („Yeah, in 7 Minuten 38 Sekunden kann ich bei Twitter reingucken!“), die Pausen alle 25 Minuten sorgen für einen angenehm freien Kopf. Ich probiere das definitiv weiter aus und kann mir auch vorstellen, dass es mir beim Erledigen von Aufgaben am Abend hilft.

Das Skwish-Spielzeug kommt bombig an. Während Jott beim Rückbildungskurs war, haben Herr Schnuffke und ich gespielt und er war total begeistert. Tolle Sache!

Am Abend viel Kleinkram erledigt, Termine gemacht, Kalendereinträge aktualisiert, das Haushaltsbuch (eine Excel-Liste…) aktualisiert, ein paar Einkäufe erledigt… So kann ein Abend auch schnell rumgehen.

Kategorien
Journal

Journal Mittwoch, 2.12.2015

Der Stadtteil in dem wir wohnen soll seit Jahren, ach was, seit Jahrzehnten, einen Regionalbahnhof bekommen. Ich begrüße das sehr, mit dem Regio würde sich nämlich die Fahrzeit nach Mitte stark verkürzen. Darum hat mich die Meldung, dass ein weiterer Schritt in Richtung Umsetzung der Regio-Verbindung unternommen wurde, sehr gefreut. Die Vorstellung, in ein paar Jahren vielleicht nur noch 20 Minuten bis zum Alex zu brauchen, ist nett.

Eine Kollegin twitterte heute morgen sinngemäß „Ich bin zu alt für den Scheiß“. Gemeint ist viel zu spätes zu Bett gehen auf Grund der Weihnachtsfeier und viel zu frühes Aufstehen, um wieder ins Büro zu gehen. Dem kann ich mich nur anschließen. Nach gut fünfeinhalb Stunden Schlaf fühlte ich mich den ganzen Tag über wie gerädert und wünschte mir nichts sehnlicher, als mich wieder hinlegen zu können.

Herr Schnuffke geht es wieder besser, er konnte heute planmäßig geimpft werden und hat Jott zufolge auch die zweite Auffrischung super weggesteckt. Keine Miene soll er verzogen haben. Hoffentlich zeigt die Auffrischung keine Nebenwirkungen.

Auf Empfehlung von Twitter habe ich Herrn Schnuffke einen Skwish gekauft. Ich bin gespannt, wie er damit spielt- heute hat er ihn zumindest schon einmal von allen Ecken und Enden angelabbert. Ob Säuglinge wohl so ihr Revier markieren?